Neue Mitglieder stellen sich bitte hier vor, bevor sie alle Rechte erhalten. Händler stellen ihre Shops hier vor.

Aktuelle Infos

• Letzte Beiträge
• Linksammlung - US & China Shops
• Jahrhundertverbrechen - USA reguliert das Dampfen weg
• Mythos Nikotin- Prof. Dr. Mayer
• Medien Propaganda gegen das Dampfen! Warum?
• Popcornlunge - die Lüge
• Dampfer Tagebücher
• Fakten/Studien/Statistiken
• Flohmarkt (ab 18)
• Lexikon
• Dampfer Umfragen ab 2010

Mitglieder Bewertungen
• Pro & Contra Shops • Bewertungen Geräte
Liquid: • Bewertung nach Geschmacksrichtung A-Z • Bewertung nach Händlername A-Z
Aromen: • Bewertung nach Geschmacksrichtung A-Z • Bewertung nach Händlername A-Z

• Marktübersicht On/Offline Shops
• Fakten-Studien-Statistiken
• Dampfer-Jobs
• Info: Adressen der Treffen für Gäste

Dampfertreffen und Stammtische (forenübergreifend): Bitte Termine für 2017 im Kalender eintragen!!

X

Eine Frage des Prinzips

#1 von SyLuS , 19.06.2015 12:17

Hallo zusammen.

Ich habe da mal eine Frage, die mich jetzt schon den ganzen Morgen über beschäftigt.

Ein Verdampfer besteht überlicherweise aus folgenden Komponenten:
Base,
Verdampferkammer mit Coil und Watte,
Tank,
DripTip

Also: Wir haben einen Verdampfer mit einem Tank, der sagen wir mal 7cm hoch ist.
Auf der Base sitzt die Verdampferkammer, die lediglich 3cm hoch ist.

In der Verdampferkammer befindet sich eine Coil mit einer Wattewicklung.
Die Verdampferkammer hat Öffnungslöcher, durch die das Liquid in die Kammer fliesen kann, um dort von der Watte aufgenommen zu werden.

Der Tank wird nun komplett befüllt (7cm Füllhöhe).
Sollte die Verdampferkammer nicht komplett geflutet sein?
Ich meine es gibt Öffnungen und soweit ich in Physik aufgepasst habe, gleichen Flüssigkeiten ihren Spiegel immer aus.

Wieso ist das nicht so?
Die einzige Antwort, die ich gefunden habe ist folgende:
Dadurch, dass die Watte an den Öffnungslöchern anliegt / diese füllt und das etwas zähflüssigere Liquid entsteht ein natürlicher Wiederstand sobald die Wattefasern das Liquid aufgenommen haben.

Aber vielleicht kann mir das jemand näher erklären, der das Prinzip verstanden hat.


SyLuS  
SyLuS
Beiträge: 271
Registriert am: 04.03.2015
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#2 von Grandpa Hemah , 19.06.2015 12:28

Das was du da im Kopf hast sind Unterdruck Verdampfer.

Wenn du ein Glas Wasser in einen Eimer tauchst und dann umgekehrt hochziehst, wird das Wasser im Glas bleiben, biss der Rand des Glases über dem Wasserspiegel ist.
Ist im dem Glas eine Luftblase, wird das Wasser etwas absacken.

So funktionieren auch die Tankverdampfer die du beschrieben hast.


Gruß Grandpa Hemah


Entwickle dich weiter, aber gib dir auch Zeit dafür.
Denn wer gleich rennen will ohne gehen zu können wird straucheln.

Und ich dampfe immer noch zwischen 15und 20Watt


 
Grandpa Hemah
Beiträge: 1.036
Registriert am: 08.11.2013
Homepage: Link
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#3 von SyLuS , 19.06.2015 12:38

Du hast Recht!

Der Tank selbst hat ja garkeine Luftzufuhr in Form von Löchern.
Sollte er ein Loch haben läuft natürlich das ganze schöne Liquid einfach durch.

Aber das Prinzip findet dennoch keine Anwendung, da die Löcher für die Liquidzufuhr bei manchen Verdampfern ja über der Coil liegen. Dadurch müssten doch eigentlich Luft über den oberen Teil des Loches in den Tank kommen und aus dem unteren Teil das Liquid in die Verdampferkammer laufen. Heist ja eigentlich, dass die Kammer zumindest bis zu den Einlasslöchern gefüllt sein müsste. Was sie ja aber nicht ist.

Nachtrag: Ich meine, versuch mal das Glas statt auf dem Kopf mit dem Loch zur Seite hin aus dem Wasser zu ziehen. Da wird das ganze nicht klappen und das Wasser fliest wieder raus. Genauso, wie du das Glas auch nicht Wagrecht unter Wasser drücken kannst ohne dass die Luft vom Wasser verdrängt wird.


SyLuS  
SyLuS
Beiträge: 271
Registriert am: 04.03.2015
Geschlecht: männlich

zuletzt bearbeitet 19.06.2015 | Top

RE: Eine Frage des Prinzips

#4 von Pappnaas , 19.06.2015 13:03

Da die Watte/Schnur ja noch einen Capillar-Effekt hat, müssen die Löcher nicht zwingen am Boden des Tanks sein. Zusätzlich wirkt die Watte/Schnur in den Kontaktlöchern wie eine permeable Dichtung.

Und zu deinem gekippten Glas: Genau deshalb sind Verdampferkammern immer schön senkrecht eingebaut und nie schräg.


Wer fragt ist ein Narr - für 5 Minuten.
Wer nicht fragt ist ein Narr - sein Leben lang.
Konfuzius


 
Pappnaas
Beiträge: 1.478
Registriert am: 13.05.2015
Geschlecht: männlich
Ort: Köln


RE: Eine Frage des Prinzips

#5 von SyLuS , 19.06.2015 13:09

Nur dass die Verdampferkammer ihre Einlasslöcher nicht am Boden, sondern an der Seite hat.
Ebenso würde sich das Ändern, wenn ich den AT schräg halte und somit die Verdampferkammer nichtmehr im Wasser ist.

Dann ist meine Vermutung also richtig, dass durch die Watte ein natürlicher Wiederstand/Dichtung wirkt.
Sprich der abgesoffene Verdampfer, den ich mal hatte, kam vermutlich durch einen Fehler in der "Wattedichtung".

Dankeschön. Das lies mir jetzt einfach keine Ruhe ^^


SyLuS  
SyLuS
Beiträge: 271
Registriert am: 04.03.2015
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#6 von Pappnaas , 19.06.2015 13:13

Kannst das ja selbst nachlesen, die vielen Themen mit "Hilfe... mein ABC sifft.." drehen sich ja in aller Regel um den Einsatz der richtigen Wattemenge bzw. deren Platzierung.


Wer fragt ist ein Narr - für 5 Minuten.
Wer nicht fragt ist ein Narr - sein Leben lang.
Konfuzius


 
Pappnaas
Beiträge: 1.478
Registriert am: 13.05.2015
Geschlecht: männlich
Ort: Köln


RE: Eine Frage des Prinzips

#7 von tuxmuck , 19.06.2015 13:31

Zitat von SyLuS im Beitrag #5
Dann ist meine Vermutung also richtig, dass durch die Watte ein natürlicher Wiederstand/Dichtung wirkt.



Genau DAS ist der casus knacktus -
Hat man nämlich z. B. zu wenig Watte an der Öffnung, dann wird die Verdampferkammer geflutet -> Verdampfer säuft ab.
Hat man zu viel - "ist die Dichtung" zu dicht -> fliesst nicht richtig nach -> kokeln.
Genau die richtige Wattemenge finden ist dann eben der "Trick"


 
tuxmuck
Beiträge: 1.442
Registriert am: 29.04.2015
Homepage: Link
Geschlecht: männlich
Ort: 77830 Bühlertal


RE: Eine Frage des Prinzips

#8 von SyLuS , 19.06.2015 13:43

Dann hatte ich wohl bisher immer Glück: Meine Verdampfer sind (Abgesehen bei einem OCC Coil) noch nie abgesoffen und Kokeln war bisher auch kein großes Thema =)

Dennoch finde ich es wichtig auch zu verstehen, was da in meinem Verdampfer eigentlich passiert und wie das vonstatten geht.


SyLuS  
SyLuS
Beiträge: 271
Registriert am: 04.03.2015
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#9 von Grandpa Hemah , 19.06.2015 13:57

Es gibt bei den Löche5rn zwei Varianten.
Einmal das Kayfun Prinzip. Da ist die Coil in der Verdampferkammer erhöht. Zwei bis 4 Kanäle gehen seitlich in die Base und dann unter den rand der Kammerhülse. Somit steht das liquid unten am Rand der Base. Ziehst du am Verdampfer, erzeugst du einen Unterdruck in der Verdampferkammer und das Liquid steigt in den kleinen Kanälen bis zur Watte und wird aufgesogen. Nach dem Zug steigt der druck in der Verdampferkammer wieder auf normal und drückt das liquid aus den Kanälen und Luft kann zum Druckausgleich in den Tank huschen.

Das Zweite ist das das Kanger/Taifun etc Prinzip. Hier ist die Coil auf der Höhe der Löcher (ca.) Da muss dann die Watte in den Löcher mit der hohen Viskosität des Liquids die Abdichtung übernehmen. Liquid wird von der Watte aus dem Tank gesaugt. Wenn genug Unterdruck im Tank ist geht dann Luft durch die Watteenden in den Tank. Der Unterdruck beim ziehen verstärkt diesen Effekt.


Gruß Grandpa Hemah


Entwickle dich weiter, aber gib dir auch Zeit dafür.
Denn wer gleich rennen will ohne gehen zu können wird straucheln.

Und ich dampfe immer noch zwischen 15und 20Watt


 
Grandpa Hemah
Beiträge: 1.036
Registriert am: 08.11.2013
Homepage: Link
Geschlecht: männlich

zuletzt bearbeitet 19.06.2015 | Top

RE: Eine Frage des Prinzips

#10 von worldedit , 19.06.2015 14:05

Zitat von SyLuS im Beitrag #3
Dadurch müssten doch eigentlich Luft über den oberen Teil des Loches in den Tank kommen und aus dem unteren Teil das Liquid in die Verdampferkammer laufen.


Genau das passiert mir auch immer. Steht der Verdampfer senkrecht ist es kein Problem. Legt man ihn hin läuft die Soße über den Tisch. Ich hatte noch keinen Verdampfer, der liegend nicht ausläuft, nichtmal den FEV.


Aromen bitte nicht pur Dampfen!


 
worldedit
Beiträge: 257
Registriert am: 10.09.2014


RE: Eine Frage des Prinzips

#11 von Grandpa Hemah , 19.06.2015 14:10

Gut gewickelt läuft ein Verdampfer auch liegend nicht so leicht aus. Da ist ja dann die Liquidhöhe kleiner und damit der Fließdruck. Die Watte gut eingelegt hält das dann. Aber vom Prinzip her laufen Sie alle aus ;-)


Gruß Grandpa Hemah


Entwickle dich weiter, aber gib dir auch Zeit dafür.
Denn wer gleich rennen will ohne gehen zu können wird straucheln.

Und ich dampfe immer noch zwischen 15und 20Watt


 
Grandpa Hemah
Beiträge: 1.036
Registriert am: 08.11.2013
Homepage: Link
Geschlecht: männlich

zuletzt bearbeitet 19.06.2015 | Top

RE: Eine Frage des Prinzips

#12 von SyLuS , 19.06.2015 14:11

@Grandpa Hemah: Danke für die kurze Erklärung
Allerdings möchte ich dich auf eine Kleinigkeit hinweisen:
Die Kanger Subtank OCC's arbeiten nach dem Taifun Prinzip.
Die Kanger Subtank RBA arbeitet aber nach dem Kayfun Prinzip.


SyLuS  
SyLuS
Beiträge: 271
Registriert am: 04.03.2015
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#13 von Cawdor , 19.06.2015 14:12

Also mein Squape R liegt den ganzen Tag im Büro auf dem Tisch und da läuft nichts aus.

Zu Hause steht alles im Ständer bzw. auf dem Tisch, müsste ich mal testen wie es sich bei den anderen Tanks so verhält, vorher hatte ich immer einen Kayfun Lite mit im Office, der hat nach längerem liegen auch ein bisschen Pipi gemacht...




« Hannibal Lecter hat unhöfliche Menschen ja ganz einfach aufgegessen. »
« Ich wollt's nur gesagt haben... »


*** Flohmarktregeln ***


 
Cawdor
SuperModerateuse
Little big cow
Beiträge: 7.693
Registriert am: 10.02.2014
Geschlecht: männlich
Ort: Wiesbaden & Bretten
Beschreibung: Im DTF-Team seit 2014


RE: Eine Frage des Prinzips

#14 von Grandpa Hemah , 19.06.2015 14:12

Stimmt


Gruß Grandpa Hemah


Entwickle dich weiter, aber gib dir auch Zeit dafür.
Denn wer gleich rennen will ohne gehen zu können wird straucheln.

Und ich dampfe immer noch zwischen 15und 20Watt


 
Grandpa Hemah
Beiträge: 1.036
Registriert am: 08.11.2013
Homepage: Link
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#15 von worldedit , 19.06.2015 14:21

Wobei früher aus den Zigaretten auch der Tabak rausgebröselt ist.


Aromen bitte nicht pur Dampfen!


 
worldedit
Beiträge: 257
Registriert am: 10.09.2014


RE: Eine Frage des Prinzips

#16 von Grandpa Hemah , 19.06.2015 14:30

Ich find nach 1 1/2 Jahre noch Brösel in irgendwelchen Waldarbeitsjacken.


Gruß Grandpa Hemah


Entwickle dich weiter, aber gib dir auch Zeit dafür.
Denn wer gleich rennen will ohne gehen zu können wird straucheln.

Und ich dampfe immer noch zwischen 15und 20Watt


 
Grandpa Hemah
Beiträge: 1.036
Registriert am: 08.11.2013
Homepage: Link
Geschlecht: männlich


RE: Eine Frage des Prinzips

#17 von Dampfhaegar , 19.06.2015 14:49

... genau - und die hängen dann am Driptip.... bäähhh!


Geschafft! 2 Jahre ohne Pyros

Kayfun V5 auf Pico 75W-> tolle Kombi ... und Dank HWV noch mehr...


 
Dampfhaegar
Beiträge: 1.261
Registriert am: 26.03.2015
Geschlecht: männlich
Ort: Genussdampfer iwo in Nordbayern


   

Frage zu Subatank Mini
Kanger MOW Aero zu warmer Dampf. Alternative?




Auswahl Marktübersicht



e-Zigaretten & e-Liquids Foren-Übersicht









Legende:
* Bereiche: Area mit Händlerzugang
* gebuchte Backlinks

Administrator • Super-Moderator • Moderator • Buddy • Mitglieder • Modder • Mitglied/gesperrt für Flohmarkt • Newbie • Gesperrt/Gelöscht






Share |

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen