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Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#1 von Flumi , 04.05.2016 22:58

Ich habe den Verdacht, dass einem meiner Händler - und infolgedessen dann auch mir - gefälschte LG HG2[1] untergejubelt wurden. Damit ich mir dessen aber halbwegs sicher sein könnte, müsste mein Dicodes Dani Extreme V2+ die Stromkapazität des Akkus genügend genau messen. Daher habe ich bei Dicodes angefragt, mit welcher Genauigkeit so ein Dani das misst, jedoch bisher keine Antwort auf meine Anfrage erhalten. -

Hier einmal die Werte, die mein Dani für einen solchen angeblichen LG HG2 ausgibt:

Stromkapazität: 2.138 Ah (~ 5559 As)
Leistungskapazität: 26997 Ws (~ 7.499 Wh)

Dabei wurde der Akku durch ein XTAR VP1 geladen, wobei als Ladestrom 0.25 A eingestellt war und die Ladeschlussspannung bei diesem Modell auf 4.2 Volt fix eingestellt ist. Und entladen wurde der Akku beim dampfen mit dem Dani, wobei als Entladeschlussspannung 2.5 V eingestellt war. -

Der Dani müsste schon recht ungenau sein, soll das ein tadelloser LG HG2 sein können. Sind solche Danis so ungenau? Kann das ein tadelloser LG HG2 sein?


[1]
http://dampfakkus.de/akkutest.php?id=592



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#2 von Flumi , 05.05.2016 13:17

(Lapsus im letzten Beitrag: richtig wäre 7697 As, nicht 5559 As.)

Ich habe mittlerweile einen weiteren solchen angeblichen LG HG2 entladen. Hier die Werte, die Dani ausgab:

Stromkapazität: 2.160 Ah (~ 7776 As)
Leistungskapazität: 27225 Ws (~ 7.563 Wh)

Können solche Angaben solcher Dani dermassen ungenau sein, dass das ein tadelloser LG HG2 sein kann?

(Übrigens habe ich diese Akkus nicht etwa in China bestellt, sondern bei einem Händler in der Schweiz und dabei satte 50 CHF für vier Akkus auf den Tisch gelegt. Und dieser Händler meinte, er habe diese Akkus bei "einem der grössten Akku Händler in Deutschland" gekauft. Sollten das also Fälschungen sein, wird das nicht nur mich betreffen.)



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#3 von Unbekannt , 05.05.2016 17:14


Der weiße Isolierring am Pluspol scheint ein guter Indikator für schlechte HG2 sein.
Ob LG diese selbst herstellt oder dies echte Klone sind ist die andere Frage.
https://www.facebook.com/163615755000715...1924642/?type=3
https://www.facebook.com/163615755000715...8579857/?type=3


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#4 von Flumi , 06.05.2016 13:04

Danke für den Beitrag, der jedoch kaum weiter hilft. Denn zwar scheint es sich eher um die "Shiny/Smooth (Bad battery)" Version zu handeln, doch lässt sich bei Hinzunahme dieser Prämisse leider nichts Sachdienliches zusätzlich schliessen.



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#5 von Flumi , 06.05.2016 13:04

Ich hatte am Montag 2016-05-02 um 15:13 bei Dicodes angefragt und mangels Antwort fragte ich heute Freitag 2016-05-06 um 10:51 erneut bei Dicodes an (dabei war der Donnerstag ein Feiertag).



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#6 von Dampfer-Manfred , 06.05.2016 14:01

Es kommt mir gerade nicht wirklich so auf die Augen, wo überhaupt das Problem liegen soll.

Schön, das man die Entladeschlussspannung am AT einstellen kann. Ist aber auch bekannt, das die Spannung unter LAst gemessen wird?

Nicht, das sich wer wundert, das am/im AT auf 2,5V eingestellt ist, bis 'geht nicht mehr' runtergedampft wird. Dann wandert der Akku ins LAdegerät und plötzlich hat dieser dann ganz unerklärlich immer noch 2,8Volt?

Du bekommst den Akku im Dicodes-AT (und in allen anderen übrigens auch) am leeresten, wenn du grösstmöglichst hochohmig dampfst.

Ich sag's mal so: nur dann kommst du auch auf diese 2,5 Volt, ddie dann ziemlich dicht dran auch im LAder so angezeigt wird.

Je kleiner die Coil an Ohm hat, um so grösser sind grundsätzlich diese Abweichungen.


Ja, das alte und wohl nie sterbende Akkuthema. Der Hersteller gibt eine Höchstmenge an Kapazität an. Unsere Entladeströme jedoch weichen ziemlich sehr von den Herstellervorstellungen ab. Um ansatzweise auf die Herstellerangaben zu kommen, müsste man mit 0,1C oder noch weniger entladen nd wirklich präziese messen, wieviel man da rausholen konnte.

Abgesehen davon gildet der Dicodes-Chip als einer der genauesten auf der Welt. Und das sagt nicht nur der nette, dicke Mann auf seinem Sofa - meine beiden Chipsätze können das auch bestätigen.

Das Problem liegt nicht an Dicodes, sondern all der allgegenwärtigen Akkulüge.


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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#7 von Flumi , 06.05.2016 23:23

Manfred, auf dieser Seite findest du einige Erfahrungswerte in Bezug auf einige LG HG2:

http://dampfakkus.de/akkutest.php?id=592

Ganz unten sind auch Entladekurven von 4.2 V bis 2.5 V mit Kapazitätsangaben zu finden. Unter anderem sind 20 Ampere Entladekurven für zwei verschiedene HG2 zu finden, wobei 20 Ampere der maximale Entlade-Dauerstrom einer HG2 ist. Die Kapazität lag demnach beim maximalen Entladedauerstrom von 20 A so um die 2900 mAh (nominell: 3000 mAh).



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#8 von Vapor^Tom , 07.05.2016 00:39

Mal aus dem Bauch raus....
Die Akkukapazitäten sind genauso geschönt, wie die Spritverbräuche bei Autos. Gemessen bei optimaler Umgebung.
Ein Akku der bei 30mA Entladestrom 3000mAh Kapazität (bis Tiefentladung!) hat, hat bei 10A vllt. noch 2500mAh entnehmbare Kapazität bis zu Abschaltschwelle (Akkuträger) unter Last.
Der Akkuträger hat einen Wirkungsgrad von sagen wir mal 95% bei 1,5 Ohm (optimal). Bei 0,8 Ohm vllt. noch einen Wirkungsgrad von 85%.
Die Regelelektronik verbraucht auch noch Strom, und zwar auch, wenn du nicht grad dampfst.

Der Dani misst wohl ziehmlich genau die Sachen, die er messen soll. Aber ich denke, Nebenströme oder Eigenverbrauch ist hier ausser acht.
Natürlich sind die Zahlen fiktiv, und nicht belegbar! Aber du siehst worauf das hinausläuft.

Ein direkter Vergleich mit einem gleichen Gerät, mit gleichem Akku bringt hier wohl mehr. Die Frage müsste also heissen: "Wieviel mAh bringt ihr mit dem Dani V2+ aus den LG HG2 bei xxxOhm und xxxWatt".

PS: Die Kurven von Stephan sind schön anzuschauen, nur hat er wohl keine Regelelektronik die den Akku belastet.


Gruß
Tom

"Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr." (Laotse)


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#9 von Dampfer-Manfred , 07.05.2016 09:34

Zitat von Flumi im Beitrag #7
Manfred, auf dieser Seite findest du einige Erfahrungswerte in Bezug auf einige LG HG2:

http://dampfakkus.de/akkutest.php?id=592

Ganz unten sind auch Entladekurven von 4.2 V bis 2.5 V mit Kapazitätsangaben zu finden. Unter anderem sind 20 Ampere Entladekurven für zwei verschiedene HG2 zu finden, wobei 20 Ampere der maximale Entlade-Dauerstrom einer HG2 ist. Die Kapazität lag demnach beim maximalen Entladedauerstrom von 20 A so um die 2900 mAh (nominell: 3000 mAh).


Natürlich traue auch ICH diesen Statistiken, weil der Ersteller auf diesem Gebiet sehr vertrauenswürdig ist. Un dzwar für mich so sehr, das ich auf Grund seiner Meinung, Darstellung und Auslegung meinen allerersten 'teuren AT'' gekauft habe, dem 3 Wochen später gleich der 2te folgte. Ja, manchmal ist die Einknopf-Bedienung des Pipeline etwas tricky, vor allem, wenn man mal wochenlang nicht anderes eingestellt hatte. Also ich vergesse dann auch mal was und muss mich dann wieder einlesen oder durchs Menü hangeln. Aber egal.

Ichzweifel in keinster Weise seine TEst- und Messreihen an. Aber es ist oftmals so, das er auch mal von den Herstellern selber Akkus bekommt, quasi handverlesen in der Güteklasse 1a mit Sternchen. Die sehen dann alle gut aus.

Hat er selber auch schon mal geschreiben, das das, was dann später mal in den Shops liegt, weit ab ist, von dem, was er da zu testen bekam. Nur: die Shops können da nichts zu, die bekommens auch nur so geliefert.
Selbst wenn du dir 10 nagelneue und baugleiche Akkus kaufst und die durchtestet - immer vorrausgesetzt, man hat dafür auch wirklich das passende Equipement, meins heisst leider nur Opus und kann bestenfalls 'grob schätzen' - wirst du festellen, das du (theoretisch) bis zu 9 Abweichler von deiner allerbesten Zelle haben kannst.

Der Dani, Pipeline und auch die anderen Dicodesgeräte sind in einer wunderbaren Sonderstellung, die man sonst kaum oder fast garnicht sieht. Man kann einstellen, bis wohin man nach unten gehen möchte. Ander haben das nicht, denn die schalten wesentlich früher ab. Und verschwenden damit auch massenweise gespeicherte Energie. Die meissten Geräte schalten bei 32,V-3,4V ab bzw. verweigern dann den Dienst.
Am effektivsten kann man bei allen diesen ATs die Akkukapazität nutzen, indem man Wicklungen verwendet, die ziemlich genau an der Obergrenze des machbaren Widerstandes liegt UND dabei auch noch möglichst wenig Leistung dem ganzen abverlangt.
Das Prinzip ist aber auch universell anwendbar und gilt vom Billigstakkuträger bishin zu den DNA oder Dicodes-Chips.

In der Praxis kann es aber auch zu 'gefühlten' Kapazitätsverlusten kommen, die eher auf Voltdrop bassieren und eben auch in unschönen Schraubverbindungen - wie Akkudeckeln - zu suchen ist. Übergangswiderstände nannte man sowas früher mal.
Fällt z.B. durch irgendein Hinderungsgrund am Akkufackdeckel 0,2V ab, wird der zwar noch nicht heiss, aber diese 0,2V fehlen dann schonmal in der Gesamtrechnung, so das Dani oder Pipeline bei eigentlich 2,7V schon Zelle leer vermelden.

Ich hab deswegen ein bischen profilaktisch und aus schwarzem Aberglauben raus die Federn mit Kupferlitze umwickelt. So stramm, das es hält, aber so schlapp, das sie noch federn können. Klappt wunderbar und auch bei allen anderen AT, die im Deckel noch eine Feder haben. Ich trau den Federn mal so grundsätzlich nicht ganz über den Weg, obwohl Dicodes da schon gute Dinger drinne hat. Aber ein bischen besser ist jedenfalls nicht schlecht.
Der Akkudeckel ist Stahl auf Stahl. Schön, das hält eigentlich ewig. EIn Schwachpunkt ist dann aber eine solche Schraubverbindung schon irgendwie. Bin zwar nicht wirklich abergläubisch, aber ich pflege meine Gewinder öfters mal. Mit dem Glasfaserradierer mal über die Gewinde ratzen, schon in die Vertiefungen rein, auch die Flanken nicht vergessen, dann ganz bischen und wirklich dünn etwas Noalox draufgeben, damit Korrosion verhindert wird und fertig.
Selbiges mache ich mit Plus und Minus an den Akkus, wenn sich da irgendwas abzeichnet, das auf 'Stromrost' hindeuten könnte. Sicher ist sicher, kostet ja schliesslich auch nichts.

Nichts desto trotz kann man die reine Akkukapazität nicht mit den Betriebsamkeiten in einem Akkuträger vergleichen. Jeder AT hat da so seine Baustellen, der eine mehr, der andere weniger, wo elektrische Leistung schlichtweg verpulvert wird. Ist nicht wirklich vergleichbar mit den Werten, die man aus einem Versuchsaufbau mit doppelten oder gar 4fachen Messleitungen bei extremst genauen Gerätschaften gewinnen kann.
Und selbst mein USB-Monitor lügt mich an. Ganz einfach, weil ich nicht weiss, wieviel die dahintergeschaltete Ladeelektronik auffrisst.

Aber ich will keine Doktorarbeit über Lade/Entladetheorien schreiben, dafür ist das Wetter einfach zu gut. Bis dahin hilft vielleicht auch - oder ganz bestimmt - www.mountainphrophet.de weiter. Da 'wohnt' dieser Akku-Tester, der mit den Kennlinien für die Dampfakkus.


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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#10 von Flumi , 11.05.2016 13:45

Dicodes hat mir übrigens am Freitag noch geantwortet. Und zumindest dieser Mitarbeiter möchte nicht ausschliessen, dass dies tadellose LG HG2 sind. Denn zwar sollte der Messfehler "rein rechnerisch" unter 10% liegen[1], doch kennen solche Danis weder ihren eigenen Energieverbrauch[2] noch den Energieverbrauch des Akkus[3].

Allerdings stellt sich dann die Frage, wie viel Energie so ein Dani verbraucht respektive wie viel Leistung so ein Dani aufnimmt. Denn wenn es nach den Entladekurven[4] geht, müsste ein tadelloser HG2 wohl so um die 10 Wh an Dani geliefert haben. Davon hat Dani nach seinen eigenen Angaben etwa 7.5 Wh an seine Last geliefert. Nimmt man Dani beim Wort, hätte er demnach 2.5 Wh selbst verbraucht (inklusive des Verbrauches des Übergangswiderstandes Dani-Akku). Demnach hätte Dani 1/4 der Energie des Akkus verbraucht, um 3/4 geregelt an seine Last zu liefern. Und ich würde dann schätzen, dass Dani im Leistungsmodus (beim Befeuern) durchschnittlich wohl so um die 3 W aufgenommen haben müsste. Sollten solche Danis im Leistungsmodus dermassen viel saufen, könnten es passable HG2 sein.

Um das ein bisschen besser abschätzen zu können, habe ich dem Mitarbeiter von Dicodes gestern (Dienstag) die Frage nach dem Verbrauch solcher Danis gestellt, die Antwort steht aber noch aus.


[1]
Wortwörtlich:
"Der rein rechnerische Meßfehler ist unter 10%."

[2]
Wortwörtlich:
"Nicht berücksichtigt wird der Eigenenergieverbrauch der Elektronik."

[3]
Wortwörtlich:
"Die zum Dampfen zur Verfügung stehende Akkukapazität hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Zu nennen ist vor allem das zeitliche Integral des Batteriestroms zum Quadrat mal Innenwiderstand des Akkus (Verlustleistung im Akku, bzw. Verlustenergie)."

[4]
LG HG2:
http://dampfakkus.de/akkutest.php?id=592



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#11 von Dampfer-Manfred , 11.05.2016 15:22

Ja, was bin ich froh, das ich mir nur die Pipeline V2+ gekauft habe. Und latürnich auch deren Vorgänger.

Mich wundert allerdings bischen die Aussagen, die mir persönlich bischen zu weit in Richtung könnte sein, hängt ab von und irgendwo in dieser Richtung vorkommen.

Wer bitte, könnte es besser sagen, was sich ein Dicodeschip so reinzieht, wo sein Wirkungsgrad liegt usw. Hey, die haben das Teil gebaut von klein auf udn nicht einfach nur ne Platine dahingebrazzelt, von der sie nicht wissen, wieviel sie denn nun wirklich braucht und was sie genau macht.

Ich will nicht anzweifeln, das man dir exakt genau DAS gesagt hat, was du am Telefon gehört hast. Wahrscheinlich war'S der Pförtner, wer vom Kantinenpersonal oder sonstwer, aber niemand aus der Technik. und Entwicklungsabteilung.

Wenn 'rechnerische Messfehler' garantiert unter 10% lägen, würde 50 plus 50 nicht exakt 100 ergeben, sondern irgendwas zwischen vielleicht und ganz wahrscheinlich 91 und 109 - denn diese Abweichung ist immerhin noch im 10%-Fenster. MAximalabweichung BEI 10% wäre natürlich 90-110 von irgendwas.

Natürlich hat selbst das allerbeste Gerät irgendwelche Verluste zu verzeichnen, denn sonst würde der Wikungsgrad 100 heissen. Und genau das ist technisch fast nicht umzusetzen.

Und wenn rechnerische Messfehler von 10% noch ganz akzeptabel wären, hätte ich mein Abitur schon in der 1oten oder 11ten Klasse gepackt. Aber so genau kann ich nicht rechnen mit meinem Rechenschieber.


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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#12 von Flumi , 14.05.2016 01:12

Dampfer-Manfred, es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass es dem Mitarbeiter an Sachverstand mangelt. -

Wenn solche Dani den Verbrauch ihrer Last anzeigen und man das innere Leistungsvermögen des Akkus abschätzen möchte, muss man den Verbrauch solcher Danis abschätzen und man muss den Verbrauch des Übergangswiderstandes Dani-Akku abschätzen und man muss den Verbrauch des inneren Widerstandes des Akkus abschätzen. Den Verbrauch des Akkus erwähnte der Mitarbeiter also grosse Unbekannte. Darum befasste ich mich damit und glaube ihn mittlerweile abschätzen zu können. Stellt sich noch die Frage nach dem Verbrauch solcher Danis und dem Verbrauch des Übergangswiderstandes Dani-Akku. Darum fragte ich den Mitarbeiter danach, wobei die Antwort bisher noch aussteht.



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#13 von MarkPhil , 14.05.2016 03:45

Die tatsächlich entnehmbare Kapazität wird mit zunehmender Last immer kleiner.
Bei 20A Last hast du am Akku einen Voltdrop von so etwa 1,0 Volt, sprich die 2,5 Volt Abschaltschwelle schaltet tatsächlich schon bei 3,5 Volt ab.
Der Dani kommt nun bei Weitem nicht auf 20A Last am Akku, ausserdem reduziert er die Leistung, wenn der Akku an die Grenze der eingestellten Abschaltung kommt, so dass man ihn bei kleinerer Leistung noch eine Weile weiter nutzen kann und mit der tatsächlichen Abschaltschwelle weiter runter kommt, aber ganz bis auf 2,5 Volt kämst du nur, wenn die Last am Akku < 0,2A wäre.
Überhaupt ist es mit all den Unbekannten die da mitspielen, Verlustleistung der Elektronik, Messungenauigkeiten, usw. eh nur sehr schwer auch nur halbwegs zuverlässige Daten über die Akkukapazität zu bekommen.

Wieso nimmst du nicht einfach ein Ladegerät, was unterm Laden anzeigt, wie viel in den Akku rein geht.
Sowas z.B.: http://www.gearbest.com/chargers/pp_174044.html
Damit hast du keine Verlustleistung und bekommst nicht nur beim Einlegen angezeigt wie viel Spannung der Akku noch hat, sondern auch relativ genau angezeigt, wie viele mAh in den Akku geladen werden.


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#14 von Flumi , 14.05.2016 03:52

Mein Dampfe ist eben auch ein wenig ein Sonderfall. Hier ein Auszug aus meiner ersten Email:

->->->->
Weitere Angaben:

* Geladen wurde der Akku mit einem XTAR VP1, wobei als Ladestrom 0.25 A und
als Ladeschlussspannung 4.2 V eingestellt war.
* Entladen wurde der Akku beim dampfen mit dem Dani, wobei als
Entladeschlussspannung 2.5 V eingestellt war.
* Der Akku war nach einer Dampfdauer von 38:18 h (= 2298 s) entladen.
* Es wurde temperaturgeregelt gedampft, wobei als Leistungsbegrenzung 40 W
eingestellt war.
* Der Verdampfer war ein Squape R[s] mit Zweifachwicklung-Basis (Deck D).
* Die beiden Heizwendeln waren jeweils hergestellt aus Titandraht mit einem
Durchmesser von 0.34 mm, wanden sich jeweils um ein oxidiertes
Edelstahlsieb-Röllchen mit einem Durchmesser von etwa 3 mm und waren
elektrisch parallel geschaltet.
* Als Widerstand wurde kalt 0.14 Ohm angezeigt, warm 0.2 Ohm.
* Als Temperaturkoeffizient war 350 eingestellt.
-<-<-<-<

Dieses "Setup" ist relativ niedrigohmig, und die zwei Edelstahlsieb-Röllchen weisen eine relativ hohe Wärmekapazität auf, und die Leistungsbegrenzung war auf das Maximum eingestellt. Es mag sein, dass unter solchen Umständen der Wirkungsgrad des DC-DC-Wandlers aufgrund stattlicher Verluste von als Schalter verwendeten Leistungstransistoren so weit in den Keller geht, dass es dann tadellose LG HG2 sein können. Ich werde das voraussichtlich demnächst überprüfen, in dem ich die Umstände so ändere, dass die Verluste von als Schalter verwendeten Leistungstransistoren im DC-DC-Wandler stark verringert werden müssten. Nämlich werde ich den Widerstand des Verdampfers erhöhen und die Wärmekapazität des Flüssigkeitsleiters verringern. Ich plane Watte auf Deck W (nur noch eine Heizwendel, nicht zwei parallel geschaltete Heizwendeln), vielleicht zudem auch noch mit dem Draht von Dicodes, der Dani beigelegt war (der hochomiger als Titan ist und zudem auch noch dünner als der verwendete Titandraht).

Der Grund dafür, warum ich mit Edelstahlsieb-Röllchen hantiere, mag mit dem temperaturgeregelten Dampfen sowieso entfallen sein. Würde ich nämlich beim Dampfen ohne Aromen bei regulärem Flüssigkeitsnachfluss nichts von der Watte schmecken und würde die Watte vielleicht sogar auch noch ein Trockenlaufen einigermassen schadlos überstehen (ich habe den Nano Tank, der hat keine Fenster), würde der Grund wohl entfallen. -

Vielleicht noch etwas zu solchen Akkus. Ich verwende hier ein einfaches, aber für die hiesigen Zwecke wohl zweckmässiges Modell solcher Akku bei Entladung. Darin haben solche Akkus drei Kennwerte:

* Inneres Leistungsvermögen (Energie).
* Innerer Widerstand.
* Durchschnittliche innere Spannung (die innere Spannung ist vom Ladezustand abhängig).

Und bei Entladestrom geht folgendes vor sich:

* Es fällt eine Spannung über dem inneren Widerstand ab und dementsprechend niedriger liegt die durchschnittliche äussere Spannung.
* Der innere Widerstand nimmt Leistung auf, was nach und nach inneres Leistungsvermögen verbraucht und dementsprechend niedriger liegt das äussere Leistungsvermögen.



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#15 von hansklein , 14.05.2016 10:49

Alleine schon durch temperaturgeregeltes Dampfen fügst du eine weitere Unbekannte hinzu, um eine Akkukapazität genauer bestimmen zu können, muss mit einem definierten Strom entladen werden. Da schwankt bei TC gegebenenfalls die Leistung um die Temperatur zu halten. Bei den Akkus schwankt der Innenwiderstand bei der Herstellung schon ein wenig, deswegen sollen beim Stacking Akkus aus der gleichen Charge genommen werden, damit es möglichst wenig Unterschied gibt. Der Akku Innenwiederstand erhöht sich mit dem Ladestand und dem Alter des Akkus / auch Ladequalität und Häufigkeit der Ladungen) ,also ein variabler Faktor, den man ausmessen muss wenn man genaue Werte möchte. Berechnen lässt sich da nur der Spannungsabfall bei mechanischen Mod bei bekanntem oder angenommenen (Herstellerangabe) Innenwiderstand des Akkus.

Wenn du Angaben über die tatsächliche Kapazität der Akkus bekommen willst, hilft letztlich letztlich nur ein dafür geeignetes kapazitätsmessgerät. Manche Ladegeräte haben eine Anzeige dazu eingebaut, das wurde im Thread ja schon erwähnt.


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


 
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zuletzt bearbeitet 14.05.2016 | Top

RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#16 von Dampfer-Manfred , 14.05.2016 11:44

Ich meine ja schon, das jeder dampfen sollte, wie er will/mag/möchte.

Es kann auch jeder gerne an Gespenster, Geister, unerklärliche Pänomäene glauben, vielleicht auch an Ufos oder gar Elektrolurche, die in Lüsterklemmen sitzen und sich von Spannungsabfall ernähren.

Dir ist aber auch sicher, das du denen Dani an den Grenzen seiner Spezifikationen fährt und zwar an einem sehr irrationalen Bereich?

Nein - ich denke nicht, das sich deutsche Wertschätzung mit schweizer Verdampfern nicht vertägt. 38 MInuten hält der Akku, dieser hochgelobte mit garnicht mal wenig Kapazität. Ischa toll.

Es ist nicht immer der Wind, wenn das Zelt wackelt, oder der Sturm, wenn sich ein Baum neigt. Du interpretierst m.M.n. da viel zu sehr physikalischen und dampftechnischen Extremismus rein.

Vergiss bitte mal alle diese Theorien, bau dir einen für dich vielleicht als hochohmig geltenden Verdampferwiederstand von 2,5 bis 3 Ohm, vergiss mal das ganze verbrauchstechnisch sinnlose TC-Geballere und versuch mal bei relativ normalen Leistungen im VW-Modus den Akku leerzudampfen. Wenn du mit 3 Ohm nicht dampfen magst, nimm den Draht einfach nur als Testwiderstand und lass ihn heizen.

Sorry - aber wozu soll es gut sein, DEN Akku mit 0,25A zu laden? 1Ampere geht immer, ich kenne keinen aktuellen 'Dampfakku', der das nicht mindestens kann. Entscheidend für das 'wielange hält er' ist nicht der Ladestrom, sondern der Entladestrom.

Dir ist schon klar, das alles, was du mit der Dani überhalb und unterhalb des besten Mittelwertes anstellst, vergleichsweise mehr Strom/Energie kostet. Der V2+ kann so ziemlich alles, was das Dampferherz begehrt, ausser vielleicht einer bequemen 3Knopfbedienung. Man muss es nur sinnvoll einstellen, das man davon auch was hat, sprich eine möglichst lange Akkulaufzeit.

Sag jetzt bitte nicht, dein Akku liefe schonmal garnicht, weil er keine Beine und Füsse hätte. Dann reden und schreiben wir hier ganz bestimmt aneinander vorbei.


.


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#17 von MarkPhil , 14.05.2016 13:37

Der Versuch die Akku-Kapazität mittels der abgegebenen Leistung im Betrieb zu ermitteln ist in etwa so wie die bei einem Auto die Grösse vom Tank anhand vom Spritverbrauch unterm fahren zu bestimmen.
Ganz deutlich viel einfacher ist, leer fahren, voll tanken, schauen wie viel rein ging.


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#18 von Flumi , 14.05.2016 17:13

(Dampfer-Manfred, es tut nichts zur Sache, ob ich an Gespenster glaube.)



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#19 von Flumi , 18.05.2016 23:16

So, ich habe das "Setup" gewechselt:

* Es heizt nun nur noch eine Heizwendel, nicht mehr zwei.
* Der Flussigkeitsleiter ist nun Watte, nicht mehr sind es zwei Edelstahlsieb-Röllchen. Darum auch ist zudem weniger Heizdraht involviert.
* Als Widerstand wird nun kalt 0.45 angezeigt, nicht mehr 0.15 und warm 0.7, nicht mehr 0.2 (es ist übrigens nicht mehr der 0.34 mm Titandraht, sondern der 0.28 mm NiFe30, der Dani beilag).
* Die Leistung ist nun auf 10 W begrenzt, nicht mehr auf 40 W (zumindest während des Testens).
* Ferner habe ich Einstellungen in Bezug auf die Anzeige vorgenommen, die Danis Wirkungsgrad auch noch geringfügig erhöhen sollten (Minimalhelligkeit und die Anzeige bleibt während des Dampfens dunkel).

Das sollte Danis Wirkungsgrad wohl erhöhen. Zudem nimmt die Dampfe nun auch extrem wenig Leistung auf, darum will der Akku einfach nicht leer werden (mehrere Tage).[1] Sobald er "endlich leer ist", werde ich Danis Angaben reinstellen.


[1]
Denn ich dampfe 36er mit 10 Prozent Wasser (ohne Aromen), dafür verbrauche ich nur wenig Flüssigkeit und der Verdampfer benötigt dementsprechend wenig Leistung. Vorher war der Verdamfer allerdings sehr ineffizient (was auch die übrige Dampfe ineffizienter gemacht hat) und so habe ich einen solchen Akku dann doch irgendwann leer bekommen. Jetzt aber ist der Verdampfer eben auch noch viel effizienter und der Akku will darum einfach nicht mehr leer werden.

Aber die Weisheit des Gesetzgebers besagt ja, dass ich viel mehr Flüssigkeit verdampfen und in die Lunge ziehen sollte:

Schlecht, Nikotinjunkie (5 W eGo, 2012):
32 mg/ml (1 ml/d)

Schon besser, aber immer noch Nikotinjunkie:
16 mg/ml (2 ml/d)

Noch besser, so langsam scheint er davon loszukommen (20 W Vamo, 2013):
8 mg/ml (4 ml/d)

Noch besser, bald kann er ganz aufs Nikotin verzichten:
4 mg/ml (8 ml/d)

Noch besser, nur noch geringe Mengen Nikotin:
2 mg/ml (16 ml/d)

Noch besser, das Ausschleichen ist fast abgeschlossen (160 W Box, 2016):
1 mg/ml (32 ml/d)

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Noch besser, so gut wie gar kein Nikotin mehr (2.6 kW Rucksack, 2022):
0.062 mg/ml (512 ml/d)

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Doku: Liquidmarkt - vom Tellerwäscher zum Milliardär.

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+++ Dampfen Hauptursache von Treibhauseffekt +++

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Doku: Vom blauen zum grauen Planeten.

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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#20 von Flumi , 21.05.2016 14:50

So, der Akku mit der ID 1 ist gestern Nachmittag leer geworden:

->->->->
Einige Umstände:
* Akku-ID: 1
* Verdampfersetup-ID: 2 (die Heizwendel auf Watte)
* Leistungsbegrenzung: 10 W
* Anzeige zeigt auch während des Dampfens Werte an?: Nein
* Helligkeitsstufe der Anzeige: 1
* Zeit bis zum Schlafmodus (Minuten): 1

Angezeigte Werte:
* Der "Cycles" genannte Wert: 764
* Der "Time" genannte Wert: 1:17:01 (= 4621 s)
* Der "Energy" genannte Wert: 28178 Ws (~ 7.8272 Wh)
* Der "BatCap" genannte Wert: 2.236 Ah (~ 8050 As)
<-<-<-<-

Zum Vergleich:

->->->->
Einige Umstände:
* Akku-ID: 1
* Verdampfersetup-ID: 1 (die zwei Heizwendeln auf je einem Edelstahlsieb-Röllchen)
* Leistungsbegrenzung: 20 W
* Anzeige zeigt auch während des Dampfens Werte an?: Nein
* Helligkeitsstufe der Anzeige: 1
* Zeit bis zum Schlafmodus (Minuten): 1

Angezeigte Werte:
* Der "Cycles" genannte Wert: 455
* Der "Time" genannte Wert: 0:43:34 (= 2614 s)
* Der "Energy" genannte Wert: 28161 Ws (= 7.8225 Wh)
* Der "BatCap" genannte Wert: 2.235 Ah (= 8046 As)
<-<-<-<-

So ein Zufall aber auch (?).

Ein weiterer Vergleich:

->->->->
Einige Umstände:
* Akku-ID: 1
* Verdampfersetup-ID: 1 (die zwei Heizwendeln auf je einem Edelstahlsieb-Röllchen)
* Leistungsbegrenzung: 40 W
* Anzeige zeigt während des Dampfens Werte an?: Ja
* Helligkeitsstufe der Anzeige: 2
* Zeit bis zum Schlafmodus (Minuten): 2

Angezeigte Werte:
Der "Cycles" genannte Wert: 420
Der "Time" genannte Wert: 0:38:18 (= 2298 s)
Der "Energy" genannte Wert: 26997 Ws (~ 7.4992 Wh)
Der "BatCap" genannte Wert: 2.138 Ah (~ 7697 As)
<-<-<-<-



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#21 von Flumi , 23.05.2016 05:08

Ich habe mich mittlerweile dazu durchgedrungen, ein SkyRC MC3000 zuzulegen:

http://lygte-info.dk/review/Review%20Cha...C3000%20UK.html
http://www.mountainprophet.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=314

Das dürfte so Ende diese Woche oder Anfangs nächste Woche hier ankommen. Ich melde mich dann noch einmal.



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#22 von Flumi , 01.06.2016 12:21

Das SkyRC MC3000 ist mittlerweile eingetrudelt. Hier einige erste Messungen (zeitliche Abfolge wie aufgeführt):

->->->->
Akku 4

Mit 0.6 A entladen bis auf 2.5 V (geladen wurde noch mit dem XTAR VP1):
2.962 Ah
10.80 Wh
40 mO

Mit 1.5 A geladen auf 4.2 V, nachfolgend CV Phase mit 50 mA Termination (so definiert das Datenblatt LG HG2 "Standardladen"):
2.902 Ah
11.11 Wh
40 mO

Mit 0.6 A entladen bis auf 2.5 V (so definiert das Datenblatt LG HG2 "Standardentladen"):
2.968 Ah
10.84 Wh
26 mO
<-<-<-<-

Wie man sieht, scheint so ein MC3000 ein wenig zickig bei der Messung des Innenwiderstandes zu sein (Akku 4):

40 mO
40 mO
26 mO

Beim erneuten Laden von Akku 4 gab MC3000 wiederum einen relativ hohen Wert von 36 mO an. Solch hohe Werte hätte ich so ausgelegt, dass es wohl kein 20 A Akku ist (oder ein alter 20 A Akku), mithin kein passabler LG HG2 sein kann (wo Werte um die 20 mO zu erwarten wären). Doch werde ich Akku 4 keinen Wert zuschreiben, der höher ist als der niedrigste gemessene Wert von 26 mO. Bei einem anderen der vier Akkus (Akku 1) gab MC3000 auch schon 23 mO an. Demnach können das 20 A Akkus sein. Und dann würde die gemessene (äussere) Kapazität von beinahe 3 Ah und beinahe 11 Wh bei einem Entladestrom von 0.6 A nahelegen, dass dies wohl LG HG 2 sein werden. Und davon gehe ich nun aus.

Um noch sicherer zu sein, müsste ich zwei Entladekurven desselben Akkus bei unterschiedlichem Entladestrom (z.B. 0.5 A und 1 A) aufnehmen, um sie mit Entladekurven von LG HG2 zu vergleichen und um den Innenwiderstand auch noch einmal so abzuschätzen (darum zwei Entladekurven bei verschiedenem Entladestrom: es lässt sich dann der Innenwiderstand abschätzen). Vielleicht werde ich das noch tun, erwarte aber, dass auch dabei nichts herauskommen würde, was sich nicht mit der Annahme verträgt, dass dies passable LG HG2 sind.

Ich gehe darum mittlerweile vorläufig davon aus, dass mir passable LG HG2 geliefert wurden.



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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#23 von Dampfer-Manfred , 01.06.2016 19:09

hast du mal die 'Abweichler' in anderen Ladeschächten vermessen - also ob die dann immer noch mit dem selben Wert abweichen?
Oder generell mal durchwürfeln?

Exakt 40 mOhm an 2 Akkus finde ich seltsam irgendwie, der eine hat dann 26 mOhm und einer sagt garnichts? Wie geht das denn? Muss ja wohl irgendeinen Grund haben? Oder liegt der soweit dabeneben, das er ausserhalb der Specs des Laders liegt.

Ich könnte ja mit kleinen Abweichungen leben, denn etwas ist immer - oder eben immer etwas. 5-8 mOhmwürden zumindest sagen können, das sie eher gleich sind, aber eben nicht so ganz. Vielleicht unterschiedlich alt/vorbelastet.

Egal, wie hoch oder neidrig die Werte liegen, deine gemessenen Werte alssenn mich grübel und liegen eigentlich nacch meinem Gusto nicht unbedingt auf Grund der Abweichungen in der Kiste 'guter Akku'.

Und handverlesen waren die vor KAuf bestimmt auch nicht. Hast du die mal irgendwie grob vor der ersten Benutzung vermessen? GAb es da auch schon solche Abweichungen/Gleichheiten mit Ausreissen?


.


 
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RE: Genauigkeit der Messung der Akkukapazität durch Dicodes Dani Extreme V2+

#24 von Flumi , 02.06.2016 20:52

Mit einer Auflösung von einem tausendstel Ohm messen zu wollen, ist ein heikles Unterfangen, und diese Vorrichtung (der mechanische Teil eines MC3000) ist eigentlich nicht dazu geeignet. Diese Flattrigkeit hat mich darum nicht verwundert, ja ich habe sie geradezu erwartet. Da kann man nicht viel mehr tun, als vielleicht kurz vor der Messung den Akku im Schacht ein wenig zu bewegen, in der Hoffnung so Oxydschichten abzureiben und während der Messung den Anpressdruck ein wenig zu erhöhen (die Feder händisch unterstützen). Und das mag man dann noch mehrmals wiederholen und sich den niedrigsten Messwert herauspicken. Viel mehr kann man da nicht tun. Und genau das habe ich mittlerweile einmal mit Akku 4 getan. Bevor ich aber die Werte hereinstelle, muss ich noch etwas vorausschicken:

Denn zu oben genannten Mühsal (Oxydschicht abreiben, Anpressdruck erhöhen) gesellt sich auch noch ein Bedienungsmühsal. Man kann nämlich einem MC3000 mit der Softwareversion 1.03 nicht einfach sagen:

"Mache bitte gar nichts, ausser den Innenwiderstand messen. Danke. Und noch einmal bitte. Danke. Und ... noch einmal bitte. Danke."

Stattdessen wählt man Programme, die jeweils den Ladezustand des Akkus beeinflussen (laden oder entladen) und ganz am Anfang eines Programms wird beiläufig der Innenwiderstand gemessen. Möchte man also nichts weiter als den Innenwiderstand messen, müsste man ein Programm wählen so, dass es nach der Messung des Innenwiderstandes abbricht. Und das löste ich mit dem folgenden Programm: Lade den eingelegten Akku mit 0.05 A auf 4.00 V ohne nachfolgende CV-Phase; wobei allerdings die Spannung des eingelegten Akkus weit über 4.00 Volt lag. Dieses Programm tat letztlich nicht viel mehr, als eben den Innenwiderstand zu messen. Denn es mass den Innenwiderstand, wollte dann zum Laden kommen und bemerkte dabei, dass die Akkuspannung ja bereits weit über der eingestellten Ladeschlussspannung von 4.00 V liegt und wurde darum sofort beendet (dabei mag dennoch ganz kurzdauernd ein ganz geringer Ladestrom geflossen sein). Mit diesem Programm sind die folgenden Werte zustande gekommen (in der naheliegenden Reihenfolge gemessen):

Akku 4 in Ladeschacht 1: 22, 22, 21, 22
Akku 4 in Ladeschacht 2: 21, 21, 21, 21
Akku 4 in Ladeschacht 3: 20, 20, 20, 21
Akku 4 in Ladeschacht 4: 20, 20, 21, 20

Akku 4 in Ladeschacht 1: 21, 20, 20, 20
Akku 4 in Ladeschacht 2: 21, 21, 21, 21
Akku 4 in Ladeschacht 3: 21, 21, 21, 20
Akku 4 in Ladeschacht 4: 21, 20, 20, 21

Demnach so um die 20 Milliohm. Wie es bei einem neuwertigen LG HG2 auch zu erwarten wäre. Es scheint demnach zumindest dann halbwegs zu funktionieren, wenn man, erstens, vor der Messung die Oxydschichten ein wenig abreibt, zweitens, während der Messung den Anpressdruck ein wenig erhöht und, drittens, zur Messung ein Programm wählt so, dass es letztlich möglichst gar nichts macht, ausser den Innenwiderstand zu messen. -

Noch zum ganzen Rest:

Diese vier Akkus wurden anscheinend kürzlich produziert (es ist bei allen "P055" aufgedruckt, was angeblich soviel heisst wie "Februar 2016"), haben noch nicht viele Zyklen hinter sich, die zudem auch noch alle moderat waren und die meisten sogar sehr moderat (für 20 A Akkus). Kurzum: sie dürften noch beinahe neuwertig sein, vor allem Akku 3 und 4. -

Diese vier Akkus wurden kaum für mich handverlesen, da ich diesem Händler vor dem Kauf nicht bekannt war. Es müsste sonst schon irgendwie so gelaufen sein: "Oh, da kauft sich einer ein Dani Extreme V2+ und will auch gleich Akkus, dem liefern wir handverlesene Akkus!" Aber wozu sollte so etwas gut sein? Abgesehen davon könnten sie allenfalls für jemand anderen handverlesen worden sein, zum Beispiel für eben diesen Händler oder für dessen Lieferanten oder für ... dessen Lieferanten. Aber solange man nicht einen triftigen Grund für die Annahme hat, sie seien handverlesen, sollte man das auch nicht annehmen. Und Akku 4 befindet sich hinsichtlich des Stromvermögens ja sogar eher leicht unter der Spezifikation:

Stromvermögen (während Standardentladung):
* spezifiziert: 3.000 Ah
* gemessen: 2.968 Ah

Leistungsvermögen (während Standardentladung):
* implizit spezifiziert: 10.80 Wh (= 3.60 V * 3.000 Ah)
* gemessen: 10.84 Wh

Durchschnittsspannung (während Standardentladung):
* spezifiziert: 3.60 V
* implizit gemessen: 3.652 V (= 10.84 Wh / 2.968 Ah)

Spezifikationen:
orbtronic.com/battery-specs-datasheet/lg-hg2-18650-specs-battery-datasheet-3000mah-20a.pdf -

Das MC3000 ist erst gestern Nachmittag angekommen und vorher besass ich lediglich zwei XTAR VP1. Das sind brauchbare Lader mit Anzeige der gegenwärtigen Spannung, nicht aber lässt sich die Kapazität oder der Innenwiderstand damit messen.



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