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[Review] iJoy Limitless RDTA Plus

#1 von Stefan42 , 13.07.2016 22:35

Ich hatte vor kurzem schon die normale Version vom Limitless im Einkaufswagen, habe zu dem Zeitpunkt aber mitgekriegt, dass die Plus Variante kommt, und deshalb den 'Lütten' ausgelassen. Mir liegt irgendwie der 'Plus' und 'Mega' Trend mehr als die 'Mini' und 'Nano' Geschichten. Und so gibt's heute mal wieder eine Geschichte über einen 'großen Bruder' ;)




Mein Exemplar kommt von hier:
http://www.heavengifts.com/IJOY-Limitless-RDTA-Plus.html
Limk zur Herstellerseite:
http://www.ijoycig.com/product/item-283.html


Verpackung
Da geht's schon bunt los. Das "Limitless" Design schmückt eine Blaue Schachtel, In der Mitte lugt schon der reichlich verzierte Verdampfer hervor auf der Rückseite gibt es die technischen Daten und das Echtheits-Siegel.



In einer durchsichtigen Plastikbox thront der RDTA umgeben von seinem Zubehör.



Lieferumfang
1x iJoy Limitless RDTA Plus
1x Garantiekarte
7x Silikondichtungen
1x Kreuzschlitzschraubendreher (hey - der ist nicht blau^^)
1x Dunkel getöntes Tank Glas
1x 510'er DT Adapter
1x Silikon Stopfen für SC Betrieb
2x Kreuzschlitz-Madenschrauben (untere Pollöcher)
2x Kreuzschlitz-Flachkopfschraube (obere Pollöcher)
2x Kanthal Clapton Coils



Maße
Höhe mit DT: 57mm
Höhe ohne DT: 47mm
Durchmesser: 25mm
Tankvolumen: ca. 6,3ml

Erhältlich in Rot und Schwarz mit jeweils zwei verschiedenen Mustern (Also vier Varianten)

Aufbau und Funktion
Fangen wir wie gewohnt von unten an. Zu finden sind hier das Branding und die Seriennummer und ein 510'er der auch für Mechanische und Hybrid Mods ausgelegt sein soll. Dafür spricht eine lange vergoldete Pluspolschraube, die fixiert ca.1mm aus dem Masse-Gewinde heraussteht und ein nur 3,5mm kurzes 510'er Gewinde.


Darüber schließt sich bereits die Tanksektion an; der Glastank wird unten durch zwei Gummidichtungen gehalten und abgedichtet und von oben durch einen Metallring (und natürlich einer Gummidichtung an dessen Unterseite) in Position gehalten. In diesem Metallring, der durch ein Gewinde an der Außenseite des Decks befestigt wird, findet sich auch die seitliche Befüllöffnung.



Die im "Limitless" Design verzierte Verdampferkammer-Hülse dichtet die o.g. Öffnung ab und beherbergt zwei lange schmale Luftschlitze, die auch bei sehr langen Coils eine optimale Zuluft ermöglichen.



Das Deck des RDTA Plus wird durch zwei Polpfosten dominiert, die Besonderheit hier gegenüber anderen „Velocity Style“ Verdampfern ist, dass die untern Pollöcher zwar durch zwei Madenschrauben bedient werden, bei den oberen aber die Drähte mittels zweier Flachkopf-Schrauben fixiert werden, die man von oben in die Pfosten dreht. Alle Schrauben sind als Kreuzschlitz ausgelegt und die oberen sind gar blaue Titanschrauben, die optisch ein Hingucker sind (solange der Deckel nicht drauf sitzt^^), und die eine längere Lebenszeit garantieren sollen.



Die Watte(oder welches Dochtmaterial auch immer) wird, ähnlich wie beim Theorem, durch Aussparungen an den Deckkanten in den Tank geführt. Für den Single Coil Betrieb werden zwei dieser Löcher und ein Luftschlitz in der Kammerhülse durch einen Silikonpfropfen abgedichtet.




An der Unterseite der Top Cap sieht man die Aussparungen für die AFC und ein geriffelter Außenring gibt mehr Gripp beim Justieren der Luftmenge. Den Abschluss bildet Wahlweise das mitgelieferte Delrin Drip Tip mit knapp 10,5mm Innendurchmesser, oder jedes beliebe 510’er DT, das mit Hilfe des beiliegenden Adapters genutzt werden kann.



Das Griffin 25 Drip Tip passt übrigens ebenfalls, auch wenn es etwas stramm sitzt(tut das Original Limitless aber auch).



In der Praxis
Die Verarbeitung gefällt mir sehr gut. Die Gewinde laufen leicht und wenn man die Top Cap dreht, die dank ihrem geriffelten Profil einen guten Gripp gewährleistet, dreht sich auch nur diese und die Hülse der Verdampferkammer bleibt in Position, obwohl auch diese sich ohne großen Kraftaufwand drehen lässt, um z.B. die Luftschlitz-Position zu ändern.

So dann mal losgewickelt. Die langen Luftschlitze haben mich dazu inspiriert entsprechend breite Coils zu basteln und nicht die beiliegenden „Mini“ Claptons zu verwenden. Angefangen habe ich mit einem TC fähigen SS316 Flat Clapton im SC Modus; die unregelmäßigen Wicklungsabstände sorgen für ein gleichmäßiges Erhitzen der Wicklung; Coils, die sich von innen nach außen erwärmen, kann ich bei TC noch weniger gebrauchen als bei VW.



Als Docht habe ich bei allen hier noch gezeigten Wicklungen übrigens Muji im Scottish Roll Format gewählt. Das sorgt für einen guten Nachfluss und dichtet die Deckdurchlässe zuverlässig ab. Ich habe den Limitless letzte Nacht mal mit vollem Tank auf dem DT stehend abgestellt und am nächsten Morgen hat sich nicht ein Tropfen Liquid verirrt gehabt. Die Dochte reichen bei mir bis auf den Tankboden – der Sinn hinter dem Trend die Watte bei Top-Coilern direkt unter dem Deck abzuscheiden, erschließt sich mir nicht, außer man will tatsächlich nur Tröpfeln (und dann eigentlich auch nicht^^)



Die Reihenfolge sollte übrigens schlauer gewählt werden, als oben auf den Bilder zu sehen, d.h. erst die Watte, dann die Hülse mit der Füllöffnung und zuletzt den Silikonstopfen^^

Mit voll geöffneter AFC, 60 Watt Preheat und geschätzten 40Watt Betriebsleistung produziert diese Wicklung einen recht schmackhaften Dampf mit angenehmer Temperatur.

Ok – aufrüsten: Zweite Flach-Clapton dazu, bewatten und ab dafür…



Oha – das ist schon recht grenzwertig für mich. Die Wicklung braucht mindestens 100Watt für 0,5 Sekunden Boost und ballert dann mit geschätzten 80 Watt einen ziemlich dichten und heißen Dampf raus. Für mich auf Dauer zu intensiv und zu warm, aber mit geringerer Leistung/Temperatur geht mir zu viel Geschmack flöten.

Und schon ist die erste Kreuzschraube rund; beim Nachziehen der Clapton kurz abgerutscht und jetzt habe ich eine der unteren Madenschrauben nur mit Müh und Not wieder rausbekommen. Ich frage mich auch was der Quatsch mit den Kreuzschlitz-Madenschrauben soll – es wurden tatsächlich auf Nachfrage von YT Reviewern die Innensechskant durch diese ersetzt? Bei den oberen Flachkopfschrauben sehe ich da keine Probleme, aber bei Madenschrauben würde ich TX oder Innensechskant immer vorziehen. Naja – da ich mit Erschrecken feststellen musste, dass ich keine passenden V2A Madenschrauben mehr in der Dampfer-Bastelkiste mehr habe, wurde halt die Reservetüte vom Avocado 24 geplündert und alle 4 Schrauben durch Innensechskant-Maden ersetzt. Die Titanschrauben sind zwar ok und sehen cool aus, aber 1. habe ich keinen Bock mich beim Coil einspannen mit zwei verschiedenen Werkzeugen rumzuplagen, und 2. sieht man die Dinger ja sowieso nicht, wenn der Verdampfer zusammengebaut ist – sind wohl eher was für Coil-Exhibitionisten, die ihre Flechtwerke präsentieren wollen ;)

Ok – nächstes Setup 0,40’er V2A Draht mit 12 Umdrehungen im DC Betrieb.



Das haut von der Temperatur schon besser hin, der Geschmack ist auch ganz ok, aber tatsächlich hat mir geschmacklich bisher die SC Clapton am besten gefallen.

Mal gucken was noch so geht – ich schätze mal ich werde als nächstes eine DC mit etwas dünnerem Standard Clapton Coils probieren.

So – zum Abschluss noch mal zwei Bildchen mit dem Limitless RDTA Plus auf zwei AT, die leistungsmäßig und von der Größe ganz gut passen. Die Plus Variante passt natürlich perfekt auf die Limitless Mech Mods, die mit den gleichen Mustern wie die RDTAs zu erhalten sind, aber irgendwie habe ich noch Hemmungen einen Hunderter für ein 15cm Blechrohr mit Muster hinzulegen *g*
Also nimmt der Verdampfer zurzeit meistens auf der Siegelei 213W Platz, der schwarz/rote VoidRay passt von den Maßen auch, aber für eine fette DC Clapton hat der , wie die meisten 1x18650 Kisten auch, zu wenig auf der Brust.
Wer eine schwarz/rote RX200/RX200s besitzt, verfügt auf jeden Fall über einen passenden Thron für die roten Varianten.



Fazit
Bis auf die Kreuzschlitz-Madenschrauben habe ich an der Verarbeitung eigentlich nichts auszusetzen. Es bewegen sich beim Einstellen der AFC auch nur die Teile, von denen man das auch möchte, die Dichtungen sind alle gerade so fest, dass sie gut abdichten, aber auch einfach wieder zu lösen sind und die Gewinde laufen butterweich.
Ich bin bisher noch nicht dahinter gekommen, warum Systeme wie der Genius, Theorem, Avocado etc. so einen Hype auslösen, vielleicht dampfe ich auch einfach nur Liquids, die in Top-Coilern nicht so gut rüber kommen, aber unter seinesgleichen schiebt sich der iJoy Limitless RDTA Plus bei mir gerade auf den ersten Platz. Ansprechende Optik, einfaches Handling, viel Platz zum Wickeln und eine dazu passende Airflow, die auch für sehr breite Coils geeignet ist, laden geradezu zum Experimentieren ein.



Zitat: „Wir sind für jede Alternative zur Tabakzigarette dankbar. Die E-Zigarette ist um ein Vielfaches harmloser und sollte daher auf keinen Fall verteufelt werden.“
Tobias Rüther von der Tabakambulanz der Uni-Klinik in München.


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RE: [Review] iJoy Limitless RDTA Plus

#2 von LoQ , 11.01.2017 02:10

Schönes Review, danke hierfür.
Ich dampfe meinen ja als SC mit einer der mitgelieferten Wicklungen (ergibt bei mir 0,35 Ohm)und dem Stopfen zwischen 30 und 40 Watt je nach Liquid.
Liefert einen schönen wohlschmeckenden Dampf und für mich eben auch nicht zu warm. Eigene Wicklungen stellen auch Wickelanfänger wie mich sicher nicht vor allzugroße Probleme.
Ich hatte mir ja einige Videos zum wickeln und bewatten angeschaut und es scheint "trendy" zu sein die Watte kurz zu halten, dafür den Verdampfer zwischenzeitig öfters mal auf den Kopf zu halten. Vorteile erschließen sich mir daraus noch keine, ausser, dass in den Tank noch ein Quentchen mehr Liquid passt. Das mag diejenigen interessieren, die den weit jenseits der 100 Watt im DC Modus betreiben. Ich lege meine Watte lieber bis runter.


"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." E.Snowden

"Nationalism is an infantile disease. It is the measles of mankind." - Albert Einstein


 
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RE: [Review] iJoy Limitless RDTA Plus

#3 von raccoon69 , 14.07.2017 08:53

Danke für das Review...
Meiner kommt heute wohl an Laut Sendungsverfolgung.
Ich war auch am Entscheiden zw. dem COmbo, Limitless und Limitless Plus und mich für letzteren entschieden.
Ich dampfe momentan hauptsächlich meinen Eagle und den OBS Engine und finde beide super, wobei mir beim Verdrahten und Wattieren der OBS wesentlich angenehmer ist.
Ich denke das der Ijoy recht ähnlich dabei ist und habe auch ein paar Reviews angesehen und gelesen bei denen die Tester voom Geschmack sehrt beeidruckt waren.

Ich freu mich schon drauf.


Eleaf TC100W, SMOK Xcube Ultra, OBS Engine / Cheetah, Geekvape Eagle....


 
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RE: [Review] iJoy Limitless RDTA Plus

#4 von hecki89 , 14.07.2017 15:22

Die Hülse wieder raufzuschrauben nachdem man Watte verlegt hat ist echt ein Krampf. Das Gewinde verkantet andauernd oder sitzt schief. Das ist bei anderen RDTA auf jeden Fall besser gelöst (auch bei den Nachfolgemodellen von iJoy).



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