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Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#1 von hansklein , 30.10.2016 00:00

Diese Frage findet sich oft und wiederholend in vielen Threads mit oft für Starter, die eigentlich nur wissen wollen welche Akkus sie benutzen können, unverständlichen endlosen Diskussionen.

Ich möchte versuchen, in diesem Beitrag und Thread die gesammelten Erfahrungen und das Know How zu bündeln und dabei in mehreren Stufen vorgehen, von den vereinfachten Regeln und Sichtweisen anfangend die einfach nur sagen sollen, Ok, diese Akkus kann ich benutzen, langsam aufsteigend zu den fachlicheren Bereichen für diejenigen, die mehr wissen wollen. Verschiedene Sichtweisen dürfen und sollen natürlich auch aufgezeigt werden, es darf und soll auch diskutiert werden, Nur bitte beim Thema bleiben und bitte nicht zu stark verkomplizieren die Gschicht, das tut sich von allein..

Welche Akkus benötige ich für meinen Akkuträger – Die einfachste Sichtweise, Level-1!

Meistens geben die Händler und Hersteller Empfehlungen ab, welche Mindestanforderungen ein Akku erfüllen muss, um auf ihrem beworbenen Akkuträger genutzt werden zu dürfen. Das schränkt die Auswahl der möglichen Akkus stark ein und muss nicht das Optimale darstellen, lediglich nach Meinung der Hersteller und Händler das passende. Im Zweifel ist es allerdings wahrscheinlicher, wenn im Betrieb des Akkuträgers etwas passieren sollte, den Akkuträger ersetzt zu bekommen und im schlimmsten Fall Regressansprüche geltend machen zu können, z.b. im Fall eines Brandes.

Im Prinzip kommen für empfohlene Amperestärken >25Ampere die Sony Konion VTC5A (die ohne A ist veraltet und wird zu warm), Sony Konion VTC 6 in Frage.

Für Akkuträger, die bei denen Akkus mit ca. 20 Ampere verlangt werden gibt’s es „übliche verdächtige“ Akkus wie z.b. den LG INR18650HG2, Samsung INR18650 25R , Sanyo/Panasonic UR18650NSX. Ich pers. Kaufe nur Markenakkus, keine umgelabelten damit ich weiss, was drin sein soll.

Die Akkuverkäufer wie https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/ lassen es es auch zu, gezielt zu filtern, welche Kriterien die Akkus erfüllen sollten, indem man z.b. den benötigten Entladestrom ankreuzt. Weitere Informationen zu den Akkus kann ich dort oft in den verlinkungen unter dem jeweiligen Akku, Stichwort Testergebnisse, finden.

Die Internetseite http://www.dampfakkus.de/ erlaubt unter dem Stichwort „Akkutests“, 6-fach Akkuvergleich gezielt Akkus untereinander zu vergleichen, Beispiel: http://www.dampfakkus.de/akkuvergleich.p...2&akku6=645&a=5

Wichtig bei den Vergleichen ist, das unsere Dampfakkus nicht bis zu ihrer jeweils möglichen Untergrenze entladen werden können, sondern die Akkuträger aus Sicherheitsgründen lange vorher den Dienst einstellen, viele um 3.2 Volt Spannung, so das ich die Akkus in dem Bereich bei der Laufzeit vergleichen kann und nicht beim maximal möglichen Wert.

Wo die Belastungsgrenzen der Akkus liegen, wird auf einigen Internetseiten aufgezeigt und getestet, wie z.b. http://www.dampfakkus.de oder http://lygte-info.dk/ oder Mooch: https://www.facebook.com/permalink.php?s...ubstory_index=0

Welche Akkus benötige ich für meinen Akkuträger – eine andere Sichtweise, Level-2!

Viele Dampfer werden ihre Akkuträger, die immer leistungsfähiger werden, gar nicht bis zur „Schmerz-“ oder Lastgrenze benutzen wollen, erst mal nicht. Da liegt es nahe, Akkus zu benutzen, die einen Kompromiss darstellen, zwischen maximaler Akkubelastung in Ampere einerseits und maximaler Laufzeit der Akkus in mAh andererseits. Dabei werden bewusst nicht immer die Hersteller- oder Händlergaben benutzt – Usage Own Risk ( Benutzung auf eigene Gefahr), Auch das Akkus durch einen Fehler – z.b. Kurzschluss im Verdampfer – evtl. überlastet werden könnten, wird dabei nicht berücksichtigt.

Wie kann ich wissen, wieviel Ampere mein Akku/meine Akkus verkraften müssen?

Das kann unter anderem berechnet werden, wobei die Rechenwege nicht sehr kompliziert sind. Allerdings muss ich zwischen Akkuträgern mit 1,2,3 oder 4 Zellen und ihrer Schaltung unterscheiden, die 1 Akku Versionen sind die am einfachsten zu berechnenden.

Einen Begriff kläre ich vorab, um Missverständnisse an dieser Stelle zu vermeiden. Oft wird bei Spannungsquellen, 1 Akku, 1 Netzteil sind z.b. Spannungsquellen, von Nominalspannung geredet und damit berechnet, dabei kann eine Nominalspannung Abweichungen nach oben und unten haben, das wissen selbst manche Elektroniker nicht. Bei Netzteilen, die sich bei gleicher Belastung durch einen Widerstand gleich verhalten ist das kein Problem. Bei Akkus, die sich mit sinkender Spannung anders verhalten, schon. Um Missverständnisse später zu vermeiden, rechne ich her mit fast leeren Akkus, in dem Zustand haben sie die höchste Amperelast zu tragen. Die meisten Akkuträger schalten um 3.2 Volt ab, manche erst bei 3 Volt. Ich rechne mit 3 Volt, dann ist i.d.R. schon eine kleine Sicherheitsreserve da.

Zur Sache: Ich gehe davon aus, dass ich weiß, das ich im Leistungsbereich von 50-75 Watt dampfe. 75 Watt sind das maximale, das ich nutze und der Akkuträger kann. Also suche ich einen Akku, der mir in diesem Bereich genügend Strom in Ampere und möglichst viel Kapazität in mAh liefern kann.

Den nötigen Strom kann ich leicht berechnen. Dazu benötige ich als Werte die maximale Wattzahl, die ich nutzen möchte und die oben beschriebene Spannung von 3 Volt.

Die Formeln sind ganz einfach und heißen:
P=U*I / I=P/U – um das kurz zu erklären, P steht für Leistung in Watt, U für Spannung in Volt, I für Strom in Ampere, bitte nicht von den Bezeichnungen verwirren lassen.

Für die Spannung setze ich 3 Volt ein. Also U = 3 Volt. Watt sind im Beispiel 75 Watt. Also rechne ich:

75 Watt / 3 Volt = 25 Ampere Last.

Das ist schon alles. Wenn ich den Akkuträger nur bis maximal 30 Watt belaste, kann ich theoretisch auch diesen Wert nehme, was ich pers. Nicht empfehle aber dazu wird mit ziemlicher Sicherheit noch diskutiert werden. Ich rechne also:

30 Watt / 3 Volt = 10 Ampere Last. Fertig.

Bei 2 und mehr Akkus sieht das etwas anders aus, vielleicht klären sich hier auch einige Missverständnisse. Dazu eine Grafik und die Erklärung, Grafik zum Schluss.

Bei 2 und mehr Akkus die seriell, also hintereinandergeschaltet sind, addieren sich die Spannungen. Der Strom muss durch alle Akkus durch und bleibt gleich.

Bei 2 und mehr parallel geschalteten Akkus kann sich der Strom auf die Akkus verteilen. Die Spannung bleibt aber gleich.

Ein Sonderfall bei einigen neuen Akkuträgern sind 4 Akkus, von denen 2 parallel und 2 seriell geschaltet sind. Dabei kann sich der Strom auf die parallel verbundenen Akkus verteilen und die Spannung addiert sich.

Die dazugehörenden Rechnungen sind einfacher, als es jetzt vielleicht aussieht. Dazu Beispiele.


Als Akkuträger mit 1 Akku nehmen wir den eleaf ASTER TC 75 Watt,
Leistung max 75 Watt mit 1x18650 Akku. Berechnung: 75Watt/3 Volt=25 Ampere Akku nötig

Als Akkuträger mit 2 Akkus parallel nehmen wir den iStick 100W, 2x18650 Akkus parallel, 100 Watt
100 Watt/3 Volt=33,33 Ampere, diese verteilen sich auf 2 Akkus, also 33,33 Ampere/2= mindestens 16,67 Ampere Akku nötig.

Als Akkuträger mit 3 Akkus nehmen wir den Wismec RX 200, 200 Watt, 3x18650 seriell geschaltet, Herstetter Akku Empfehlung >=25 Ampere.
3*3 Volt= 9 Volt. 200 Watt / 9 Volt = mindestens 22,22 Ampere Akku nötig.

Als Akkuträger mit 4 Akkus nehmen wir den iJOY Maxo Quad, 315 Watt, 2 Akkus seriell, 2 parallel geschaltet.
2*3 Volt=6 Volt. 315 Watt / 6 Volt = 52,5 Ampere, diese verteilen sich auf 2 Akkus, also 52,5 Ampere/2= min. 26,25 Ampere Akkus benötigt.

Wer noch die Laufzeit berechnen möchte, um Vergleiche anzustellen, das wird am einfachsten in Wattstunden Wh gemacht. Bei paraleller Schaltung ist zu berücksichtigen, das sich die Kapazität der Akkus dazu noch addiert.

Werden mehrere Akkus in einem Akkuträger verwendet, gehören diese „verheiratet“, siehe diesen Beitrag: Handhabungsregeln für Akku-"Stacking" (Reihenschaltung)

Grafik:


Als Ergänzung, das ist schon fast die Königsklasse. Die Akkuspannung sinkt bei Belastung mit einem Widerstand. Was aber oft vergessen, nicht gewusst oder erwähnt wird, allerdings die Belastungsfähigkeit eines Akkus maßgebend beeinflusst ist die Tatsache, das der Akku selber auch einen Widerstand hat, kurz Innenwiderstand genannt, dieser steigt bei leerer werdendem Akku, gealterten Akkus, defekten Akkus. Das wird praktischerweise für Berechnungen hier erklärt: http://e-zigarette-politik.16mb.com/lastamakku/


Es darf diskutiert, zerissen, ergänzt, verbessert werden. Paar Links zu einfachen Rechnern wären auch nicht schlecht.


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#2 von LoQ , 30.10.2016 02:39

Sorry, einfach nur Lesezeichen....ansonsten: Geil, Danke!!!!


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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#3 von hansklein , 31.10.2016 18:27

Ergänzung:
Den vielgeliebten Samsung INR 18650-30Q mit 3000 mAh möchte ich nicht Unterschlagen. Er ist zwâr lediglich bis 15 Ampere spezifiziert, verträgt aber lt. Tests bis 20A.

26650 Akkuträger in geregelte Mods mehren sich auch, entsprechend werden auch da Akkus benötigt. Ich selbst hab mir eleaf pico megas geleistet, denke da kommt noch ein AT mit evolv dna 75 chip zu.

Der eleaf pico mega hat bis zu 80 Watt. 80 Watt/3Volt=26,66 Ampere, der DNA 75 benötigt lt. Hersteller bis zu 28 Amp, da schau ich ich in die 26650 leistungsklasse um 30 Ampere Entladstrom für beide.

Da seh ich die MNKE IMR26650-3500mAh, EnerCig TN26650HP-3400 als geeignet, siehe auch Test

Selbverständlich kann der Beitrag hier stetig mit geeigneten Akkus erweitert werden, man kann nich alle kennen und es kommen immer wieder neue raus.

Bitte dazu angeben, bis wieviel Ampere/Watt geeignet, Quelle für Test des Akkus, falls vorhanden.


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


 
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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#4 von JG59 , 22.01.2017 01:52

Zitat von hansklein im Beitrag #1
Grafik:


Zur letzten Schaltung auf dem Bild:
Ich würde (wenn möglich) niemals Serienschaltungen von Akkus parallel schalten, sondern immer Parallelschaltungen in Serie.


 
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zuletzt bearbeitet 22.01.2017 | Top

RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#5 von Gliese777Ac , 22.01.2017 02:53

Den Thread werde ich wahrscheinlich in Zukunft verlinken wollen, deshalb ein Lesezeichen...


Nun sieh Dir an, was Du mich hast anrichten lassen.


 
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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#6 von sowo , 16.02.2017 21:17

Hi Leute ich hab ne Frage und hoffe Ihr könnt mir helfen.
Ich habe einen Joyteck Akkuträger bis 60 Watt. Einen Verdampfer Ijoy limitless xl und 3 Verdampfer 2 mit einer Wicklung einen mit 2 Wicklungen.
So nun meine Frage reicht der Akku für den Verdampfer aus weil ich erst ca 3 sek vorheizen muss damit ordentlich Dampf kommt. ( ist mein erster selbstgewickelter bisher hatte ich immer feritg Verdampfer ) Im Gerät wird 0,18 Ohm auf 60 Watt angezeigt.
Soll das so richtig sein dass die vorgeheizt werden müssen oder muss ein anderer Akkuträger her? Wenn ja welche Stärke



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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#7 von Sternenwolf , 16.02.2017 21:29

@sowo

habe ich das richtig verstanden, dass du die 0,18 Ohm Wicklung drei Sekunden vorheizen musst, damit genügend Dampf kommt?

Dann ist vermutlich die Wicklung mit zu viel Material versehen, als dass 50 Watt genügend Dampf bringen.

Dünner wickeln - oder dickeren Akkuträger mit mindestens zwei Akkus.


 
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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#8 von Markus S. , 16.02.2017 21:52

@hansklein berechne mal sicherheitshalber die Verlustleistung mit ein, sagen wir mal
so 10-20 Prozent. Kein Akkuträger kann 100% liefern, das heißt um die Leistung zu
bringen muss er dem Akku mehr abverlangen.
Ansonsten tiptop erklärt, vielen Dank...Lesezeichen.


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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#9 von sowo , 17.02.2017 10:10

Hi Danke schon mal für die Antwort. einer der Verdampfer war schon fertig gewickelt und an dem Akkuträger kann ich keinen größeren rein machen der ist nicht zum wechseln .
welcher Akkuträger wäre denn stärker.
(habe ich das richtig verstanden, dass du die 0,18 Ohm Wicklung drei Sekunden vorheizen musst, damit genügend Dampf kommt?) Ja dann erst hört man dass er anfängt zu heizen



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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#10 von Sternenwolf , 17.02.2017 10:22

Moinsen

Ja - so etwas vermutete ich schon, auch ohne Genaueres zu wissen.

Wenn du deine Verdampfer selbst wickeln kannst, dann nimm mal etwas dünneren Draht ... und da dein Akkuträger vermutlich keine Temperatur Kontrolle hat, reicht da auch das Material Kanthal - das hat schon mal einen höheren Widerstand. Da musst du nicht so viele Watt einstellen.

Mit Drahtstärke von 3mm solltest du gut funktionierende Wicklungen hinbekommen. Dann kannst du erst einmal dampfen ...


 
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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#11 von sowo , 17.02.2017 10:25

ok, aber schlimm für den Verdampfer ist das nicht wenn ich etwas vorheizen muss?
mit dem selbst wickeln muss ich erst mal noch testen und üben



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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#12 von Sternenwolf , 17.02.2017 10:36

Keine Sorge - dem Verdampfer macht das alles gar nichts.

Aber ich vermute, dass du deinen Akkuträger ständig wieder aufladen musst und dass der Akku nicht lange vorhält ...

Du kannst natürlich auch in einen Shop gehen und nach passenden Fertig-Wicklungen fragen, die nicht so viel Akkuleistung verlangen.

Ich habe selbst keinen "Limitless" - aber der geht schon in Richtung Hochleistungs-Verdampfer. Und von deinen anderen Verdampfern hast du noch nichts gesagt.


 
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RE: Welchen Akku benötige ich für meinen geregelten Akkuträger?

#13 von hansklein , 18.02.2017 21:45

Bitte hier beim Thema Akku für geregelte Akkus bleiben, thread nicht verwässern. Danke.

Zitat
hansklein berechne mal sicherheitshalber die Verlustleistung mit ein, sagen wir mal
so 10-20 Prozent. Kein Akkuträger kann 100% liefern, das heißt um die Leistung zu
bringen muss er dem Akku mehr abverlangen.


Ok, das ist kein grosses Ding und du hast recht, sicher ist sicher, auch wenn ich schon mit nïedriger Abschaltspannung rechne. Selbstverständlich weiss ich nie genau, wieviel Verlust eine Eletronik hat und in welcher Situation. Ich nehm als Beispiel einen DNA 75 Mod, der hat eine rel. hohe Verlustleistung gegenüber dem eleaf pico z.b., zu sehen an den Spannungsabfällen unter Last, aber da hab ich Werte.

Beim DNA 75 kann ich von einem Wirkungsgrad von angegebenen 85% ausgehen und einer Abschaltung unter Last bei 2,75Volt, die Abschaltspannung kann ich bei dem einstellen, bei den meisten AT geht das nicht. Ich denke so 15% Verlust werden meist hinkommen. Ich setz erstmal die "normale" Berechnung rein zum Vergleich, und geh von 3 Volt Abschaltspannung unter Last aus. Wir haben da nur 85% leistung, 15% Verlust rechnen wir darunter hinzu.

Zitat

Als Akkuträger mit 1 Akku nehmen wir den eleaf ASTER TC 75 Watt,
Leistung max 75 Watt mit 1x18650 Akku. Berechnung: 75Watt/3 Volt=25 Ampere Akku nötig


Da nehmen wir einfach die 85% Wirkungsgrad und rechnen:
( 75Watt/3 Volt)\0,85=29,41A last am akku, wenn die Abschaltspannung niedriger oder einstellbar ist, wie z.b. beim DNA 75 setzen wir den wert statt der angenommenen 3 Volt ein.

Bei 2 und mehr Akkus dasselbe, erst "Normalrechnung":

Zitat

Als Akkuträger mit 2 Akkus parallel nehmen wir den iStick 100W, 2x18650 Akkus parallel, 100 Watt
100 Watt/3 Volt=33,33 Ampere, diese verteilen sich auf 2 Akkus, also 33,33 Ampere/2= mindestens 16,67 Ampere Akku nötig.


Dann rechnen wir mit Verlustleistung
(100 Watt/3 Volt)/0,85=39,21A/2 Akkus=20A Akkus nötig.

Bei 3 Akkus seriell geschaltet entsprechend

Zitat
3*3 Volt= 9 Volt. 200 Watt / 9 Volt = mindestens 22,22 Ampere Akku nötig.


um Verlustleistung mit einzurechnen:
(3*3 Volt)=9Volt. (200Watt/9Volt)/0,85=26,14A.
Das macht dann noch einen sichtbaren Unterschied aus.


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


 
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