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Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#1 von chanel , 17.09.2010 14:38

Wie mit dem Händler besprochen, werden die Testberichte, besonders die negativen Punkte unserer Mitglieder dazu verwendet, weiter am Gerät zu feilen um es gemeinsam besser machen.
Eure Wünsche und Tips sind also willkommen. Ihr könnt hier diskutieren und euch weiter austauschen


Wir bitten die weiteren Tester sich nicht von den bereits vorhandenen Berichten beeinflussen zu lassen.
Zum einen sind die Prioritäten der Wünsche die man an ein Gerät hat unterschiedlich, zum anderen haben die Mitglieder unterschiedliche Dampferfahrungen gemacht. Seid weiterhin neutral bitte und postet eure Berichte aus unserer Testrunde bitte direkt hier. Danke


----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Testbericht 1 aus der Dampfertreff Test-Runde - Phantom V18



nun zu erst mal ich bin besser im Testen als im Bericht schreiben
das in Worte fassen ist nicht immer leicht und kann auch falsch verstanden werden !

Also in Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes Teil, ich finde es Formschön nur eben für Frauen zu groß !

Da wir, ich und mein Männe, mit den Wickeln überhaupt keine Erfahrung haben lag es bestimmt daran das er nicht so toll dampfte wie eben die EGo oder der F16 .

Geschmacklich der Hit....... was auch an dem Superleckeren Liquid lag Danke dafür nochmal !

Keins meiner Geräte - und ich hab viele - schmeckten bis Dato so sanft und dabei ein flash das es manchmal zu viel war für mich .

Männe findet ihn genial, das einzige Manko die Akkus 14500 sie hielten bei uns und Dauergebrauch keine 5 Stunden !

Genial finde ich auch das man ihn mit einer halben Umdrehung des unteren Deckels abschalten kann so kann nix passieren .

Der Taster geht leicht und verhackt sich nirgends .

Also sehr empfehlenswert nur für Frauen find ich zu Mächtig und auch eine Klitzekleinigkeit zu teuer :-)


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#2 von chanel , 24.10.2010 13:32

Testbericht 2 aus der Dampfertreff Test-Runde - Phantom V18 (1.Kurzbericht von Eisofen)


Moin,

heute mittag klingelte es an meiner Tür,mein Nachbar drückte mir ein Päckchen in die Hand, zu meiner Verwunderung. Ich hatte nämlich nix bestellt, der Absender sagte mir nix, nur die PLZ wies auf Ostdeutschland hin, dann dämmerte es mir..

Also ausgepackt. Enthalten waren der sehr schön verpackte Phantom, 10ml Liquid (was ich nicht verwende), zwei 14500'er Akkus, Docht und Draht.

Die Akkus wanderten erstmal in den Lader und ich schaute mir den Phantom genauer an.
Die Verarbeitung ist hervoragend, Gewinde sauber verarbeitet und die Anodisierung ohne sichtbare Fehler.
Der Phantom ist vergleichsweise leicht, auch mit Akku. Insgesamt ist die Haptik durch die Anodisierung angenehmer als bei blanken Alu, ich empfinde es schon als samtartig.
Das, ebenfals gedrehte, Depot hat die Größe von nem VR4.

Die mitgelieferte 3-er Wicklung hat das erste Durchglühen leider nicht überlebt, brach beim zusammenschrauben (ich glühe, wie beim A1, eine neue Wicklung kurz durch um den 'Wicklungsgeschmack' los zu werden. Da ich ich mehr rauche hab ich kein funktionsfähiges Feuerzeug mehr). Lag aber wohl eher daran das zwei Nachbarwicklungen zu nah beianander lagen. Ich habe dann eine neue nach Lapadias Anleitung eine neue gemacht.

Zugverhalten:
Im Vergelich zum A1 ist es viel besser, könnte für meinen Geschmack aber noch etwas leichter sein. Den A1 ziehe ich immer etwas aus dem Extrem, damit der besser Luft bekommt, dort ist aber auch die Zugbohrung kleiner. Vom Konzept her ist es beim A1 schlechter gelöst. Der fairness halber muss man aber auch anmerken das der Phantom ja eine weit verbesserte Version des A1 ist, aber auch einen anderen Ansatz verfolgt. Viel Angenehmer ist aber das Mundstück. Es fühlt sich viel angenehmer auf den Lippen an als das Standard-Zigarren Mundstück der A1.

Zum Dampfverhalten:
Sehr gut, etwas schwächer als bei meinem A1 auf dem Extreme (18650), da ich nur noch Flavour Art dampfe habe ich einen sehr guten vergleich. Geschmacklich geben sich beide nix, der Flash ist bei Phantom aber viel stärker, mir schon fast zu heftig. Ich werde das nochmal mit einer 4-er Wicklung probieren.

Insgesamt tendiere ich eher zum Phantom, dann aber auch zum V21, weil die Verarbeitung und das Mundstück um einiges besser ist. Preislich sind beide eine Hausnummer, relativiert sich aber gerade beim Phantom bei der Verarbeitung.

Gruss


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#3 von chanel , 29.10.2010 11:48

Testbericht 3 aus der Dampfertreff Test-Runde - Phantom V18 (2. endgültiger Testbericht von Eisofen)

Ich hatte das Vergnügen den Phantom (das Phantom?) -V18- eine Woche zu testen, nachfolgend mein Bericht.


Ich besitze seit Juni einen A1, insofern messe ich natürlich den Phantom an diesem. Ich dampfe seit 2.5 Jahren nur noch und habe von der 901 über ES-10x, Pfeifen, 510, eGo so ziemlich alle Bauformen gedampft oder getestet. Der A1 hat im Alltag meine eGo komplett ersetzt, benutze die eGo nur noch im Flugzeug




Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist hervoragend, Gewinde sauber verarbeitet und die Anodisierung ohne sichtbare Fehler.
Der Phantom ist vergleichsweise leicht, auch mit Akku. Insgesamt ist die Haptik durch die Anodisierung angenehmer als bei blanken Alu, ich empfinde es schon als samtartig.

Das, ebenfals gedrehte, Depot hat die Größe von nem VR4.
Als Vorteil empfinde ich das es eine verschraubte Einheit ist und nicht als 'Zusatz' wie beim A1.
Der leichte Farbunterschied zwischen Schaltereinheit und Ober- Unterteil stört mich nicht.

Positiv finde ich das man den Phantom mit einem dreh an der Unterseite aus machen kann und somit keine Gefahr läuft ihn unbewusst an zu machen.
Da ich den Phantom nur zum Testen bekommen habe, habe ich die Schaltereinheit nicht zerlegt um mir den Aufbau an zu sehen.
Ich vermute das in beiden der selbe Microschalter verbaut ist.



Wicklung und Handhabung:
Die mitgelieferte 3-er Wicklung hat das erste Durchglühen leider nicht überlebt, brach beim Zusammenschrauben (ich glühe, wie beim A1, eine neue Wicklung kurz durch um den 'Wicklungsgeschmack' los zu werden.
Da ich mehr rauche hab ich kein funktionsfähiges Feuerzeug mehr).
Lag aber wohl eher daran das zwei Nachbarwicklungen zu nah beianander lagen.
Ich habe dann, nach Lapadias Anleitung, eine neue gemacht.

Mir ist es mit der Beng-Schnur nicht gelungen einen gut laufenden Verdampfer zu wickeln.
Entweder war der Geschmack zu stark oder schmeckte angebrannt.

Ich habe dann meine gewohnte A1-Wicklung gemacht (4 mal Docht mit 4 Wicklungen Draht) mit der Glasfaser von Cetin. Diese war schon viel angenehmer, schmeckte aber auch recht schnell verbrannt.
Also gab ich noch eine Draht-Wicklung hinzu. Damit schmeckt er für mich am besten, zeigt aber auch das scheinbar mehr Leistung an der Wicklung ankommt.
Ich Benutze die Wicklung seit Dienstag. Normalerweise komme ich mit einer Wicklung mindestens eine Woche hin. Ich konnte keinen Unterschied zwischen dem Draht von Cetin und dem beigelegten feststellen.


Depot:
Das Depot, bzw. mit der Watte hadere ich ein bisschen. Flavour Art Liquids sind etwas dünner als normale. Dadurch wird es auch schneller aus dem Depot gezogen und flutet die Wicklung.
Folglich gluckert der Phantom nach dem auffüllen und unter der Wicklung bildet sich ein Liquid-See
Durch die gute Passgenauigkeit kam es aber nie zu einem Austritt des Liquids.




Zugverhalten / Munsdtück:
Im Vergleich zum A1 ist es viel besser, könnte für meinen Geschmack aber noch etwas leichter sein.
Den A1 ziehe ich immer etwas aus dem Extreme, damit der besser Luft bekommt, dort ist aber auch die Zugbohrung kleiner.

Vom Konzept her ist es beim A1 schlechter gelöst. Der fairness halber muss man aber auch anmerken das der Phantom ja eine weit verbesserte Version des A1 ist, aber auch einen anderen Ansatz verfolgt.

Viel Angenehmer ist aber das Mundstück. Es fühlt sich viel angenehmer auf den Lippen an als das Standard-Zigarren Mundstück der A1.
Des Mundstück ist nicht geschraubt sondern gesteckt und dann durch eine kleine Madenschraube gesichert..


Dampfverhalten / Laufzeit:
Das Dampfverhalten ist sehr gut, etwas schwächer als bei meinem A1 auf dem Extreme (18650), da ich nur noch Flavour Art dampfe habe ich einen sehr guten Vergleich. Geschmacklich geben sich beide nix
Die Akkulaufzeit ist natürlich, aufgrund der kleineren Akkus mit nicht mal der Hälfte der Kapazität eines 18650, geringer. Ich komme bei einem normalen Arbeitstag auf ca. 6 Stunden Laufzeit. Im Vergleich komme ich mit dem Extreme/A1 über einen Tag. Insofern ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.




Fazit:
Beide Geräte haben ihre Berechtigung. und es ist für mich schwer einen Favoriten zu benennen.

Insgesamt tendiere ich eher zum Phantom, dann aber auch zum V21 aufgrund, weil die Verarbeitung, die Akkulaufzeit und das Mundstück um einiges besser ist.
Sehr gut gefällt mir die Einteilige Bauform.
Preislich sind beide eine Hausnummer, relativiert sich aber gerade beim Phantom bei der Verarbeitung und der Eloxierung welche insgesamt haltbarer ist als eine Lackierung.
Welchen man sich kauft ist Pers. Vorliebe, beide sind sehr gute Geräte die durchaus ihr Geld Wert sind und in der getesten Ausführung gleichauf.
Ich werde ihn mir auf jeden fall zulegen, wenn ich das Geld dafür zusammen hab.


Pro:
Hervoragende Verarbeitung
Einteilig
Leckt nicht

Kontra:
Depot-Watte ungeeignet für dünnes Liquid (FlavourArt)
hoher Preis
Akkus zu schwach, Laufzeit max. 6 Stunden


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#4 von chanel , 20.11.2010 11:12

Testbericht 4 aus der Dampfertreff Testrunde - Phantom V18


Heute 11.11.2010 ist der Phantom V als Testgerät bei mir angekommen.
So wie es scheint hat highendsmoke mir den schwarzen Phantom V geschickt, obwohl ich auf der Bronzeliste stehe. Ich hätte gerne den Bronze-anodisiert getestet, um das Design des Phantom live zu sehen.

Das Gerät kam gut verpackt mit allem Zubehör bei mir an.
Der Phantom V war schon für die erste Benutzung gewickelt. Ein Stück (ca.3cm ) Glasfaserdocht mit drei Wickelungen 0,16 Kanthal-Draht sitzt zwischen den Anschlussschrauben, und ist dann mit den Schrauben befestigt.

Den Docht habe ich dann mit dem beiliegenden Liquid beträufelt, dann das Depot mit ca. 1,8ml Liquid gefüllt.
Akku rein und los ging´s.

Der Geschmack kommt gut durch, Dampf ist aber eher verhalten und der Flash ist ganz angenehm.
Ein wenig vorglühen vermehrt den Dampf aber merklich.

Mein erster Eindruck ganz OK, aber auch nichts überragendes.
Mal sehen wie meine erste eigene Wickelung den Phantom beschleunigt.
Am 2.Tag habe ich dann eine Wickelung mit der Glasfaserschnur von Bullismoker und 0,16 Draht gewickelt, und was soll ich sagen, fast perfekt. Höllendampf, guter Flash und Geschmack, so macht Dampfen spaß.

Weiteres Wickeln mit anderen Materialien ( Ortmanschnur und 0,2 Draht) brachte ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Der Taster reagiert sehr präzise, und lässt sich gut bedienen.
Der Phantom liegt gut in der Hand und ist sehr leicht. Nur die Akkuleistung wäre mir als Dauerdampfer zu gering, deshalb würde ich den V 21 vorziehen.

Meine Bewertung für den Phantom V ist absolut positiv.
Es ist ein sehr schön Designtes Gerät, das sehr gut verarbeitet ist und sehr hochwertig wirkt.
Auch das Ebonitmundstück ist sehr angenehm.

Allerdings ist sein Preis recht stolz, das ein Erwerb, zu mindestens für mich, gut überlegt sein muss.
Ich hoffe ich habe das wichtigste geschrieben und nichts vergessen.
Der Dampfer ist heute 19.11.2010 nach dem Reinigen per versichertem Versand zurück nach highendsmoker.
VG
bitpit


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#5 von chanel , 20.11.2010 11:20

Testbericht 5 aus der Dampfertreff Testrunde - Phantom V18

Vielen Dank an Quantus für die Möglichkeit zum Testen des Phantom V18.

Das Gerät ist gut gelungen, mit Oberklasse Verarbeitung Finish aber nicht ganz ohne „Tücken“.

- Bei der A1 Klasse ist die Batterie zu klein geraten, relativ schnell leer.

- Wegen der kleine Kontaktfläche an der Batteriekappe unten nicht immer optimaler Stromfluss.

- Gewinde oben wg. Anodisieren / Eloxieren „gleitet“ nicht, kreisch Geräusch.

- Kein Liquid Auslaufschutz, Leck über Gewinde und Luftzugsloch.

- Kanthaldraht Befestigung nicht ganz optimal, bei zuschrauben wird der Draht mit gedreht.
Als Idee: Andruck- oder Seitenlochverschraubung.

- Beim aufschrauben des Kopfteils, wird Depot samt Docht mit gedreht.


Sonst ist das Gerät gut verarbeitet und gut verpackt, auch was für die Augen.

Der Preis ist vielleicht nicht an „die Masse“ bemessen und auch Großverdampfer sind bekanntermaßen nicht jedermann Sache, Abnehmer und Fans wird es aber sicher finden.

Gruß andy


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#6 von chanel , 21.11.2010 18:28

Weitere Testberichte aus unserer Testrunde und Bilder bitte hier direkt posten.
Aus den bisherigen Tests fehlen noch die Berichte von atlan und Lupo.

LG chanel


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#7 von highendsmoker , 21.11.2010 19:48

hallo,
erst einmal danke an alle Tester welche sich Mühe gegeben haben. Fachlich würde ich gerne mal was zu einzelnen Punkten anmerken.

Thema Akkuleistung: Es ist richtig das der V-18 mit der 14500 nach etwa 5 Stunden schlapp macht.Dafür hatte ich noch eine Version welche 1,5 cm länger ist und wo 14650 Akkus reinpassen, diese haben die 2-fache Leistung. Dieses wurde aber nie bestellt, so das ich diese Version aus dem Programm nahm.
Ich denke das wer Leistung will bezüglich Akkus eher zum V-21 tendiert, wo 18650 betrieben werden.

Thema Undichtigkeit: Ich höre hier zum ersten mal das Liquid aus dem Gewinde austritt, wir hatten diese Problem noch nie. Sollte das aber bei einem Erwerber zutreffen wird der V selbstvertsändlich entsprechend überholt ( 2 Jahre Garantie).

Thema Stromfluss: Hier stellten wir fest, das wir den konstantesten und höchsten Stromfluss haben (jedes Gerät wird vor Auslieferung durchgemessen),
und unser Taster sind bis 3 Ohm ausgelegt.

Liquidaustritt am Luftloch: Dies passiert mir auch, wenn ich den Taster mit dem Daumen drücke , so das ein Tröpchen mal herrausläuft.
Da jeder anders drückt, ist es auch schwierig da eine Patentlösung zu finden-aber wir arbeiten dran.

Thema Flash und Dampf : Dazu kann ich anmerken, das man anhand der Wicklungen alles steuern kann. Ich z.B arbeite mit 3 Wicklungen 0,16 am 3mm Docht (handgewickelt ohne Wickelhilfe), andere die mehr Flash wollen mit 2 Wicklungen was mir entschieden zu stark ist, andere mit 4 Wicklungen welche es sanft mögen. Man sollte nur drauf achten regelmäßig den Docht wie auch den Draht zu reingen, weil das sehr starken Einfluss auf die Dampfentwicklung hat.

Für die Damen arbeiten wir auch gerade an einem V-15, der erheblich kleiner sein wird.

Ich muss sagen , das mich eure Testberichte weiter antreiben werden, weitere Entwicklugen voran zu treiben, und neue Ideen eurerseits sehr willkommen sind.
Also noch mal Danke an alle Beteiligten

highendsmoker



Überschriften hervorgehoben. Bearbeitet chanel


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#8 von highendsmoker , 22.11.2010 00:41

Ich bitte um Entschuldigung, es sind beim Schalter natürlich 3 Ampere gemeint, und nicht Ohm.
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#9 von Lupo , 22.11.2010 02:31

Testbericht 6 aus der Dampfertreff Testrunde - Phantom V18

Zu meiner Person
Ich dampfe seit 16 Monaten, seit dem 31.08.2010 ausschließlich.
Ich habe viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt und bin auch begeisterter Bastler, unter anderem habe ich einen Genesis-Verdampfer nach Raidy aus dem ERF gebaut.
Allerdings habe ich noch keine Erfahrung im Bereich Großverdampfer - das soll sich nun ändern

Die Ankunft
Ich öffne gespannt das sehnlich erwartete Päckchen und und finde 2 Akkus vom Typ 14500, etwas zusätzliche Watte für das ebenfalls vorhandene Depot in VR4-Größe sowie ca. 30 cm Ofenschnur und und ca. 50 cm Kanthaldraht 0,16 mm.
Ausserdem sind 10 ml Dunhill-Liquid vorhanden.
Und dann ist da noch eine hübsche längliche Schachtel mit Magnetverschlüssen.
Also Deckel geöffnet und da ist es dann: Das Phantom V18 in schwarz lag von einem Gummiband gehalten auf seinem schwarzen Bett - sieht schon sehr edel aus.
Wärend ich die Akkus auflade, widme ich mich der Optik und Haptik des Testgerätes.

Die Optik
Optisch spricht mich des Phantom sehr an. Vor allem das Ebonitmundstück erinnert mich an meine Zeit als Pfeifenraucher und lässt auf ein angenehmes Gefühl im Mund hoffen.
Die Verarbeitung erscheint sehr solide, nichts wackelt oder steht irgendwo über.
Der Taster sitzt etwas vertieft an der abgeflachten Stelle direkt neben der geprägten Seriennummer.

Die Haptik
Das Phantom fühlt sich sehr leicht an, ich hätte aufgrund der Größe das Gegenteil erwartet.
Ich bin ein "Daumentastendrücker" und empfinde es als angenehm das Gerät mit dem Taster nachunten zu halten.
Dieser Taster hat übrigens einen genialen Druckpunkt, nicht zu leicht und nicht zu fest, einfach optimal.
Das Ebonitmundstück rundet den sehr guten Ersteindruck ab, wie erhofft fühlt es sich sehr angenehm im Mund an.

Die Inbetriebnahme
Jetzt zerlege ich das Phantom erstmal in seine Hauptbestandteile:
1. Dampfkammer mit Depot und Ebonitmunstück (ich Verkneife mir die Extraktion des Mundstückes mittels öffnen der kleinen Madenschraube - warum auch?).
2. Tastereinheit mit Taster, Schraubanschlüssen für den Kanthaldrat und Akkufeder auf der gegenüberliegenden Seite.
3. Batterierohr mit einem als Hauptschalter fungierendem Schraubdeckel.

Im folgenden Bild sind diese Bestandteile abgebildet:


:
Auf der Tastereinheit befindet sich bereits eine Wicklung von 2,5 Wicklungen Kanthal auf dem Glasfaserdocht.
Da ich mehrere Liquids testen möchte, entferne ich sodann das Depot aus der Dampfkammer und tränke nur den Docht mit dem Liquid.
Beim Zusammenschrauben der Dampfkammer mit der Tastereinheit fällt mir auf, dass es ganz schön knirscht - uff, was ist passiert?
Die Lösung ist trivial, ich habe ein paar Fasern des Dochts im Gewinde eingeklemmt.
Mit Großverdampfern macht man eben neue Erfahrungen.
Ich hoffe, dass mir das nicht zu oft passiert, denn ich vermute dass dabei etwas Glasfaser zerbrochen und danach inhaliert werden werden könnte.
Als nächstes setze ich den Akku ein und wundere mich über den extrem flachen Kontakt am Boden des Akkurohres im Schraubdeckel.
Ich bilde mir ein, dass der "verschrumpfschlauchte" Minuspol des Akkus wohl keinen Kontakt herstellen kann und drehe kurzerhand den Akku um (Pluspol zur Schraubkappe, Minuspol zur Akkufeder von der Tastereinheit).
Da das Gerät ja (vielleicht leider?) keine Regelelektronik besitzt dürfte die Polung des Akkus egal sein - und so ist es auch

Der eigentliche Test
Nachdem ich alles wieder ordnungsgemäß zusammengeschraubt habe, folgt nun konsequenterweise der erste Zug.
Wow, heftig, zu heftig für mich.
Die Dampfentwicklung ist nicht sehr aufregend, aber der Flash hat es in sich - und ich dachte immer ich wäre ein Flashjunkie.
So komme ich also gezwungenermaßen dazu, meine erste eigene Wicklung zu fabrizieren.
Ich versuche es also mit 3,5 Wicklungen und mache den nächsten Test.
Schon viel besser aber mir vom Geschmack her noch etwas zu scharf.
Aber für die erste eigene Wicklung garnicht schlecht.
Dann wickle ich halt nochmal, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Jetzt sind es 4,5 Wicklungen und das passt für mich (und dem verwendeten Liquid) optimal.
Dampf ist ausreichend vorhanden, der Geschmack ist genial (ich muss jetzt alle meine Liquids nochmal testen ) und der Flash angenehm.
Nun versuche ich das Phantom mal als Tagesbegleiter, fülle dazu das Depot mit Liquid und nehme den zweiten Akku und die Liqudflasche und KEINE anderen Dampfgeräte mit (Ja, ich bin Optimist).
Und es funktioniert (warum auch nicht?), mit dem zweiten Akku kann man über den Tag kommen, allerdings musste ich zwischendurch mal den Tank auffüllen.
Ist aber wahrscheinlich normal, alles hat seinen Preis und in diesem Fall ist es halt der Liquidverbrauch.
Logisch: Je besser der Flash und je mehr der Dampf, desto höher der "Spritverbrauch"

Das Fazit
Ich finde es wunderbar, Flash, Dampf und Geschmack selbst durch die Wickeltechnik bestimmen zu können.
Das große Depot ist ein weiterer Vorteil.
Für mich ist die Entscheidung bereits gefallen, meine Bestellung für das grössere Modell (Phantom V21) ist bereits abgeschickt

Der Tipp
Wenn man auf das Phantom umsteigen will, sollte man sicher die größere Version mit 18650 Akku wählen.

P.S.:
Natürlich ist auch hier noch eine Steigerung möglich:
Eine getaktete Stromversorgung ala eGo
Dann wären wir dem idealen Dampfgerät schon sehr nahe!


Dampfende Grüße
Lupo

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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#10 von signorina , 22.11.2010 07:53

sehr schöne berichte, da kann man sich doch mal wirklich ein bild machen.danke!


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#11 von chanel , 22.11.2010 10:54

Lupo, toller Bericht, wie all die anderen auch

mehr Fotos würde ich gerne noch sehen wollen, wenn noch jemand hat?

hoffe du hast den Mitgliederrabatt in Anspruch genommen und die Silberkarte bekommen

highendsmoke ich bearbeite mal deinen Text, indem ich die Überschriften unterstreiche wie Lupo es gemacht hat, das ist total nervig zu lesen...


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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#12 von highendsmoker , 22.11.2010 11:51

Ok , und entschuldige bitte, ich achte nächstes mal selber drauf.
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#13 von highendsmoker , 22.11.2010 12:02

Ein TIpp noch zu den Phantom V-18 Geräten. Bitte das Akkufach nicht abschrauben, da dort im Gegensatz zu den V-21 ein Feingewinde eingestzt wird. Beim verkanten ist dies schnell beschädigt.
Es ist nicht vorgesehen dies öfter aufzuschrauben, weil kein Austauschfach im Lieferprogramm ist.
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Nachtrag zu meinem Testbericht

#14 von Lupo , 22.11.2010 15:11

Nachdem ich mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass auf meinem Bild des zerlegten Phantoms die Drahtenden den Wicklung viel zu lang sind möchte ich das hiermit richtigstellen:
Das Foto sollte nur als eine Art Explosionszeichnung dienen.
Natürlich sieht die Wicklung bei Gebrauch anders aus
Nachdem Channi noch ein paar Fotos will, hier mal meine Wicklungsbilder.






Dampfende Grüße
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#15 von atlan76 , 23.11.2010 00:55

Jetzt komme ich auch endlich dazu mal meinen kurzen Testbericht loszuwerden.

Ich hatte den V18 schwarz eloxiert erhalten.

Die Box in der das Gerät geliefert wird ist sehr schön aufgemacht und vermittelt einen sehr wertigen Eindruck.

[widget=54]
Der V18 wirkt sehr robust und sauber verarbeitet.
Was mir etwas negativ auffiel, war dass es am Verschluss des Akkufachs etwas silbern durchblinzelt und ich hatte ein leichtes Siffen an der Verdampferverschraubung, welches ich aber gegen Ende des Tests nicht mehr reproduzieren konnte.

Bei der Benutzung macht das Mundstück besonderen Spass. Ist einfach ein angenehmeres Gefühl als das einfache Plastik das wir Dampfer sonst so gewohnt sind.

[widget=55]
Hier mal ein Blick auf meine Wicklung. Ich verwende in meinen Eigenbauten diese Wicklung und auch im V18 lieferte sie hervorragende Ergebnisse.
Für die die es Interessiert. Ich nehme Ortmannschnur und 0.2 Kanthal.

Der Verdampferraum des V18 ist etwas größer als beim Bullismoker A1 und das Luftloch etwas größer. Diese Beiden Faktoren haben dafür gesorgt, dass meine Standardwicklung(sehr viel Dampf und mittlerer Flash) im V18 sehr gut funktioniert hat.

[widget=56]
Das beigelegte Depot ist wesentlich stabiler als die VR4-Depots.

[widget=57]
Auch hier am Verschluss kann man sehr gut die saubere Verarbeitung erkennen.

Fazit
+ schönes Äusseres
+ sehr gut konfektionierter Verdampferraum
+ sehr wertige Verarbeitung
+ gutes Handling

- Kinderkrankheiten bei der Eloxierung
- hoher Preis

+- Fest verbundener Verdampfer
Diesen Punkt habe ich mit +- bedacht, da er sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Vorteil ist mit Sicherheit die stabilere Verbindung, sowohl mechanisch als auch elektrisch.
Für Dampfer die wie ich gerne verschiedene Liquids parallel dampfen ist dies wohl auch ein Nachteil.

Mein persönliches Fazit ist:
Sollte ich mir mal einen Phantom zulegen, dann würde es wohl eher ein V21 sein.
Jedoch bin ich mittlerweile durch die Elektronik zu verwöhnt um darauf verzichten zu wollen.
Jeder der mal nen 510 an nem Standard-Akku und an nem eGo ausprobiert hat, kann sich vorstellen was ich meine.

VG
Jürgen


Liquid Smokers - eDampfer Shop


Möchtest du auch so nen Ticker, dann schau mal hier vorbei.

Ich habe keine Zeit mich zu beeilen.
Igor Stravinsky

 
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#16 von highendsmoker , 02.12.2010 11:55

Hallo , wäre nett wenn alle Tester hier Ihren Bericht posten danke
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#17 von Xell , 06.12.2010 12:42

Ich habe den Phantom nun eine Woche intensiv getestet. Ich muss dazu sagen, dass ich erst seit etwa 8 Wochen dampfe und somit auch aus Newbie-Sicht bewerte.

Der Phantom kommt in einer schönen Schachtel geliefert, macht nach dem Auspacken einen wertigen Eindruck und als Nutzer eines Bulli Extreme A1 hatte ich auch mit der Handhabung keinerlei Probleme. Ich denke auch, dass Neulinge oder Dampfer ohne Großverdampfererfahrung mit den Einzelteilen sofort zurecht kommen.

Der Phantom ist leicht und lässt sich gut halten. Der Taster hat einen angenehmen Druckpunkt. Als Pluspunkt muss man das Mundstück werten, dass angenehmer ist als beim Bulli.

Die mitgelieferte Wicklung (dazu wurde ja schon genug gesagt) war für mich absolut in Ordnung. Ich hab damit sehr zufriedenstellend gedampft. Obwohl ich mit der Wicklung sicherlich die ganze Woche ausgekommen wäre, habe ich meine Standardwicklung mit Cetins-Originalschnur und vier Wicklungen 0,16er Kanthal ausprobiert. Diese war für mich absolut zufriedenstellend. Ebenso mit Orthmann-Schnur und gleicher Wicklung. Geschmacklich bin ich vom Phantom absolut überzeugt.

Da ich jetzt nicht der Dauernuckler bin, kam ich mit einer Batterie-Ladung nahezu zwei Tage gut hin. Die 18650er im Bulli halten bei mir etwa 5 Tage. Ich konnte während meines Tests keinerlei absaufen oder siffen feststellen.

Alles in allem habe ich einen sehr positiven Eindruck vom Phantom gewonnen. Er liegt gut in der Hand, sieht schick aus, dampft wie er soll und entwickelt einen angenehmen Geschmack. Ob nun Bulli oder Phantom ist ähnlich wie Kodak oder Nikon oder Coke oder Pepsi eine Glaubensfrage. Ich kann beide Geräte bedenkenlos empfehlen und finde es gut, dass sich auf dem Großverdampfermarkt etwas tut. Dadurch werden sicherlich noch einige Innovationen folgen.

Viele Grüße
Xell




 
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RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie

#18 von ben-t. , 06.12.2010 19:27

Jetzt hatte ich auch den Phantom V18 zum Test und muss sagen, ein gelungenes Gerät, ohne Schwächen die mir aufgefallen sind. Testbericht habe ich vermieden zu lesen, ich wollte mir ein eigenes Bild des Gerätes machen ohne subjektiv beeinflusst zu sein.

Bei meinen Wicklungen gab es kein Sifen, nirgendwo gab es ungewünschten Kontakt mir Flüssigkeiten, selbst bei randvollen Depots gab es nicht den Ansatz davon auch nicht im Mundstück.

Apropos Mundstück, ich hätte nicht gedacht, dass eines aus Ebonit solch ein angenehmes Mundgefühl ergibt.

Die Umsetzung der Leistung ist beachtlich, wenn das an der festen Verbindung liegt, kann ich auf die diskutierten Wechselmöglichkeiten gerne verzichten. Er macht solch einen Alarm, dass ich mein zeitliches Zugverhalten deutlich verringern musste.

Man mag es mir jetzt glauben oder nicht, die letzten Tage hatte ich mit einem 6er Liquid einen vergleichbaren Flash wie z.B. mit einem 18er in einen 510 Verdampfer. Gut, dafür gibt's eine einfache Erklärung, über die größere Menge des verdampften Liquids addiert sich natürlich auch der Nikotingehalt.

Was ich besonders zu schätzen gelernt habe, ist die Berechenbarkeit der Züge, sie sind stets so wie wie man sie erwartet.

Haptisch liegt mir das Gerät sehr gut in der Hand, Größe und Umfang sind stimmig. Der Drücker ist leicht zu betätigen und gibt eine deutliche Rückmeldung.

Den Geschmack würde ich als vollmundig und weich bezeichnen. Nichts muffiges oder verbrannte, für mich sehr angenehm. Mit einer Siebwicklung kam er bestens zurecht.

Was die Optik betrifft, da hat er seine Schwächen, er ist nicht fotogen. Live ist er eine Schönheit. Die Aussparung um den Drücker kam für mich auf den Abbildungen nicht so gefällig herüber, jedoch live wirkt die Aussparung nicht mehr störend. Einzig die Anordnung der Bohrungen, diese würde ich mir mittig wünschen.

Insgesamt ist dieses Gerät das Beste von allen Dampfis die ich kenne.

Nachtrag: Ich bin nicht verwandt, verschwägert, oder befreundet, nicht mal bekannt mit den Schaffern dieses Gerätes und beziehe auch keine Vergünstigungen. Auch werde ich nicht genötigt einen beschönten Test zu verfassen. Nur damit niemand auf falsche Ideen kommt.

LG Bernd


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RE: Phantom V18 Testberichte - aus unserer Testrunde

#19 von chanel , 06.12.2010 22:36

andere Diskussionen findet ihr im foreninternen Bereich wieder.
RE: Highendsmoke Phantom-V-Serie


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RE: Phantom V18 Testberichte - aus unserer Testrunde

#20 von highendsmoker , 07.12.2010 14:10

Danke nochmal an alle Tester an dieser Stelle, mir objektives feedback zu geben.
Der Sinn und Zweck dieser Testrunde ist bisher mehr als erfüllt, und spornt uns weiter an zu verbessern und zu entwickeln,
danke nochmal
Highendsmoker


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RE: Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#21 von Philgood , 06.01.2011 21:50

So, die schwarze V18 war auch eine Woche bei mir, ich habe sie intensiv und im Dauerbetrieb getestet.
Ich muss noch dazu schreiben dass ich bereits eine V21 besitze und von ihr begeistert bin. Mir geht es also im Testbericht vor allem um den Vergleich V18 - V21.

Erst mal ein paar Photos damit man die Dimensionen etwas einschätzen kann:



Hier ein direkter Grössenvergleich, v.l.n.r: Bulli Extreme, GGTS, V21, v18, eGo



Das ist ein Direktvergleich V18 vs V21. Es fällt auf dass die V18 eigentlich nicht viel kürzer ist. Aber deutlich schlanker! Dies kann man im nächsten Bild leider nicht im vollen Umfang erkennen, nur erahnen:



Was man auf diesem Bild auch noch sehr schön sieht: Als ich meine V21 bekommen habe war das Luftloch nicht in einer Linie mit dem Taster. Das empfand ich als kleinen optischen Mangel und habe mich gefragt warum das wohl so ist. Ich vermute nun aber dass das Luftloch mit dem Gebrauch automatisch in die mittige Position nachrutscht bis das Gewinde seine endgültige Position gefunden hat. Das ist aber nur eine Vermutung, vielleicht war's auch Zufall ;-)

Die schlanke und durchaus elegante Form war das erste das mir beim Auspacken aufgefallen ist. Ich find das ziemlich schick und nicht so "prömmelhaft" wie bei V21 oder Bulli. Nicht dass mich die Grösse bei den beiden stören würde, aber es ist schon ein anderes Gefühl die V18 in der Hand zu halten.
Optisch ist sie fast perfekt, unten an der Tastereinheit ist an einer kleinen Stelle die Beschichtung weg, da hat sie wohl mal jemand versehentlich auf die Tischkante gehauen.
Über die Verarbeitung und Wertigkeit braucht man - wie ich es bereits erwartet habe - nicht viele Worte zu verlieren, beides ist schlicht perfekt.

Also laden das Gerät. Und da fiel mir auf dass das Gewinde vom Akkufach endlos lang ist, man dreht ewig. Und es ist sehr fein und fragil. Also besser wieder zugeschraubt und vorne den Deckel abgeschraubt, der geht normal und leicht weg. Ich nehme mal an dass das bei der V18 auch so gedacht ist und das Gewinde hinten an der Tastereinheit nur zu Service-Zwecken dient.
So, dann Verdampfer aufgeschraubt und da treffe ich die erste Überraschung an: Da ist ja ein VR4 Depot drin! Das hätt ich jetzt nicht gedacht (wer lesen kann hätt's gewusst) dass bei dieser Schlankheit ein solch grosses Depot reinpasst! Aber umso besser, ich hatte mich schon ein Bisschen vor der Wicklerei auf engem Raum gefürchtet. Muss ich nun nicht, man hat exakt gleichviel Platz wie beim A1.

Die V18 ist schon vorgewickelt und so dampfte ich erstmal die Originalwicklung. Sauber Dampf, sauber Flash, wie man's kennt und mag. Ich hab dann auch noch meine Standart-Wicklung getestet, 4xGF/6x0,20er, alles bestens.
Ausser: Die Akkus. 900mAh bedeuten ca. 5-6 Stunden dampfen, dann ist der Ofen aus. Wenn man's weiss ist das kein Problem, steckt man halt noch einen Ersatz-Akku ein. Ich persönlich habe aber schon sehr früh in meiner Dampferkarriere auf 18650er-Akkuträger gewechselt und bin natürlich entsprechend verwöhnt. Deshalb sind mir diese hier deutlich zu klein.

Die V18 kann genau wie die V21 ebenfalls ganz dezent siffen. Und zwar durch das Luftloch. Dies ist mir am Anfang ab und zu mal passiert, ich halte das Gerät gerne mit dem Taster nach unten und drücke mit dem Daumen. Da ist es möglich dass ein oder zweis Tröpfchen Liquid den Weg in die Freiheit durch das Luftloch wählen. In der Zwischenzeit weiss ich dass sich das ankündigt, durch ein ganz leichtes "Schnorcheln". Das hört man praktisch nicht, spürt es aber beim Zug. Also das Gerät einfach mit dem Taster nach oben drehen und gut ist. Man muss aber noch dazu sagen dass dies eigentlich nur bei frisch und gut befülltem Depot passiert. Und selbst dann ist es vom Ausmass her nicht mit dem bekannten Siffen z.B. einer eGo zu vergleichen.

Tja, mein Fazit nach einer Woche V18: Sie ist ein sehr schönes Gerät, mir gefällt die Optik und die Schlankheit sehr gut. Bei diesen Massen ein VR4-Depot zur Verfügung zu haben ist toll und hat mich wirklich erstaunt. Die Wertikgeit, Verarbeitung, Funktion und das Dampfverhalten sind perfekt. Einzig mit den Akkus habe ich etwas gehadert.
Ich denke dass die V18 das perfekte Einsteigergerät in die Welt der Grossverdampfer ist. VR4-Depot und genügend Platz zum Wickeln bei schlanken Aussenmassen, was will man mehr wenn man von der eGo oder ähnlichen Dampfis herkommt und einen Faserverdampfer möchte.

Und zum Schluss noch ein Wort zum Preis: Der ist hoch, das wissen wir alle. Aber es steckt auch wirklich Wertarbeit und Qualität dahinter wie man unschwer erkennen kann. Und so muss wohl jeder für sich selber entscheiden was ihm ein Dampfgerät wert ist und ob das Budget eine Phantom erlaubt.


Stell dich fest hin aber bleib erschütterbar.


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RE: Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#22 von unterwilli , 20.01.2011 10:22

zuerst möcht ich mich mal bei oli ganz herzlich bedanken, dass ich mittesten durfte, DANKE !!!

päckchen kam ... hibbel hibbel .... fast aufgerissen, aber nur fast *g* ... dann brav aufgemacht, sollte ja wieder zurück geschickt werden.

als "weibchen" fiel mir sofort die schöne verpackung auf. ja ich weiß, ist nicht so wichtig, ist aber für mich ein punkt, da der gesamteindruck zählt. also sehr edle schachtel.

schätzchen herausgenommen und mal geluschert ....


aussehen/größe/ausfertigung

als A1 besitzer war ich aber über die größe nicht verwundert. was mich aber total begeistert hat, war das geringe gewicht!!!

die ausfertigung ist einfach nur als perfekt zu bezeichnen. alles passt super, läßt sich leicht zusammenschrauben und macht einen ausgezeichneten eindruck. das depot ist ein gängiges VR4 und das gefällt mir auch, weil ich da gleich einige liquide testen konnte.

Das mundstück war mir auch symphatisch.


dampfen

da das schätzchen schon gewickelt kam, hatte ich nichts anderes zu tun, als loszulegen. Die wicklung hat bei mir die ganze woche gehalten und war sehr gut. Der dampf ist – wie nicht anders erwartet – super! Na ja, ich bin halt ein großverdampferfan *grins*

durch das große depot kam ich mit 2 füllungen über den tag und der akku hat auch ausgehalten. abends kam er wieder an den strom. wäre aber kein problem, man kann ja einen zweiten in reserve haben.

ein leises schnorchelgeräusch war zu hören, stört mich aber nicht, im gegenteil, mir gefällts.

der taster ist versenkt, so kann beim transport nicht unabsichtlich ausgelöst werden.


preis/service

der preis ist höher, dagegen steht aber das bessere material als bei vergleichbaren großverdampfern und somit für mich persönlich akzeptierbar. Ich würd ihn aber auch billiger nehmen *grins* 2 jahre garantie beruhigt mich.



fazit:

+ tolle ausfertigung
+ schöne farben
+ geringes gewicht
+ geringe nachfolgekosten
+ fast unkaputtbar
+ verwendung gängiger depots
+ durchnummerierung (macht aus jedem ein einzelstück)
+ automatischer erhalt der goldcard (preisnachlass von 6 % ( ausgenommen sonderaktionen / angebote) und auf alle Liquids 10 %. 2 jahre gültigkeit)
+ garantie 2 jahre
+ kontakt über die HP möglich, oli ruft auch zurück


aus dieser "dampferschmiede" wird sicher ein teil in meine sammlung wandern!

.


.. liebe Grüße aus Wien ..
Roswitha + die 3


Wollt ihr auch so nen Ticker, dann schaut mal hier vorbei.
[rot] ..... muss noch länger dampfen, bis ich das geld für die beute herinnen hab.
macht nix, ist ja für die gesundheit und es macht spaaaaaaaaß ....[/rot]

 
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RE: Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#23 von Chefk0ch , 03.02.2011 23:47

Phantom V18 – persönliche Meinung


Die wahren Kontrahenten...

Vorab ein paar kurze Worte zu mir und meinem Rauch und Dampfverhalten.
Ich habe im Juni 2010 mit der Dampferei angefangen, nach relativ kurzer Zeit dann mit der Raucherei fast vollständig aufgehört und war auch relativ zufrieden damit. Leider wurde mit der Zeit die Lust auf eine echte Zigarette immer stärker und schlussendlich habe ich meinem Schweinehund nachgegeben und rauche mittlerweile wieder eine Schachtel "Königssohn" innerhalb von zwei bis drei Tagen leer, nebenbei möchte ich aber meine eGo Dampferei nicht wirklich missen. Erfahrungen mit einem Selberwickelverdampfer hatte ich bisher noch nicht, mich hat die Optik und der Preis bisher davon abgehalten solch ein Gerät zu kaufen.


Erwartungen

Selbstverständlich hatte ich große Erwartungen an das Testgerät, denn eine wirklich hundertprozentige Erfüllung ist meine eGo leider nicht mehr. Als wichtigster Punkt sei hier mal eine konstante Dampfentwicklung ohne Geschmackseinbußen erwähnt, ebenso der Wegfall der regelmäßigen Verdampferbestellung sowie dauerhaft trockene Finger und Dampfgerätschaften. Ich habe nicht weniger als das perfekte Dampfgerät erwartet, dass mich die kleinen Krebsdinger endlich wieder vergessen lässt.


Erste Eindrücke

Das ist ein Ofenrohr, aber ein hübsches Ofenrohr. Ein sich sehr schön anfühlendes Ofenrohr ohne optische Rückmeldung und leider war auch kein Ladegerät neben der hübsch anzusehenden Verpackung im Postpaket.
Meiner unbändigen Neugierde auf einen Selberwickelverdampfer nachgehend musste das Gerät erstmal in seine Einzelteile zerlegt werden.



Im Inneren erwartete mich verschmorrte Watte, die nach einer kurzen Rücksprache mit dem Hersteller auf seinen schon vermissten Akku, der sich noch im Gerät befand, zurückzuführen war. Naja, passiert. Wäre mein Kopf nicht angewachsen, ich würde den drölfzehnmal am Tag suchen.
Neue Watte ins Depot, frisches Liquid oben drauf, die Bengschnur getränkt, zusammengeschraubt und dann mal losgedampft. Leider hat es verbrannt geschmeckt, daher...


Die erste eigene Wicklung

Man nehme ein Stück des mitgelieferten Glasfaserdochts, ein größeres Stück des mitgelieferten Kanthaldraht und wickele den Draht dreimal um den Docht, mit ein wenig Fingerfertigkeit und unter Einsatz diverser Werkzeuge befestige man die soeben erstellte Konstruktion an den beiden Schraubanschlüssen. Man vergesse das vorherige abflammen des Kanthals und man erhalte eine zwar funktionierende aber widerlich schmeckende Wicklung...


Erste Fremdwicklung

Da ich auch weiterhin das Problem eines nicht vorhandenen Ladegeräts hatte, musste ich etwas tun. Kurz beim freundlichen Händler ums Eck zur Abholung bestellt, zeitgleich um Wicklungsstarthilfe gebeten und am darauffolgenden Abend in freudiger Erwartung auf den Weg zur Dampferbude gemacht. Der dort zufällig anwesende Dampferkollege aus der griechischen Mythologie, beheimatet in einem Forum über elektrisches Rauchen, zeigte sich interessiert und wickelte gleichmal drauflos. Das Ergebnis war wiederum eine funktionierende Wicklung, aber diesmal ohne den störenden Kanthalgeschmack. Besagter Dampfer hatte auch seine Sammlung Selberwickeldampfgeräte aus dem Hause Bulli-Smoker vor sich stehen und so konnte ich endlich einmal so ein Gerät in Aktion sehen und schmecken. Diverse Testdampfereien später fuhr ich leicht benebelt vom Nikotin mit noch freudigerer Erwartung und im Besitz eines Trustfire Ladegeräts in meine angemieteten vier Wände zurück.


Weitere Wicklungen

Der nächste Tag, die nächste Wicklung, so könnte ich noch zwei Seiten füllen, ich machs mal kürzer. Das Wickeln ist zwar ein wenig Fummelkrams aber dennoch kein wirkliches Problem, aber...


das große Aber

Ich habe gewickelt, zweimal rum, dreimal, viermal, zweieinhalbmal. Wenig Schnur, andere Schnur, viel Schnur, locker, fester, enger, kürzer. Voller Akku, halbvoller Akku, leerer Akku. Dieses Liquid, jenes Liquid, altes Liquid, neues Liquid. Sapnnung gemessen, Widerstand gemessen, beide Werte im grünen Bereich (>3,7V & zw. 2 u. 3 Ω )
Was auch immer ich getan habe, das Dampfergebnis war bei weitem nicht das sehnlichst erwartete. Zwischendurch ist es mir zweimal gelungen für jeweils einen kurzen Zeitraum eine brauchbare Dampfmenge inklusive Flash und Geschmack zu produzieren. Leider nicht konstant und dauerhaft genug und warum es funktioniert hat entzieht sich leider auch meiner Kenntnis.

Ich habe viel erwartet, vielleicht zuviel, vielleicht brauche ich auch noch mehr Übung mit einem Selberwickelverdampfer, vielleicht bin ich auch einfach zu doof für das Gerät.


Positive Eigenschaften

Es ist mir zwar nicht gelungen eine befriedigende Dampfleistung aus dem Gerät herauszusaugen dafür war die sich entwickelnde Menge verdampfenden Liquids aber konstant bescheiden und auch ohne jeglichen Wattegeschmack nach ein paar Zügen.

Trockene Finger, endlich dauerhaft trockene Finger. Super, wirklich! Toll! Fantastisch! Beim Wickeln werden die zehn zarten Fingerchen natürlich großzügig einliquidiert, aber das macht man ja in der Regel nicht zehn mal die Stunde. Daher ein ganz dickes Plus.

Die Ofenrohrgröße hat mich im Vorfeld, wie ja schon geschrieben, bisher immer sehr gestört, aber beim Versuch den Phantom als dauerhaftes Dampfgerät zu benutzen, musste ich mit kleiner Verwunderung feststellen, dass es überhaupt nicht stört. Vom Transportproblem einmal abgesehen, finde ich meine eGo inzwischen sehr klein...


Negatives, dass ich leider auch berichten muss

Siehe auch das große Aber...
Wie schon erwähnt, ich konnte für mich keine ausreichende Dampfwolken inkl. Flash/Geschmack produzieren. Mit meiner eGo funktioniert das einfach einfacher und besser.

Die Ofenrohrgröße und der Transport...
Ich arbeite als Handwerker, neige also dazu mich tagsüber in staubiger Umgebung aufzuhalten. Dementsprechend habe ich mit meiner eGo schon mittelschwere Schwierigkeiten diese staubsicher am Mann zu führen. Im Winter funktioniert dass Dank der witterungsbedingten Jacke ganz gut, in den kommenden zwei Jahreszeiten sehe ich da schon wieder dringenden Lösungbedarf. Der Phantom ist nun nochmal ein gutes Stück größer, da wüßte ich nichtmal ansatzweise wo ich diese an mir unterbringen sollte, habe es deswegen und weil es nicht mein Gerät ist, gar nicht erst versucht. In einer externen Tasche oder gar im Auto ist keine adäquate Lösung, daher an dieser Stelle auch die Bitte um Lösungsvorschläge.

Die fehlende optische Rückmeldung...
Ich mag es wenn der Akku meiner eGo blinkt, dann weiß ich hundertprozentig warum es gerade nicht dampft. Der Phantom hat leider nichts dergleichen zu bieten, ich habe das Problem zwar nicht gehabt, möglicherweise ist es mit dem Phantom auch gar kein Problem weil man es vielleicht recht deutlich spürt wenn der Akkumulator gewechselt werden möchte.
Kann ich aber nicht beurteilen.

Der Preis...
Hundertachtzig Euro sind erstmal eine Hausnummer für ein Rauchgerät. Bis ich die Kosten für regelmäßigen Verdampferkauf dadurch eingespart hätte, wäre einige Zeit vergangen.


Fazit

Das Gerät ist sehr schön anzuschauen und die Verarbeitung ist absolut einwandfrei. Da wackelt nix, da klappert nix, alles fühlt sich sehr hochwertig an. Auch das Ebonit Mundstück soll hier noch lobend erwähnt werden, es mundet sich sehr angenehm damit.

Ich hätte noch zwei Tage probieren können, aber die mitgelieferte Bengschnurr ist alle und ich habe keine Möge quer durchs Schaumburger Land zu fahren und mir neue zu organisieren. Daher habe ich den Phantom vorgestern wieder eingetütet und habe ihn heute auf die Rückreise geschickt.

Ich hatte mir wirklich stark gewünscht einen brauchbaren, dauerhaften und befriedigenden Ersatz für Zigaretten zu erhalten, dieses hat sich leider nicht erfüllt. Auf Grund dessen ist der Phantom zum derzeitigen Zeitpunkt kein in Frage kommendes Dampfgerät für mich. Schade!
Ich möchte mich an dieser Stelle aber herzlich bei Olivier von highendsmoke.de für die Möglichkeit den Phantom zu testen bedanken. Vielen Dank!

Da ich aber immer noch sowohl an einem vollwertigem Ersatz für Pyros als auch an kleinen Folgekosten interessiert bin, habe ich mir diese Woche einen A2 bestellt. Sollte mich dieser erstmal glücklich machen und im Laufe der Zeit den Wunsch nach einem größeren Gerät aufkommen lassen, wäre ein Phantom vermutlich die erste Wahl vor einem Bulli. Sollte ich auch mit einem A2 nicht zurecht kommen, ist das Loch im Portemonnaie nicht ganz so tief.

Zum Schluss noch ein Bild weil mir der Phantom optisch sehr gefällt...

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RE: Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#24 von Tomi , 25.02.2011 16:20

Hallo,
so nun habe ich fertig mit testen.
Ich weiß jetzt gar nicht was ich noch dazu schreiben soll weil das meiste schon von meinen vorgängern (testern) schon erwähnt wurde.
Ich machs deshalb mal kürzer.
Der Phantom V18 ist ein tolles Gerät.
Absolut solide gebaut.
Sauber verarbeitet.
In Form und größe absolut stimmig entsprechend natürlich der Batteriegröße, wobei ich persönlich sogar den V21 bevorzugen würde weil da die Batterie noch größer ist.
Die 14500 Batterie hat bei mir in etwa 4-6 Stunden mitgemacht bevor sie dann merklich nachlies in der Leistung.
Das ist aber durchaus OK für die Akku-größe und ich hab auch ständig dran genuckelt.
Das in dem Gerät verwendete Depot ist super. Nimmt ordentlich viel Liquid auf und gibts auch fast vollständig wieder ab, also die Watte ist top.
Die Depotgröße reicht meist länger aus als der Akku. Bei mir war also nach ca 4-6 Stunden Akkuwechsel und Depot auffüllen angesagt.
Ich denke damit kann man leben.
Für alle die eine übliche E-cig gewohnt sind, also die kleinen Akkus und die mini Depots ist die Phantom wohl ein segen.
Für die schon verwöhnten (wie mich) ist die Phantom auch empfehlenswert aber nicht der Überflieger. Zumindest nicht in V18 version. V21 wohl eher.
Ach und bevor ichs vergess.
Optik und Haptik ist super. Also optisch gefällt mir die Phantom wirklich sehr gut.
Ich finde das Gerät absolut alltagstauglich. Ich hatte es in der regel immer dabei und es hat mich nie im Stich gelassen.
Ist absolut problemlos zu handhaben, auch unterwegs. Immer vorausgesetzt das die Wicklung schon optimal ist.
Unterwegs wickeln wär wohl nicht so toll. War aber bei mir nie der Fall.
Ich hab in den ersten 2-3 Tagen einige Wicklungen versucht und dann die beste davon den Rest der Woche benutzt.
Und die ging super. Geschmacklich und dampfmäßig einfach gut.
Einzigster Kritikpunkt: das Mundstück.
Es fühlt sich zwar super an aber es sollte etwas schmaler sein. Also die breite bzw. durchmesser des Gerätes nicht übertreffen.
Das sieht ein wenig komisch aus. Auch wenns super gut an den Lippen liegt aber etwas schmäler hätt gereicht.
So jetzt wurde es doch mehr Text als ich ursprünglich vorhatte.
Fazit:
Gutes Gerät, in V21 wohl noch besser vermute ich.
Absolut alltagstauglich.
Optisch ein hingucker
Preis, ein wenig zu viel für meinen Geschmack.
Aber da es in dieser Gerätekategorie nicht viel alternativen gibt, wird sich wohl am Preis nicht viel ändern befürchte ich.
Im prinzip - empfehlenswert für diejenigen die gerne selber wickeln und auf gute Qualtität wert legen.
Saubere Gewinde an denen nix verkantet oder so. Gute Oberfläche die auch mal was ab kann.

Ich danke Highendsmoker für dieses tolle Testgerät, und das ich teilnehmen durfte.


 
Tomi
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RE: Testberichte: Highendsmoke Phantom-V18

#25 von mamamia , 03.05.2011 02:56

Vorweg mal: War zwischen Tomi und mir *wirklich niemand* mehr mit Testen an der Reihe???? Wenn doch... sorry, dass ich mich mit meinem Bericht jetzt vorgedrängelt habe.


Okay, los geht's!

Nach einigen Wochen geduldigen Wartens konnte ich kurz vor Ostern den Test mit dem Phantom endlich beginnen …. Das Päckchen kam gerade zur rechten Zeit hier an. Zu den technischen Gesichtspunkten kann ich eigentlich nichts Neues mehr beisteuern – nur noch meine persönlichen Eindrücke beim Gebrauch. Vor allem habe ich ihn gegen meine beiden A2-Bullis Basic und Elite getestet, indem ich in der Testzeit abwechselnd die A2’s und den Phantom gedampft habe.

Angucken:
Der Phantom besticht als allererstes durch die Eleganz seiner Form und die Ausgewogenheit seiner Proportionen. Durch eine große Auswahl an möglichen Farbgebungen und neuerdings auch Verzierungen durch Strass kann er überdies noch individualisiert werden. Das gefällt mir, denn nicht jeder hat die Zeit oder das Talent ein gekauftes Gerät durch eigene Verzierungen zu verschönern.

Anfassen:
Es macht Freude, den Phantom in der Hand zu halten. Er ist nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht, sondern für mein Empfinden genau richtig: das Gewicht passt zur Größe. Zudem fasst sich das Gerät echt schön an, aber das näher zu beschreiben, fällt mir schwer. Man hat das Teil einfach gern in der Hand, und irgendwie stört es auch nicht beim Herumtragen, obwohl es größer ist als mein Bulli Basic und dicker als der Elite.

Allgemeiner Umgang:
Wenn man das Verdampferteil abschraubt, fühlt man aber auch noch etwas anderes, nämlich die wirklich hohe Qualität der Verarbeitung: da ruckelt nichts, die Gewinde schrauben sich weich und leichtgängig in einander, so dass das Nachfüllen von Liquid hier ruckzuck erledigt ist. (Ich kenne es anders von meinen A’s: da kann man schon mal ganz schön lange fummeln, ehe man die Gewinde so aufeinander hat, dass sie sich nicht verkanteln, als ob bei den A’s die Gewinde einfach nicht so fein geschliffen seien, sie wirken irgendwie rauer – was sich natürlich mit der Zeit dann noch eingeschleift hat, aber ich finde, bei Geräten in dieser Preisklasse darf man ruhig Passgenauigkeit vom 1. Moment an erwarten.) Was mir am Phantom auch noch besser gefällt als am A1 und am A2, ist das längere Gewinde: beim A1 sind es 1,5 oder maximal 2 Umdrehungen, dann ist er zu; beim A2 ist es auch nicht nennenswert viel mehr.) Ich empfinde das längere Gewinde so, als ob dadurch das ganze Gerät richtig stabil ist, sozusagen „für die Ewigkeit“, obwohl man ja weiß, bald wird man es wieder aufschrauben, um nachzufüllen oder die Wicklung zu erneuern.

Wickeln:
Ja, dann mal weiter zur Wicklung: Okay, wickeln ist wickeln – oder doch nicht? Ich habe den Phantom sowohl mit der üblichen dünnen GF als auch der mitgeschickten Bengs gewickelt, die dünne hatte ich in 4 GF/5Hz gemacht, also wie üblich, die Bengs hatte ich anfangs und am Ende durchstochen und dazwischen 4 Spiralen gelegt (ich mag halt keinen Flash). Beide Wicklungen schmecken mir in diesem Gerät gleich gut, denn mir scheint, Ungenauigkeiten und kleine Wickelfehler gleicht der Phantom einfach aus …. Jedenfalls habe ich eine Wicklung auf ihm gedampft, die ich auf meinen A’s nicht so hätte lassen können. Woran das liegt, weiß der Geier, aber es ist ein für mich sehr angenehmes Phänomen! Sehr angenehm finde ich auch, dass hier die Wicklung nicht in irgendeiner Versenkung verschwinden muss, wenn ich einen Dryburn mache (im Vgl. zum A1, wo das Herausfummeln des Verdampferunterteils immer ein mühseliges Geschäft ist), sondern dass frei auf dem oberen Teil des Unterteils sitzt, wo man sie von allen Seiten bewundern kann und die dadurch auch für evtl. Korrekturen leicht zugänglich ist. Das erleichtert die Bedienbarkeit doch ungemein.

Dampfen:
Somit komm ich nun zum eigentlichen Herzstück des Tests: Geschmack und Dampf!
Mit diesem Gerät bin ich endlich in dem Dampferhimmel, den ich immer erreichen wollte: der Geschmack ist voll und trotzdem weich, ich empfinde ihn irgendwie auch als „breit“, was vermutlich an der breit auseinandergezogenen Öffnung des Mundstücks liegt. Hier ist nicht ein kleines Löchlein, durch das der Dampf sich zwängen muss, hier ist ein breiter Schlitz, mit dem man den Dampf volle Breitseite voran in den Mund bekommt. Ich kenne kein bisher anderes Gerät, das mir je ein solch angenehmes Dampfgefühl vermittelt hätte, es ist einfach eine andere Liga. Wenn ich es mal mit einem Restaurant vergleichen würde, fiele mir ein: mit meinen Bullis bin ich in guten, ja auch erstklassigen bürgerlichen Restaurants zu Hause … aber mit dem Phantom ist es, als ob ich bei einem Sternekoch speisen würde. Hach, einfach nur lecker; etwas, in das ich mich reinlegen könnte. Viel Dampf, guter Geschmack, niemals zu scharf (hatte ich nur Glück mit den Wicklungen?), niemals zu „flashig“ (darauf habe ich natürlich bei meinen eigenen Wicklungen geachtet), nie zu warm, nie zu kalt… immer genau richtig, SO geht kultiviertes Dampfen, SO geht Zigaretten ersetzen (wobei mir jetzt Zigaretten einem geradezu ordinär vorkommen, nachdem ich einmal das Vergnügen hatte, mit einem Phantom zu dampfen). Da bleiben keine Wünsche offen --- oder doch?

Wünsche/Verbesserungsvorschläge
Nun ja, vielleicht ein, zwei kleine Wünsche hätte ich schon, sie tun zwar dem generellen Luxus-Dampf-Vergnügen keinerlei Abbruch, aber es wäre schön, wenn sie erfüllt werden könnten.
Zum einen hätte ich gern eine Anzeige, die einen darauf hinweist, dass der Akku ausgetauscht werden muss, bevor der Phantom seinen Dienst verweigert.
Zum anderen fände ich es auch gut, wenn man den Teil, auf dem die Wicklung angebracht ist, abschrauben könnte, damit man sie ungeniert abspülen kann, wenn es mal nötig sein sollte. So wie die Konstruktion gegenwärtig ist, kann man zwar spülen, muss dabei aber doch mit großer Sorgfalt und Vorsicht arbeiten, damit kein Wasser an oder gar in den Schalter kommen kann. Das fände ich noch verbesserungsfähig, aber diese beiden Punkte sind auch alles, was ich am Phantom kritisieren könnte. Alles andere ist nahe an dem, was ich als „perfekt“ bezeichnen würde. Deswegen fiel es mir der Abschied vom Testgerät nicht ganz so leicht.

Fazit:
Ich werde mich definitiv wohl recht bald von meinem A1 (Modbox) trennen, und statt dessen einen Phantom anschaffen. Die A2’s werde ich wohl noch ein Weilchen behalten, denn es ist immer gut, mehrere gleichartige Geräte zur Hand zu haben, und der Phantom ist ein Gerät, das zumindest ich mir nicht in Serie leisten kann. Aber EINEN werde ich mir jetzt ganz sicher anschaffen, und zwar subito!


Liebe Grüße,
Hazel

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mamamia
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