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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#226 von black8ight , 18.03.2017 23:04

Dann muss ich die Watte aber schon arg modellieren ... muss ja dann komplett am Boden und den Kammerwänden anliegen ... also eine Art Tasche. Muss ich mir mal angucken ...


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#227 von Dampfer-Manfred , 19.03.2017 08:48

Naja, Watte reinexxen ist kein Hexenwerk, das nicht gelingen würde.

2 grundsätzliche Möglichkeiten

- entweder die Watte AUF das Liquidloch drauflegen und hoffen, das man nicht zuviel hochzieht
- das Liquidloch freilassen und die Watte quasi schwebend/schwimmend darüber anmodellieren, das sie die Ausformung wie ein Topfdeckel abschliesst. Spätestens an der Stelle, wo sich der 'Wattetopf' zu einem Kanal verengt, muss die Watte dann aber abdichtend drinne liegen: auf dem Boden bis oben an den Wänden des verengten Kanales.

- sinnvoll ist es grundsätzlich aber, das die Watte keinen Bogen macht, der höher als die Wicklung liegt. Anders rum betrachtet: die Wicklung selber sollte immer die höchste Erhebung in dem Bauwerk sein, zumindest bei Verdampfern dieser Bauart.


Was mir mit der Zeit noch aufgefallen ist: ich dampftete regelmässig in einer eigentlich viel zu grossen LC-Öffnung. Hm, naja, wiso nicht, denn viel hilft auch fiel? Ist ja nicht schlimm, solange sich da nichts raustropft. Dachte ich immer - und eigentlich scheints auch so zu stimmen.
Aber: (ein grosses ABER) Ruhig mal mit der LC etwas spielen, auch auf den Verdacht hin, das man minimal Dampfmenge verlieren könnte. Ein runder, satter Geschmack ist zwar was schönes, aber dennoch so in etwa, als wenn man diese Nuss-Nougat-Creme sich genüsslich vom Finger leckt oder sich einen stramm gehäuften Esslöffel voll in den Mund steckt. Die gleiche Creme - ein vollkommen anderes Geschmackserlebnis, feiner abgestimmt mit auch kleineren, spürbaren Nuancen.

Ich dampfe Hevy-VG? Macht doch nichts, ich auch. nd trotzdem kann ich die LC bis auf ein mittelkleines Löchlein zudrehen, ohne das es auch nur ansatzweise kokeln würde, sogar ohne TC. Bei dünneren Liquids wie fertig-Standarts oder bis zu 50:50-Mischungen würde ich auch die LC nur halb aufdrehen.
Einziege Ausnahme: ich will unbedingt viel und das auch noch fett. Dann ist das grösste LC-Loch quasi die Pflichtübung.

Nebenbei wird das Risiko der Überflutung durch nicht 100%ig optimal verlegte Watte auch entsprechend kleiner, das Spratzeln der Wicklung lässt nach usw.



 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#228 von Anfänger , 20.03.2017 23:50

Sooo, heute ist endlich mein Expromizer angekommen. Ich durfte 8 Tage! warten, bis der Paketbote sich entschied, mein Paket doch zu liefern.

Ich habe dann mit Kanthal A1 032er Draht mit 2mm Durchmesser auf 1,12 Ohm gewickelt, dann sind es 1,28 Ohm geworden. Hmm. Muss ich noch mal schauen.

Ich habe versucht, die Watte genau so einzulegen wie Dampfwolke. Nur erschien mir, dass bei ihm die Watte zu lang war. Also habe ich die Watte noch ein Stück geschnitten, so dass die Watte auf den Liquidlöchern liegen.
Liquidloch sowie das Luftzufuhr-Loch sind auf der größten Stufe. Ich dampfe es gerade mit 17 Watt. Bisher kein Siffen oder ähnliches, ich hoffe es bleibt auch so. Dampfentwicklung bei 17 Watt ist schon gut. Ich habe nun auch nicht sehr darauf geachtet, aber im Vergleich zu Nautilus, glaube ich, mehr Dampfentwicklung.
So es schmeckt irgenwie leicht verbrannt und auch bisschen nach Plastik. Keine Ahnung ob es an der Watte liegt. Da muss ich noch mal schauen. Für Tipps wäre ich aber sehr dankbar.
Und geschmacklich sehen, kann ich das im Moment nicht beurteilen. Ich konnte jetzt nicht so einen großartigen Unterschied zum Nautilus bemerken.

Edit: Ich bin gerade auf 13 Watt runtergangen und nach ein Paar Zügen spüre ich auf der Hand was Flüssiges! Da fließt Liquid aus dem AFC-Loch! Schnell sauber gemacht. Nun ist es wieder in Ordnung. Keine Ahnung wieso das jetzt passiert ist.

Fotos mache ich dann morgen von der nächsten Wicklung.

Und noch mal recht herzlichen Dank an alle für diesen Verdampfer! :)


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#229 von Anfänger , 21.03.2017 12:23

Heute hatte ich Probleme, den Draht unter den Schrauben zu befestigen. Hat irgendwie nicht gut geklappt, der Draht war irgendwie locker. Verwendet habe ich wie gestern den 032er Kanthal A1 Draht. Wenn ich den Draht unter die Schraube lege und versuche zu befestigen, rutscht der Draht nach außen. Gestern hatte es ja ganz gut geklappt. Kann man den Draht auch in die Löcher reinstecken und so befestigen?


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#230 von black8ight , 21.03.2017 13:14

Ich kann mal was zu meinen bisherigen Erfahrungen sagen:

Inzwischen habe ich die 5te oder 6te Wicklung drauf, da ich doch gerne mal ausprobieren wollte was am besten ist. Die letzte ist nun bei 1,6ohm gelandet die ich mit knapp 10W anfeuere. Gewickelt habe ich alle mit 0,3er (28GA) Kanthal. Die Wicklung verhält sich dabei schön ruhig und gleichmäßig, was sich wunderbar mit wenig Watt auf Backe dampfen lässt. Mit der Watte hatte ich anfangs auch zu kämpfen. Ich habe mehrere Varianten durch, anfangs wie auch Du sie gelegt hattest, dann vor aufstreifen der Hülse mit Liquid seitlich an den Block geklebt und Liquidloch freigelassen, dann das Gleiche nur nachträglich von oben die Watte an die Hülse modelliert, sodass die Watte das Liquidloch quasi umhüllt. Letzteres hat bisher am besten funktioniert. Bei Variante 1 hatte ich, wie ich auch geschrieben hatte, Probleme mit leichtem Kokeln ... das scheint bei dir ja auch der Fall zu sein. Also versuche mal eine Watteverlegung wie in DIESEM video und geh nachdem Du die Kammerhülse aufgeschraubt hast von oben ran und zupf die Watte noch an die Hülse dran. Die Watte musst Du nicht unbedingt wie er komplett aufzupfen und dann wieder einrollen, es genügt wenn man sie ordentlich lockert.

Zu Thema Siffen ... das hatte ich zum Einen immer beim Befüllen von oben, was wohl aber an der Watte lag ... habe ich mit der Letzen Wattung aber noch nicht getestet. Im Betrieb hat er nur 2 mal wirklich gesifft. Beim ersten mal war die LC zu weit offen und es wurde schlicht zu viel nachgezogen. Inzwischen dampfe ich mit LC auf kleinster Stellung was super klappt. Da musst Du experimentieren was am besten zu deiner Wicklung und Leistung passt und wie du die Watte entsprechend legst (Dichte der Watte).
Gestern aber hatte ich aber mit der alten Watte eine Komplettflutung, warum weis ich nicht genau. Tank war zu 90% leer und ich habe mit 10W und AFC auf mittel gedampft. Habe dann bemerkt dass sich die Verschraubung zum AT gelöst hatte und die Ohmzahl war plötzlich deutlich höher. Ich hatte mich erst gewundert dass der Dampf nachliess, was sich aber damit gut erklären lässt. Es war wohl nicht richtig Kontakt da, sodass einfach nur Liquid nachgezogen wurde ohne richtig zu verdampfen. Darauf sollte man also auch achten und die Polschraube auch auf richtige Stellung bringen.
Grundsätzlich halte ich es für besser den Liquidfluss soweit möglich zu reduziert, da der Unterdruck hier gute Arbeit leistet und entsprechend nachfördert. Dampfe ich ne offene LC mit kleinster AFC Öffnung dann sprudelts mit in die Kammer ... fehlt dann die Leistung siffts eben. Hier muss man sich halt einfühlen. Ich merke, dass ich mit kleintem bzw. zweitkleinstem LC die AFC in allen Bereichen bei meiner Leistung/Wicklung bewegen kann. Würde mich als eher von unten annähern. Zumindest ist das meine bisherige Erkentnis

Bezüglich Klemmschrauben ... das hatte ich auch schon bemerkt! Liegt wohl dran, dass die zur Mitte hin leicht konisch sind. Ich lass daher die Enden der Wicklung länger und lege diese als lange Schlaufe um den Schraubenkopf. So kann ich beim Anziehen der Schrauben etwas Zug auf den Draht ausüben und ihn unter den Schrauben halten. Die Klemmen kann man natürlich auch verwenden, finde ich aber etwas fummliger.

Ich bin inzwischen sehr zufrieden und dampfe gerade fröhlich mein CherryPoppins das im Expro seeehr gut kommt


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#231 von Dampfphönix , 21.03.2017 13:44

Man muss den Draht in der Richtung legen wie die Schrauben sich zudrehen, sonst rutscht er raus. Dann die Wicklung immer durchglühen und nochmals die Schrauben fest ziehen bzw überprüfen ob sie noch fest sind.
Die Hitze löst den Draht manchmal.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#232 von Vapeuristi , 21.03.2017 15:24

Das liegt wirklich an den teils mitgelieferten, ungeeigneten Schrauben. Bei meinen Kayfuns hätte ich da schon öfter die Krise kriegen können, auch wenn ich den Draht in Drehrichtung gelegt hatte. Habe mir dann mal im Modellbaubedarf bei Conrad vernünftige Schrauben besorgt, seitdem klappts deutlich besser.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#233 von Dampfphönix , 21.03.2017 15:25

Ich das anfangs auch genau machen wollen bis ich zu faul geworden bin,
ich hab also meinen 0,32 Draht, mach da so viele Windungen das die Wendel zur Luftdüse passt und nicht zu groß ist und baue sie dann ein.
Dann schau ich wie der Widerstand ist und wenn der innerhalb von 0,7 bis 2 Ohm liegt dann ziehe ich die Watte durch und dampf das Ding.
Letztlich bedarf das etwas Anpassung wie man zieht und feuert aber das hat man automatisch mit der Zeit drin.
Dampft er dann etwas weniger ist mir das egal, dampft er etwas mehr ist mir das auch egal und dem Geschmack ist es auch egal wenn die Leistung zur Wendel passt.
Ich kann nicht sagen was Tagesform meiner Wahrnehmung und was tatsächlich an meiner "Wickelkunst" liegt. Die Unterschiede sind nicht zu unterscheiden, kann sein das ich heute besonders gut schmecke
oder die Wicklung doch ganz gut ist. Anfangs habe ich gedacht ich könnte mit der Wicklung den Geschmack beeinflussen, wichtiger ist das es nicht kokelt oder nicht absäuft und das liegt eher an der Watte in dem moderaten Bereich den man mit dem 0,3 Draht abdecken kann.
Das genaue hinschaun und ausprobieren am Anfang was ich genau so gemacht habe (was hab ich Draht verbraucht! und Liquid) ist aber sehr wichtig um ein Gefühl zu kriegen mit welcher Kraft man an das Liquid ran geht.
Beim vielen ausprobieren, obwohl es ja tatsächlich schon schön dampft, kriegt man die Wicklungen ins Blut und das bei jedem Draht den man ausprobiert und jedem Coil-Durchmesser.
Die Wicklungen müssen nicht schön sein, Schönheit schmeckt man nicht, wichtig ist das alle Drahtfläche auch wirklich auf der Watte aufliegt, das ist oftmals nicht der Fall bei den Stellen wo die Watte aus der Coil raus kommt und nach unten abknickt. Da reicht dann hoch ziehen und schon ist der koklige, unerklärliche Geschmack weg der immer kommt wenn nicht aller Draht durch die Watte gekühlt wird.

Ein schnelles Aufglühen wird angestrebt. Was besser schmeckt ist aber subjektiv weil das Liquid bei verschiedenen Temperaturen anders schmeckt, da muss man ausprobieren ob einem langsame Wendel oder schnelle Wendel besser schmecken, die schnellen Wendel dampfen aber besser und besonders gut wenn der Nachfluss satt ist. Die Nässe der Wendel spielt ebenfalls eine große Rolle für den Geschmack weil man klatsch nasse Wendel mit mehr Watt befeuern kann. Es kann aber sein das dadurch dann wieder Nuancen verloren gehen die bei weniger Temperatur noch zu schmecken waren. Und was ist jetzt Tagesform? All das spielt da rein und macht das ein Liquid egal in welchem VD nie gleich schmeckt oder gleich gut an jedem Tag, es reicht wenn es erträglich schmeckt. W acht man morgens auf und er schmeckt nicht mehr wie abends mit de gleichen Liquid dann ist das eher Tagesform als das was über Nacht mit der Wendel passiert wäre. Wobei, auch das muss man immer überprüfen denn die Watte kann zusammen fallen oder sich vom eigenen Gewicht runter ziehen so das Draht ohne Kühlung glüht. Muss nicht mal glühen, es reicht schon wenn er nur an dieser kleinen Stelle etwas heißer wird und schon wird es koklig oder metallisch.

Das sind dein paar der Feinheiten hinter die man um so schneller kommt je mehr man "bastelt". Meistens ist es ein Wickelfehler wenn ein VD nicht schmeckt, oder das Liquid ist zu stramm oder zu schwach....mit der Zeit hat man alle Parameter im Griff und dann klappt das Dampfen auch weitestgehend reibungslos. Mit welchem VD man übt ist eigentlich egal, das Grundsätzliche ist überall gleich. Zwar gibt es VD die den Geschmack besser umsetzen als andere, aber wenn der nicht perfekt gewickelt ist dann kann ein weniger guter VD genau so gut schmecken und grade anfangs steckt man da nicht drin.
Das Üben mit den unterschiedlichen Drähten und Watt bei ähnlicher Dampfmenge ist eine gute Ausbildung so das man später jeden VD recht schnell im Griff hat.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#234 von Dampfphönix , 21.03.2017 15:32

Manchmal werden ganz idiotische Schrauben verwendet die nicht wirklich flach sind so das sie den Draht einklemmen können, dann sollte man sie tauschen, das erleichtert dann wirklich das Einklemmen.
Manche sind auch super. Das merkt man oft schon beim ersten Wickeln wie gut die Schrauben greifen. Ich hab dann auch eine Schlaufe gelegt wenn es nicht anders ging.
Das Deck des Expromizers bzw die Schraube sind nicht für Drähte viel dicker als 0,3 ausgelegt. Die gab es damals noch gar nicht. Wenn man Glück hat kann man auch 0,4 Drähte noch einspannen aber die sind dann auch nicht mehr für die Leistung ausgelegt für den der VD konzipiert ist.
Spannt man dan dünneren Draht ein klappt es einwandfrei, wenn nicht sind die Schrauben tatsächlich mies.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#235 von Anfänger , 21.03.2017 15:57

Ich hatte auch Ersatzschrauben mitbestellt und zusätzlich waren noch in der Verpackung dabei. Alle Paare unterschiedlich, unter anderem auch flache Schrauben. Aber das Problem liegt glaube ich am Schraubloch. Das linke Schraubloch ist in Ordnung, das kann ich bis zum Ende festschrauben.
Aber wenn ich Schraube ins rechte Schraubloch stecke, kann ich die nicht bis zum Ende festschrauben. Da entsteht dann eine Spalt, so dass die Draht nicht festsitzt.
Ich mache gleich Bilder, da könnt ihr es sehen.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#236 von Dampfphönix , 21.03.2017 16:08

Ich glaube es dir, das kommt von Ungenauigkeiten in der Produktion. Schau das du eine kürzere Schraube findest und wenn nicht die Spitze von der Schraube abfeilen (Grad danach entfernen)
oder mit Dremel abflexen.
Hoffentlich sind die Schrauben lang genug dass sie dann noch greift.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#237 von Anfänger , 21.03.2017 17:18

So, hier sind erst mal die Bilder:






Im ersten Bild sieht man es. Ich habe jetzt trotzdem gewickelt, mit 030er Kanthal A1, 2.5 mm Durchmesser, 1.2 Ohm. Der Draht sitzt natürlich nicht fest genug unter Schraube wie der andere, aber es geht im Moment noch.

@ Dampfphönix: Von feilen habe ich leider überhaupt keine Ahnung. Bin auch nicht der handwerkliche Typ. Dann muss ich wohl nach einer kürzeren Schraube suchen. Wie heißen denn die Schrauben? Ich habe jetzt nach m2 Schrauben gesucht. Sind die alle gleich vom Durchmesser her?

Ach und das komische ist, gestern saß der Draht auf beiden Seiten fest genug, sodass ich den überschüssigen Draht durch abdrehen entfernen, wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=SYVcXPTT7uw
Ich weiß nicht, ob ich falsch mache, oder ob da irgenwas fehlt, oder ob da im Loch irgendwas feststeckt, keine Ahnung. Habe auch mehrmals gereinigt.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#238 von Anfänger , 22.03.2017 14:47

@ black8ight: Ich habe deinen Beitrag irgendwie übersehen, sorry, durch den Stress mit der Besfestigung des Drahtes. Aber erstmal Danke für die Tipps.

Ich habe die Watte nun wie in dem von dir verlinkten Video versucht zu legen. Gewickelt habe ich diesmal mit einem V2A 0.35er Draht, Durchmesser 2.5 mm, 1 Ohm. Und was soll ich sagen, der Geschmack ist diesmal zu intensiv, so dass nach einigen Zügen mir schlecht wird. Ich glaube, ich nehme demnächst wieder einen Kanthal-Draht.
Die Dampfentwicklung fällt aber im Vergleich zum Nautilus etwas mager aus. Liegt es allgemein am V2A Draht?

Das Siffen bzw. Ausfließen des Liquids hatte ich bei vorherigen Wicklungen, wie du sagtest, nach zweiter Füllung des Liquids von oben. Da ist dann glaube ich, der komplette Liquid, welchen ich von oben nachgefüllt hatte, durch das AFC-Loch ausgelaufen. Ich hoffe nun, dass dieses Mal alles klappt.

Und das mit Befestigen des Drahtes unter Schraube besteht weiterhin. Aber ich lasse es einfach so. Der Draht sitzt nicht ganz fest unter Schraube. Darum habe ich jetzt versucht, wie du @ black8ight, eine Schlaufe um den Schraubenkopf zu legen. Was ich aber nicht verstehe, der Draht rutscht beim zudrehen der Schraube ein wenig nach außen. Und das ist nur auf der rechten Seite.

Soo, jetzt muss ich mich bisschen ausruhen, man ist das anstrengend.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#239 von Dampfphönix , 22.03.2017 15:26

Wenn die Schraube zu lang ist muss sie kürzer gemacht werden. Wie viel muss du gucken. Dann auf wasser festem Schleifpapier für Metall abreiben, oder gegen einen Schleifstein haten,
oder mit einer Pfeile abfeilen. Die kleine Schraube kannst du mit einer Zange halten.
Mit einer Lupe und gutem Licht kannst du ins Loch gucken ob da nicht was drin ist.
Ließ sich die Schraube von Anfang an nicht fest drehen?
Wenn da weniger bei deiner Wicklung raus kommt als beim Nautilus dann stimmt was nicht. Ich kenne das wenn ein VD nur ganz wenig Dampf erzeugt und der gräßlich intensiv ist.
Dann ist die Watte viel zu nass und du gibst zu wenig Watt drauf. An die 1 Ohm Wicklung kannst du mit 20 Watt oder sogar mehr ran gehen. Wie viele Umrundungen sind das denn?
DU kannst den Draht länger lassen und dann fest halten so das er stramm an der Schraube liegt wenn du zu drehst. Dass da mal ein Draht weg rutscht passiert auch denen die schon 5 Jahre wickeln.

Vielleicht weiss ja @Dampfer-Manfred wie du der Schraube am besten zu Leibe rückst ohne Werkzeug.
Welche Größe die haben weiss ich auch nicht, im Baumarkt bei mir ist M3 das kleinste und das ist zu groß.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#240 von Anfänger , 22.03.2017 15:56

Noch mal recht herzlichen Dank @ Dampfphönix

Ich hatte bei der ersten Wicklung nicht so sehr darauf geachtet, ob sich die Schraube festdrehen ließ. Aber auf beiden Seiten saß der Draht fest genug unter Schraube. Ich habe da schon in Loch reingeschaut, ob da was drinsteckt. Konnte aber nichts sehen, was da jetzt sein könnte. Am besten wie du sagtest, muss ich mal mit einer Lupe genau darauf achten. Das mache ich dann wahrscheinlich morgen früh wieder.
Kann ich denn nicht direkt mit einem Schleifstein kürzen, weil es ja nicht mal 1 mm Spalt sind. Ich werde auch mal zum Baumarkt fahren und nachfragen, ob die passende Schrauben haben.
Würde mich auch freuen, wenn sich @ Dampfer_Manfred melden würde.

Bzgl. der Wicklung und Dampfentwicklung: Ich glaube, das waren 8 Umrundungen. Ich habe auch diesmal das zweitgrößte Liquid-Loch ausgewählt, also müsste doch die Watte nicht so nass werden dürfen. Ich habe auch schon mit 20 Watt und mehr gefeuert, und da kommt definitiv wenig Dampf. Da kriege ich mit Nautilus mit 12 Watt mehr Dampf.
Der Draht reagiert auch träge. Ich glaube, ist der nicht zu dick? Aber der Geschmack ist auf jeden Fall sehr intensiv.

Und beim Draht bin ich schon zu großzügig :) Ich mache es genau wie du sagst. Aber rutscht immer wieder nach außen. Und das passiert wie gesagt nur auf der rechten Seite.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#241 von Dampfer-Manfred , 22.03.2017 16:22

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #239


Vielleicht weiss ja €Dampfer-Manfred wie du der Schraube am besten zu Leibe rückst ohne Werkzeug.


Ja, wenn ich denn Tim Taylor hiesse, würd ich grundsätzlich damit anfangen ,erstmal einen grösseren Motor/Antrieb reinzusetzen. Wenn ich heilen könnte, ganz ohne Werkzeug, also nur durch Handauflegen, würde ich nicht hier zu HAuse rumsitzen, sondern wie einst Tamme Hanken in der Welt rumreisen, um la hier oder da so dies oder das zu heilen.

Ich tippe mal darauf, das es um die linke Schraube des ersten Bildes geht, die Anfänger da abgeknipst hat? Liege ich da einigermassen richtisch?

Dann wirf das Dingens raus, und ersetze die Schraube gegen irgendeine andere aus der Ersatzteilsammlung. Irgendwie scheint die Auflagefläche/Klemmfläche unterm Schraubenkopf nicht wirklich plan zu sein und eher einem 'Linsenkopf' zu gleichen. Und sowas ist nicht gut für Drahtbefestigungen im allgemeinen, solange da nicht noch ne winzige Unterlegscheibe mit drunterkommt, zwischen die und dem eigentlichen Anschlussblock der Draht dann eingeklemmt wird.

Ich habe so ganz nebenbei absolut keine Ahnung, um was für eine Schraubengrösse es sich dabei handelt und ob diesen ein nun wirklich und tatsächlich metrisches Gewindemass besitzt. Ich würde meine private Wühlkiste bemühen, um darin etwas passendes zu finden. Wäre da nichts, würde ich allerdings auch nicht im Baumarkt suchen, weil unterhalb von 2mm bin ich dort noch nie fündig geworden. Da gibt es andere Fachgeschäfte, die entsprechend kleine Sachen vertreiben. Ja, natürlich kostet dann dort auch mal so eine 2-Cent-Schraube vielleicht 30-40 Cent, weil irgendjemand muss ja auch diese Lagerhaltungskosten bezahlen.

Was aber ohne viel Brimborium klappen könnte, das die die Drahtenden nicht unter die Schraubenköpfen einklemmst, sondern etwas weiter nach unten führst in die dortigen Löchlein an der Seite der Anschlussblöcke. Dann den Draht von oben her mit der Schraube einklemmen. Der Draht wird dann mit dem untersten Ende der Schraube geklemmt - die Form des Schraubenkopfes spielt dabei keinerlei Rolle.

Ich finde diese Art der Drahtbefestigung trotzdem eher als eine Notlösung, weil hierbei die Freistrecken der Drahtenden etwas grösser sind. Wer will schon was verschenken? Also ich nicht, auch wenn's nur ganz wenig wäre. Ich kann da ziemlicher Prinzipmuffel sein. Die kürzeste Verbindung ist nun mal meisst unter den Schraubköpfen selber.

Zu der verwendeten Drahtstärke kann ich nichts negatives berichten, ich verwende auch nur 0,32er Drähte - auch wenn das eben als NiFe48 irgendwie so die universellen Wollmilchsäue sind, die man mit TC, VW oder auch rein mechanisch dampfen kann. Ok, Edelstahldraht ist auch sehr schön.

Schrauben kürzen. Da braucht es keine Schleifmaschine, keine Drehbank oder sonstiges mit Kabelanschluss. Ein Stückchen Schmirgelpapier reicht für sowas kleines eigentlich schon. Vielleicht ne kleine Spitzzange zum festhalten, damit man sich nicht die eigenen Finger abschrubbelt. Immer schön gerade halten und mit kreisenden Bewegungen in grosses O auf Schleifpapier reiben. Aber nicht zu lange schubbern, weil wenn die Schraube zu kurz wird, ist's auch nicht schön.
Ich darf mir ja keine Freundin halten - sonst hätte ich gesagt: nimm einfach einer dieser seltsamen Feilen, mit denen deine Freundin sich immer die Fingernägel macht. Sind zwar nicht gerade sonderlich gut dafür geeignet, funktionieren aber auch. Also besser als nichts oder eine zulange Schraube.
Und: ganz wichtig: die bebrauchte Feile nicht wieder ins Päckchen mit den neuen Feilen reinlegen. Das gibt meisst Ärger von Freundin, wenn es dann mal wder heisst: hast du schon wieder it meinen...... :)



 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#242 von Anfänger , 22.03.2017 18:38

@ Dampfer-Manfred

Also bei dem Bild handelt es sich um die rechte Schraube, die nicht plan auf der Fläche liegt. Ich habe da auch andere Schrauben ausprobiert, das Ergebnis ist immer das Gleiche. Ich war jetzt gerade eben im Baumarkt, und wie du sagtest haben die keine Schrauben in der Größe. Also muss ich wahrscheinlich mal zum Schrauben-Fachhandel. Ich habe jetzt eine Schraube mit einem Schleifstein bisschen gekürzt, morgen werde ich es mal ausprobieren, oder vielleicht heute abend.

Ich habe auch versucht, die Draht enden in diese Löcher reinzustecken und die Schraube so festzudrehen. Hat aber nicht geklappt, bzw. ist ein wenig zeitintensiv.

Und wie gesagt, mit dem V2A Edelstahldraht habe ich einen sehr, viel zu sehr intensiven Geschmack und sehr wenig Dampfentwicklung. Das ist schon das zweite mal inzwischen, dass ich mit dem V2A gewickelt habe. Liegt es am Draht, dass es so geschmacksintensiv ist, oder? NiFe48 werde ich auch auf jeden probieren und ja, bei den 0.32er werde ich glaube ich auch bleiben.

Und noch mal vielen Dank für die Hilfe, die ich hier bekomme.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#243 von Vapeuristi , 22.03.2017 19:06

Es gibt Leute, die meinen, dass die Drahtsorten unterschiedlich schmecken. Naja, bin damals schnell auf SS-Draht umgestiegen aus folgenden Gründen: ist sehr haltbar beim Dampfen und vor allem sehr formstabil, was das Wickel einfacher macht, zumindest für mich. Einen Unterschied im Geschmack zu den vormals vor mir genutztem Drähten habe ich nicht schmecken können. Aber wie gesagt, habe da auch nicht verglichen.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#244 von Gliese777Ac , 23.03.2017 00:09

Zitat von LeandroDaSilva im Beitrag #14
Mit dem Stahltank I hast du 3,6ml und mit dem Stahltank III sogar 4,2ml Volumen. Und ein Liquidfenster braucht man beim Kay Mini v3 nicht, da er einen bevorstehenden Dry Hit rechtzeitig ankündigt, indem der Geschmack spürbar nachlässt.


Ich finde den Kayfun V3 mini wunderbar, auch wenn ich ihn nur als clone habe. Die 2ml im Tank gehen mir aber schon auf den Senkel, da ich ihn sehr viel dampfe. Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen den Tank III aus Plastik nachzumachen? Den würde ich mir sofort holen, weil ich schon sehen will, wie viel Liquid noch im Tank ist.
Vielleicht gibt es sowas ja schon? Kennt jemand einen Tank III Nachbau aus Plastik? Bei Fasttech gibt es zuhauf Ersatztanks, aber immer nur in der normalen Größe.


Nun sieh Dir an, was Du mich hast anrichten lassen.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#245 von Dampfer-Manfred , 23.03.2017 09:23

Zitat von Vapeuristi im Beitrag #243
Es gibt Leute, die meinen, dass die Drahtsorten unterschiedlich schmecken. Naja, bin damals schnell auf SS-Draht umgestiegen aus folgenden Gründen: ist sehr haltbar beim Dampfen und vor allem sehr formstabil, was das Wickel einfacher macht, zumindest für mich. Einen Unterschied im Geschmack zu den vormals vor mir genutztem Drähten habe ich nicht schmecken können. Aber wie gesagt, habe da auch nicht verglichen.


Ich könnte mir bestenfalls vorstellen, das die verscheidensten Drähte unterschiedlich schmecken, weil sie auch teils sehr abweichende Widerstande haben, was dann letztendlich auf die gewickelte Coil/Länge eben unterschiedlich auf den Geschmack auswirkt.

SS-Drähte, aber auch die früher oftmals verwendeten NickelChrom-Drähte haben im Vergleich zu Kanthal einen niedrigeren Widerstand pro Meter.

Heisst also eigentlich nur, wenn ich meine Wicklung aus KAnthal mache, mich darauf eingeschossen habe und das Ergebnis schön finde, ich dann urplötzlich eine ganz andere Wicklung bekomme, die (vergleichsweise) doch sehr niederohmig daherkommt.
Entweder begnüge ich mich mit der selben Umdrehungszahl und habe weniger Widerstand, dann kann der Draht schneller und intensiver aufglühen.

Und eben genau das kann dann dazu führen, das man meint, SS würde wohl intensiver schmecken.

Oder man macht mit SS-Draht eben ein paar Umdrehungen mehr, damit der Widerstand der Wicklung nicht so zappelig klein wird - ja, dann ist die Coil aber länger mit mehr Oberfläche als in der kleinen Kanthalspule. Auch hier dürfte sich der Geschmack etwas anheben bzw. mehr werden.

Wenn man das seltsame Verhalten von einer ganz anderen Seite betrachtet, wäre es auch nicht falsch zu behaupten, das der unterschiedliche Draht nicht den etwas anderen ausmacht, sondern es nur an der zugeführten, entstehenden Leistung liegt, wie eine Wicklung schmeckt, oder eben schmecken kann.

Heisst nicht anderes als, wenn man nun mal geregelt dampft: runter mit der Leistung und wir kommen unserem Lieblingsgeschmack höchstwahrscheinlich auf ganz leichtem Wege wieder ein ganzes Stück näher.

Unterschiedliche Drähte - dann womöglich auch noch mit verschiedenen Durchmessern, haben nun mal die Eigenschaft unterschiedlich aufzuglühen. Der eine zündet bei gleicher Leistung schneller, der andere wird in Summe vielleicht etwas heisser, bevor das ganze Gebilde in einem hellweissen Puff verglüht. Bitte auch noch mit in die Rechnung einbeziehen, das die meissten Liquids bei unterschiedlichen Temperaturen auch recht unterschiedlich schmecken können.

Diesen perfekt passenden Heizpunkt, an dem das Liquid am allerbesten verdampft wird, so das es am allerbesten schmeckt, nannte man früher mal Sweetspot. Und den ereicht man auch heute noch am einfachsten, indem man nicht solange die Drahtsorten wechselt, bis es dann mal angenehm passt, sondern in dem man mit der eingestellten Leistung sich zu der Einstellung begibt, mit der uns die Wicklung am allerbesten schmeckt.

Beim Expro hat's sich rausgestellt, das er den meissten Leuten um die 15 Watt sehr wahrscheinlich am besten schmeckt. Schön. Nun kommt ein Draht, der plötzlich wesnetlich weniger Widerstand pro Meter hat und heizt ganz anders das kleine Kunstwerk an. Woran liegt das denn nun? Eben an diesem kleineren Widerstand.
MAn kanns aber auch ganz eifnach ausgleichen, indem man nur so viel Watt draufgibt, wie der Draht haben möchte, um gut schmecken zu können.
Von daher würde ich generell (bis auf Titandraht) sagen, das wir selbst über die gewählte Leistung einstellen können, wie gut eine Wicklung überhaupt schmecken kann. Auf die Dampfmenge oder Dampfdichte sollte man beim findes des Sweetspots am besten garnicht achten, weil ne grosse Dampfwolke eher weniger bis garnicht für einen netten Geschmack verantwortlich ist. Denn viel ist nicht zwangsweise auch unbedingt lecker oder gut.

Mein Tip deshalb: Augen zu und durch. In aller Ruhe von ganz wenig Watt anfangen mit dampfen. Irgendwann kommt man an die Stelle, an dem es am besten schmeckt. Sweetspot, Treffer. Darüber hinaus (also mit mehr Leistung) wird es dann anders schmecken, vielleicht harsch und scharf, vielleicht kommen andere Aromenateile auch nur besser zur Geltung als das offiziell namensgebende Hauptaroma.
MAn sollte sich zur Findung es optimalen Punkte am besten die Augen verbinden. Die Dampfwolke ist sowas von egal, genau wie diese ZAhl, die da auch dem Display angezeigt wird. Diese Zahl ist nur ein Merkpunkt, ein Lesezeichen auf einer langen Skala, damit man diese Einstellung möglichst einfach und schnell wiederfinden kann.

ICH dampfe also eher gerne nicht mit z.B. 15 Watt, sondern mit der Einstellung, die mir meine Wicklung genau so erwärmt, das sie mir am besten schmeckt. Ob da jetzt gerade 15 Watt auf der Anzeige zu lesen ist, ist nur reiner Zufall.



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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#246 von Dampfphönix , 23.03.2017 10:50

So ist es. Ich denke das passiert aber mit der Zeit. Ist mir auch so gegangen.
ich hab mal meinen Wicklung grade im Expromizer gemessen. Aha 0,8 Ohm.
Daher macht der so viel Dampf. Ich kann den auf 13 Watt dampfen. Dann kommen fruchtig blumige Noten aus dem Heisenberg raus,
richtig lecker um hinzuschmecken, aber wirklich kleine Wölkchen. Nun kann ich entscheiden. Mag ich die leckeren Blumen bunt auf der Zunge oder doch etwas mehr Dampf?
Also 20 Watt. Die Blumen sind noch da aber irgendwie so viele das ich die einzelnen schlechter sehen kann als bei den 13 Watt, dafür dampft es jetzt besser. Wenn ich also Schmacht hab, so ein bisschen wenigstens,
dann Dampf ich diese Blumenwiese. Was jetzt wenn ich viel Schmacht hab? Ok 25 Watt. Jetzt bin ich 10 Meter über der Wiese und sehe verschwommene Farben, aber dafür dampft es richtig satt befriedigend.
Von den einzelnen Blumen ist kaum was übrig aber das Heisenberg erkennt man noch. 30 Watt packt die Wicklung auch noch locker, hab ja gut saugende watte drin und die Liquidschlitze sind groß genug.
Geschmacklich bringt das nichts mehr, ich bin jetzt 30 Meter über der Blumenwiese und das Grün der Wiese dominiert. Bei 35 Watt meine ich aus 100 Meter höhe eventuell eine Blumenwiese erkennen zu können,
was werden denn da für Blumen drauf sein? Wie würden die wohl riechen?
OK zu guter Letzt noch die 40 Watt, mein Zimmer ist schon so neblig das ich den Bildschirm nicht mehr sehe. Und wie schmeckts? HM...es schmeckt so wie wenn man viel zu viel Watt auf eine Wicklung drauf gibt.
Intensiv, es wird langsam heiß, die Wendel packt es noch und es schmeckt als wäre ich 5 watt von dem ersten Wiesenbrand weg. Mehr kann meine Box nicht und und mein Mundhöhelnvolumen holt aus den 40 watt nicht wesentlich mehr
Dampf raus als bei 30 Watt.

Nu läuft das prinzipiell immer so. Bei dieser Wicklung und diesem Liquid scheint der Sweetspot für mich zwischen 13 und 20 Watt zu liegen, zumindest bei den 0,8 Ohm die ich auf 3mm gewickelt habe.
Es gibt einen kleinen Bereich in dem das Liquid zeigt was es kann.

Einer der Hauptunterschiede zwischen DL und MTL ist das man beim DL den Geschmack nach dem Ziehen im Mund hat, also das was ein und ausgeatmet wurde, und bei MTL schmeckt man es schon während man zieht.
MTL schmeckt mir das Liquid meistens ab 20 Watt nicht mehr, es kommt einfach zu viel Dampf in den Mund und vermutlich setzt die größere Hitze auch die Aromen anders um.
Beim DL schmeckt man mit der Nase und der stark verdünnte der Dampf wird durch die Menge an erzeugtem Dampf kompensiert.
Hat man es auf die Feinheiten der Aromen beim MTL abgesehen, dann findet man die nicht mehr wenn man durch zu viel Watt mehr Dampf erzeugt als man mit der kleinen Mundhöhle ziehen kann.
Jede Zugtechnik setzt die Aromen anders um.
Das hat auch einen mindestens so großen Einfluss wie die Temperatur der Wendel. Der Draht selbst spielt eine geringe Rolle, das Metall selbst schmeckt man nur dann wenn die Watte zu trocken ist oder
der Draht ohne Kühlung an einer Stelle zu heiß wird.
Wenn man meint den Sweetspot erwischt zu haben wird das Aroma am reichhaltigsten wenn man nur kleine Dampfmengen nuckelt und die im Mund wie den Wein bei einer Weinprobe behandelt.
Man kann also je nach Bedürfnis den Genuss befriedigen wie auch die Schmacht, aber eben nicht in einer einzigen Watteinstellung.
Beim Begriff Sweet Spot bin ich mir nicht sicher ob da die kompromiss-opttmale Dampfmenge auch dazu gehört. Ich sehe es so das ich entweder mit den Geschmacksnerven genießen kann,
meist bei weniger Watt und die Schmacht nach Dampf mit mehr Watt besser befriedigen kann. Eine einzige Einstellung für beides ist bei mir immer ein Kompromiss. Natürlich bin ich auch faul und spiele nicht dauernd an den Watt rum.
aber rein empirisch kann man das mal probieren.
Wenn der Geschmacksoptimum sehr weit weg ist vom Dampfoptimum, was dann? Ich glaube das könne bei manchen sein die sich schwer tun die richtige Einstellung zu finden.
Möglich das es tatsächlich 2 optimale Einstellungen, eine für den Geschmack und eine für die Dampfmenge gibt.
Für MTL sollte man sich demnach einen 0,3-0,4 mm Draht besorgen der einen eher höheren Widerstand hat, zB Kanthal. Dann muss man nicht mit so viel Leistung ran und bekommt trotzdem den guten Geschmack.
Für guten Geschmack funktioniert ein 0,2 mm Kanthal oder NiCro Draht ebenfalls. Da springt dann die Wendel schon bei 10 Watt heftig an und glüht schnell durch wenn man es übertreibt.
Damit kann man genau so viel Geschmack nuckeln wie mit 0,4 Draht, der Verbrauch von Akku und Liquid geht aber enorm runter und man kann so auch besser die Liquids dampfen die zu stark aromatisiert sind.
Die Mundhöhle ist halt recht klein und um diese zu füllen reichen 0,3mm Drähte 20 Watt dicke.
Die Fotos zeigen die Wicklung der Blumenwiese von beiden Seiten und von oben.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#247 von black8ight , 23.03.2017 11:09

Noch eine kleine Anmerkung meinerseits ...

Da ich ja weiter fleißig experimentiere und beinahe täglich an den Wicklungen arbeite bzw. diese wechsele, habe ich gestern mal meine letzte Microcoil in eine spaced abgewandelt, also Drähte etwas nach außen gezogen, allerdings nur an der oberseite, sodass eine Art kleiner Bogen entsteht der dem lauf der Watte folgt. Ergebnis ... neben der Tatsache dass sich der Wiedertand von 1,6 auf 1,2ohm gesenkt hat, schmeckt es mir weniger intensiv, dampft aber auch schön. Ich dampfe das Ganze zwischen 10 und 12 Watt. Das wäre aber was, was Du @Anfänger testen könntest wenn dir der Geschmack ansonsten zu heftig ist. Die LC würde ich wiegesagt auch erst mal etwas zudrehen.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#248 von Dampfphönix , 23.03.2017 12:19

Letztlich geht es darum alles aufeinander abzustimmen und zwar so wie man sich den Dampf und den Geschmack in der Vorstellung wünscht.
Wie nah man da ran kommt ist auch noch so eine Sache, wenn ein Liquid nichts taugt was man nicht wissen kann, dann nützt die ganze Mühe nichts.
Ich empfehle immer mit dem Liquid die Wendel zu testen das einem am besten schmeckt.
Ich glaube nicht das es auch nur einen Menschen gibt der alle beeinflussenden Faktoren steuerbar im Griff hat,
am heimtückischsten finde ich die eigene Tagsform oder Studenform. Alleine wenn man was zwischendurch futtert ändert das den Geschmackssinn für das Liquid mehr als eine neue Wendel
und beim langen testen mit gleichem Liquid stumpft der Geschmackssinn recht schnell ab. Daher könnten die zu letzt getesteten Wendel weniger gut schmecken wie die ersten.
Dann übersieht bzw fehlinterpretiert man eine Maßnahme an der Wendel.
Ess mal eine Apfelsine, einen Apfel oder eine deftige Pizza, also nicht nur einen Bissen, eine halbe , also ein normales Mittagessen oder Abendessen.
Das hat eine Art Reinigungsfunktion weil die durch das immer gleiche Liquid gelähmten Nerven sich dabei erholen. Ständig Liquid wechseln hat da nur einen geringen Effekt.

Wenn es so komisch intensiv schmeckt bei zu wenig Dampf dass man hüsteln muss kommt das oft weil das Liquid dann eher kocht als es verdampft. Das passiert schnell bei Wendeln mit dicker großer Masse
auf die man zu wenig Watt drauf gibt.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#249 von Anfänger , 23.03.2017 12:21

Genau wie @ Vapeuristi sagt, habe ich den Edelstahldraht genommen, weil der lange haltbar sein soll.

@ Dampfer-Manfred: Also egal mit wieviel Watt ich gedampft habe, der SS-Draht hatte einen zu intensiven Gescmack. Ich habe da auch nicht groß auf den Widerstand geachtet, habe einfach einige Windungen gemacht und gemessen. Einmal bin ich bei 0,8 Ohm gelandet, und das andere mal bei 1 Ohm glaube ich. Vielleicht habe ich ja was falsch gemacht. Ich werde wahrscheinlich weiter experimentieren und schauen. Aber jetzt bin ich wieder bei Kanthal 0,32er. Heute werde ich dann der 0,30er Kanthal ausprobieren.

@ Dampfphönix: Darf ich fragen, welchen Draht du verwendet hast? Also mir ist jetzt aufgefallen, dass der DripTip zu schnell heiß wird. Wenn ich nicht darauf achte, verbrenne ich meine Lippen. Ist das beim Expromizer generell so? Oder habe ich wieder was falsch gemacht? Also nach 3-4 Zügen hintereinander kann ich nicht mehr am DripTip ziehen, weil der zu heiß wird.
Ich hatte ja gelesen, je näher der Draht am Lutfloch ist, desto mehr Dampf. So habe ich das auch gemacht. Also müsste auch gut gekühlt werden. Nur klappt es anscheinend bei mir nicht so gut.
Und mit der Dampfentwicklung bin ich immer noch nicht zufrieden. Deutlich weniger Dampf als bei meinem Nautilus.

@ black8ight: Danke für den Tipp. Das werde ich auch mal ausprobieren. Darf ich fragen, welchen Draht du verwendest?


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#250 von black8ight , 23.03.2017 12:56

Und wie Du darfst

0.3er Kanthal und dabei wird es wohl auch bleiben ... sofern sich meine Dampfbedürfnisse in Zukunft nicht ändern. Für mich ist der perfekt und der Rest ist eine Frage des Setups. Werde wohl aber wieder Microcoils wickeln, spaced hat mich nicht so überzeugt bisher.

Heiß wird er bei mir garnicht, dafür müsste ich schon intensiv dampfen!Habe mal grade die 17W auf die 1,2ohm getestet, die Du ja anfangs auch hattest ... alles prima bloß für mich zu viel. Auch den Geschmack verschlechtet es eher bei mir. Gut, meine 10W sind auch etwas wenig, 13W sollten bei der Wicklung mit dem Draht wohl recht optimal sein. Natürlich muss das immer im Zusammenspiel mit deiner LC und deiner Watteverlegung stehen, sonst passt das Verhältnis nicht. Ist wie beim Motor, der zu mager oder zu fett laufen kann ... das Gemisch muss stimmen. Aber da hilft wie schon mehrfach gesagt wurde nur Testen.


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zuletzt bearbeitet 23.03.2017 | Top

   

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