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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#51 von Michigan , 30.07.2017 11:32

Politische Strategien sind oft langfristig angelegt. Wenn ich die Tabakindustrie heftig schaden wollte, denn würde ich tabakfreien Systeme fördern, und die Tabakindustrie daran hindern, diesen Markt zu kaufen oder zu schädigen.

Wenn das erledigt ist, denn nehme ich mir die Verdampfer vor. Diese Industrie ist nicht auf ein paar wenige Hersteller ausgelegt, und hat daher nicht das Potential wie große Hersteller.
Zudem ich somit Schadenminimierung umsetzen kann, und der Reiz für Nichtraucher ist eh sehr klein, diese Produkte nutzen zu wollen. Ich kann so auch "austrocknen" ohne die Keule auspacken zu müssen. Langfristig bekomme ich beide Ziele umgesetzt. Zigaretten und Verdampfer drastisch zu minimieren.
Auch mache ich mir die Nutzer nicht zum Gegner. Ein paar Gesetze noch gemacht, um Nicht Konsumenten vor Belästigung zu schützen, damit wären die denn auch zu befriedigen.

Derzeit wird kurzfristig und übereilt Gesetze raus gehauen, die mehr Schaden als Nutzen für den Verbraucher ergeben. Das ist nicht der Sinn der Gesetzgebung, und wird auch scharf kritisiert.

Wo die Reise hingeht? Kaum einschätzbar. Der Verbraucher selbst kann nur schauen, dass er selbst so wenig wie möglich Schäden erleidet, welche durch übereilt und übertriebene Gesetze entstehen.

5 Jahre ist eine lange Zeit. Es ist auch eine Frage der Mathematik. Wenn sich die Menge an Ezig Nutzern jedes Jahr um 50% erhöht, denn sind das als Beispiel
Von 3.5 Millionen auf 23 Millionen Nutzer. Also nach der Statistik so Raucher verschwunden sind.
Das wird so nicht passieren. Aber es zeigt, dass es der Tabakindustrie an den Kragen gehen kann, wenn gewollt.

Edit
Und das auf eine einfache Art und Weise, der Verbraucher selbst entscheidet, wenn ihm diese Möglichkeit auch gegeben wird.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#52 von Vipera , 30.07.2017 13:38

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #50
Was wurde denn als Grund angegeben die Anmeldegebühren nach vorne zu schieben?



Das steht in #8.

Überarbeitung der unmöglichen bis unerfüllbaren Anmeldemodalitäten, Ausarbeitung neuer Standards.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#53 von channi , 30.07.2017 20:14


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#54 von Michigan , 30.07.2017 21:23

Phil betrachtet die Veränderung zu Zigaretten auch eher als Lockvogel, aber auch unrealistisch, weil das Ergebniss schon vorhersehbar ist, es wird mehr geraucht.

Aber diese Wende in Richtung Schadenminimierung wird einen tiefen Graben schürfen, zwischen der WHO. Die hat in New Delhi andere Ziele definiert.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#55 von Kuscheldampfer , 30.07.2017 22:36

Muss hier auch mal kurz meinen Senf dazu abgeben.

Zunächst an alle Miesepeter: Das ist die beste Neuigkeit zum Dampfen seit Jahren. Seit Ankündigung der deeming regulations haben THR-Proponenten in den USA aber auch international auf die FDA eingeredet wie auf ein schwachsinniges Kind, diesen Unsinn bleiben zu lassen. Dem entgegen gab es haufenweise Stellungnahmen von allen möglichen höchst renommierten Gesundheitsorganisationen und medizinischen Fachgesellschaften mit Ermunterung der FDA nur ja nicht in die Knie zu gehen. Das war ein regelrechter Krieg, den ich hautnah miterleben durfte. Ich hatte damit gerechnet, dass erst die Gerichte dem Einhalt gebieten würden (was in erster Instanz nicht passiert ist). Hätte Haus und Hof gegen einen derartigen Umschwung verwettet. Also sollten wir uns zunächst mal darüber freuen und nicht gleich wieder den Teufel an die Wand malen. Kommt Zeit kommt Rat.

Zu den (so gut wie) nikotinfreien Zigaretten: Wie die meisten THR-Proponenten halte ich diesen Plan für unsinnig, weil Raucher wegen des Nikotins rauchen und den Mangel dann entweder durch mehr Rauchen (und damit mehr Schädigung) oder über den Schwarzmarkt kompensieren würden. Das wäre ein de facto Verbot von Tabakzigaretten, und das Ergebnis von Prohibition sollte v.a. in den USA hinlänglich bekannt sein.
Allerdings befürworten auch einige (wenige) Freunde von THR diese Strategie. Sie argumentieren, dass dadurch Tabakzigaretten unattraktiv würden und die Motivation von Rauchern für den Umstieg auf risikoarme Varianten des Nikotinkonsums (Ecigs, Snus usw.) erhöht wäre. Das wäre also eine duale Strategie zur Bekämpfung des Rauchens: Tabakzigaretten werden zunehmend teurer und unattraktiver und gleichzeitig durch gut funktionierende THR-Produkte ersetzt. Die deeming regulations hätten allerdings Teil zwei des Plans über den Haufen geworfen und aus der dualen Strategie eine mit THR unvereinbare Monostrategie gemacht. Durch Aussetzung der deeming regulations ist zumindest dieses Problem zunächst mal vom Tisch. Ob die Reduktion des Nikotingehalts jemals Gesetz wird, lässt sich heute wohl kaum vorhersagen.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#56 von Vipera , 31.07.2017 10:54

Zitat von Kuscheldampfer im Beitrag #55

Allerdings befürworten auch einige (wenige) Freunde von THR diese Strategie. Sie argumentieren, dass dadurch Tabakzigaretten unattraktiv würden und die Motivation von Rauchern für den Umstieg auf risikoarme Varianten des Nikotinkonsums (Ecigs, Snus usw.) erhöht wäre. Das wäre also eine duale Strategie zur Bekämpfung des Rauchens: Tabakzigaretten werden zunehmend teurer und unattraktiver und gleichzeitig durch gut funktionierende THR-Produkte ersetzt. Die deeming regulations hätten allerdings Teil zwei des Plans über den Haufen geworfen und aus der dualen Strategie eine mit THR unvereinbare Monostrategie gemacht. Durch Aussetzung der deeming regulations ist zumindest dieses Problem zunächst mal vom Tisch. Ob die Reduktion des Nikotingehalts jemals Gesetz wird, lässt sich heute wohl kaum vorhersagen.


Für mich ist das als Strategie nicht wirklich unglaubwürdig. Eine Alternative zu Rauchen zu fördern, dabei aber das zu Bekämpfende unangetastet zu lassen, das wäre vielleicht schwer begründbar, zumal die FDA sicher der Meinung ist, für eine solche (bedingungslose) Attitüde (pro Dampfen) zu wenig über diese Alternative zu wissen. Aber ob sie nun wirklich das Nikotin drosseln werden (und wenn überhaupt, dann um wie viel), steht auf einem anderen Blatt. Die FDA schreibt:

Zitat
The FDA plans to begin a public dialogue about lowering nicotine levels in combustible cigarettes to non-addictive levels through achievable product standards. The agency intends to issue an Advance Notice of Proposed Rulemaking (ANPRM) to seek input on the potential public health benefits and any possible adverse effects of lowering nicotine in cigarettes.


Sie wollen also der Frage nachgehen, was die möglichen Vorteile der Nikotinsenkung für die Volksgesundheit wären - und was die möglichen Nachteile/gegenteilige Effekte.

Fett von mir: das gleich mit eingebaute Hintertürchen ...


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#57 von Michigan , 31.07.2017 11:17

Dieses " Hintertüren " sehe ich da nicht, sondern den Versuch einer realistischen Einschätzung der Auswirkung. Es ist ja nur Theorie, dass eine Reduzierung von Nikotin in Zigaretten auch das bewirkt, was sich vorgestellt wird.

Es fehlt den Nichtrauchern auch die Möglichkeit das selber zu erfahren. Tolle Ideen müssen nicht zwangsläufig auch zu besseren Ergebnissen führen.

Wenn das pöse Nikotin nicht mehr in den Zigaretten ist, denn macht es auch nicht mehr süchtig. Dass könnte auch verleiten und das Gegenteil bewirken. Gerade Jugendliche könnten sich angesprochen empfinden. Nach dem Motto "Nacht doch nicht mehr süchtig, also rauche ich"


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#58 von Dampfphönix , 31.07.2017 12:16

Es ist ganz einfach. Kippen ohne Nikotin taugen nix, also raucht die auch keiner Mehr. Sie müssen nur einen Übergang finden der diesen Schritt nicht zu drastisch für die aktuellen Raucher werden lässt.
Alternativ, sie können es sofort machen wenn sie eine Megaschmacht im Volk mit allen Auswirkungen wie Kündigungen und Scheidungen ignorieren.
Sie könnten auch sagen: So ihr dürft jetzt Dampfen, da lassen wir euch zunächst das Nikotin, dampft doch einfach zusätzlich zu den Kippen. Da werden einige Merken dass ihnen gar nichts anderes übrig bleibt.
Ein generelles Rauchverbot hat es bisher deshalb nicht gegeben, nicht weil die so lieb zu den Rauchern sind und tolerant, sondern weil sie Respekt vor dem haben was passieren kann wenn man ein Drittel einer Gesellschaft unter Schmacht setzt. Das kann nicht mehr kompensiert werden, da käme die ganze Gesellschaft ziemlich mies drauf, auch mit Auswirkungen auf die Politik.
Darum geht es. Wie kriegen sie es hin damit das nicht passiert? und dazu brauchen sie Zeit; für den Plan, die nötigen Studien, Umfragen.....villeleicht genau die Zeit die sie die Registrierung nach vorne geschoben haben.
Sie wollen das ganze neu angehen....


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#59 von Beanfart , 31.07.2017 12:19

Warum machen sie den Leuten nicht einfach klar dass das Problem der Kippen nicht im Nikotin sondern in der Verbrennung bzw. Verschwelung der Pflanzenteile liegt? Das Nikotin selbst muss doch harmlos sein sonst wäre es ja nicht in Pflastern und Sprays zur Entwöhnung. Macht doch absolut keinen Sinn das Zeug einerseits zu verteufeln und andererseits als Medikament anzubieten. Das muss doch selbst dämlichsten Menschen auffallen dass da was nicht stimmen kann.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#60 von Lars-oha , 31.07.2017 12:28

Also, diese verschobene Frist auf 08/2022 bzw. mit einem Jahr Übergang 08/2023 sehe ich noch nicht. Könnte auch schon 2021 sein wenn Trump nicht wiedergewählt wird oder früher wenn sie ihn rausschmeissen oder Trump wieder nen Furz quer sitzt und er den FDA-Direktor rausschmeisst. Oder oder oder. Und, eine 180° Kehrtwende ist das für mich erst recht nicht. Die Meinung hat sich ja sozusagen nicht geändert. Man will jetzt erstmal wohl nur sehen wie hoch die Steuereinnahmen sind. Sind sie zu niedrig, kanns immer noch das aus bedeuten.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#61 von Michigan , 31.07.2017 12:51

Natürlich ist eine Neubewertung noch keine Garantie, dass sich die Dinge so entwickeln, wie das wünschenswert ist.
Dennoch ist es eine Kehrtwende zur WHO & Co, die haben gar kein Interesse an einer Neubewertung.

Es ist ja kein Geheimnis, wer das sagen hat, bestimmt die Richtung. Und da hat Gottlieb andere Ansichten als der Vorgänger.

Und in 5 Jahren - allein der Rückblich auf die letzten 5 Jahre zeigt, dass sich gewaltig etwas verändert hat, die Geräte viel zuverlässiger wurden. Das Thema Temperaturkontrolle wurde bislang gar n8cht betrachtet. Auch diese Geräte werden zunehmend verbessert. Anfangs nur Nickel, nach einem Jahr alle Drähte möglich, bis hin zu Wolfram mit kleinem TC

Es sind von Jahr zu Jahr Quantensprünge in der Entwicklung der Verdampfer und insbesondere AT

Und auch die Liquid sind zunehmend besser geworden, die Qualität und das weglassen kritisch gesehener Stoffe. Die ganze E-Zig-Industrie tut gut daran, eigene Standards voran zu treiben. Jetzt haben sie 5 Jahre Zeit das umzusetzen. Diese Chance kann und sollte genutzt werden.

Die Sicherheit der Nutzung ist ein zentraler Punkt, und sollte möglichst sicher gestellt werden. Schwarze Schafe aus dem Markt drängen ist auch für den Verbraucher sinnvoll.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#62 von Dampfphönix , 31.07.2017 12:52

Ich glaub ihnen dass sie alles neu organisieren wollen,
da gibts dann auch Möglichkeiten an die wir gar nicht denken können.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#63 von Michigan , 31.07.2017 12:58

Das Thema "Schadenminimierung" wurde bislang stiefmütterlich behandelt. Für die WHO ist das keine Option. Und da wird sich zeigen, wer den längeren Arm hat.
Erinnere da an den Umgang mit Marihuana. Und in Kanada ist gar selber Pflanzen hochziehen im beschränktem Maße legal, für jeden Volljährigen natürlich.

Es sind auch Kehrtwenden, wo vor ein paar Jahren noch niemand dran geglaubt hätte.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#64 von Vipera , 31.07.2017 12:59

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #58
Es ist ganz einfach. Kippen ohne Nikotin taugen nix,


Wo stand was von "ohne", Phönix? Wissen wir, was sie mit "niedriger" im Sinn haben? Sie wissen es selbst noch nicht, um wie viel. Achso - und beschlossen ist es auch nicht.

Zitat
Ein generelles Rauchverbot hat es bisher deshalb nicht gegeben, nicht weil die so lieb zu den Rauchern sind und tolerant, sondern weil sie Respekt vor dem haben was passieren kann wenn man ein Drittel einer Gesellschaft unter Schmacht setzt


Die Raucherquote in den USA war (laut kurzen Gugelns) bei ca. 15 Prozent vor zwei Jahren.

Wenn es um etwas geht, dann um die Tabakriesen. Und außerdem, was verstehst du unter "generellem Rauchverbot" ... zu Hause unverbietbar und außerdem: Absolutverbote gehören nicht zu den uramerikanischen Werten.

Also ehrlich ... ungelegte Eier pellen wollen, abseits der Realität.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#65 von Dampfphönix , 31.07.2017 13:30

So wenig das es nicht mehr süchtig macht ist Immer! zu wenig, für mich wäre das wie ohne, abgesehen davon der eine braucht die eine, der andere die andere Menge,
da kann recht viel für den einen schon so gut wie nichts für den anderen sein. Da kann man keine Grenze ermitteln.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#66 von heimchen , 31.07.2017 13:37

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #65
So wenig das es nicht mehr süchtig macht ist Immer! zu wenig, für mich wäre das wie ohne, abgesehen davon der eine braucht die eine, der andere die andere Menge,
da kann recht viel für den einen schon so gut wie nichts für den anderen sein. Da kann man keine Grenze ermitteln.

Wird "man" (wer auch immer damit beauftragt wird) auch nicht können.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#67 von Dampfphönix , 31.07.2017 13:50

Das Nikotin ist wichtig für das bequeme Rauchen/Dampfen,
nicht wenige werden auf die Idee kommen vor/während/nach einer Kinderkippe entweder einen Kaugummi zu kauen, oder ständig ein Pflaster zu tragen,
eine Dampfe mit 20er dabei zu haben für ein paar Züge....letztlich freut sich Big P wenn die die Zigaretten entnikotinieren. Da liegt der Verdacht nahe auf welchem Mist diese Idee gewachsen ist.
Oder es ist bewusster Unfug zur Ablenkung, erzählen kann man erstmal viel.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#68 von Michigan , 31.07.2017 13:51

Bislang gibt es nur eine wichtige Entscheidung, dass die Dampfer in USA nicht vor dem AUS stehen werden, wie das ursprünglich geplant war. Zumindest die nächsten 5 Jahre nicht.

Was weitere Entscheidungen anbelangt, das wird dann im Einzelfall zu klären sein. Vorab ein Urteil bilden gar nicht möglich.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#69 von heimchen , 31.07.2017 13:53

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #67
Das Nikotin ist wichtig für das bequeme Rauchen/Dampfen,
nicht wenige werden auf die Idee kommen vor/während/nach einer Kinderkippe entweder einen Kaugummi zu kauen, oder ständig ein Pflaster zu tragen,
eine Dampfe mit 20er dabei zu haben für ein paar Züge....letztlich freut sich Big P wenn die die Zigaretten entnikotinieren. Da liegt der Verdacht nahe auf welchem Mist diese Idee gewachsen ist.
Oder es ist bewusster Unfug zur Ablenkung, erzählen kann man erstmal viel.

Dann waren wohl die Zahlen über dien gefallenen Aktienkurs aller BigTs weltweit wegen der Meldung auch nicht "echt"... kann sein.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#70 von Michigan , 31.07.2017 13:58

Die Ezig als Schadenminimierung betrachten, das hat sie Big_T sicher nicht gewünscht. Die haben zwar den Krieg gegen die Ezig nicht angezettelt, das ist Big_P. Dennoch profitieren die Tabakkonzerne davon.

Big_T und auch vielen Aktionären ist sehr wohl bewusst, dass die Ezig eine ernste Bedrohung für den eigenen Markt bedeutet. Da braucht es gar keine weiteren Einschränkungen zu Tabakprodukten. In der UK wird deutlich, wie Big_T zunehmend an Kundschaft verliert, und zwar weitaus dramatischer als an anderen Ländern.

Edit
und auch SNUS hat die Raucherzahlen gewaltig nach unten rücken können, zumindest bei dem männlichen Anteil der Bevölkerung. Aber auch nur in nur einem nordischen Land, wo SNUS nicht verboten wurde zu verkaufen.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#71 von Vipera , 31.07.2017 14:24

Ich fühl mich bald wie in einem Raucherforum ...

Es ist das erste Mal, dass das Ezig-Kind nicht mit dem Rauchen-Bad mit ausgeschüttet wird. Statt dessen trennt man ganz klar im Sinne von "Schaden vs Schadensreduktion", zwischen Böse und Gut, sozusagen. Ist es nicht das, was wir uns gewünscht haben?

Das Potential ist ganz klar da: Leute vom Rauchen wegzubringen, ihnen aber gleichzeitig die bessere Alternative in die Hand zu geben, anstatt sie zu verbieten. Und ihr jammert über Nikotinreduktion, als gäbe es kein Morg ... nein, als gäbe es kein Dampfen mit Nikotin.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#72 von heimchen , 31.07.2017 15:03

Zitat von Vipera im Beitrag #71
I Und ihr jammert über Nikotinreduktion, als gäbe es kein Morg ... nein, als gäbe es kein Dampfen mit Nikotin.


1. Das verstehe ich zumindest nicht, denn wenn, wie wir alle wissen, Nikotin "alleine" eh nicht süchtig macht, egal wie viel mg/ml wir uns reinpfeiffen, warum wird dann bei den Kippen am Nikotin modifiziert, anstatt am wirklich Schädlichen in der Kippe?
2. Und wenn das Nikotin auf eine Menge reduziert werden soll, die nach Ansicht von wem auch immer, nicht süchtig macht und da sogar schon von einer Zahl von 0,4 mg gesprochen wird (stand irgendwo) oder noch weniger, dann ist das doch gar nicht so abwegig, dass evtl. auch die Menge in den Liquids "drastisch" reduziert wird, weil ja immer noch davon ausgegangen wird, auch seitens FDA, dass Nikotin süchtig macht, und die Schadensminimierung beim Dampfen alleine nur der Tatsache zugesprochen wird, dass kein Tabak verbrennt und irgendwelche Giftstoffe freilässt. Nicht mehr und nicht weniger.

Vielleicht rührt daher die Unsicherheit ?


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#73 von Beanfart , 31.07.2017 15:14

Zitat von heimchen im Beitrag #72
warum wird dann bei den Kippen am Nikotin modifiziert, anstatt am wirklich Schädlichen in der Kippe?

Weil dies direkt die Reduzierung von BigT bedeuten würde und das kann sich kein Aktieninhaber, Arbeits- oder Finanzminister wünschen oder gar leisten - Geld geht vor Gesundheit!


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#74 von Kuscheldampfer , 31.07.2017 15:43

Zitat von heimchen im Beitrag #72
wenn, wie wir alle wissen, Nikotin "alleine" eh nicht süchtig macht, egal wie viel mg/ml wir uns reinpfeiffen, warum wird dann bei den Kippen am Nikotin modifiziert, anstatt am wirklich Schädlichen in der Kippe?


Meines Erachtens ist das Argument "nicht süchtig machend" nur ein Vorwand. Die können nicht derart blöd sein anzunehmen, damit nicht-abhängige Raucher zu schaffen, die fröhlich ohne Suchtdruck vor sich hinqualmen. Diese low nic Zigaretten sollen (durch Verwendung von genetisch modifiziertem Tabak) 10-mal weniger Nikotin enthalten als herkömmliche (0.4-0.5 mg/g Tabak). Das wären dann quasi Kräuterzigaretten, die niemanden mehr interessieren. Mike Cummings, einer der hardcore Anti-Tabak Protagonisten und zugleich THR-Freund mit dem wir uns alle permanent in die Haare bekommen, hat seine Prognose dazu in einer Email wie folgt beschrieben (kurzer Auszug sollte erlaubt sein): "Addicted smokers will likely migrate in large numbers to lower risk nicotine substitutes or quit smoking altogether. Such a policy should drive innovation for better nicotine substitutes and is exactly the kind of regulation that out [sic] to be embraced."
Das sehen allerdings andere, allen voran Clive Bates, überhaupt nicht so. Wie auch immer, letzendlich geht es darum Rauchern Tabakzigaretten madig zu machen. Ob diese Art von Paternalismus - um nicht zu sagen Prohibition - gerechtfertigt ist oder nicht, ist eine moralisch-ethische Frage, die nicht objektiv zu beantworten ist.

Zitat
Und wenn das Nikotin auf eine Menge reduziert werden soll, die nach Ansicht von wem auch immer, nicht süchtig macht und da sogar schon von einer Zahl von 0,4 mg gesprochen wird (stand irgendwo) oder noch weniger, dann ist das doch gar nicht so abwegig, dass evtl. auch die Menge in den Liquids "drastisch" reduziert wird, weil ja immer noch davon ausgegangen wird, auch seitens FDA, dass Nikotin süchtig macht, und die Schadensminimierung beim Dampfen alleine nur der Tatsache zugesprochen wird, dass kein Tabak verbrennt und irgendwelche Giftstoffe freilässt. Nicht mehr und nicht weniger.



Das Szenario halte ich für unwahrscheinlich. Die wissen sehr genau, dass Raucher wegen des Nikotins rauchen und werden nach diesem unerwarteten Schwenk nicht die THR-Alternativen totregulieren. In dem Fall schießt Dick Puddlecote (den ich sonst mit Vergnügen lese) mit seinem weiter oben verlinkten Blogartikel mMn deutlich über das Ziel.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#75 von Dampfphönix , 31.07.2017 15:49

Eben, Heimchen....
ich freu mich auch dass es sich für uns anscheinend bessert,
trotzdem sollten wir alle Möglichkeiten die man mit Phantasie aus diesen Neuigkeiten schließen kann schließen und durchdenken,
und zwar gemeinsam. Nichts ist nur positiv und wir wissen nicht ob etwas scheinbar positives nicht mit einem Hintergedanken wegen ganz anderen Effekten installiert wird.
Ganz allgemein, das gilt für alle politischen Ankündigungen. Einfach alles gesagte bahre Münze nehmen gaukelt ein realistisches Denken nur vor, es geht hier auch nicht um recht haben, sondern um den Überblick über das was kommen kann.
Erst jahrelang über die FDA schimpfen, wissen das die mit der WHO und Big P mauscheln und dann beim ersten formulierten Lichtblick vollstes Vertrauen in die FDA haben als wären diese Verbindungen damit völlig verschwunden. Auf die Idee, dass da was viel größeres dahinter stecken könnte sollte man auch kommen, das tut es meistens und grade bei Fragen wo zig Millionen Menschen und so viel Geld betroffen ist.

Die Kippe kann man nicht ungiftig machen, das geht leider nicht, eine rauchende Zigarette mit schön viel Nikotin aber ohne Giftstoffe. Wenn big T das könnte hätten wir die Dinger schon, oder es ist tatsächlich so das entnikotnierte Zigaretten nicht mehr süchtig machen, das wäre tatsächlich langfristig das Ende des Rauchens denn der Sozialen Komponente würde der Motor Sucht fehlen. Ohne Sucht, wie lange raucht man denn dann noch gemeinsam und schnorrt sich an. Da könnte man auch Bonbons nehmen.
Sie können das sofort machen sobald sie eine Möglichkeit gefunden haben dass es nicht zur Massenschmacht mit Aggression kommt. Dann aber zieht BIG T alle Register und Big P mag kranke und süchtige auch viel lieber als Gesunde an denen nichts zu verdienen ist.

Die Dampfen könnten ein Weg sein das Nikotin der Kippen zu ersetzen, da könnte ein Zusammenhang sein, das wollen wie eventuell raus finden ob das möglich ist. Dazu brauchen sie Zeit. Wenn die alles/ALLES neu überdenken weil die Dampfe neue Wege zeigt, dann wird die Dampfe nur so lange ihr Freund sein bis die Kippen weg aus der Gesellschaft sind. Die Dampfen sind mittel zum Zweck und werden sicher niemals als Genussmittel verstanden. Ist nicht DAS unser Ziel?

Egal was, es wird immer ohne Rücksicht auf die welche gerne Rauchen passieren.

Das ist auch alles für uns Neu, das braucht ein bisschen bis es Bild gibt, ich sehe im Moment nur Fragmente.
Man muss nicht ständig mit verzogenem Gesicht rum laufen, es sollte sich aber auch nicht plötzlich so heftig verziehen, dass es so stehen bleibt. Ich erwarte noch böse Überraschungen , auch wenn der Fokus nun auf den Kippen und nicht mehr auf den Dampfen liegen sollte.


 
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7.10.2017 lokalplus.nrw: Stipendium für gute Leistungen, soziales Engagement und Rauchfreiheit
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