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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#126 von lenichen , 12.08.2017 09:17

Zitat
Diesen riesigen, seit Jahrzehnten betriebenen Aufwand könnte man sich sparen, wenn man die Autonomie des Einzelnen, ganz einfach rauchen zu können, endlich mal respektiert.


Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen...außer vielleicht, daß das zitat eine utopie beschreibt.


"Nicht die Flüchtlinge gefährden unsere Gesellschaft - vielmehr bedroht das globale Kapital die gesamte Weltordnung !"
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"Ware" Demokratie ist, wenn Politiker den Willen von Konzernen und deren Lobbys politisch wie gesetzlich durchsetzen und sich zum Ausgleich dafür von den Bürgern wählen und bezahlen lassen.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#127 von Vipera , 12.08.2017 09:31

Zitat von lenichen im Beitrag #126

Zitat
Diesen riesigen, seit Jahrzehnten betriebenen Aufwand könnte man sich sparen, wenn man die Autonomie des Einzelnen, ganz einfach rauchen zu können, endlich mal respektiert.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen...außer vielleicht, daß das zitat eine utopie beschreibt.



Ich könnte schon etwas hinzufügen. In der Quelle steht:

Zitat
In den USA könnten Zigaretten bald ihr Nikotin verlieren. Eine faktische Prohibition, ...



Ich kann das nicht nachvollziehen. Ist es nicht so, dass sie eben gerade keine Prohibition wollen (und durchführen können) - die Nikotinreduktion ist eine Art (zugegeben etwas perverses) Entgegenkommen für die Tabakmultis, von dort fließen ja Gelder. Wenn aber gleichzeitig sehr-sehr explizit die Tür für "harm reduction" aufgemacht wird und die Leute gerade durch die Nikotinreduktion mehr Motivation bekommen, ihr Nikotin durch E-Zigaretten einzuverleiben, dann ist die doofe Reduktion Teil einer umfassenderen Strategie. Die Komponente der Nikotinreduktion mag nicht wirklich jubelreif sein, aber die Gesamtrichtung schon. Die Alkohol-Prohibition war nämlich alternativlos, die Nikotinreduktion steht neben der Tür mit der Aufschrift "hier geht es zum Nikotin per Dampfen". Ehrlich, es fällt mir schwer zu sehen, warum ausgerechnet Dampfer sich auf die Perversitäten der Nikotinreduktion (über die - bzw. über deren Ausmaß wir nichts Konkretes wissen) konzentrieren, anstatt sich zu freuen, dass der Zugang zum Dampfen erstmal erleichtert wird, offensichtlich mit weltweitem Echo.

Der novo-Typ schreibt, dass man den Willen des Einzelnen, "ganz einfach zu rauchen", endlich respektieren sollte. Ich kann und will mich nicht mit "freiem Rauchen für alle" (mit anderen Worten, mit freiem Zugang zu Lungenkrebs und Tod) solidarisieren. Suizidgefährdeten Leuten werden zig Möglichkeiten geboten, sich helfen zu lassen, da hat nicht nur niemand was (öffentlich) dagegen, das wird als ethisch und wünschenswert gesehen, dafür werden Gelder mobil gemacht, obwohl dadurch der Todeswunsch des Einzelnen nicht wirklich respektiert wird. Rauchen ist Suizid auf Raten, die Folgen (vor allem die Folgekosten) gehen weit über das Individuum hinaus. Und wie wir mehr oder weniger alle wissen: Was eingefleischte Raucher tun, hat recht wenig mit zu respektierender Entfaltung der "individuellen Freiheit" zu tun, eher mit Gefangensein.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#128 von vaping falconer , 12.08.2017 13:23

Zitat von Vipera im Beitrag #127
Ehrlich, es fällt mir schwer zu sehen, warum ausgerechnet Dampfer sich auf die Perversitäten der Nikotinreduktion (über die - bzw. über deren Ausmaß wir nichts Konkretes wissen) konzentrieren ....

Das kann ich Dir sagen: Was in den USA passiert, schwappt früher oder auch später hier rüber. Und wie Du richtig sagst: Nikotinreduktion ist eine Perversion. Aus meiner Sicht grenzt das an staatlich sanktionierte Folter einer Minderheit - sorry, klingt vielleicht krass, aber so sehe ich es. Und die Raucher zwingen zu wollen auf weniger schädliche Produkte umzusteigen, ist für meine Begriffe absolut unzulässig - das geht den Staat schlicht nichts an, dazu hat er kein Recht. Es ist auch mMn nicht mal ansatzweise etwas Wohlmeinendes, was die da versuchen wollen - es liegt schlicht daran, dass die USA mit der Tabakindustrie einen Vertrag hat, der besagt, dass Zigaretten nicht verboten werden dürfen. Also geht man über die Nikotinreduktion - dasselbe perverse Spiel, das wir schon kennen: Wir verbieten ja gar nix, wir zwingen nur die Industrie ihre Produkte nach unseren Vorgaben herzustellen und die Konsumenten, das zu nehmen, was sie dann noch kriegen können. Das ist in meinen Augen wirklich pervers. Noch perverser wird es, wenn man sich klar macht, dass Nikotinreduktion dazu führt, dass das Gegenteil von allem erreicht wird, was man angeblich will - das ist keine Schadensminimierung, sondern Schadenspotenzierung.

Zitat von Vipera im Beitrag #127
Der novo-Typ schreibt, dass man den Willen des Einzelnen, "ganz einfach zu rauchen", endlich respektieren sollte. Ich kann und will mich nicht mit "freiem Rauchen für alle" (mit anderen Worten, mit freiem Zugang zu Lungenkrebs und Tod) solidarisieren. Suizidgefährdeten Leuten werden zig Möglichkeiten geboten, sich helfen zu lassen, da hat nicht nur niemand was (öffentlich) dagegen, das wird als ethisch und wünschenswert gesehen, dafür werden Gelder mobil gemacht, obwohl dadurch der Todeswunsch des Einzelnen nicht wirklich respektiert wird. Rauchen ist Suizid auf Raten, die Folgen (vor allem die Folgekosten) gehen weit über das Individuum hinaus. Und wie wir mehr oder weniger alle wissen: Was eingefleischte Raucher tun, hat recht wenig mit zu respektierender Entfaltung der "individuellen Freiheit" zu tun, eher mit Gefangensein.

Das ist sauberste ANTZ-Propaganda, die uns allen in Jahrzehnten in die Köpfe gepflanzt wurde.
Was kommt denn Deiner Meinung nach als Nächstes? Einschränkungen von Zucker, Salz, Fett? Ach, Moment - das hat ja längst schon angefangen!
Bei all den Schäden / Erkrankungen, die durch Rauchen, Zucker, Fett, Salz .... (bitte Liste beliebig fortführen) "entstehen", handelt es sich um sogenannte multifaktorielle Erkrankungen - multifaktoriell. Es müssen eine Reihe von Faktoren zusammenspielen, damit eine bestimmte Erkrankung entsteht. Das kann man über Regulierungen einzelner Substanzen / Stoffgruppen nicht lösen. Dazu bräuche es einen staatlich verordneten Lebensstil, der jedem Archipel Gulag zur Ehre gereichen würde - und dann wäre die Sterblichkeitsrate der Bevölkerung nach wie vor 100%.
Und im übrigen ist es auch meine individuelle Freiheit mich in die "Gefangenschaft" eines Genussmittels zu begeben.

Nachtrag: Ich weiß nicht, ob's Dir schon aufgefallen ist: Gelder werden immer da mobil gemacht, wo eine Interessengruppe das durchsetzen kann. Die "useful idiots" dieser Gruppierungen denken vermutlich wirklich, dass sie was Positives erreichen wollen. Die, die am meisten dran verdienen, nicht.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#129 von koschibaer , 12.08.2017 13:32

Volle Zustimmung an vaping falconer.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#130 von Vipera , 12.08.2017 14:04

Zitat von vaping falconer im Beitrag #128


Aus meiner Sicht grenzt das an staatlich sanktionierte Folter einer Minderheit - sorry, klingt vielleicht krass, aber so sehe ich es. Und die Raucher zwingen zu wollen auf weniger schädliche Produkte umzusteigen, ist für meine Begriffe absolut unzulässig - das geht den Staat schlicht nichts an, dazu hat er kein Recht. Es ist auch mMn nicht mal ansatzweise etwas Wohlmeinendes, was die da versuchen wollen - es liegt schlicht daran, dass die USA mit der Tabakindustrie einen Vertrag hat, der besagt, dass Zigaretten nicht verboten werden dürfen. Also geht man über die Nikotinreduktion - ....


Nein, etwas hundertprozentig Wohlmeinendes ist es gewiss nicht, bloß, ich erwarte pur Wohlmeinendes höchstens von menschlichen Wesen, nicht von deren Organisationen welcher Art auch immer. Nur widerstrebt es mir, hier überdimensionierte Begrifflichkeiten zu verwenden (Folter einer Minderheit). Nämlich, die Kirche trage ich doch lieber aus dem Dorf, wenn der Anlass hundertprozentig stimmt.

Zitat
Was kommt denn Deiner Meinung nach als Nächstes? Einschränkungen von Zucker, Salz, Fett? Ach, Moment - das hat ja längst schon angefangen!
Bei all den Schäden / Erkrankungen, die durch Rauchen, Zucker, Fett, Salz .... (bitte Liste beliebig fortführen) "entstehen", handelt es sich um sogenannte multifaktorielle Erkrankungen - multifaktoriell. Es müssen eine Reihe von Faktoren zusammenspielen, damit eine bestimmte Erkrankung entsteht. Das kann man über Regulierungen einzelner Substanzen / Stoffgruppen nicht lösen. Dazu bräuche es einen staatlich verordneten Lebensstil, der jedem Archipel Gulag zur Ehre gereichen würde -



Mit den Stoffgruppen hast du völlig Recht. Allerdings würde ich Rauchen nicht wirklich in den gleichen Topf schmeißen wie Zucker, Fett & Co. Ich denke so schlecht übers Rauchen, dass das sogar den freiheitsbejahenden Impuls in mir beinahe besiegt ... Abschließend aber etwas zu GULAG: Solche Vergleiche sind ähnlich diskurstötend wie das ANTZ-Argument. Sollte man da teilweise anders denken, müsste man sich zunächst abstrampeln, um den "ANTZ/GULAG-Befürworter" erstmal zu entkräften und aus der Diskussion zu werfen. Das deligitimiert erstmal jeden, der da was anderes denkt ... ähnlich wie die Nazi-Keule.


Zitat
Nachtrag: Ich weiß nicht, ob's Dir schon aufgefallen ist: Gelder werden immer da mobil gemacht, wo eine Interessengruppe das durchsetzen kann. Die "useful idiots" dieser Gruppierungen denken vermutlich wirklich, dass sie was Positives erreichen wollen. Die, die am meisten dran verdienen, nicht.



Aber ja, gewiss. Ich erwarte auch nichts anderes. Vielleicht liegen meine Prioritäten bezüglich dessen, was ich von einem Staat erwarte bzw. unbedingt nicht haben will, anderswo.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#131 von Michigan , 12.08.2017 14:19

Diesen Schnickschnack " Nikotin aus Zigaretten nehmen " ist doch eine blinde Aktion. Immer noch wird Nikotin als der einzig böse Feind der Menschheit bekämpft.

Im Fall Zigaretten mag das gar eine Rolle spielen, da dort die Wirkung des Nikotin durch andere Stoffe im Rauch verändert wird. Aber es bedeutet nicht, dass keine Sucht entstehen kann, wenn das Nikotin weg bleibt. Es verändert aber die Wirkung der Zigarette, das ist sehr wohl möglich.
Die Mao-Hemmer wirken dennoch, und in Kombination mit anderen Konsumgütern würde ich nicht drauf wetten, dass dies der erfolgreiche Weg ist.

Ein Weg ist Alternativen anbieten, welche nicht die schädlichen Auswirkungen des Rauchens beinhaltet, und angenommen werden können.
Aber damit ist die Art des Konsums nicht beseitigt, was in den Augen der ANTZ nicht vertretbar ist.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#132 von Vipera , 12.08.2017 14:40

Zitat von Michigan im Beitrag #131
Diesen Schnickschnack " Nikotin aus Zigaretten nehmen " ist doch eine blinde Aktion. .


Es ist doch erstmal überhaupt gar keine Aktion. Es passiert erstmal gar nichts. Was konkret passierte, ist die Verschiebung der Registrierungspflicht, das ist die einzige Sache, die stattfindet, der Rest ist Reden, Pläne, warmer Dampf.

Und sollte das Dampfen Fahrt gewinnen können (plötzlich reden ja alle anders übers Dampfen ...), wer weiß, ob dann Nikotinreduktion, zumindest in den USA, noch so ein großes Thema sein wird?

Ganz unmöglich ist das nicht, siehe England - von je her liberaler - und das Dampfen viel verbreiteter.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#133 von vaping falconer , 13.08.2017 00:18

Zitat von Vipera im Beitrag #130
Nur widerstrebt es mir, hier überdimensionierte Begrifflichkeiten zu verwenden (Folter einer Minderheit).

Wie nennst Du das denn, wenn man Süchtigen (oder Menschen, die sich für solche halten), die 20 bis 25 der erwachsenen Bevölkerung ausmachen, den "Suchtstoff" zwangsweise entzieht, indem man die Industrie zwingt das zu tun?


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#134 von Vipera , 13.08.2017 10:20

Zitat von vaping falconer im Beitrag #133
Zitat von Vipera im Beitrag #130
Nur widerstrebt es mir, hier überdimensionierte Begrifflichkeiten zu verwenden (Folter einer Minderheit).

Wie nennst Du das denn, wenn man Süchtigen (oder Menschen, die sich für solche halten), die 20 bis 25 der erwachsenen Bevölkerung ausmachen, den "Suchtstoff" zwangsweise entzieht, indem man die Industrie zwingt das zu tun?


Im Namen der Verhältnismäßigkeit (und aus Respekt für noch lebende wie tote Opfer von (Gulag-)Folter sowie auch, um von jedem möglichst ernst genommen zu werden, würde ich auf übertriebene Vergleiche verzichten und so gut es geht, bei der Sache bleiben. Zum ANTZ-Vergleich: Ich habe in den letzten Jahren so oft gesehen und erlebt, wie Leute in Diskussionen durch einen solchen Vergleich quasi mundtot und zum Pariah gemacht wurden. Ist wirklich entbehrlich, meiner Ansicht nach.

Aber beom Entzug zu bleiben: Müssten nicht gerade wir den Unterschied am besten kennen, zwischen ersatzlosem Entzug beim Versuch, das Rauchen zu lassen, und Ersatz durch Dampfen. Jetzt kann man natürlich absolut nur politisch diskutieren und Staat wie auch diverse Organisationen bis in ihre Eingeweiden hinein auseinandernehmen, sicher nicht zu Unrecht. Oder man mischt etwas bodennahen Pragmatismus hinein und denkt sich: Auch wenn der Zweck die Mittel nicht hundertprozentig heiligt, es könnte klappen, wenn bis dahin das Dampfen bekannt genug sein wird?


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#135 von Romilia , 13.08.2017 10:34

du unterstellst natürlich auch, dass man z.b. durch aufhören mit rauchen soort gesunden würde: aber dem ist nicht so.
ich habe seither 10kg zugenommen. ich bin ein suchtyp. also kompensiere ich. z.t. halt leider auch über zucker.
ich bin sicher nicht massiv übergeiwchtig, weil ich vorher einfach dünn war.
aber ich bin nicht mehr derselbe mensch, ich merke diese 10kg.
suchtproblematiken sind nicht isoliert, bei anderen kommt vielleicht der alkohol dazu, medikamentenmißbrauch....die lsite ließe sich beliebig fortführen. man nennt das suchtverlagerung
es ist naiv zu glauben, dass "mit hör auf zu rauchen", sofort ein neuer mensch geboren würde. menschen ändern sich meistens nicht.

ich habe berufsbedingt viel mit berufunfähigkeit zu tun: psychische probleme, übergewicht (und die daraus resultierenden massiven gesundheitlichen probleme), alskohol - sie belegen die ersten plätze. raucher sehe ich da nicht, wenn nur in kombination.
sicher, raucher werden krank und sterben und das auch ziemlich schnell - staatlich subventionierte langzeitpatienten sind sie nicht.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#136 von Vipera , 13.08.2017 11:43

Zitat von Romilia im Beitrag #135
du unterstellst natürlich auch, dass man z.b. durch aufhören mit rauchen soort gesunden würde: aber dem ist nicht so.



Ich hab das weder unterstellt, auch nicht gedacht oder geschrieben. Man kommt vom Rauchen von Tabakzigaretten los und dass das gesundheitlich Vorteile bringt, ist doch unbestritten. Dass Menschen andere Probleme damit nicht lösen oder auch manchmal welche dazu bekommen, bleibt davon unberührt - bzw. schmälert die gesundheitlichen Vorteile des Nichtrauchens nicht?

<OT>
Was deine 10 Kilos angeht, ich kann das sehr gut nachempfinden, das ist belastend, aber nicht ausweglos.
Zuckerkonsum würde ich nicht als eine mit Rauchen vergleichbare Sucht sehen wollen.
Kleiner Tipp am Rand: Versuch 5:2 Intervallfasten, ich habe damit 9 Kilo abgenommen. Zuckerkonsum natürlich hochgradig eingeschränkt.
</OT>


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#137 von vaping falconer , 16.08.2017 10:47

Zitat von Vipera im Beitrag #134
Zitat von vaping falconer im Beitrag #133
Zitat von Vipera im Beitrag #130
Nur widerstrebt es mir, hier überdimensionierte Begrifflichkeiten zu verwenden (Folter einer Minderheit).

Wie nennst Du das denn, wenn man Süchtigen (oder Menschen, die sich für solche halten), die 20 bis 25 der erwachsenen Bevölkerung ausmachen, den "Suchtstoff" zwangsweise entzieht, indem man die Industrie zwingt das zu tun?


Im Namen der Verhältnismäßigkeit (und aus Respekt für noch lebende wie tote Opfer von (Gulag-)Folter sowie auch, um von jedem möglichst ernst genommen zu werden, würde ich auf übertriebene Vergleiche verzichten und so gut es geht, bei der Sache bleiben. Zum ANTZ-Vergleich: Ich habe in den letzten Jahren so oft gesehen und erlebt, wie Leute in Diskussionen durch einen solchen Vergleich quasi mundtot und zum Pariah gemacht wurden. Ist wirklich entbehrlich, meiner Ansicht nach.

Aber beom Entzug zu bleiben: Müssten nicht gerade wir den Unterschied am besten kennen, zwischen ersatzlosem Entzug beim Versuch, das Rauchen zu lassen, und Ersatz durch Dampfen. Jetzt kann man natürlich absolut nur politisch diskutieren und Staat wie auch diverse Organisationen bis in ihre Eingeweiden hinein auseinandernehmen, sicher nicht zu Unrecht. Oder man mischt etwas bodennahen Pragmatismus hinein und denkt sich: Auch wenn der Zweck die Mittel nicht hundertprozentig heiligt, es könnte klappen, wenn bis dahin das Dampfen bekannt genug sein wird?




Das bleibt dann immer noch ein staatlich verordneter Zwangswechsel / -entzug. Das lehne ich ab. Erst recht, wenn der verordnende Staat sich gleichzeitig an Tabaksteuer ne goldene Nase verdient, und wieder erst recht, wenn er mit der Tabakindustrie gleichzeitig einen Deal hat, der besagt, dass er Zigaretten niemals komplett verbieten darf. Das ist schon keine Doppelmoral mehr, sondern Dreifachmoral.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#138 von Qualmwichtel , 16.08.2017 11:54

Zitat von Vipera im Beitrag #127
Und wie wir mehr oder weniger alle wissen: Was eingefleischte Raucher tun, hat recht wenig mit zu respektierender Entfaltung der "individuellen Freiheit" zu tun, eher mit Gefangensein.


Das gilt auch für die überwiegende Mehrheit der eingefleischten Dampfer.
Kann jeder ausprobieren:
Einen Monat lang die E-Zigarette in die Schublade legen und keine Wolken mehr inhalieren

Spätestens ab hier kam meist:
"Warum sollten wir? Schadet doch nicht. Wir haben nur ein Hobby und wir tun es nur noch, weil es so gut schmeckt"
Den meisten ist gar nicht klar, dass sie weiter abhängig ="gefangen" sind
...und zwar überwiegend vom "Rauchverhalten"=Wolke inhalieren und exhalieren.


"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft"
Wilhelm von Humboldt (Gelehrter und Staatsmann; 1767-1835)

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen"
(Nikotinwolken-Hasser Johann Wolfgang von Goethe; 1749-1832)


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#139 von Michigan , 16.08.2017 12:17

Ich denke auch, dass erst ein neuer Deal mit der Tabakindustrie geschaffen wird, damit die Hersteller weiterhin gute Geschäfte machen können. Kampflos wird BigT das nicht hinnehmen können.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#140 von Dampfphönix , 16.08.2017 12:37

Bitte nicht vergessen. Das Endziel aller Regulierungen von "Drogen" jeglicher Art ist die suchtfreie Welt. Alle kleinen Teilregulierungen sind ein Teil um diese suchtfreie Welt zu erreichen.
Wenn sie das Nikotin aus den Zigaretten raus machen —denken sie— damit könnten sie die Tabaksucht beseitigen. Damit zwingen sie die Raucher auf die Dampfe umzusteigen.
Da wird wohl auch schon ein Plan existieren wie man das Dampfen abschaffen kann wenn erstmal die Zigaretten unbrauchbar sind. Ich halte das ausmerzen von solch technischen Dingen wie Dampfen die sich keiner selber her stellen kann, für einfacher als die leicht schmuggel und illegal herstellbaren Tabakzigaretten weg zu bekommen. Dampfen erst mal alle, dann muss man nur noch die Dampfen zu tode regulieren, da finden sie Wege. Letztlich, wenn es die Lobby der Tabakindustrie mit ihrem vielen Geld nicht gäbe, wir würden gar nicht mehr wissen was Kippen sind.
ERs ist für mich nicht unvorstellbar dass sie es schaffen das verfügbare Nikotin so abzuschotten dass er Aufwand es zu bekommen so groß wird dass weder Rauchen noch Dampfen mehr für die Allgemeinheit möglich ist.

Ich trau der Sache alle Raucher zu zwingen zu Dampfen gar nicht. Da bleibt ein drittel sowiso auf der Strecke weil sie es nicht schaffen, ja pervers ist das. Und dann? Glaubt wirklich jemand, das würde das Endziel ändern? Dieses Ziel gibt es schon seit das Inhalieren von Tabak nach Europa gekommen ist. Ganz gewiss wird Harm Reduktion ernst gemeint von denen die das in der FDA als besseren Weg propagieren, aber sie spielen damit dem Endziel zu. Egal was zugelassen wird, es spielt immer dem Endziel zu, sonst wird es nicht zugelassen.
Genau da liegt die Falle, die Zwickmühle die sie aufbauen.
Ich denke ja wir brauchen eine Lösung auf philosophischer Ebene, den Unfug aus den Köpfen räumen nur eine komplett Suchtfreie Welt wäre das Paradies. Das ist Blödsinn, die Sucht gehört zum Menschen dazu wie seine 10 Finger mit denen er seine Werkzeuge herstellen kann. Das was heute unter Leistung in unserer Zivilisation verstanden wird ist genau so süchtig krank wie das Rauchen und verursacht auch Kosten.
Die Sucht irgendwas zu inhalieren ist nicht das Problem, dass man davon körperlich krank wird, das ist das Problem, genau so wie zu viel Ehrgeiz zum Burn Out führt.
Um dieses zu entschärfen braucht man das Endziel der suchtfreien Welt nicht. Dafür gibts die Dampfe.
Und gegen die Burn Outs hilft ein komplettes Umdenken in einer Gesellschaft.
Vieles was man angehen müsste an selbst-schädlichem Verhalten liegt auf einer ganz anderen Ebene. Da müsste sehr viel hinterfragt werden.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#141 von Michigan , 16.08.2017 12:56

Eine suchtfrei Welt schaffen, am besten alle erschießen, wie auf den Philephienen vorgeführt wird. So weit kann Irrsinn gehen. Dabei benötigt ein Süchtiger Hilfe und Alternativen, aber Kugeln aus Stahl als Alternative betrachten ist mehr als abscheulich. Das ist schlicht und ergreifend Mord
Das Motto "erst schießen, dann fragen"


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#142 von lenichen , 16.08.2017 13:17

Das wird hier in D so schnell siche rnicht passieren, weil der staat ja das tabakmonopol fest im griff hat. Wäre ja doof von schäuble und konsorten, oder ?
Kein hund beißt die hand, die ihn füttert....

Konkret:
Warum sollte unsere regierung gesundheitsschädigendes verhalten durch alkohol- und tabakmißbrauch dermaßen behindern ?
Scheinheiliges "denkt doch an die kinder" und "quetschball mit minzdrops" suggeriert ein "wir tun was" und der schein bleibt somit gewahrt.
Das raucher nützliche süchtlinge sind, die dem staat ein lebenlang milliarden an steuern einbringen und glücklicherweise dafür sogar noch 10 jahre früher sterben
ersparen den rentenkassen zusätzliche längere zahlungen an die "süchtigen". Beim alkoholmißbrauch ist es doch ähnlich...

Motto: Scheinheilig warnen, aber dann abkassieren !


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#143 von vaping falconer , 16.08.2017 13:23

Kennt oder vielmehr kannte einer einen Raucher, der nachweislich 10 Jahre früher gestorben ist wegen des Rauchens als er ohne Rauchen gestorben wäre?
Nur mal so ne Frage ...


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#144 von heimchen , 16.08.2017 13:44

ich kenne sogar Jemanden aus meiner Verwandtschaft, der nach dem 1. stroke mit 50 sofort aufgehört hatte, natürlich auf Anraten des Arztes und auch Ernährundsumstellung plus sportliche Bewegung (radfahren), dann fast pünktlich nach Erreichen des Rentenalters, während der wöchentlichen Fahrradtour den 2. Stroke nicht mehr überlebte. Es gibt nunmal keine wirklich wissenschaftlichen Beweise für eine Verlängerung der genetisch bedingten Lebenserwartung wenn man etwas Bestimmtes, was man seinem Körper regelmässig jahrzehntelang zuführte, egal ob Alk, Fett, Zucker oder Tabak, dass durch den plötzlichen Verzicht darauf, irgendwas an den verbleibenden Lebensjahren verlängert werden kann mMn.

Nach neusten Studien erkrankten in den letzten Jahren genau so viele Niemalsraucher an Krebs wie Raucher.


Forum demnächst erreichbar unter: www.Dampfertreff.ch. Bitte vormerken!


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#145 von petit.manni , 16.08.2017 14:13

Stimmt in Teilen Heimchen.

Aber die Tabak- Zigarette ist/wird halt seit Jahrzehnten , global wissenschaftlich

unter die Lupe genommen.

Ps : Da weiß man halt , das zbs Blasenkrebs/Tumore über einen langen Zeitraum " Jahrzehnte "

durch die Teerstoffe im Tabak entstehen.

So ganz die bewiesenen Wissenschaftlichen Erkenntnisse sollte man halt auch nicht

verdrängen/abwerten/absurdum führen .


Merci
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#146 von Qualmwichtel , 16.08.2017 14:29

Zitat von petit.manni im Beitrag #145

Da weiß man halt , das zbs Blasenkrebs/Tumore über einen langen Zeitraum " Jahrzehnte "
durch die Teerstoffe im Tabak entstehen.



Bist du dir da sicher?
Zitat:
" ein anderer sieht vor, alle Zigarettenschachteln mit einem Hinweis auf
die Gefahren des Nikotins zu versehen
Auch enthalten die am meisten gekauften, aus italienischen Tabaken hergestellten
"Nazionali" weit mehr Nikotin als US-Zigaretten.
Die Forscher des "Istituto superiore di sanità" prophezeiten den Rauchern noch größere
Qualen als ihre amerikanischen Kollegen: nicht nur den Lungenkrebs und Bronchitis,
sondern auch Magengeschwüre, Blasenkrebs, Herzinfarkt, Leberzirrhose und Thrombose.
Die Regierung will die Italiener vor dem Nikotin schützen, aber auf die Einnahmen aus
dem Tabakgeschäft (1966: fast vier Milliarden Mark) nicht verzichten. Deshalb
entwickeln die Forschungsabteilungen des staatlichen Tabakmonopols jetzt neuartige
Filter und nikotinarme Tabakpflanzen.
"Bei einzelnen Tabaksorten haben wir eine Minderung des Nikotingehalts um 80 Prozent
erreicht
", lobte der Generaldirektor des Tabakmonopols, Armando Milano. "Italien ist auf
diesem Sektor Avantgarde."
Die Turiner "Stampa" verlangte, daß die italienische Zigarette auch von anderen
Beigaben als Nikotin gesäubert werde: von "den Nägeln, den Würmern und sonstigen
Ingredienzen".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46196146.html
Grüsse aus dem Jahre 1967.

Nikotin war jahrzentelang das Übel. Und jetzt der Teer?
Ein Wissenschaftler hat diese Blasenkrebs-Studien bezweifelt und kritisch hinterfragt...wie denn Nikotin/Teer runter in die Blase käme:
Mit dem Auto? (eine zufriedenstellende Antwort bekam er nicht)

Was wir ab jetzt tun dürfen:
ALLES hinterfragen. NICHTS mehr einfach so glauben.


"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft"
Wilhelm von Humboldt (Gelehrter und Staatsmann; 1767-1835)

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen"
(Nikotinwolken-Hasser Johann Wolfgang von Goethe; 1749-1832)


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#147 von lenichen , 16.08.2017 14:30

Kannst du uns mal bitte diese angeblich "bewiesenen" wissenschaftlichen erkenntnisse hier verlinken ?
Setz einfach mal den schadstoffausstoß mit krebserregenden emissionen von flugzeugen und (schwerölverbrennenden) tankern in relation zu den durch tabakverbrennung ausgestossenen emissionen und dann kannst du sehen wer hier verdrängt und nebelkerzen schmeisst, mein freund !


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#148 von Dampfphönix , 16.08.2017 14:30

Ich meine auch dass das Rauchen benutzt wird um den Krebs der durch Umweltgifte verursacht wird zu kaschieren. Aber kann man das sicher wissen?
Wenn sie Glüphosphat auf die Felder tun und wir essen das, wenn sie dem Vieh das Zeug zu fressen geben wo es sich ansammelt und wir futtern das,
wenn LaHague immer noch die strahlenden Abwässer der Wiederaufbereitung in den Altantik pumpt und das sogar in Oostende und Hamburg noch zu messen ist,
wenn sie in Norwegen die vergifteten Fische aus der Ostsee in Form von Pellets verfüttern, wenn ganz Südamerika eine einige mit allen möglichen Giften besprühte Monokultur ist,
wenn wir all das was Gifte in die Nahrungskette und Luft und Wasser bringt zusammen rechnen...und wir das als Lanzeitversuchskarickel abbekommen,
dann darf man schon mal fragen: Wie viel kommt wirklich vom Rauchen?
Ich mutmaße sogar dass das Thema deshalb immer wieder hoch gespielt wird, um von dem was viel schlimmer ist und viel mehr Menschen betrifft abzulenken.

Da merke ich grade das ist jetzt aber schon sehr am Thema vorbei.....
ich meine wenn Big T den Tabak so anbieten würden wie er seit zig tausend Jahren von heute noch indigenen Völkern geraucht wird, dann wäre der lange nicht so schädlich.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#149 von Vipera , 16.08.2017 14:36

Zitat von lenichen im Beitrag #147
Kannst du uns mal bitte diese angeblich "bewiesenen" wissenschaftlichen erkenntnisse hier verlinken ?
Setz einfach mal den schadstoffausstoß mit krebserregenden emissionen von flugzeugen und (schwerölverbrennenden) tankern in relation zu den durch tabakverbrennung ausgestossenen emissionen und dann kannst du sehen wer hier verdrängt und nebelkerzen schmeisst, mein freund !


Wozu brauchen wir den Vergleich? Relativieren kann man immer alles, wenn man nur will.

Wir reden hier über die fatalen Auswirkungen des Rauchens - und wenn sie nicht so fatal wären, würden wir hier über gar nix reden sondern weiter Tabakzigaretten rauchen

Dass man an anderen Sachen auch zugrunde gehen kann, bleibt davon unberührt.


Rauchfrei und dampfend seit Oktober 2013


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#150 von petit.manni , 16.08.2017 14:38

Genau Vipera.

Ps : Raucher / Dampfer = meist Exraucher sind halt Verdrängungskünstler.

So isses halt.


Merci
petit.manni
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