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Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#1 von Melwin , 07.08.2017 09:44

Hallo erst mal,

ich bin nun seit knapp 2 Jahren begeisterter DL Wickler und Dampfer. Aber mir fehlt doch irgendwie die Abwechslung. Immer mal wieder meint der eine oder andere, versuch´s doch mal mit „Backendampfen“. Hab ich anfangs auch hin und wieder mal probiert. Fand´s aber nicht sooo toll. Irgendwie kratzig und so. Vor kurzem hab ich dann doch noch mal einen Anlauf gewagt. Nach bisschen einlesen in das Thema, fand ich heraus, dass das Luftloch unter der Coil wohl immer zu groß war als dass das was hätte taugen können. Und ich bin über eine Anleitung gestolpert, wie man einen Subtank mini mit Hülsen zum MtL umbasteln kann. Hmmm….so einer liegt doch noch irgendwo rum…gesucht – gefunden - umgebaut und hat recht gut funktioniert. Geschmack war da, Flash nicht übermäßig - läuft.
Da dachte ich mir, wenn das mit nem zusammen gepfuschten schon so gut funzt, wie wird das erst mit ner richtigen MtL Dampfe. Also bisschen im Forum gestöbert und auf den Merlin mini gestoßen. Der sei angeblich ganz toll für MtL und habe n super Geschmack. So bin ich nun also seit Freitag Besitzer eines solchen Merlin mini. Kann ja nicht so schwer sein, so ne popelige Single-Coil Wicklung hinzukriegen…dachte ich. So hab ich mir dann am Wochenende nen Wolf gewickelt. Dünne Wicklung, dicke Wicklung, schmale Wicklung, breite Wicklung, Mico und auch spaced. Doch das Ergebnis war recht ernüchternd. Geschmack zwischen naja und wenig bis fast nix. Das einzig Konstante war der absolut unberechenbare Flash. Beim einen Zug fast gar nix, bei nem anderen Zug haut´s einem fast die Lunge raus.

Deshalb dachte ich mir ich frag hier mal erfahrene MtL Wickler worauf man achten sollte und wie man ne Wicklung mit viel Geschmack und wenig bis moderatem Flash hinbekommt.

Gewickelt hab ich mit 0,35 Kanthal immer zwischen 0,8 und 1,8 ohm.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#2 von TKK-Dampfer , 07.08.2017 10:08

Grundsätzlich ist für den Flash der Abstand der Wicklung zum Luftschlitz entscheidend.
Nahe am Schlitz erzeugt wenig Flash, weiter weg erzeugt mehr Flash.
Ansonsten kannst du wickeln was du willst. Nur muss halt dann Draht und Leistung zusammen passen.
Von MikroCoil ist man eigentlich schon wieder weg, weil es das nicht so dolle bringt.
Spaced Coil ist gerade angesagt.

Man sollte dran denken, das man MTL nicht soviel Leistung braucht. Je nach Gusto 8-15 Watt.
Dementsprechend sollte man die Coils machen. Bei den meisten VD reicht ein Durchmesser von 2,5mm vollkommen aus.
Für MTL kann man auch gut mit 2,0 mm leben. Aber das sind feinheiten, die jeder für sich selbst raus finden muss.
Weil jeder empfindet das etwas anderst.


TKK


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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#3 von JT1983 , 07.08.2017 10:22

Also ich Wickel mit dünnen Drähten, 0,3; 0,32 max 0,34 auf eine 2,5 mm wickelhilfe. Spaced kommt meiner Meinung nach besser kommt aber auch auf den Verdampfer an. Viel Geschmack = nah ans Luftloch - mehr falsch = etwas höher.
Meine Wicklungen haben meistens um die 1,0 - 1,5 Ohm und dann mit 13-18 Watt.
Hier heißt es für dich probieren was die besser passt. Viel Erfolg


Rock on'

Greetz JT


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#4 von Melwin , 07.08.2017 10:37

gut - das ist bei DL ähnlich. Die Wicklung ist soweit unten wie möglich. Bei der Leistung kommts wohl auch auf die Menge des Drahts an. So hab ich festgestellt, dass 9 Windungen 3,5 mm bei 10 Watt sehr träge sind. Oder liegt das am Kanthal?


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#5 von TKK-Dampfer , 07.08.2017 10:40

Zitat von Melwin im Beitrag #4
g...daß 9 Windungen 3,5 mm bei 10 Watt sehr träge sind. Oder liegt das am Kanthal?


Nein am Draht liegts nicht. Aber die Drahtlänge ist bei 3,5mm mit 9 Wdg. schon recht deftig und deshalb träge.
Das machen meist Leute welche mit sehr hohen Leistung drauf gehen wollen.


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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#6 von MagicMike , 07.08.2017 10:51

Ich mach das so und auch fast immer gleich:
5-7 Wicklungen um 2.5 oder 3mm Wickelhilfe mit 0.3 Kanthal bei bis 15W ,die Ohmzahl die rauskommt ist mir fast immer schnuppe
passt für mich einfach so.
Ich leg die Wicklung übrigens so nah wie möglich an die Airflow/Luftzufuhr.


.....Befüllschnuckel


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#7 von JT1983 , 07.08.2017 10:56

Da hat Mike recht, der Widerstand ist da nicht so entscheidend, wenn man geregelt dampft. War von mir auch eher ein Anhaltspunkt um in ca die verwendete drahtmenge zu erahnen ;-)


Rock on'

Greetz JT


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#8 von Dampfphönix , 07.08.2017 10:58

Vorsicht,

du hast es sicher schon gelesen, es heisst....oft ziemlich Subjektiv.
Ein Merlin musst du genau so drosseln wie den Subtank für die beschriebenen Zwecke.
Der hat eine viel zu große Luftdüse.
Trick ist ganz einfach. Schau dir Reviews an wo du die Düse siehst. Eine echte, meine klassische alte MTL Düse darf maximal 1,5 mm haben, eher drunter und kann auch mal für die die mit viel Luft MTL dampfen bis 2mm gehen.
MTL heisst dass man mit den Backen/Mundhöhle saugen kann, ab 1,5 mm Düse geht das kaum mehr.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#9 von Melwin , 07.08.2017 11:05

Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen...ich hab natürlich die kleine Reduzierschraube drin. Ist glaub 1,5 mm.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#10 von Gambler* , 07.08.2017 11:17

Zitat von Melwin im Beitrag #1
Das einzig Konstante war der absolut unberechenbare Flash. Beim einen Zug fast gar nix, bei nem anderen Zug haut´s einem fast die Lunge raus.




Morgen ,

hast Du diese Unterschiede beim gleichen Setting, also nichts verändert ?


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#11 von Melwin , 07.08.2017 11:23

Ja die Unterschiede sind beim gleichen Setting.
Bei DL Wicklungen ist es ja z.b. wichtig/sinnvoll dass die Wicklung ungefähr so breit ist wie das Luftloch. Das ist jetzt aber bei 1,5 mm nicht wirklich machbar. Die wenigen Videos die ich bzgl. Merlin mini MtL gefunden hab:
zum einen der Ami der ja nicht gerade als Backendampfer bekannt ist kam mit seiner Wicklung schon ganz schön ans röcheln
zum anderen ein Deutscher der mit 0,5er Draht über die komplette Breite gewickelt hat. Auch der sah nicht so aus als wäre er damit zufrieden.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#12 von Gambler* , 07.08.2017 12:06

Ich kenne den Merlin nicht, aber das sich der Flash bei den verschiedensten Wicklungen derart stark zwischen nicht vorhanden und äusserst stark ändert scheint mit eher am Nachfluss zu liegen. Die Luftmenge bzw. Position der Wicklung ändern sich ja nicht, es ei denn irgendein Bauteil hat eine Macke.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#13 von Softius , 07.08.2017 12:59

Zitat von Gambler* im Beitrag #12
Ich kenne den Merlin nicht, aber das sich der Flash bei den verschiedensten Wicklungen derart stark zwischen nicht vorhanden und äusserst stark ändert scheint mit eher am Nachfluss zu liegen. Die Luftmenge bzw. Position der Wicklung ändern sich ja nicht, es ei denn irgendein Bauteil hat eine Macke.


Du kennst den Merlin nicht und findest ad hoc den Fehler? Respekt!! Der Merlin hat es gar nicht gerne wenn die Taschen regelrecht mit Watte vollgestopft sind. Kommt dann auch noch ein Liquid jenseits der 50/50 Mischung dazu mag er das überhaupt nicht. Watte an den Enden etwas ausdünnen, fluffig ohne zu quetschen in die Taschen verlegen sind Grundvoraussetzungen damit der Nachfluss gewährleistet ist. Manchmal ist es auch nötig die Topcap nur zu ~97% zu schließen. Das erkennt man aber als DtL Dampfer sofort wenn keine Luftblasen aufsteigen.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#14 von Melwin , 07.08.2017 13:18

Luftblasen sind da. Fluffig isses und Nachfliessen tuts. Es wird nicht kratzig, wie wenn die Watte zu trocken ist. Eher der Druck auf der Lunge als wäre die Wicklung zu weit vom Luftloch entfernt.
Meisst is der 2. Zug heftiger als der 1. Kann auch an träger Wicklung liegen.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#15 von Dampfphönix , 07.08.2017 16:54

Kannst ja mal ein Foto zeigen von der Wicklung.
Bei MTL und grade unter 10 Watt oder bis 15 Watt liegt alles viel näher beieinander was man einstellen muss.
Dann ist es Geschmackssache ob die Wendel so breit ist wie das Luftloch oder nicht, das Liquid reagiert auf unterschiedliche Temperaturen.
Unter 10 Watt bei kleinen Wendeln wirkt ein unterschied von 1-2 Watt wie wenn man bei DL von 40 auf 60 Watt hoch dreht.
Im Grunde ist es das gleiche, nur viel näher alles aneinander und wenn man diese Verhältnisse in den Griff kriegt dann passen auch die Wicklungen.
Bei MTL mit 1,5er Düse ist bei 20 Watt Schluss, das reicht dicke bei meinen VD. Wenn du dann sagst du willst dass die Wendel bei 17 Watt super schnell aufglüht und du das ausprobiert nach der Wicklung bevor die Watte rein kommt, dann kannst du auch mit 13 Watt oder mit 20 Watt je nach Geschmack gut dampfen. Glüht die Wendel bei 17 Watt ZB nur ganz langsam, dann ist dein Draht zu dick oder du hast viel zu viele Windungen gemacht.
Brennt sie durch wenn du mehr als 5 sek feuerst sind 15 Watt viel zu viel oder dein Draht ist zu dünn. Eine Wendel die bei 15-20 Watt blitzartig aufglüht und heil bleibt die rotzt allemal schon mehr Dampf raus als man mit MTL saugen kann.
Ziehst du mit der Lunge ist das was anderes, dann hast du mehr Volumen, egal ob du den Dampf im Rachen zwischenparkst oder nicht, im Grunde ist alles ziehen mit der Lunge DL, auch Philgood zieht DL, das aber mit MTL Dampfen....die wenigstens scheinen echtes MTL zu praktizieren, also mit der Mundhöhle saugen so wie man mit dem Strohalm ein Getränk trinkt, die meisten MTL er ziehen mit der Lunge, wobei es dann weniger wichtig ist wie sich der Zug anfühlt, Hauptsache er ist genau richtig feste. Bei echtem MTL spielen noch andere Faktoren eine Rolle.
Da kommen die Missverständnisse her und zT daher auch die Schwierigkeiten beim finden der passenden Geräte.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#16 von Melwin , 07.08.2017 20:05

@Dampfphönix

hmmm...das sind interessante Ansätze. Ich dachte immer Philgood etc. sind echte "Backendampfer". Ich mein damit (um Missverständnisse zu vermeiden) schon als erstes mal nur in den Mundraum ziehen, um anschliessend den Dampf vom Mundraum in die Lunge zu ziehen. So hab ich das mit der Pyro viele Jahre lang gemacht und nur so kenn ich das. So halb - halb ist mir grad bissl suspekt. Aber ja, darum geht´s. Auf dem Subtankumbau hab ich recht wenig Platz und hab unter anderem deswegen ne Wicklung mit 2 x 0,16 getwisted mit glaub 5 oder 6 wicklungen auf glaub 2 mm. Die ist recht direkt trotz 1 ohm Widerstand und glüht sofort. Der 9 Winder mit 0,35 kommt nur spärlich in die Gänge. Beides bei 15 Watt.
Ich mach mal Bilder und wenn ich noch dazu komm, versuch ich heut abend nochmal was. Hab da ne Idee.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#17 von Dampfer-Manfred , 07.08.2017 20:50

Zitat von Melwin im Beitrag #16


auf dem Subtankumbau hab ich recht wenig Platz und hab unter anderem deswegen ne Wicklung mit 2 x 0,16 getwisted mit glaub 5 oder 6 wicklungen auf glaub 2 mm. Die ist recht direkt trotz 1 ohm Widerstand und glüht sofort.

Der 9 Winder mit 0,35 kommt nur spärlich in die Gänge. Beides bei 15 Watt.



Der Widerstand selber sagt nichts aus, wie schnell der Draht aufglüht - bau mal beide auf nahezu exakt 1 Ohm - aber den Unterschied hast du ja schon gemerkt.

Abgesehen davon, das man mit aufglühenden Drahten eigentlich nicht so wirklich dampft, kommen natürlich dünnere Drähte schneller auf ihre optimale Temperatur - also im feuchten Wattebett dahin, das sie das Liquid schneller, heisser, dafür aber von der Menge her weniger verdampfen. Die Erhitzung des Liquids findet beim Dünndraht 'punktueller' statt.

Bei gleicher Leistung am dickeren (0,35er) Draht wird zwar mehr Liquid zum verdampfen gebracht, aber bei eiben nur den gleichen 15 Watt braucht das eben bischerl länger bis es dampft - und der Dampf selber wird auch nicht ganz so heiss wie beim Dünndraht.

Und wenn man ganz stille in seine Mundhöhle und/oder seine Bronchien reinhört, kann man meisst auch einen Unterschied in dem Ding spüren, das meisst 'Flash' oder auch etwas älter Throat-Kick genannt wird.
Ich glaube aber, das dieses Gefühl eher abhängig ist von dem persönlichen Empfinden, oder generell eher von der persönlichen Empfindlichkeit, eben dies zu merken.
Nicht jeder Dampfer empfindet diesen Flash gleich schön oder auch gleich stark. Ein bischen forcieren kann man den Effekt, indem man die Wicklung etwas weiter vom Luftloch entfernt, der Flash hingegen etwas milder wird zugunsten des Geschmacks, sobal die Wicklung weiter zum Luftloch hingeschoben wird.
Aber: wirklich grosse Unterschiede sollte man nicht wirklich erwarten.

Das ist in etwa so wie die richtige Auswahl der Luftdüse unter der Wicklung. Es gibt anscheinend kein Universalheilmittel, das alle Dampfer glücklich macht. Hier hilft wirklich am besten, mit allem mal zu experimentieren und für sich selber die befriedigenste Lösung beizubehalten.

Wenn der Toptank erstmal so hergerichtet ist, das er optimal für den jeweiligen Dampfer 'passt', wird selbst als ein global gut eingestufter Verdampfer wie der Merlin noch was besseres drauflegen können. Da ist dann die Wahrscheinlichkeit, das der Merlin dann noch vieeeel besser würde, tatsächlich eher kleiner. Der Merlin wäre vergleichsweise wesentlich besser, wenn zuvor der Toptank nicht so ganz 'der Treffer' war, was das persönliche Geschmacksempfinden anbelangt.



 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#18 von liberty29 , 07.08.2017 20:50

Also wenn du sagst das der zweite Zug heftiger ist dann sind deine Wicklungen zu träge oder die Leistung für deine Wicklung ist zu wenig.
Ich kenne den Merlin nicht aber das brauch ich auch nicht.
Ich finde alles dickere wie 0,32 k Draht sollte nicht über 3mm Durchmesser gewickelt werden, weil dann wird es einfach zu träge also für meinen geschmack.
Drähte bis 0,32 k Draht sind perfekt für 2,5-3mm Durchmesser.
Ok es kommt immer drauf an was für ein swvd man hat und welche Vorlieben.
Ich verbaue ausschließlich 3mm coils mit 0,32 k Draht und das in jedem swvd den ich hab, die Windungen sind aber je nach swvd unterschiedlich.
Meist haben meine Wicklungen damit 1.2-1,5 ohm und die befeuere ich mit 25w-28w je nach swvd.
Dann kommt es noch drauf an welches liquid du verwendest also im welchen Verhältniss, dann ist es noch wichtig wie die afc eingestellt ist usw, da hängt wirklich viel zusammen



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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#19 von Dampfphönix , 07.08.2017 22:59

Hallo Melvin,
du kannst nach dem gehen was du siehst, oder nach dem was sich eingebürgert hat.
Schau dir an wie Philgood zieht. Er zieht mit der Lunge. Entsprechend verträgt er bei der gleichen Dampfmenge die er braucht einen etwas leichteren Zug und findet so andere Geräte für MTL besonders passend.
Die Definition liegt auf dem Zischenparken was nach längerem Hinschaun und Nachdenken für mich ein schlimmer Unsinn ist der sich eingeschlichen hat, um mit die schlimmste Verwirrung zu erzeugen die gleichzeitig den Herstellern viel Gewinn bringt weil so manch Anfänger mehrfach kaufen muss bis er hat was er braucht.
Ich meine die Definition gehört auf entweder mit der Lunge ziehen oder mit der Mundhöhle den Unterdruck erzeugen.
Wie hast du denn eine Zigarette geraucht? Wie hast du gezogen? Damals als Raucher hat niemand da hingeschaut, aber es gab auch beim Rauchen schon genau die 2 Fraktionen und beide! haben den Rauch zwischen geparkt.
Ein paar ausnahmen haben die Zigarette mit Nebenluft gefüttert und konnten so auch in einem Zug auf Lunge ziehen, um die gehts aber nicht.
Diesen Unterschied ( mit Lunge ziehen/ saugen mit Mundhöhle) sollte man verstehen um zu verstehen wo die Probleme und Missverständnisse im MTL Bereich her kommen.

Diese andere Definition erzeugt ganz andere Ansätze warum manches so ist wie es ist und warum es so kommt.
Wenn jemand zB die Zigarette schon mit der Lunge gezogen hat, dann ist ihm DL viel näher, vor allem dann wenn weniger geeigneten einen MTL-Saug-Verdampfer erwischt. Dann gibt das DL mit viel Luft ihm das was er auch bei den Zigaretten schon vermisst hat. Das sind die die von Anfang an DL Dampfen als befriedigend empfinden.
Dann gibt es die Fraktion welche die Zigarette gesaugt hat. Die haben ein besonderes Problem den richtigen VD zu finden. Den Widerstand des Luftzuges spürt man beim saugen viel genauer, feinfühliger als wenn man mit der Lunge zieht.
Wenn man genau dies, also das Gefühl einer Zigarette sucht beim aufglühen durch den speziellen Saug- Unterdruck, dann muss der VD das können während er das bei gleicher Zugfestigkeit für Mit der Lunge ziehen und zwischen parken nicht können muss.
Wie bei Philgood der sich selbst als Flashmatiker bezeichnet ist das Zuggefühl selbst eher egal, da trifft der durch ziehen mit der Lunge erzeugte Dampfstrahl immer an die gleiche Stelle im Rachen und erzeugt da den Flash.
Da muss nur genau richtig viel Luft kommen, wie die kommt ist egal.
Genau diesen Flash/Throat hin gibt es beim Saugen nicht oder kaum, da knallt kein Rauch/Dampf im Strahl an die Rachenwand.
Wer so geraucht hat der braucht das meist (aber eben nicht immer), und wer die Zigaretten gesaugt hat der braucht eine Dampfe die dieses Gefühl nachmachen kann. Da gehört das Saugefühl dann zwingend zur Befriedigung dazu (meist, aber nicht immer).
Flash und Throat , dh die Definition was das sein soll ist die nächste babylonische Missverständnis-Baustelle die von Anfang an beim Dampfen für Verwirrung gesorgt hat.
Saugt man mit der Mundhöhle entsteht der Druck an der Rachenwand viel weniger, dann kratzt es auch nicht so bei viel Nikotin, verdünnt durch die Luft beim zu-atmen mit der Nase kommt der Dampf dann in die Lunge.
Zieht man mit der Lunge voll durch, dann steuert die Luftzufuhr der Dampfe die Verdünnung der Luft für in die Lunge.
Das Zwischenparken ist zwar der erstmal offensichtliche Unterschied, hat aber am aller wenigsten Bedeutung für das Rausfinden welche Dampfe denn nun passt oder wie sie wirkt. Daher ist sie so verwirrend weil es gar nichts sagt.

Trink mal mit einem Strohalm eine Limo während du dabei durch die Nase atmest und mach genau diese Motorik/Schlucken/Atmen dann mit der Dampfe, dann hast du das saugen. Wenn du es nicht ohnehin schon so machst.
MTL-Saugten ist quasi Dampf trinken. Oder wie an der Mutterbrust nuckeln. Es ist die gleiche Motorik. Probier es einfach aus, dann geht das Suspekte weg.

Ich vermute ziemlich viele die dieses saugende MTL brauchten um sich wohl mit der Dampfe zu fühlen, sind an den VD verzweifelt, die wurden alle als MTL VD bezeichnet aber die aller wenigsten konnten genau das.
Die VD die das gut konnten wurden ab mitte 2014 nicht mehr gebaut, selbst der extra für MTL prädestinierte/beworbene Nautilus zieht "falsch", den kann man nicht ideal besaugen.
So sind dann auch einige auf das DL gekommen welche die Saugbefriedigung nicht fanden um wenigstens über die "Wucht" eine Art Befriedigung zu erzeugen um keine Zigaretten mehr zu brauchen.
Besaugen lasen sich alle VD die dicht sind (also keine Nebenluft rein lassen) und deren Düse maximal 1,5mm Innendurchmesser hat. Die alten VD gingen von 0,8mm bis 1,5mm. Das bedeutet für saugendes MT die ganze mögliche Bandbreite.
Man kann natürlich auch mit einer 2mm Düse genüsslich saugen was dann mehr ein "kommen lassen" ist, aber eben mit einer Zigarette nichts mehr zu tun hat.

Dann gibt es den Gewöhnungseffekt den jeder bekommt der mit vielen Dampfen den ganzen MTL Bereich bis rein ins Dl durchgedampft hat. Diese Dampfer kommen mit jeder Luftmenge klar, sie haben natürlich auch ihre gewöhnte Luft, aber da ist es recht egal. Ich kann auch alle Stile dampfen und wenn er halt 1,2mm liefert dann stell ich mich ein, genau so wenn die Düse 2mm liefert, dann stell ich mich ein.
Daher gilt dieses strenge Sichtweise oben nicht so für erfahrene Dampfer, aber für Einsteiger die genau ihr Gerät suchen das genau das kann, wie sie vorher die Kippen geraucht haben.
Und selbst viele Einsteiger kommen recht schnell klar mit dem was sie grade erwischt haben, sei es ein Melo oder sei es ein Nautilus oder eine My.
Sucht aber jemand ein genau spezielles Dampf und Zuggefühl, dann ist er ohne tieferes Verständnis aufgeschmissen.


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#20 von Melwin , 08.08.2017 13:34

Erstmal Danke an alle, für die Erfahrungsberichte und Erklärungen vor allem @Dampfphönix für deine überaus ausführliche Definierung

Ich dachte bis jetzt immer MtL sind alles "sauger" nach deiner Definition. Ich hab das alles jetzt mal getestet. Auch dieses "halb direkt in die Lunge".
Sicher, ich komm auch so ziemlich mit allem zurecht, aber wenn schon Zugwiderstand, dann fühl ich mich mit "saugen" am wohlsten. So hab ich damals ja auch geraucht.

Ich hab jetzt mal ne kleine Wicklung mit 2 mm, 6 Windungen, 0,3er K, ziemlich eng zusammen drauf. Die läuft schon mit 9 - 11 Watt recht gut und hat auch nur moderaten Flash. Das passt soweit mit 12er Liquid.

Zum Geschmack kann ich noch nix sagen. Blöderweise hab ich mich wohl erkältet. Seit gestern Abend schmeck ich kaum noch was, egal bei welchem VD. Vermutlich hatte ich auch zu grosse Erwartungen an den Geschmack beim Backendampfen. Ich ging davon aus, da muss viel mehr Geschmack raus kommen als bei komplett offenen DL VD.

Ich werd wohl auch mal probieren, die Düse noch etwas kleiner zu kriegen. Mit Mesh oder so, damit der Zug noch etwas strenger wird.

Mal was anderes, mir kam gestern die Idee, ne vertikale Wicklung in den Merlin zu bauen. Mit Watte aussen an der Wicklung. Funktioniert sowas oder is da siffen vorprogrammiert?


 
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RE: Vom D zum M - Was gibt´s bei einer MtL Wicklung zu beachten?

#21 von Dampfphönix , 08.08.2017 15:04

"Ich dachte bis jetzt immer MtL sind alles "sauger" nach deiner Definition. Ich hab das alles jetzt mal getestet. Auch dieses "halb direkt in die Lunge".
Sicher, ich komm auch so ziemlich mit allem zurecht, aber wenn schon Zugwiderstand, dann fühl ich mich mit "saugen" am wohlsten. So hab ich damals ja auch geraucht."

Ja, das sind die Infos die man liest/hört/sieht und die dann das Bild im Kopf erzeugen was MTL sei, dh es ist allgemein so definiert,
ich hab auch 2 Jahre gebraucht bis ich den Knackpunkt gefunden hatte.
Wenn dich beim MTL das Saugen am besten befriedigt, dann schaff dir einen FEV 3,5, an oder einen Taifun GT oder einen Taifun GS, einen Kayfun Lite, Genesis/Ess VD an,
die ESS Genesis VD werden dann auch mit vertikaler Wendel bestückt, so wie du es im Merlin vor hast.
VD die keine AFC haben, dicht sind (wenn man zu gehaltenem Luftloch dran saugt, dann saugt sich das Driptip an der Zuge fest und macht Plopp wenn es ab geht, erst dann ist er dicht),
und eben Düsen bis 1,5mm mit sich bringen. Beim Taifun Gt den ich als MTL Referenz sehe (neben dem Kaifun Lite) hast du in Original eine 1mm, eine 1,2 und eine 1,5 Düse.
Das deckt den Zug der üblichen Zigaretten ab, feuchter Tabak, feste gedreht bei 1mm Düse, Filterkippe bei 1,2mm und locker gedrehter trockner Tabak mit 1,5mm.
Es gab enorm viele die das konnten, nur waren die dann zT tricky zu wickeln, unbequem zu füllen oder ähnliches. Aber sie konnten die Hauptsache, und die findet man bei den neuen MTL VD kaum.
Die alten findest du eventuell noch in China oder dort als Clone. Wenn die Grundkonstruktion stimmt kannst du dir immer auch eine kleinere Düse einbauen, das erweitert die Möglichkeiten einen besaugbaren
VD zu bekommen.
Hast du einige durch, dann kann es passieren dass es nicht mehr so wichtig ist wie groß die Düse ist. Sie muss nur so wie du ziehst ohne Nebenluft zu ziehen die Wendel voll anpusten.
Diese MTL VD von denen ich spreche ziehen alle fast unhörbar, wenn du zischen hörst kann der Zug nicht direkt sein, dann fehlt das Kippenaufglühfeeling.

Beim Saugen schmeckst du eher mit der Zunge, weniger mit der Nase. Das ist ein großer Unterschied denn manche Liquids schmecken mit der Nase besser und andere mit der Zunge. Bedeutet dass deine DL Liquids nicht unbedingt auch mit der Zunge gut schmecken, das MTL ist eine andere Welt, da muss man alles neu einstellen bis es optimal ist,
aus einem Liquid kann nie eine reife Frucht werden, nicht mal ein Gummibär, der schmeckt alle mal immer viel besser, dh deine Vermutung ist richtig, das was du über den guten Geschmack von MTL oder DL gehört hast ist relativ.
Abgesehen davon kannst du bei 10 Watt natürlich mehr Aroma beimischen als wenn du mit 40 oder noch mehr Watt größere Wolken machst. Da solltest du auch mal experimentieren. Ein Tropfen Aroma ist ja schnell beigemischt.


 
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