hat das jemand versucht? hab ich soviel negatives gehört, würde mich wahrscheinlich gar nicht trauen....
Allein in Großbritannien gingen 5000 Meldungen zu Nebenwirkungen ein: gehäufte Krampfanfälle, Schwindel, Angst, Depression. Mehr als 40 Menschen starben sogar.
Jetzt haben die Arzneimittelbehörden der EU-Staaten die Anwendungsrichtlinien für Zyban verschärft. Laut Thiele sei es nicht ungewöhnlich, dass sich Nebenwirkungen erst nach einer Markteinführung zeigten.
"Ob die Todesfälle auf die Einnahme von Zyban zurückzuführen sind, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen", meint Thiele. Weniger dramatisch scheinen die Zahlen in Deutschland. Hier gingen 107 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen ein - darunter zwei Todesfälle und elf Menschen mit epileptischen Krampfanfällen. Die Zahlen in Deutschland und Großbritannien klaffen weit auseinander. Thiele vermutet: "Vielleicht haben deutsche Ärzte manche Fälle von Nebenwirkungen nicht gemeldet." (Quelle: http://www.netdoktor.de/Magazin/Gefaehrl...stopp-2673.html )
Mein Schwager hat damit aufgehört, meine Schwester es versucht, hat aber damit nicht geklappt. Ich selbst habe es vor 5 Jahren versucht, hatte aber schon nach kurzer Zeit bemerkt wie ich aggressiver wurde, zum Glück bekam ich nach 3 Wochen heftige Nesselsucht (definitiv durch Zyban) und habe daraufhin das Zeug abgesetzt.
Ich würde es nie wieder mit dem Zeug versuchen, die obigen Zahlen halte ich für schöngeredet. Die meisten Fälle von Nebenwirkungen werden doch gar nicht erfasst. Meiner auch nicht.
Ein Bekannter von mir hat von seinem Arzt gehört, dass es Tabletten gibt. Der Arzt hat auch damit aufgehört. Mein Bekannter ist Lungenkrank und möchte das nun mit den Tabletten in Angriff nehmen. Ich habe ihm geraten, sich trotzdem ein Dampfi anzuschaffen, falls es nicht so zielführend ist mit den Tabletten. Er ist noch sehr skeptisch (ich möchte ihn nicht bedrängen). Wenn ich das hier so lese, dann muss ich ihn doch mal fragen, wie die Tabletten heißen, die er nehmen möchte. Das ist irgendwie wie mit dem Abnehmen - Pillen gibt es halt keine - man muss sein Essverhalten ändern und beim Rauchen halt sein Rauchverhalten.
Es gibt Zyban - das wollte mir auch ein Arzt vor ca. 9 Jahren empfehlen bzw. hat er auch - und dann gibt es auch noch Champix. Da ich ja grundsätzlich NIX Chemisches nehme, wenn ich nicht erst voll überzeugt bin, dass es harmlos ist bzw. die Nebenwirkungen überschaubar sind, habe ich in den folgenden Wochen und Monaten sehr intensiv im Netz darüber recherchiert. Was ich da alles gefunden habe, hat mich überzeugt, die Finger davon zu lassen. Für mich sind solche "Medikamente" nichts weiter als teurer Giftmüll. Der Pharmaindustrie ist es schließlich völlig egal, wie die Patienten mit ihren Produkten klarkommen, Hauptsache, der Umsatz stimmt. Traurig aber wahr! Dasselbe gilt auch z.B. für Cholesterinsenker, hier ganz besonders die Gruppe der Statine. Ich hatte nach 14 Tagen mit diesen Pillen einen Bilderbuch-Cholesterinwert, war aber ein absolutes Wrack: von paranoiden Traumbildern beim Einschlafen bis hin zu ausgewachsenen Panikattacken hatte ich alle möglichen Symptome und war nur noch ein Bündel Angst. Habe GsD einen Arzttermin gehabt und ihn gefragt, ob das wohl von den Pillen kommen kann. Antwort: Ja! Sofort absetzen! Hab ich gemacht, und es hat noch Monate gedauert, bis ich über diese Nebenwirkungen hinweg war, sprich: bis das Zeugs in meinem Körper endgültig abgebaut war.
Was jetzt dieses Zyban und Champix betrifft: die greifen direkt in den Gehirnstoffwechsel ein ... das ist in meinen Augen noch eine Stufe gefährlicher als die Cholesterinsenker, die "nur" in den Körperstoffwechsel eingreifen.
Mir wurde von meinem Arzt "Champix" empfohlen und verschrieben, da es anscheinend nicht so agressiv wie Zyban ist. Habe es zusammen mit meiner Frau probiert. Man fängt mit niedriegen Dosen an und steigert dann. Anfangs muss man sich einen Tag setzen, ab wann nicht mehr geraucht wird (ich meine innerhalb der ersten 3 Wochen). Danach muss die Therapie fortgesetzt werden. Meine Frau hat es tatsächlich geschafft und seit diesem Tag (4 Jahre) keine Zigarette mehr angerührt. Die Tabletten hat Sie dann auch vorzeitig abgesetzt. Ich hatte mir natürlich auch diesen Tag gesetzt, jedoch absolut versagt! Die Tabletten habe ich ganze 6 Wochen genommen und gleichzeitig über 30 Zigaretten geraucht. Und wieder ein Versuch gescheitert........... Erfolgsquote allerdings 50%, gar nicht schlecht!
Aber jetzt bin ich ja Dampfer!
Gruß Markus
Wollt ihr auch so nen Ticker, dann schaut mal hier vorbei.
Von sogenannten "Cholersterinsenkern" halte ich überhaupt nichts. Ein erhöhter Cholerstinspiegel (wobei die Frage ich stellt: was ist DEFINITV erhöht!) ist ein Symptom und keine Erkrankung.
Der Menschliche Körper ist ein überaus komplexes System und speziell der Stoffwechsel ist ein System mit derart vielen individuellen Variablen (individuelle Darmflora, Insulinrestenz, Grundstoffwechsel, etc) das medikamentöse Eingriffe eher ein desaströses Ergebnis erbringen.
Bleiben wir doch mal kurz bei dem Cholesterin:
Der gesunde menschliche Körper ist ein System in einer sogenannten Homöstase das bedeutet es gibt ein Gleichgewicht welches unter anderem den Cholesterinspiegel im Blut betrifft. Die Werte die die WHO empfiehlt sind dabei nur Richtwerte (!) und keine Absoluta, demzufolge müsste man bei jedem Menschen eine überaus komplexe Untersuchung über Jahre hinweg machen um festzustellen ob die festgestellen Cholerstinwerte tatsächlich für diesen einen Patienten tatsächlich "überhöht" sind, oder auch nicht.
Sind die Cholesterinwerte erhöht, dann hat das einen Grund! Einfach am Symptom herumzudoktern ändert an der Ursache des Cholesterinstspiegels nichts! Andererseits haben besonders Statine eine Reihe von Nebenwirkungen und Risiken die den Einsatz unter keinen Ursachen rechtfertigen.
Auch die Ernährung spielt im Regelfall eine untergeordnete Rolle: Selbst der Verzehr von extremen Mengen Eiern, Fett, Fastfood etc. beeinflusst den Cholesterinspiegel nur zu etwa 5%, womit wir wieder bei der Homöstase wären: Der Körper reguliert sich selbst.
Ist allerdings der Festtstoffwechsel gestört (Leber?) dann kommt es definitiv zu Veränderungen der Cholesterinwerte. Die Frage stellt sich, warum aber dann nicht die Ursache behandelt wird, sondern ein Medikament gegeben wird, welches sich durchaus sogar noch negativ auf die Leber auswirken kann.
Um zum Thema zurückzukommen:
Bupropion welches der arzneitechnisch wirksame Bestandteil von Zyban ist, ist wie viele "Entwöhnungsmittel" ein Serotoninwiederaufnahmehemmer, d.h. die im Körper zirkulierende Serotoninmenge soll aufrecht und stabil gehalten werden, womit eine andauernde "Zufriedenheit" erreicht werden soll. Grundsätlich ist Zyban also ein Antidepressivum.
Ziel soll es sein folgendes bei Suchtkranken zu erreichen:
Die Suchtbefriedigung löst einen Dopaminausstoss im "nucleus accumbens" (das Belohnungszentrum des Gehirns) aus, welches uns dann ein wohliges aber eher kurz anhaltendes Gefühl der Befriedigung und der Zufriedenheit beschert. Gerade bei Suchtmitteln muss irgendwann die Dosis immer höher ausfallen (oder immer öfter + immer mehr) um den Dopaminausstoss noch auszulösen. Extremsportler erleben dies auch und wollen deswegen "immer höher" und immer weiter.
Über den Serotoninspiegel soll es, so die Theorie, möglich sein aus der Sucht auszubrechen, denn der "Entzug" nach dem Wiederabsinken des Dopamins soll entsprechend abgefangen werden. Es gibt bis heute keinen schlüssigen und wissenschaftlich belastbaren Beweis, das Serotoninwiederaufnahmehemmer dies tatsächlich leisten.
Allerdings wird von der Pharmaindustrie immer mal wieder eine neue Anwendungsmöglichkeit für diese Medikamente aus dem Hut gezogen, die man teuer entwickelt hat und nicht in den erforderlichen Mengen los wird (siehe Schweinegrippeimpfung, die wurde als Basis für die Grippeimpfung letztes Jahr wiederverwendet, Recycling ist doch 'ne tolle Sache, nicht).
Mit dem Dampfen hast du wenigstens mal keinen Stressfaktor! Du kannst weiter rauchen, musst es aber nicht, du kannst Zigaretten reduzieren, brauchst es aber nicht, wenn du nicht willst.... das Witzige ist nur: in dem Moment, wo du diesen ganzen Druck nicht mehr hast, reduziert sich der Zigarettenkonsum beinah von alleine, zumindest bei mir war es so. Ich hatte überhaupt nicht vor, mit dem Rauchen aufzuhören, eine deutliche Reduktion hätte ich schon als Erfolg angesehen! Aber die ersten 6 Wochen Dampfen sind völlig anders gelaufen (besser!) als ich mir das ausgemalt hatte: mir haben die Zigaretten einfach von Tag zu Tag weniger gut geschmeckt, und da ich ja durch das Nikotin-Liquid erst mal mit keinerlei Entzugserscheinungen zu kämpfen hatte, fiel es mir von Tag zu Tag leichter, immer weniger zu rauchen - und schwupps, war ich bei Null Pyros angelangt!
Mittlerweile mag ich schon meine Einstiegs-Nikotinstärke nicht mehr bzw. fühle mich nicht mehr wohl damit und hab auch das mittlerweile schon auf die Hälfte reduziert. Waren es im Dezember noch 18er und zwischendurch 16er, die ich gedampft habe, bin ich mittlerweile bei einem Durchschnitt von 9-12 angekommen, wobei es mir auch nix ausmacht, mal stundenlang nur 6er zu dampfen. Und zwischendurch Nuller. Es geht in Riesenschritten voran!
Inzwischen sag ich mir: wenn ich es schaffe, eines Tages nur noch Nuller zu dampfen, hab ich "es" geschafft, und ich halte das jetzt immer mehr für möglich und erreichbar. Dass ich das Dampfen dann ganz aufgeben werde, kann ich mir allerdings nicht vorstellen: ich hänge an den wunderbaren Geschmackserlebnissen und selbstverständlich auch an dem ganzen Ritual, das damit verbunden ist. Aber wen kratzt es schon, wenn ich demnächst nur noch Nuller dampfe??? Keinen, oder?
Ich habe vor Jahren von meinem Arzt die Zyban bekommen.Es hat mir nichts gebracht,war gerade mal eine Woche Rauchfrei.Allerdings hatte keinerlei Nebenwirkungen,aber auch keinerlei Wirkung
Wollt ihr auch so nen Ticker, dann schaut mal hier vorbei.
Dampfen + Hardware bisher 833,01€
"Das Schutzsystem der staatlichen Kriminalität ist perfekt" Dieter Hildbrandt Kabarettist
Zitat von rafaelwvHallo Mamamia! .....Gruss, Rafael
Hei Rafael, danke für dein ausgezeichnetes "Referat"! Liest sich, als hättest du Medizin studiert bzw. als wärst du Arzt oder Heilpraktiker?
Ich hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass du das gepostet hast, sonst hätte ich längstens bzw. sofort darauf reagiert. Mit deiner Cholesterinargumentation gegen die Regulierungswut (nicht nur über Statine) rennst du bei mir Türen ein, die seit 30 Jahren weit offen stehen! Denn genau solange predigen mir die Ärzte meinen erhöhten Chol-spiegel. Lange Jahre wurde nichts gemacht, weil (eigentlich jahrzehntelang) das HDL/LDL-Verhältnis in Ordnung war und auch die Triglyceride unauffällig waren.
Ernährungsumstellung (probeweise) hat den Cholspiegel absolut *nicht* beeindruckt und so bin ich zu meiner eigenen Diät zurückgekehrt, die darin besteht, immer das zu essen (und zu trinken), womit ich mich wirklich wohl fühle - das sind meistens gesunde Sachen wie Salat, Gemüse, Eier nur in Ausnahmefällen, weil ich die meistens eh nicht mag, Fleisch in den letzten Jahren erst. Hab ziemlich lange vegetarisch gegessen (aber nicht dogmatisch-vegetarisch, sondern locker - also ich sah es nicht so eng, mal im Restaurant oder wenn ich wo zu Besuch war, auch mal was Totes zu essen). In den letzten Jahren habe ich das allerdings geändert, weil ich insgesamt weniger KH und dafür mehr Protein aufnehmen wollte/will.
Ich sollte eigentlich bald mal den Spiegel wieder messen lassen, ich habe jetzt seit 1 Jahr keinen Stress mehr (beruflich) und seit fast 3 Monaten keine Kippe mehr geraucht. Davor hatte ich schon 6 Wochen lang enorm reduziert (Dampfen angefangen). Mal sehen, ob das irgendwas gebracht hat, wenn nicht, auch okay. Ich mach mir damit keinen Stress.
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@ monas: Jaja, den Placeboeffekt gibt es nicht nur bei Homöopathie und anderen natürlichen und sonstigen Heilmitteln und -maßnahmen, sondern in ganz besonderem Maß auch bei den chemischen Pharmazeutika. Da ist es in Doppelblindstudien sogar nachgewiesen worden, dass die Heilwirkung eines beliebigen Placebos dann am höchsten ist, wenn sowohl der verabreichende Arzt als auch der schluckende Patient innerlich ganz fest davon überzeugt sind, dass sie hier ein Mittel "mit Wirkung" anwenden! (War ne kalifornische Studie aus den 80er Jahren, die Quelle weiß ich heute natürlich nicht mehr.)
Das heißt im Umkehrschluss: wenn man nur den geringsten Zweifel an der Wirksamkeit eines Mittels oder einer medizinischen Maßnahme hat, beeinträchtigt man damit schon den Erfolg, und je größer der Zweifel, desto geringer der Erfolg! Interessant ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass auch die "heimlichen" Glaubenssätze (die dem Patienten meist nicht klar bewusst sind) bzw. insbesondere diese eine ganz entscheidende Wirkung auf die Wirkung haben!
Danke für das Lob! Nein, ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker, ich betrachte mich selber als "Philosoph" im ursprünglichen Sinne: Ich liebe das Wissen, also beinahe jedes (relevante) Wissen. Das führt dann über die Jahre zu soliden Grundlagen in Gebieten die ich (leider) nicht studiert habe. Allerdings gibt es zu fast jedem Gebiet gute Fachliteratur, Studien, Lexika, Vorlesungen seltener Dokumentationen (da bin ich meist vorsichtig).
Ich hatte den Vorteil in einem Akademikerhaushalt geboren zu werden in dem es tausende von Büchern gab, was den netten Nebeneffekt hat, das man als achtjähriger besser über das Schulrecht und die allgemeine Schulordnung des Landes (NRW) informiert ist als die meisten Lehrer. Dann habe ich mich immer schon für Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Informatik und Rechtswissenschaften interessiert... im Laufe der Jahre kommt dann so einiges zusammen.
Aber ich bin nach wie vor ein ganz lausiger Handwerker...
Irgendwie geht es auch selten zusammen: Kopfwerk und Handwerk. Aber die, bei denen beides geht, die nennt man dann wohl Ingenieure? Oder waren es Architekten? *grübel*
Bin gespannt, wenn ich beim nächsten Arztbesuch gefragt werde "Rauchen Sie?" und ich dann schlicht sage "Nein.", was mir dann empfohlen wird, sein zu lassen oder ein zu werfen. :) Aber im Ernst. Als Kind hatte ich immer wieder mal Knieschmerzen, die mit Schmerzmitteln behandelt worden sind. Bis ich im Alter von ca. 40 Jahren mit immer wieder kehrenden Knieproblemen beim Orthopäden landete, der lapidar sagte: "Kaputt ist ja noch nix, da müssen wir nicht operieren, Ihre Plattfüße behandeln wir mal mit Fußeinlagen!" Gesagt, getan, Knieprobleme adé. Ist das krass oder was?
Dampfe seit 27.09.11. Nur noch Selbstwickel-Verdampfer : meinen ersten Actromizer, A2-TM, AiOs und VR-Plugs mit Selbstgemischten Liquids
Zitat von zentaoHab,s vor ca 4 Jahren probiert. Wärend ich es nahm hab ich ca 2,3 Zigaretten geraucht. Ja ja, - man ist nich launisch oder greizt ohne Pyro.
Nebenwirkungen habe ich keine Verspürt. (Ich vertrage aber so ziemlich alles gut)
Allerdings,... Ende Zyban ... wieder angefangen mehr und mehr zu rauchen
dem stimme ich im grossen und ganzen zu. bzw. war es bei mir ähnlich. aber mal von vorne angefangen. ich bin über einen zeitungsartikel und einem fast zeitgleichen tv-bericht auf zyban gekommen .das war ca. im jahre 2000.(?) was mich überzeugte zyban zu nehmen war die aussage im tv, in der es geheissen hat dass zyban ursprünglich gar kein medikament zur rauchentwöhnung war.(wogegen es ursprünglich gedacht war, weiss ich leider nicht mehr) man bemerkte "nebenbei" dass die mit zyban behandelten personen zum grossen teil auf zu rauchen hörten. auch wurde erwähnt, dass zyban das suchtverhalten im ganz allgemeinen unterdrückt, und somit auch bedingt gegen alkoholsucht usw.eigesetzt werden könnte. man sollte auch mit zyban nicht sofort mit dem rauchen aufhören, sondern die zigarettenmenge stück für stück reduzieren.so bin ich innerhalb kürzester zeit von mindestens 60 ziggis auf 4-5stk. am tag runter gegangen. auch bin ich vor der einnahme von zyban keine 10 meter aus dem hause gegangen, ohne zigaretten dabei zu haben. selber beim müll raus bringen war die zippe im hals. mit zyban bin ich teilweise auch stundenlang ohne rauchutensilien unterwegs gewesen, ohne irgend etwas vermisst zu haben. ganz aufgehört zu rauchen habe ich allerdings nie und nach dem absetzen von zyban ging auch die zigarettenmenge wieder hoch. allerdings nie mehr so hoch wie vorher. ich habe danach ca. 40 stk. täglich geraucht. der 2. versuch im jahre ´07 ging allerdings daneben, da ich durch den beruflichen stress die tabletten einfach zu unregelmässtg eingenommen hatte.
fazit: ich hatte keinerlei nebenwirkungen und hatte mich mit zyban wohl gefühlt. auch entzugserscheinungen konnte ich nicht wirklich bemerken (ok, ich hatte ja auch nicht vollständig auf zu rauchen gehört). dauerhaft hatte ich durch zyban meine zigarettenmenge um 30-40% gesenkt. wäre ich nicht durchs dampfen vollständig von der zigarette weg gekommen, würde ich es sicherlich noch einmal versuchen.
das sind jedoch nur meine erfahrungswerte, welche sich bei anderen personen nicht bestätigen müssen! alleine schon aufgrund der im beipackzettel erwähnten riesiken u. nebenwirkungen!
Gruss Torsten Nichtraucher seit 10.01.2012 > Dampfer mit 18mg Nic ca.14tägig /3mg step-down und seit 20.04.2012 mit 2 mg Nic ---Hardware: 327 ---Fluide: 92 € ---Kosten gesamt: 419 € ---Ersparnisse mtl.ca. +60 € ---Gegenrechnung z.Zt. +/- : - 124 €
zyban/bupurion/elontril istb eigentlich (wie hier schon richtig erwähnt) ein antidepressivum, das vorrangig als dopamin-wiederaufnahmehemmer fungiert. die ewtas irreführende attributierung meint, das dein körpereigenes dopamin länger aktiv bleibt, was dich wacher, fitter, konzentrierter, agiler, lebensfroher macht. dopamin kann wohl nicht direkt und auch nur schwer indirekt substituiert werden, weshalb man wohl diesen umweg wählt. da dopamin eine zentrale rolle bei allen süchten (inklusive stoffungebundenen, wie bspw. spielsucht) spielt, KANN es bei der suchtbekämpfung UNTERSTÜTZEND wirken. man beachte die einschränkungen im letzten teilsatz.
ähnlich wie SSRI (serotonin wiederaufnahmehemmer) hat es ne ungeheure latenz bevor es "wirkt". 4 wochen sind keine seltenheit, bis sich der gewünschte effekt einstellt. und ähnlich wie bei ssri kann es während dieser zeit zur erstverschlimmerung kommen. das medi wirkt paradox, macht müde statt wach, aggressiv statt gelassen, tarurig statt froh... das dumme ist, man kriegrt das zeug auch nicht 100% wirkungsisoliert (ob nun aus fehlendem know-how oder BTM gründen, kA), es werden idR also auch "benachbarte" neurotransmitter wie bspw. noradrenalin (das angriff/flucht "hormon") miterregt, was bei manchen probanden eben zu gesteigerter agressivität oder angst führen kann.
fazit: wenn dein neurotransmitter-haushalt gut ausbalanciert ist, finger weg. das zeug ist nicht ganz nebenwirkungsfrei, hat ne ewige latenz und kann in punkto sucht nur als flankierende massnahme begriffen werden.
Zitat von mamamiaE Was jetzt dieses Zyban und Champix betrifft: die greifen direkt in den Gehirnstoffwechsel ein ... das ist in meinen Augen noch eine Stufe gefährlicher als die Cholesterinsenker, die "nur" in den Körperstoffwechsel eingreifen.
So gesehen ja ein Pyschopharmaka, würde meinen das das in den Fachbereich der Neurologie fällt. Der Stoffwechsel des Gehirn bezieht sich auf zufuhr von Energie und den Abbau von produkten wie Sauerstoff, Glukose und anderen Lebenswichtigen Substanzen, Mineralien und Vitaminen ect. Hingegen aber Substanzen, die das Zentrale-Nervensystem beeinflussen und steuern, ich nicht zu den als typischen Stoffwechselsubstanzen zählen würde. Hormone und andere Botenträgerstoffe haben hier ja völlig andere Aufgaben und werden teils im Gehirn selbst produziert. Wenn Nikotin nun als Botenstoff im Gehirn agiert wird die Produktion des körpereigenen Stoffes ja überflüssig andere Drogen verfahren genau im gleichen Schema. Es gibt da wohl noch eine übergeordnete Instanz die diesen Vorgang genau beschreibt. Finde daszu diesen Beitrag sehr aufschlussreich http://www.lastcigarette.de/NES/was_passiert.html
Zitat von semikolonähm, in der Regel schreibe ich nicht gerne viel und diskutiere noch weniger gern, aber ich hab nen guten Link dazu. Krankheiten nach Maß – In den Fängen der Pharmalobby http://doku.me/krankheiten-nach-mass-in-...er-pharmalobby/
In der Regel sind die meisten Frauen auch gereizt weil es da zu Hormonschwankungen kommt;)
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