Immer wieder lese ich zertifiziertes, geprüftes oder getestetes Liquid. Was heisst das schon? Meistens bleiben einem die Händler den Nachweis schuldig. Jedes Lot unserer E-Liquide wurde bakteriologisch und auf Nikotinabwesenheit von einem Labor untersucht. Für Alle Zutaten besitzen wir eine Spezifikation der Hersteller.
Das sagt aber noch nichts über die Schädlichkeit des Liquids aus. Meine Frage: Gibt es ein Liquid, dass zum Beispiel so etwas wie eine Inhallationstudie oder ein toxikologisches Gutachten besitzt?
Ich habe noch kein einziges Liquid mit einem toxikologischen Gutachten gesehen... auch nicht in den USA, bei denen solche Sachen am ehesten auftauchen.
Gruß Peter
Mehrere Ego, ViviNova, Vivi Tank A2-TM, paar Oddy-Clone, Irony, Vision Eternity
Due to recent budget cuts and the rising cost of electricity, gas and oil, as well as current market conditions, The Light at the End of the Tunnel has been turned off.
auch wenn ich kein Kunde von Vapsmoke bin, dennoch ein paar Anmerkungen. Insbesondere im Hinblick auf die zu erwartende Regulierung des EU-Parlaments. Bitte verstehe meine Antwort nicht als Angriff, sondern dahingehend auf das momentan bestehende Problem von Händler/Herstellern von e-Liquids.
Du verwechselst zum einen die Qualitätskontrolle (bakteriologische Untersuchung, Nikotinmenge) also die qualitative Beschaffenheit des von Dir hergestellten/vertriebenen Produkts und zum anderen einer generellen Gefährdungsanalyse des Produkts.
Das Du (und ich glaube 100 % aller anderen e-Liquid-Hersteller) keine Kenntnisse über das vertriebene Produkt besitzen ist eines der momentanen IST-Situationen warum Parlamentarier eher einem Verbot von e-Liquids zustimmen würden. Der Hersteller sollte selbst daran interesse haben das von seinem Produkt keine Gefahr ausgeht. Der Hersteller ist (auch persönlich) haftbar, falls ein Beweis gelänge dass das Produkt einem Menschen schaden zugefügt hat.
Der andere Punkt Qualitätskontrolle: Ich als Verbraucher möchte lediglich wissen ob das was in den Liquids reinsoll auch tatsächlich drin ist. Sprich: Nur Aroma x in % Menge, nur VG in x Menge, nur PG in x Menge, nur Nikotin in x Menge. Der Hersteller kann dies anhand festgelegter Bestimmungen belegen das für die Qualitätssicherung ein bestimmter Prozess (bspw. ISO) eingehalten wird.
Das nun ein Hersteller in einem öffentlichen Forum fragt wie eine Qualitätssicherung auszusehen hat und evtl. mit der Produkthaftung verwechselt ist bedenklich. Nichts für ungut.
Ich wünsche Jedem immer eine handbreit Liquid unterm Kiel
Danke für Deine Antwort. Mir ist ganz sicherlich bewusst was Qualitätssicherung ist. Diese erfüllt unser Lieferant und auch wir. Wir sind zudem auch kein Hersteller. Wir vertreiben die Produkte. Vielleicht habe ich nicht so schön formuliert. Ich möchte eine Diskussion anstossen.
@Vapsmoke: Eine Diskussion anstossen wirst Du hier können. :-D Ich habe keine Kenntniss von Deinem Vertrieb und Deinem Einkauf. Viele e-Liquid-Versender importieren ihre Produkte und vertreiben diese hier weiter (sowohl an Endkunden als auch B2B). Als Importeur nimmt man (zumindest hier in Deutschland - ich denke in der Schweiz nicht anders) automatisch die rechtlich identische Position eines Herstellers ein (Produkthaftung).
Mein momentaner Standpunkt ist der das ich zumindest darauf achte dass ISO-Normen eingehalten werden und nicht im Hinterhof etwas zusammengebraut wird (nicht auf dich bezogen, sondern eher auf so einige Händlerneuvorstellungen in der Vergangenheit). Einzige Außnahme: Pipesauce - keine Ahnung wer die zusammenmixt, keine Ahnung welche Aromen und möglicherweise andere Stoffe das Zeuch enthält - schmeckt zumindest und ist das "Risiko" das ich halt eingehe.
Gruß, blackhide
Ich wünsche Jedem immer eine handbreit Liquid unterm Kiel
Auf solche Aussagen achte ich persönlich eh nicht wenn ein Händler momenten mit Zertifizierungen wirbt. Mir bringt das eher einen schlechten beigschmack. Da viele Hersteller mit solchen Aussagen eher auf Kundenfang gehen als wirklich Geld investieren und ihre produzierten Chargen zu überprüfen. Soweit ich weiss gibt es einfach Momentan keine Zertifizierungsstellen für solche Produkte. Momentan ist es einfach so das jeder die Grundstoffe selbst beschaffen , vermengen und in den Verkauf stellen kann. Der Benutzer/Dampfer ist momentan in der Selbstverantwortung um sich schlau zu machen oder einfach zu testen. Daher mischen auch einige halt selber weil sie sich dann wirklich sicher sein können was in den Produkten drin ist und um es runder für ihren persönlichen Geschmack anzupassen.
Andererseits stellt sich mir die Frage ob ich ein Produkt dann überhaupt erwerbe wenn es ne standartisierte Zertifizierung von einem unabhängigen Labor hätte. Da die Kosten für diese Zertifikate meist auch Geld kosten und auf den Preis des Endprodukts mit aufgeschlagen werden. Da stellt sich dann wieder die Frage zu welchem Preis kann man dem Kunden sein Produkt noch vermitteln.
Ich kauf auch keine Banane für 3 euro nur weil sie dann über Fair-Trade nach Deutschland gekommen ist. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden.
Eine Zertifizierung nach ISO besagt eigentlich nur dass das Unternehmen die Möglichkeiten zur Verfügung hat Qualitätskontrollen durchzuführen. Die Zertifizierung sagt nicht aus was drin ist, aber das Unternehmen ist in der Lage zu überprüfen ob das jeweilige Lot/Gebinde/Charge die Merkmale aufweist die zu Anfang bestimmt worden ist.
Das es nicht immer eingehalten wird belegen die immer wieder auftretenden Lebensmittelskandale. Zum Kauf gehört sicherlich das Vertrauen zum Verkäufer. Posaunt nun ein Verkäufer herum das einzig wahre reine Liquid zu haben fühle ich dem auf den Zahn. Die Einhaltung einer Qualitätskontrolle bestimmt im Übrigen nicht den Verkaufspreis. Hier gibt es noch andere Faktoren die eine Rolle spielen: Verhandlung im Einkauf, Aufstellung des Unternehmens usw. Das ein Liquid > 5 EUR/10ml kosten soll muß mir der Hersteller schon echt gut begründen können. Nun, bisher hat es noch keiner geschafft mich zu überzeugen. Achso - doch - RedKiwi zu Beginn meiner Dampferkarriere: Das Zeug liegt hier in jedem Tabakladen rum und wird für 7 EUR/10 ml. verkauft. Die Begründung ist für mich ausreichend: Der denkbar teuerste Weg des Vertriebs über Verkaufsstellen und die Verfügbarkeit. Nur wird RedKiwi sicherlich nicht reich durch mich wenn ich mal alle 6 Monate ein Fläschchen kaufe während ich auf Nachschub warte.
Ich wünsche Jedem immer eine handbreit Liquid unterm Kiel
Hallo Roli, bitte wirf einen Blick auf unsere Internetseite. Dort findest Du unsere TÜV-ANALYSE, sowie das unabhängige Gutachten der Universität in Graz - zur Analyse (112ARM091/8000641362) des TÜV NORD - beides haben wir unter https://www.happy-liquid.com/qualitaet zum Download bereit gestellt.
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