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Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#1 von black8ight , 03.03.2017 00:39

Hallo miteinander,

ja es ist spät und ich liege wach ... ich bin mit meinem Setup noch nicht ganz zufrieden und schwanke vor lauter Pros und Contras zu den in Frage kommenden Modellen je mehr Themen und Reviews ich dazu lese. Daher erlaube ich mir meine erste Frage hier zu einem Verdampfer der auf meine Bedürfnisse passt.

Kurz vorab: Wie schon in der Vorstellung geschrieben bin ich ehemaliger Raucher mit so ca. 18 Pyros am Tag. Nach dem was ich mir bisher angelesen habe, konnte ich mir ein Setup zulegen mit dem ich erst mal über die schwierigen Tage gekomme bin. Mit der EVOD Pro bin ich recht zufrieden, super für unterwegs. Der Delta 19 den ich spontan in nem Offlineshop gekauft habe ist allerdings nicht was ich mir erhofft habe. Geschmacklich scheint er mir meist zu flach und säuft bei so niedrigen Wattzahlen gerne mal ab.

Natürlich ist auch das Liquid immer ein Faktor und ich merke deutlich den geschmacklichen Unterschied zwischen Delta und EVOD. Die EVOD scheint mir mehr Geschmack rauszuholen. Klar, der Geschmackssinn muss sich regenerieren, aber es gab durchaus Liquids die mich in der Delta weggehauen haben, aber immer im negativen Sinn. Waffel von Zazo z.B. war für mich undampfbar, hätte ich stark verdünnen müssen. Also liegt es vielleicht doch auch am Liquid?
Probiert habe ich inzwischen 6 Hersteller von Fertigliquids (vorrangig Einzelgeschmäcker in Fruchtrichtung, bevorzugt Kirsch). Liquids mit mehr PG schmecken bishef nur in der EVOD, 50/50 VG oder 70/30VG kommen in der Delta besser. Grundsätzlich sagen mir auch die VG Liquids mehr zu, finde ich nicht so "scharf" wenn ich morgens das erste mal dampfe. Ich denke also es wird in Richtung eines VG lastigen Liquids gehen.

Tja und nun?

Ich will es mit einem neuen Verdampfer versuchen der folgende Eigenschaften erfüllt:

- MTL
- ca. 1,5ohm Fertigcoils (RBA ist hierfür erstmal nicht geplant)
- Leistungsbereich 10 - max. 20W (länger Akkulaufzeit)
- moderater Verbrauch
- mind. 3ml
- max. 23mm
- Dampfentwicklung sekundär
- wenn mgl. Topfill
-Airflow Control (top oder bottom ... auch da solls ja Unterschiede geben)
- Preis bis 40€

Das ganze soll auf dem Pico 75 betrieben werden.

Bisher hatte ich die üblichen Verdächtigen auf dem Zettel wie Melo 3, Nautilus und Cubis Pro.

Am Cubis Pro gefällt mir der Aufbau, bei dem der Kamin und Coil an der Topunit befestigt sind und der Tank damit unten komplett zu ist. Leicht zu reinigen, einfach zu füllen und siffen kann er so auch nicht. Allerdings hört man, dass er gerne, zumindest im subohm, spuckt und hin und wieder absäuft.

Für den Melo gibt es wohl nur Subohm Coils?

Beim Nautilus erscheint mir der Glastank arg ungeschützt. Ansonsten wird ja viel Positives berichtet. Oder villeicht doch den mini oder X?


Wie ihr seht brauche ich ein wenig Schützenhilfe, aber ich brauche endlich einen Verdampfer der auch Geschmack rüberbringt. Anfangs war es ja ok, als es nur darum ging die Schmacht zu besiegen. Jetzt will ich aber auch Genuss, bevor ich noch rückfällig werde Und sorry für den langen Text. Hoffe also Ihr könnt mir helfen. Vielen vielen Dank schicke ich vorraus.

Gruß und gute Nacht, Chris


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#2 von lenichen , 03.03.2017 00:55

Du hast meine beiden favoriten ja schon benannt....CUBIS (aber den ohne pro, weil der nicht spuckt) und den nautilus ( allerdings habsch den mini).
Der x fällt aus deinem raster, weil da doch nur 2 ml reinpassen. Wollte ich auch haben, aber mit nur 2 ml....böö, dann nicht.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#3 von black8ight , 03.03.2017 01:31

Hallo Lenichen,

das ging ja fix :) Wie würdest Du denn den Cubis zum Nauti geschmacklich einstufen? Gibt's es jeweils Unterschiede ob PG oder VG gedämpft wird?

Den X oder Mini würde ich auch nur nehmen sollten Sie besser sein. Dann würde ich über den kleineren Tank hinwegsehen. Bei der Mini haben mir die in Edelstahl eingefassten Ersatzmann gefallen. Die gibt's ja für den großen Nauti Afrika nicht? Bei dem vielen freiliegenden Glas hab ich etwas Bedenken.

Gruß Chris


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#4 von Andromeda , 03.03.2017 01:34

Kirscharoma ist wohl, wie ich hier schon gelesen habe, ein schwieriges Thema. Soll schnell muffig oder chemisch schmecken.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#5 von black8ight , 03.03.2017 01:46

Hi Andromeda,

das kann ich bestätigen ... Ich habe schon einige durch. Meist flach und haben kaum nach Kirsche geschmeckt. Viele mehr nach Parfüm *bäh!

Aber ich gebe nicht auf ; ) Derweil habe ich recht gute Fruchtaromen gefunden, die bereits im Delta recht gut waren. Werde also auch recht bald ans Mischen gehen. Irgendwie wird es schon werden mit den Liquids.

Aber erst mal der Verdampfen

PS: Muss mal die Autokorrektur ausschalten, wollte oben afaik schreiben und nicht Afrika ... Konnte dann nicht mehr editieren ... :D


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#6 von radelife , 03.03.2017 02:14

Melo - egal welchen, fällt weg, sind keine MzL-Verdampfer.

PG ist der Geschmacksträger, macht weniger Dampf.
VG schmeckt nicht und macht mehr Dampf.
Kompromiss wäre 50/50 oder 60PG/40VG oder auch 70PG/30VG

Für den Pico sollst du besser VD bis 22mm Durchmesser haben. Mit 23mm ist es sehr knapp und sollte nicht mehr als 23,0mm sein!
Sonst schleifst du den Batteriedeckel...


Beste Grüße, radelife

Von meinem Amiga 500 gesendet


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#7 von LoQ , 03.03.2017 03:37

Für den Melo gibt es RBA Coils mit 1,0 Ohm, die kosten bei Zazo 2,49 das Stück. Du kannst die wie Fertigcoils benutzen und irgendwann wenn du dich dran traust selbst bewatten oder gar wickeln. Da wärst du aber bei 1,0 Ohm. Cubis habe ich keinen mehr, die waren mir echt zu zickig. MTL eingeschränkt, kein Spaß für alle Backenhörnchen
Für den Nautilus gibt es ein Tankshield, d.h. die ganze Tankeinheit sitzt unter Metallrauten (Beispiel: https://www.riccardo-zigarette.de/Aspire...esign-Stahltank) Den dampfe ich derzeit bei 1,2 Ohm. Ist okay vom Geschmack, aber nicht soo prickelnd. Da empfinde ich den Melo besser, verbraucht aber natürlich auch mehr Liquid. Dampfentwicklung beim Nauti natürlich auch weniger. MTL 100%
Welchen du noch nicht auf dem Schirm hast, der aber geschmacklich ganz gut ist ist der Tron-S https://www.riccardo-zigarette.de/Riccar...8-22-mm-40-ml-1
Für den gibt es 1 Ohm CLR Coils, auch die kannst du wieder bewatten oder wickeln je nach Gusto. Watten ist echt einfach bei denen. Sind aber keine Topfiller!!
Ich dampfe die immer so zwischen 13 und 17 Watt. Moderates dampfen mit recht guter Geschmacksentwicklung. MTL ja, aber nicht Ball durch Strohalm ziehen.
Um der Wahrheit die Ehre zu gereichen habe ich die Tron-T, weil ich die noch geiler finde, sind aber eben für das ablesen des Liquidstandes um einiges kniffliger.

Über den KangerTech Pro Tank kann ich nichts sagen, weil ich ihn nicht besitze, allerdings hat der auch eine weite Range von coils die recht gut sein sollen was ich hier so lese.
https://www.riccardo-zigarette.de/Kanger...earomizer-50-ml


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#8 von black8ight , 03.03.2017 07:07

Hi radelife,

danke für die Info zu PG/VG, wusste bisher nicht dass PG der eigentliche Geschmacksträger ist. Dann klingt 60/40 bzw. 70/30 sinvoller. Und stimmt, 23mm schleift beim Pico, das hatte ich falsch in Erinnerung.

Hi LoQ,

vorweg mal zum Thema Selbstwickeln. Könnte ich theoretisch nicht jede Wicklung verbauen, sprich auch über 1,0ohm, sprich die angepeilten 1,5ohm? Und würde der Melo 3 dadurch doch zur Backendampfe? Ih meine, worüber definiert man das im Allgemeinen? Nur über den Zugwiederstand und höher ohmige coils? Bezüglich Zugwiederstand brauche ich nicht unbedingt wie bei der Pyro, den Delta kann ich auch prima mit ganz offener Airflow dampfen. Ansonsten bin ich dem Selbstwickeln nicht abgeneigt, war künftig eh angedacht. Gingen denn auch Fertigwicklungen in die Melo RBA und wie oben geschrieben auch mit über 1ohm? (auch in Hinblick auf die Nautilus RBA)

Danke für den Link zum Nautilus Tank, damit wäre das "Problem" schon mal gelöst. Bisher hörte man vom Nautilus ja sehr oft, er sei geschmacklich in seinem Preissegment DAS Ding. Das scheint aber auch Ansichtssache zu sein. Da müsste man mal testdampfen können. Macht die Sache natürlich nicht leichter.

Der Tron sieht interessant aus. Auch hier stellt sich mir die obige Frage höherohmiger Wicklungen für die RBA. Bottomfill fände ich jetzt sekundär, wenn dafür der Geschmack überzeugt. Ball durch Strohalm brauche ich wiegesagt nicht unbedingt. Allerdings sollen ja unten liegende Airflows gerne siffen, andererseits aber geschmacklich besser. Wieviel ist da dran?

Spontan fällt mir noch der T22 ein ... doch schmeckt und taugt der?

Mit dem ProTank habe ich mich bisher nicht befasst, das muss ich mal nachholen.


Tja, scheint nicht ganz leicht mit den Backendampfern zu sein, die Auswahl scheint ja recht begrenzt, zumindest wenn man guten Geschmack wünscht. Aber da komme ich zu meiner These/Frage der Definition zurück. Kann ich eine nicht klassisch für MTL ausgelegter Verdampfer mit hochohmigen Coil und moderatem Zugewiederstand (mein Vergleich mit voll geöffnetem Delta) zur einer Backendampfe werden? Ansonsten bin ich aber auch für weitere Alternativen offen und dankbar.

So, nun ruft die Plicht. Erst mal ein riesen Dank für die Antworten, wirklich top!

Grus Chris


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#9 von ingo1404 , 03.03.2017 07:34

Moin,
würde dir ganz klar den Nautlus empfehlen.
Probleme mit dem Glastank hatte ich bisher noch nicht, 1 Ersatztank ist auch immer dabei, habe ich aber noch nie gebraucht. Kannst dir aber auch so einen hollowed Tank zulegen.
Verdampfer 1,6 oder 1,8 ohm.
Ich nutze die 1,8er mit 8-9 Watt und 80/20. Brauche nicht die großen Wolken lieber Geschmack


Gruß Ingo


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#10 von lenichen , 03.03.2017 07:50

Nachtrag....da du jetzt ja vllt. doch selbstwickeln in erwägung ziehst kann ich dir wärmstens meinen liebling, den kayfun v3 mini empfehlen.
Absolut backentauglich. Den hat mir mein freund auf 1,7 ohm gewickelt und die luft eingestellt. Seit monaten dampfe ich den so und bin rundum glücklich.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#11 von black8ight , 03.03.2017 10:01

Hi Leni,

dem Kayfun v3 mini eilt ja ein sehr guter Ruf voraus was schon mal positiv ist. Doch ist das ja afaik ein reiner Selbstwickler ... dann müsste ich also direkt umsteigen ... hmm. Das traue ich mir ja durchaus zu, ist ja nicht schwierig, fühle mich nur mit dem "backup" in Form von Fertigkoils im Hintergrund zunächst erst mal sicherer. Aber gut, zur Not habe ich ja immer noch die Delta. Einzig der Preis ist natürlich etwas höher, sein Geld sollte er wohl aber auch wert sein. Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Fürsprecher erwünscht

Wie sieht es den bei dem bzw. wie sieht es generell mit Fertigwicklungen aus. Sind die brauchbar? Und ... horizontal oder vertikal?

Gruß Chris


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#12 von LeandroDaSilva , 03.03.2017 10:15

Kann dir den Kayfun Mini v3 auch nur wärmstens empfehlen. Einer meiner treuesten Begleiter für den Alltag und ich persönlich fühle mich mit Selbstwicklern wesentlich sicherer als mit Fertigköpfen.

Beim Nautilus solltest du beachten, dass die Köpfe nur bedingt VG-lastige Liquids vertragen, da die Liquidöffnungen arg klein geraten sind und ich mit meinem 70VG/30PG bereits arge Probleme mit dem Nachfluss bekomme.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#13 von black8ight , 03.03.2017 10:31

Hi Leandro,

die kleinen Löcher kenne ich auch vom Delta. Das geht wirklich nur wenn man wie ich mit wenig Leistung dampft und mit ausreichend Pausen. Das hat bisher mit den getesteten VG-lastigen Liquids gut funktioniert. Ob das auf den Nauti übertragbar ist weis ich natürlich nicht.


Inzischen habe ich mit den Tron-T mal angeguckt ... der sagt mir zunächst mal zu. Das Sichtfenster von oben stört mich garnicht mal so ... zumindest solange meine Tiefenwahrnehmung mich nicht im Stich lässt

Tja, aber ob ich mit 1,0ohm zufrieden sein werde. In der EVOD dampfe ich die, aber das ist ein ganz anderes Setup und nicht vergleichbar. Und die Sache mit den RBAs für Melo/Nauti/Tron und höherohmigen Wicklungen birgt mir doch, so vermute ich, einen Haken. Die Geometrie des Gehäuses ist wahrscheinlich nicht auf den Liquidfluss in diesem Leistungsbereich ausgelegt? Und auch die Airflow sieht das eventuell nicht so vor. Wäre aber schön wenn es machbar wäre.

Beim Kayfun mini ist das sicher kein Thema, einzig der 2ml Tank wäre ein winziger Minuspunkt.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#14 von LeandroDaSilva , 03.03.2017 10:53

Mit dem Stahltank I hast du 3,6ml und mit dem Stahltank III sogar 4,2ml Volumen. Und ein Liquidfenster braucht man beim Kay Mini v3 nicht, da er einen bevorstehenden Dry Hit rechtzeitig ankündigt, indem der Geschmack spürbar nachlässt.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#15 von sunnymarie32 , 03.03.2017 11:08

Zitat von black8ight im Beitrag #8


vorweg mal zum Thema Selbstwickeln. Könnte ich theoretisch nicht jede Wicklung verbauen, sprich auch über 1,0ohm, sprich die angepeilten 1,5ohm? Und würde der Melo 3 dadurch doch zur Backendampfe? Ih meine, worüber definiert man das im Allgemeinen? Nur über den Zugwiederstand und höher ohmige coils?




Nen M2L zur Backendampfe machen, nur indem man höherohmige Wicklungen verbaut, klappt oft nur bedingt:
Ne Backendampfe hat wenig Drahtmasse und weil man die über die Drahtstärke "einstellt" einen höheren Widerstand, wenig Luft unterm Coil, kleine Nachflußöffnungen, oft ne kleinere Verdampferkammer und zum Schluß auch nen höheren Zugwiderstand.. Be ner M2L Dampfe isses umgekehrt...


meine Geräte:
Kangxin Minis, Ele P70, Cuboid, Presa 75, Balrog, RX 2/3, R-Steam 80, Picos
Subtank Minis, GT2-Nachbauten, Simba, Bachelor II, Lemo 2, Metropolis, Protank 4, Flashi-Nachbau V4
ein paar "Einfachdampfen" wie Evod, Emow, Aerotank mit VW-Akkus, iCare, Rocvape Origo


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#16 von aaargh! , 03.03.2017 11:17

Ich gebe auch mal kurz meinen Senf dazu, denn ich war in einer ähnlichen Situation wie Du.
Die EVOD Pro kenne ich nicht, aber wenn die ungefähr so fest zieht, wie die älteren Pen-Style-Einsteigerteile, dann ist einiges was hier genannt wurde meiner Meinung nach nicht die beste Lösung.

Ich mach's kurz: Wenn Du Dir viel Sucherei ersparen willst, dann geh das mit dem Selbstwickeln an und besorg Dir einen Taifun GT (und zwar die erste Version ohne AFC), falls Du irgendwo noch einen findest. Meiner Meinung nach, nach einem Jahr Testen aller möglichen Backenhörnchengeräte der zuverlässigste, einfachste und am besten schmeckende MzL Verdampfer für Backenhörner.

Der Kayfun 3 Mini ist prinzipiell auch ein guter Verdampfer, aber die Watteverlegung, das Siff-Potential durch die Topcap in Verbindung mit der Liquid-Control (zumindest bei den Clones) und die Art und Weise, wie man den Zugwiderstand einstellen muss machen ihn meiner Meinung nach alles andere als anfängerfreundlich.
Der Kayfun Lite (Plus) ist wesentlich einfacher zu handeln. Zwar meckern viele über das Befüllsystem, aber dieser angebliche Nachteil ist nichts im Vergleich zu den Nachteilen des V3 Mini (zumindest für einen Anfänger).

Ansonsten kann man sich noch die Expromizer anschauen, die eine Mischung aus Taifun und Kayfun sind. Die kriegt man recht günstig, sind gut verarbeitet und haben eine einstellbare Airflow, die "okay" funktioniert.

Squape R bzw Rs Clones sind auch noch zu finden. Da scheiden sich die Geister ein wenig, aber ich finde sie auch recht einfach und zuverlässig.

Was Du nicht willst (vertrau mir), ist ein Verdampfer, bei dem Du den Zugwiderstand ausschließlich über eine äußere Airflow-Control regulieren kannst und die eigentliche "Anblas-Düse", die die Wicklung "anpustet", relativ groß ist. Lass Dir da keinen Quatsch erzählen ;)

Den (alten) Nautilus fand ich persönlich unterirdisch, aber er hat auch viele Fans.

Wenn es wirklich nur Fertigcoils sein sollen, kannst Du mal die Justfogs probieren: Justfog 1453 und Justfog 2043. Die Dinger sind aus Plastik und eher billig, aber sie schmecken gut.
Die Innokin T22 / T18 sehen auch gut aus, habe ich persönlich jedoch noch nie getestet. @Dampfphönix kann dazu vielleicht mehr sagen.

Was das Wickeln angeht: Hier im Forum wird Dir sicherlich geholfen, falls Du Bedenken hast. Auch auf Youtube findest Du massenweise Videos dazu. Also keine Angst :)

So... das war mein "kurzer" Beitrag :D Mehr fällt mir nicht ein...

Viel Erfolg!


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#17 von Dampfphönix , 03.03.2017 12:05

Ich sehe es genau so...wortwörtlich wie aaarg!.

Es gibt ein spezielles Zuggefühl welches das klassische MTL dem Gefühl an einer Zigarette zu ziehen ähnlich macht.
Wenn man im MTL Bereich nicht zu frieden ist kann es sein das genau DAS der Grund ist. Man hat keinen VD der eine Befriedigung über das Sauggefühl erzeugen kann.
Die klassischen MTL VD hört man nicht und je fester man zieht um so dichter und geschmackvoller wird der Dampf innerhalb des einen Zuges.
Die wird über eine bestimmte VD Architektur erreicht wobei der VD dicht sein muss. Dicht ist wenn man das Luftloch zu hält und saugt, dann saugt sich das Driptip an der Zunnge fest. DAS! ist dicht,
sonst nichts.
Zu diesen VD gehört der Taifun GT als Referenz, der Kayfun Lite, der FEV 3.5, die meisten alten Genesis VD, der Expromizer der auch die klassische Architektur hat und einige noch erhältliche Tröpfler die auch keine AFC, sondern nur ein Luftloch haben.
Dieses spezielle Zuggefühl erreichen Wechselkopf VD nicht. Der Nautilus ist das beste Beispiel für "Ball durch Strohhalm". Für jemanden der KLassiker dampft ist der Nautilus unterirdisch, aber es ist ein gute Nuckeldampfe und zuverlässig.
Da kann man so feste ziehen wie man will, der Effekt auf die Dampfumsetzung ist gering, gegenüber einem Selbstwickler der ursprüngliches MTL kann ist er unbefriedigend.

Schau wie du ziehst. Ziehst du mit der Lunge Unterdruck oder mit der Mundhöhle? War das bei den Zigaretten auch so?
Genau hier ist der Punkt wo sich die Geister scheiden. Wer mit dem Mundhöhlenunterdruck Zigaretten gezogen hat der braucht um auf eine ähnliche Saugbefriedigung zu kommen einen VD mit klassicher Architektur.
Dazu muss man in die Vergangenheit schauen. Es wurden seit mitte 2014 keine mehr mit diesen Eigenschaften gebaut, ...aber genug von denen die eine AFC haben und einen festen Zug ermöglichen und die dann für alle passen die mit der Lunge Unterdruck ziehen (kurze die Lunge zusammen ziehen für einen kurzen Zug). Leider werden beide wirklich unterschiedlichen Saugmethoden in einem Topf geworfen und als MTL bezeichnet. Daher die Verwirrung und die Unmöglichkeit das passende auf Anhieb zu finden.
Kannst du sicher definieren wie du ziehst und ob das Zuggefühl maßgeblich zur Dampfbefriedigung beiträgt, dann hast du den Knoten gelöst. Dann können dir auch die wissenden Dampfer anhand deiner Aussagen das passende empfehlen.


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#18 von Beanfart , 03.03.2017 12:24

Ich hab jetzt nicht alle Antworten gelesen weil es mir jedesmal bei der Nennung eines Cubis den Magen umdreht aber vermutlich noch nicht genannt wurde der
Pipeline Mesmerize.

- MTL -> ja, und wie! selbst mit komplett offener AFC
- ca. 1,5ohm Fertigcoils (RBA ist hierfür erstmal nicht geplant) -> 1,8 Ohm
- Leistungsbereich 10 - max. 20W (länger Akkulaufzeit) -> best with 13-15W
- moderater Verbrauch -> sehr moderat, mir fast schon zu moderat im Hinblick auf Dampfentwicklung
- mind. 3ml -> Original 2ml, mit Extensiom 4ml
- max. 23mm -> 22mm, aaaber da stehen 2 Hebelchen für die AFC je ca. 1mm raus
- Dampfentwicklung sekundär -> so moderat wie der Verbrauch
- wenn mgl. Topfill -> ja, und einer der Wenigen der nicht dabei sifft
-Airflow Control (top oder bottom ... auch da solls ja Unterschiede geben) -> öhm, ja, irgendwie schon, die eigentliche Bremse ist aber der Coil selbst
- Preis bis 40€ -> ca. 34€ + ca. 9€ für die Tankerweiterung

Das ganze soll auf dem Pico 75 betrieben werden. -> und da kommen o.a. Hebelchen in's Spiel. Erst VD und dann Akkudeckel null Problemo, umgekehrt für Grobmotoriker bisschen Problemo, geht aber trotzdem ohne Schaden. Puristen leisten sich für ca. 13€ einen speziellen Deckel, ich nicht.

Geschmack in Ordnung, der Nauti ist auch nicht viel besser
Robust? Winziges und ziemlich massives Glassegment (austauschbar), der Rest aus ES macht mir einen ziemlich stabilen Eindruck


alle Angaben ohne Gewähr ...


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#19 von radelife , 03.03.2017 12:33

Wenn du erstmal bei den fertigköpfen bleiben willst, ist auch keine schlechte Idee.
Ich selbst habe mal den Cubis (ohne Pro) gehabt. Da habe ich immer mit der blubberei zu klagen. Der Pro scheint auch nicht viel besser zu sein. Aber trotzdem konnte ich die Blubberei beseitigen.
Den habe ich wieder abgegeben, weil es damals noch keine RBA-Köpfe gab.

Dann holte ich mir eine Joyetech Ego ONE V2 Mega.... und Bingo!

- MTL ja, nur mit den 1,0 Ohm Köpfen
- ca. 1,5ohm Fertigcoils (RBA ist hierfür erstmal nicht geplant) Gibts nur mit 1,0 Ohm, aber wenn du eine RBA hast, kannst du wickeln, wie es dir passt. Es gibt die 1,5 Ohm Clapton-Köpfe, aber die schmecken gar nicht!
- Leistungsbereich 10 - max. 20W (länger Akkulaufzeit) mit den 1,0 Ohm befeuere ich zw. 9,3-9,8W
- moderater Verbrauch ja
- mind. 3ml passen 4ml
- max. 23mm hat 22mm
- Dampfentwicklung sekundär auf jeden Fall genug!
- wenn mgl. Topfill nein, Tank muss abgeschraubt werden. Geht sehr easy ohne sauerei!
- Airflow Control (top oder bottom ... auch da solls ja Unterschiede geben) ja, bottom
- Preis bis 40€ zw. 10-15 EUR

Es gibt 1,0 Ohm Einweg- und 1,0 Ohm RBA-Köpfe und beide kosten im 5er Pack fast gleich.
Logischerweise kauft man RBA-Köpfe und wenn die Köpfe nicht mehr schmecken, kann man sie dummerweise auch wegwerfen ;-)
Wenn du einen Knopf mit 2 Löcher in den Stoff nähen kannst, kannst du auch die Watte der RBA-Kopf auch wechseln!!!
Da brauchst du den oberen Ring des Kopfes abzuschrauben und die Watte von der Seite vorsichtig rausziehen - und wenn die Coil dreckig/schwarz ist, dann einfach via 'dryburn' abbrennen und dann sauber machen - neue Watte wieder einschieben und bündig von beiden Seiten abschneiden, den Ring wieder dranschrauben, Watte mit Liquid befeuchten und wieder einbauen. Fertig!

Hat bei mir noch nie gesifft (ca. 1 Jahr betrieb), das Blubbern kommt selten mal vor. Brauchste dann Zewa/WC-Papier durch den Schlitz des AFC einschieben um die Liquidreste unter der Coil abzusaugen.

Mit dieser RBA kann man 5-15x die Watte wechseln / sauberbrennen, dann muss eine neue Wicklung her. Dann kannst du die Drahtsorte selbst aussuchen und höher als 1,0 Ohm wickeln. Das geht auch echt easy - einfacher als die RBA für Cubis!

Übrigens, die 1,0 Ohm Köpfe haben ein kleines Luftloch, die 0,5 Ohm oder weniger haben einen grösseren Luftloch und die sind MzL untauglich.
Schau' dir die letze Bilder mal an: Joyetech eGo ONE CLR 1,0 Ohm und Joyetech eGo ONE CLR 0,5 Ohm
Kleines Lexikon: CL = Einweg / CLR = (R = Rebuildable) = RBA

Der Geschmack ist super!

Und zuletzt ein Bild, wie das auf dem Pico aussieht: Eleaf iStick Pico 75w TC 18650 wechselbar (24)


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#20 von radelife , 03.03.2017 12:37

Übrigens, wenn du doch einen Selbstwickler willst, kann ich @aaargh! und @Dampfphönix nur beipflichten!


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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#21 von Beanfart , 03.03.2017 13:12

Jo, den eGo One Mega bzw. seine Tron Brüder hätte ich auch noch als Empfehlung auf dem Radar gehabt, speziell wegen den CLR-Köppen, aber leider ist Joyetech ja auf die grottigen Cubis umgeschwenkt und lässt die wesentlich besseren Vorgänger verhungern d.h. gibt's im Handel anscheinend nur noch im Ausverkauf.


alle Angaben ohne Gewähr ...


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#22 von black8ight , 03.03.2017 13:50

Hallo zusammen,

puh das ist gleich ne Menge mehr Information Damit muss ich mich in ner ruhigeren Minute mal ausführlich beschäftigen und mir alle VDs mal angucken.

Eingehen möchte ich aber schon mal auf die Frage zur Zugtechnik. Die Pyros habe ich "klassisch" per Underdruck der Mundhöhle gezogen. Anfangs habe ich das auch beim dampfen so gemacht, was aber auch dem geschuldet war, dass in den erstens Tagen starken Hustenreiz hatte und meinte es so besser regulieren zu können.
Inzwischen bin ich aber bei der Delta eher dazu übergegangen den Unterdruck über die Lunge/Zwerchfell zu erzeugen ... wobei ich hin und wieder noch über Backendruck ziehe. Ich merke beim Unterdruck per Lunge mit der Delta aber auch, dass ich mehr Volumen mit einem Zug aufnehmen kann, was mir bei der besser gefällt und auch der Flash ist angenehmer. Dadurch ziehe ich hingegen , wenn ich sie mit Backendruck dampfe, auch 2-3mal nach (also in den Mund, dann runter, nochmal in den Mund, wieder runter, nochmal in den Mund und runter und dann erst ausatmen). Die EVOD dampfe ich aber weiterhin nur über Backendruck und Nachziehen, weil mir da der Geschmack subjektiv besser rüberkommt. Anfangs habe ich die EVOD auf dem Wege öfter mal über 20-30 Minuten genuckelt, hatte dann aber auch kaum Flash. Inzwischen ist das bei beiden eher gleichmässig verteilt sprich ich nehme alle paar Minuten mal einen Zug und auch mal ne ganze Weile garnicht ... ganz so wie grad die Lust ist. Ich habe aber auch gemerkt dass ich den Flash nicht so stark brauche, bzw. garnicht so viel Druck auf der Lunge haben möchte.

Also so ganz eindeutig ist das (noch) nicht bei mir, vermutlich auch weil ich noch zu sehr an die alte Zugtechnik gewöhnt bin. Könnte womöglich auch zu früh für ein Nachfolgegerät sein? Im Moment habe ich aber das Gefühl dass ich eine Veränderung brauche.


Noch zu den "älteren" Geräten. Grundsätzlich bin ich da nicht abgeneigt. Aber dann halte ich einen Selbstwickler oder aber eine einsetzbare robuste RBA für sinnvoll, da es mit Ersatzfertigcoils womöglich künftig schwerer werden könnte. Das ist wohl aber ein Faktor der grundsätzlich die Einsatzdauer von VDs mit Fertigcoils beschränkt, sofern man nicht definitv sagen kann wie lange es Ersatzteile gibt. Klar, ein Gerät fürs Leben gibt es nicht, aber 3 Jahre finde ich doch schon kurz, auch wenn ein VD vielleicht "nur" 40 - 100€ kostet. Muss mir halt überlegen ob ich ev. wirklich direkt zum Selbstwickeln übergehen.

Melde mich später wieder. Und erst mal wieder ein riesen Danke für die vielen Antworten und die Hilfe.

Gruß Chris


♤ KANGER EVOD Pro 1,0ohm + Sony VTC4 2100mAh --> Unterwegs
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#23 von schatti , 03.03.2017 14:05

Zitat von radelife im Beitrag #19
Wenn du erstmal bei den fertigköpfen bleiben willst, ist auch keine schlechte Idee.
Ich selbst habe mal den Cubis (ohne Pro) gehabt. Da habe ich immer mit der blubberei zu klagen. Der Pro scheint auch nicht viel besser zu sein. Aber trotzdem konnte ich die Blubberei beseitigen.
Den habe ich wieder abgegeben, weil es damals noch keine RBA-Köpfe gab.

Dann holte ich mir eine Joyetech Ego ONE V2 Mega.... und Bingo!

- MTL ja, nur mit den 1,0 Ohm Köpfen
- ca. 1,5ohm Fertigcoils (RBA ist hierfür erstmal nicht geplant) Gibts nur mit 1,0 Ohm, aber wenn du eine RBA hast, kannst du wickeln, wie es dir passt. Es gibt die 1,5 Ohm Clapton-Köpfe, aber die schmecken gar nicht!
- Leistungsbereich 10 - max. 20W (länger Akkulaufzeit) mit den 1,0 Ohm befeuere ich zw. 9,3-9,8W
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Logischerweise kauft man RBA-Köpfe und wenn die Köpfe nicht mehr schmecken, kann man sie dummerweise auch wegwerfen ;-)
Wenn du einen Knopf mit 2 Löcher in den Stoff nähen kannst, kannst du auch die Watte der RBA-Kopf auch wechseln!!!
Da brauchst du den oberen Ring des Kopfes abzuschrauben und die Watte von der Seite vorsichtig rausziehen - und wenn die Coil dreckig/schwarz ist, dann einfach via 'dryburn' abbrennen und dann sauber machen - neue Watte wieder einschieben und bündig von beiden Seiten abschneiden, den Ring wieder dranschrauben, Watte mit Liquid befeuchten und wieder einbauen. Fertig!

Hat bei mir noch nie gesifft (ca. 1 Jahr betrieb), das Blubbern kommt selten mal vor. Brauchste dann Zewa/WC-Papier durch den Schlitz des AFC einschieben um die Liquidreste unter der Coil abzusaugen.

Mit dieser RBA kann man 5-15x die Watte wechseln / sauberbrennen, dann muss eine neue Wicklung her. Dann kannst du die Drahtsorte selbst aussuchen und höher als 1,0 Ohm wickeln. Das geht auch echt easy - einfacher als die RBA für Cubis!

Übrigens, die 1,0 Ohm Köpfe haben ein kleines Luftloch, die 0,5 Ohm oder weniger haben einen grösseren Luftloch und die sind MzL untauglich.
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dem kann ich nur zustimmen, außer dem wickeln, da ich es für unnötig halte bei preisen von 1,99€ pro Verdampfer die auch noch 2 Wochen + halten.
Ich selbst habe so alles an Verdampfern hier, aber mein Main Verdampfer ist und bleibt der Ego One V2.
Was unkomplizierteres und zuverlässiges gibt es in meinen Augen nicht.

wegen dem wickeln nochmal:
da Investiere ich lieber einmalig 100€ in Verdampfer und habe damit ~2 Jahre sicher Verdampfer Versorgung gewährleistet.


 
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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#24 von LoQ , 03.03.2017 14:07

Zitat von black8ight im Beitrag #8


Hi LoQ,

vorweg mal zum Thema Selbstwickeln. Könnte ich theoretisch nicht jede Wicklung verbauen, sprich auch über 1,0ohm, sprich die angepeilten 1,5ohm? Und würde der Melo 3 dadurch doch zur Backendampfe? Ih meine, worüber definiert man das im Allgemeinen? Nur über den Zugwiederstand und höher ohmige coils? Bezüglich Zugwiederstand brauche ich nicht unbedingt wie bei der Pyro, den Delta kann ich auch prima mit ganz offener Airflow dampfen. Ansonsten bin ich dem Selbstwickeln nicht abgeneigt, war künftig eh angedacht. Gingen denn auch Fertigwicklungen in die Melo RBA und wie oben geschrieben auch mit über 1ohm? (auch in Hinblick auf die Nautilus RBA)

Du kannst die RBAs natürlich höherohmig wickeln, allein den Zugwiderstand bekommst du darüber eben nicht geändert. Deshalb ist der Melo auch nur eine sehr eingeschränkte Empfehlung. Ich schreibe unten noch etwas zu M>L /D>L etc.


Danke für den Link zum Nautilus Tank, damit wäre das "Problem" schon mal gelöst. Bisher hörte man vom Nautilus ja sehr oft, er sei geschmacklich in seinem Preissegment DAS Ding. Das scheint aber auch Ansichtssache zu sein. Da müsste man mal testdampfen können. Macht die Sache natürlich nicht leichter.

Der Nauti ist nicht DAS Ding, vielleicht das bekannteste Ding. Wohnst du im Rhein Main Gebiet, dann könnten wir vielleicht ein Testdampfen arrangieren: Nauti, Melo, Tron etc.

Der Tron sieht interessant aus. Auch hier stellt sich mir die obige Frage höherohmiger Wicklungen für die RBA. Bottomfill fände ich jetzt sekundär, wenn dafür der Geschmack überzeugt. Ball durch Strohalm brauche ich wie gesagt nicht unbedingt. Allerdings sollen ja unten liegende Airflows gerne siffen, andererseits aber geschmacklich besser. Wieviel ist da dran?

Klar können die siffen und manchmal tun sie es auch Es gibt allerdings einige Tricks dem zu begegnen (z.B. höherer VG Anteil im Sommer, bei 35 Grad Aussentemperatur wird das auch etwas flüssiger, Watteverlegung etc pp). Das lernst du mit dem jeweiligen Verdampfer. Top Airflow schmeckt halt oft anders, oder hat eine aufwändigere Architektur um die Luft unter die Coils zu bringen.....




Tja, scheint nicht ganz leicht mit den Backendampfern zu sein, die Auswahl scheint ja recht begrenzt, zumindest wenn man guten Geschmack wünscht. Aber da komme ich zu meiner These/Frage der Definition zurück. Kann ich eine nicht klassisch für MTL ausgelegter Verdampfer mit hochohmigen Coil und moderatem Zugewiederstand (mein Vergleich mit voll geöffnetem Delta) zur einer Backendampfe werden? Ansonsten bin ich aber auch für weitere Alternativen offen und dankbar.




Nun noch was zu M>L "Hybrid" und D>L dampfen, einfach weil das ein komplexes Feld ist und die Menschen gerade hier sehr viele Eigenheiten ausbilden. Das ist gut so, aber manchmal etwas verwirrend, weil hier der gleiche Begriff für ganz unterschiedliches Dampfer*innenverhalten herhalten soll.
"Backenhörnchen" ist ja der manchmal geliebte, manchmal gehasste Begriff für die Menschen, die den Dampf gerne, wie den Ball durch den Strohhalm, rein mit dem Unterdruck der Mundhöhle einsaugen, klassische M>L Dampfer*innen halt.
M>L dampfen aber auch Menschen, die weniger auf den Unterdruck der Mundhöhle setzen, sondern dafür eben auch die Lungenfunktion des saugens mitbenutzen, um den Dampf in der Mundhöhle zu sammeln und dann das Ganze eben erst zu inhalieren.
Für Backenhörnchen ist das schon nicht mehr das "reine M>L", für viele andere Dampfer*innen schon. Modernere Architekturen sind oft offener gestaltet und lassen die ganz klassische Form des saugens kaum mehr zu, weil dafür zu offen angelegt (AFC usw.). Hier kommt es dann spätestens zu Verwirrungen, ich selber habe ein knappes halbes Jahr gebraucht das zu verstehen.
Ich bewege mich da immer noch nur an der Oberfläche, Menschen wie z.B. Phönix sind was das klassische M>L angeht viel strenger und können das auch viel besser erklären.

Einher geht mit dieser Debatte auch noch viel "Nebenrauschen", dass sich dann darüber bemerkbar macht, dass über Anblasverhalten des Luftstroms, Geschmack, Liquidverbrauch und Stromverbrauch gestritten wird. Es nimmt manchesmal schon regelrecht ideologische Züge an (damit meine ich alle, also nicht nur Vertreter*innen einer bestimmten Dampfart)

Ich bin wohl am ehesten so ein Dampfer, der mithilfe der Lunge das inhalieren vorbereitet, an manchen Tagen aber eben auch Ausflüge ins D>L macht.
Um die Debatte etwas zu entspannen versuche ich hier den Begriff des Hybriddampfens zu etablieren, allerdings scheint der vorbesetzt im Sinne des Dual_users zu sein (also rauchen und dampfen). So bin ich manchmal unklassischer M>L Dampfer und manchmal hedonistischer D>L Dampfer ;-)))

D>L ist in dem Verhältnis der einfachste, weil vielleicht auch jüngste und am wenigsten umstrittene, Begriff.
Oder die D>L Fraktion beschwert sich einfach nur nicht ;-)) Mensch zieht von Anfang an mit dem Unterdruck der Lunge und gleich auch dahin (heftig atmen eben). Mit z.B. dem Melo geht das eingeschränkt, ein Teil der D>L Fraktion mäkelt da dann an der für sie eingeschränkten Airflow. Dito der Tron. Es sind beides keine reinen D>L Verdampfer, da gibt es andere, deren Architektur wirklich offenes Scheunentor ist.

Der Tron ist für mich ein unklassischer M>L Verdampfer mit gutem Geschmack ;-)


"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." E.Snowden

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RE: Tankverdampfer gesucht: MTL 10 - 20W / ca. 1,5ohm

#25 von radelife , 03.03.2017 14:32

Zitat von black8ight im Beitrag #22
Noch zu den "älteren" Geräten. Grundsätzlich bin ich da nicht abgeneigt. Aber dann halte ich einen Selbstwickler oder aber eine einsetzbare robuste RBA für sinnvoll, da es mit Ersatzfertigcoils womöglich künftig schwerer werden könnte. Das ist wohl aber ein Faktor der grundsätzlich die Einsatzdauer von VDs mit Fertigcoils beschränkt, sofern man nicht definitv sagen kann wie lange es Ersatzteile gibt. Klar, ein Gerät fürs Leben gibt es nicht, aber 3 Jahre finde ich doch schon kurz, auch wenn ein VD vielleicht "nur" 40 - 100€ kostet. Muss mir halt überlegen ob ich ev. wirklich direkt zum Selbstwickeln übergehen.

Ich habe 3 Stangen (= 15 St.) Ego ONE RBA-Köpfe besorgt und habe immer noch den ersten Kopf in Betrieb seit ca. 1 Jahr. Natürlich wurde dieser Kopf mehrmals neu bewattet und gewickelt. Die scheinen unkaputtbar zu sein, auch die Silikondingens!
Für die Zukunft brauche ich keine Sorgen zu machen. Wenn der VD mal runterfällt und kaputt geht, nutzen die restl. Köpfe nicht mehr ;-)
Daher habe ich auch mehrere Ego ONE VD, auch eine Mini mit 17mm Durchmesser.

Aber ich dampfe hauptsächlich mit reiner Selbstwickler (Kayfun Lite plus - einer meiner besten echte MzL-VD).

Zitat von schatti im Beitrag #23
dem kann ich nur zustimmen, außer dem wickeln, da ich es für unnötig halte bei preisen von 1,99€ pro Verdampfer die auch noch 2 Wochen + halten.

Da hat der schatti eigentlich auch recht. Aber ich habe meine Lieblingsliquids und die machen die Einwegköpfe zwischen 4-7 Tagen dicht. Daher sind die RBA-Köpfe für mich sinnvoll.
Ausserdem dampfe ich noch andere Liquids, die nach 2 Tanks die Coil total zubetonieren, daher kommen nur reiner Selbstwickler in Frage.


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