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[Review] IJOY Captain ARRRRR-TA

#1 von Delirium8994 , 25.08.2017 17:05

Willkommen an Bord, Landratten!

Hier eine Review zum Captain RTA von IJOY, ein solider Selbstwickelverdampfer mit entnehmbarem postless Deck, Airflow von der Seite und von Unten, sowie ein Topfilling zum seitlichem aufschieben.
(Klick macht Bilder Groß!)

https://vapesourcing.com/ijoy-captain-rta.html

Wie immer erst die Eckdaten:

Erhältliche Farben: Schwarz, Gunmetal, Silber, Blau
Durchmesser: 25mm, am Airflowring ist die dickste Stelle 25,5mm, die Topcap hat ca24mm
Höhe: 52mm mit Driptip
Volumen: 4ml
Goonstyle/810er Ultem Driptip mit 18,5 mm Außendurchmesser (!)
Der Kamin hat 7mm Durchmesser
Postless Deck entnehmbar (Aussicht auf andere Decks?)
Das Deck hat je einen Schlitz unter der Coil und je einen Schrägen Auslass seitlich zur Coil

Im Lieferumfang:

Ersatzglas, Ersatzdichtungen, Ersatzdichtung für den Topfillport, Kreuzschlitz Schraubendreher, Imbus, Watte, 2 Fused Clapton Coils, 2 Ersatzschrauben fürs Deck, eine Ersatzschraube für die Befestigung des Topfilltürchens, eine Vapeband und ein 510er Driptipadapter.


Schauen wir uns ertstmal die Einzelteile an:

Angefangen beim Driptip. Das Riesendriptip lässt einen Scheuentorluftzug vermuten, dass ist bei diesem Verdampfer gar nicht so der Fall. Der Captain hat auf offener Einstellung durchaus einen gewissen Zugwiderstand, was wohl unter anderem auch an dem engen Kamin liegt. Der hat nur 7mm Durchmesser und ist für das monströse Driptip etwas arg klein. Ich dachte zuerst, dass der Tank mehr Durchzug bietet. Jedenfalls finde ich das Driptip viel zu groß und in dem Fall auch irgendwie unsinnig. Gut, dass ein Driptipadapter beiliegt, aber es hätte für meinen Geschmack ein dezenteres Driptip gereicht.

Als nächstes die Topcap mit Topfilling. Man kann hier noch weiter auseinander nehmen, auf der Unterseite befindet sich noch eine weitere Imbusschraube. Ich habe mich erst gewundert, warum ein Imbusschlüssel mitgeliefert wird, wenn doch das Deck Kreuzschlitzschrauben hat, bis ich dann diese Schraube hier Entdeckt habe.

Die Schraube dient als Stopper für den Topfill-Slider. Schraubt man die raus, kann man den Schieber ganz rausdrücken, um so die Teile zu reinigen oder die Silikondichtung zu tauschen.
Insgesamt ist das Topfilling ganz gut, vor allem aber weil es kaum kleckert. Dadurch, dass die Öffnung sehr vertieft liegt, hat man kein Liquidgekleckere beim Schließen. Allerdings kommt man aber nicht mit jeder Flasche ohne weiteres dran. Flaschen mit dickem Verschluss, etwas die von Big-Mouth Aromen, haben keine Chance. Insgesamt ist die Öffnung doch recht klein ausgefallen. Für die meisten Flaschen aber trotzdem noch zu gebrauchen.
Mir ist aber auch noch aufgefallen, dass bei diesem Verdampfer an einigen Ecken recht viel Platz verschwendet wurde, was zu Lasten der Tankkapazität geht. Der Topfillport hätte in der Höhe insgesamt schmaler ausfallen können, um noch etwas mehr Liquid unterzubringen.

Als nächstes das Tankglas, wovon noch ein zweites beiliegt.

Dann kommt die Verdampferkammer mit Kamin. Die Kammer ist recht klein für einen Dualcoil Verdampfer und trotzdem bekommt man größere Coils unter. Die Coils die mit dabei sind haben 3mm Innendurchmesser und sind Fused Claptons. Die gehen gut rein und man hat trotzdem noch etwas Platz. Unten kommen noch Bilder dazu.
Die Liquidlöcher sind sehr großzügig und lassen sich zum Befüllen verschließen. Auf der Tankkammer selbst ist ein Piraten/Captain Kopf eingraviert, sehr niedlich^^ Ansonsten ist an der Kammer nix weiter spezielles. Könnte glatt Griffin draufstehen.
Wie schon erwähnt ist der Kamin mit 7mm Durchmesser etwas kleiner als das Riesendriptip vermuten lässt. Der Zug ist aber trotzdem sehr angenehm und turbulenzfrei .

Kommen wir zum Deck. Da handelt es sich mal wieder um ein Postless Deck. Der Nachteil dabei, man muss erstmal die Füßchen der Coils zurechttrimmen. Das ist am Anfang recht nervig, aber das ist bei dem Deck ganz gut gelöst, siehe unten.
Das Deck lässt sich, wie beim Aromamizer, komplett aus dem Tank entnehmen. Das erleichtert zum einen das Wickeln, zum anderen hat man die Möglichkeit, hoffentlich bald auch andere Decks nutzen zu können.

Zuletzt die Base mit Airflowring. Auch hier hätte man etwas platzsparender designen können. Damit man vllt noch auch 5ml Liquidkapazität kommt, aber gut 4ml mit gutem Topfill kann man verkraften.



So nehmen wir das Deck unter die Lupe


Komplett vergoldet kommt es daher und ist auf den ersten Blick sehr löchrig. Rechts ist der positive Block, der Rest ist alles negativ und anständig voneinander isoliert. Längs entlang der unteren Airflowöffnungen werden die Coils ausgerichtet. Leider sind die Befestigungslöcher nicht in irgendeiner Art versetzt, sodass man die Füßchen nachher nicht zurecht biegen muss. Bei Velocity Decks nimmt man ja pro Seite immer ein oberes und ein unteres Loch und die Wicklung richtet sich fast von selbst aus.
Bei diesem Deck sind die Coils erst krumm drin und müssen dann in Position gebogen werden.

Seitlich durch die Liquidöffnungen, bzw Wattetaschen haben wir den Zugriff zu den Schrauben. Finde ich schön gelöst.
Der Blick von Unten zeigt uns die Luftöffnung für die seitliche Airflow und es lässt sich der Einlass für die Bottomairflow erkennen.
Die Öffnungen sind sehr "allgemein" gehalten, weshalb ich mir sehr gut vorstellen kann, dass da noch andere Decks kommen werden, die von der Base mit Luft versorgt werden können. Ein Singlecoildeck fände ich echt super. Man kann dieses Deck natürlich auch mit einer Wicklung betreiben, aber die müsste dann schon recht groß sein um etwas vom seitlichen Luftzug mitzukriegen. Außerdem müssen die beiden Watteenden auf 4 Taschen aufgeteilt werden.
Leider sieht man es auf dem Bild nicht so gut, aber der Pluspol schaut gewaltig weit raus, ca 1,5 mm! Also scheint der Verdampfer auch was für Mechmods zu sein.



Wenn man die Coils nun einbauen will und die Länge der Füßchen haben will, kann man die Wickelhilfe nehmen und die Coils am Rand des Decks auflegen und man sieht am Liquideinlass, wo man Abschneiden muss. Einmal abgezwickt kann man die nächsten 3 Füßchen nach Muster kürzen et voilà, so schwer ist es gar nicht ohne Posts zu wickeln.

So sieht es aus, wenn man die mitgelieferten Coils reinzimmert. Die Kommen auf ca 0,2 Ohm raus und liefern bei 75 Watt schon anständige Wolken. Der Geschmack ist ziemlich gut. Mit anderen Coils geht da bestimmt noch mehr.
Also die Coils nacheinander einschrauben und zurechtrücken. Dabei in Richtung der seitlichen Airflow drücken. Vorsicht nix berühren!
Die Watte lässt sich sehr schön in die Taschen legen, sie muss aber eine Biegung nach außen machen, weil die Coils seitlich versetzt zu den Taschen sind. Auf dem Bild ohne Watte kann man es sich gut denken. Ansonsten lässt sich aber alles schön verstauen.

Wenn man es soweit hat, kann man dann den Tank aufsetzen und das Deck abdrehen.


So jetzt kommt eine große Besonderheit des Verdampfers. Der lässt sich komplett, samt Airflowring um das Deck verdrehen. Das Deck sitzt fest auf dem Akkuträger und der Tank ist drehbar. Etwas komisch, ja. Der einzige Zweck warum das so gemacht wurde, ist die Liquidcontrol.
Das ganze Konzept ist…naja nicht so geil. Ich vergleich das gern mal mit dem Aromamizer. Der bietet auch Zugriff auf das Deck von unten. Gut er hat eine Seitliche Airflow und man sieht durch die Luftlöcher direkt die Coils und vorallem hat er eine aufwändigere Liquidcontrol mit zusätzlichem Boden und Drehring bla bla… viele Einzelteile, aber es funktioniert OHNE irgendwelche Einschränkungen! Die vielen Einzelteile muss man nichtmal unbedingt bei der Reinigung ertragen.
Beim Captain gibt es durch dieses Design ein paar Nachteile. Zuerst der Ganze Tank ist drehbar. Wenn man den Tank in der Hosentasche hat verdreht der sich schonmal und schließt die Liquidzufuhr. Achtet man nicht drauf kann man schonmal trocken dampfen.
Will man den Airflowring verstellen, dreht sich nicht der Airflowring, sondern der Tank macht Pirouetten… Man muss also erstmal den Tank festhalten und kann dann den Ring drehen.
Außerdem dreht sich der Tank doch recht leicht. Das ganze könnte viel mehr Reibung vertragen.
Zumindest haben die an einen Stopper gedacht. 360° Drehungen macht der also nicht. Sind eher 300° Drehungen. Das hätte IJOY auch besser machen können. So, dass sich der Tank nur so weit drehen lässt, dass es reicht die Liquidcontrol zu öffnen und zu schließen.
Wenn man den Tank auf einen / bzw von einem Akkuträger schrauben will, muss man erstmal den Tank soweit drehen, bis der Stopper greift.
Das ganze Gedrehe hat allerdings noch keine Kratzer auf meinem AT hinterlassen. Es ist kaum ein Spalt zwischen Mod und Verdampfer, aber es reicht.

Kommen wir langsam zum Ende:

Was mir nicht so gefällt:
-Ich habe mehr Luftzug erwartet, das Driptip schreit ja förmlich danach.
-Das ganze Drehbarer Tank Konzept nur um die Liquidcontrol unter zu bringen ist etwas seltsam. Stört im Alltag zwar weniger als es sich jetzt anhört, aber das kann man echt besser lösen. Meine Idee, man könnte den Tank ähnlich wie beim Kayfun 5 nach oben ziehen und dann den Liquidflow einstellen, nach unten drücken und die Position rastet ein.
-Wo es jedoch stört ist bei der Airfloweinstellung. Man stellt jetzt net ständig dran rum, aber wenn, dann muss man den Tank festhalten sonst drehts nur durch. Viele Schließen nach dem Dampfen die Airflow komplett um eventuelles Auslaufen zu verhindert oder Staub abzuhalten, die werden keine Freunde mit dem Captain.
-Insgesamt ist der Airflowring zur Hälfte Überflüssig. Die Einlässe sind (zumindest für dieses Deck) überdimensioniert. Die Luftschlitze am Deck alleine schränken den Luftzug bis zur "Halbzueinstellung" des Airflowrings ein. Man spürt also erst in der zweiten Hälfte eine Veränderung des Zugwiderstands.
-Wie schon beschrieben, wird an zwei Stellen, Base und Topcap, viel Platz verschwendet. Deshalb auch nur 4ml Tankvolumen.
-Die Topfillöffnung ist sehr vertieft, was den Zugang mit dickeren Befüllstutzen unmöglich macht. Allerdings ist es kleckerfrei!

Was mir gefällt:
-Das Design ist sehr schön. Mir gefällt meine Gunmetall Variante sehr gut auf dem Gunmetal Alien! Sogar das Riesendriptip sieht im Gesamten passen aus. Wird trotzdem ausgewechselt :P
-Die Verarbeitung ist super. Das Deck hat zwar ein paar Franzen an den Kanten (Seitliche Airflow) aber sonst durchweg top.
-Auch wenn die Topfillöffnung seine Schwächen hat finde ich sie persönlich sehr gut. Kleckerfrei, einfach zu bedienen und sehr stramm.
- Der Geschmack ist sehr gut. Die Seitliche Airflow sieht etwas nach verschwendetem Luftzug aus, aber die Wicklung lässt sich so positionieren, dass man da einen guten Geschmack rauszaubern kann. Der Airflow insgesamt ist sehr smooth. Ich werde mal andere Coils probieren und bin schon gespannt wieviel da noch geht.
- Das entnehmbare Deck, auch bei vollem Tank, ist auf jedenfall gut durchdacht. Andere postless Decks sind stressiger zu wickeln. Außerdem wird es bestimmt auch andere Decks als Zubehör geben.

Nun ja, der Tank ist nicht ganz das, was ich erwartet hatte, macht aber trotzdem eine ganz gute Figur. Es gibt durchaus bessere, aber vielmehr schlechtere Selbstwickler auf den Markt. Für den Preis bekommt man aber einen Verdampfer mit guter Verarbeitung, der teurer aussieht als er ist.


"If voting did anything, if it had any effect; they wouldn't let us do it."


 
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RE: [Review] IJOY Captain ARRRRR-TA

#2 von Sternenwolf , 25.08.2017 18:35

Danke für den interessanten Review ...

Erst hatte ich mich gefreut, als dann doch der Atomizer auch als RTA-Version angeboten wurde. Aber nach genauerem Hinsehen habe ich dann doch dankend verzichtet. Zumal ich ja einige Captain Box Mods habe, zu denen beispielsweise der 30er Aromamizer PLUS in BLACK oder GUN deutlich besser kommt.

In Rainbow habe ich noch nichts Passenderes als den Rainbow Cigpet oder den Rainbow TFv12 gefunden.


Auf den blauen Captain (dessen Auslieferung heute um 11 Tage verschoben wurde), passt sicher der MAXO V12 RTA ...

Ich sehe für mich persönlich nicht wirklich Bedarf für den Captain RTA ... und wie du schon so richtig schriebst: Es gibt durchaus Besseres ...


 
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