26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?

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27.04.2016 17:09
#26 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von vaping falconer im Beitrag #25


Solche Aussagen verstehen wir als Dampfer durchaus richtig, der "gemeine" Fernsehzuschauer, der sich nie mit der Dampfe auseinandergesetzt hat, aber nicht. Für einen "Unbedarften" lautet die Aussage, die er vermutlich versteht, daher: Wenn man dampft, ist man nicht mehr interessiert ganz aufzuhören - ergo ist Dampfen (auch) schlecht, weil es die Sucht fortsetzt. .

Denk da grade an eine Begegnung mit einer Krankenschwester aus der Uni. Sie meinte, neeeein, sie würde niemals umsteigen auf die Dampfe, sei ja auch nicht besser. Entweder ganz oder gar nicht meinte sie. Also lieber ganz...rauchen.


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27.04.2016 17:13
avatar  Tormk
#27 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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So schlimm wie sonst war er wirklich nicht.
Tendenz klar besser als sonst.
Die Dampfprobiertheken sind von den Offline Stores von GermanFlavours.


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27.04.2016 17:15
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#28 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von heimchen im Beitrag #4
Diese Probedampf-Tresen gabs auch auf der Messe, sah lustig aus. Der Bericht hätte von der Messe sein können, sah irgendwie genau so aus.

Ich bin aber eher anderer Meinung, was die Anzahl Ärzte-Empfehlung angeht, in ihrer Praxis und quasi im stillen Kämmerlein empfehlen sie sehr wohl dieses "neumodische" Ding als Raucherentwöhnungshilfe, so doof sind die nämlich nicht, nur feige! Sie wissen ganz genau dass es hilft, nur öffentlich sagen wollen sie es nicht, denn da gehts ums Geld, ihren Ruf etc.



Nicht nur der "Ruf" - eventuell die berufliche Zukunft als Arzt ansich; Die Ärztekammer hat auch eine Ethikkommission und ein Arzt, der sich völlig daneben benimmt, dem kann von dieser Ethikkommission durchaus rechtskräftig die Approbation entzogen werden.
Sind wir bitte mal ehrlich : AM BESTEN wäre es, sich GAR NICHTS VERMEIDBARES in die Lunge zu ziehen - weder Dampf noch Rauch. Das ist das, was genau so richtig ist und ein Mediziner seinen Patienten auch sagen muss. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass der Dampf nicht so schlimm wie der Rauch ist.
RAUCHEN und DAMPFEN is genau wie der Unterschied zwischen
a) sich mit Rattengift vermischtes Heroin aus ner dreckigen Nadel in nem Bahnhofsklo in irgendeine Vene zu jagen
und
b) unter Beobachtung "sauberes" Methadon zu schlucken
-> Kein Mensch würde einem nicht Heroinabhängigen, der ankommt und sagt :

" hey - ich hab Lust Irgendwas zu nehmen, was nen Kick bringt...."

deswegen nun raten, lieber Methadon zu schlucken als Heroin auszuprobieren - oder ?

Ein Arzt, der lauthals postulieren würde, lieber zu Dampfen als zu Rauchen, bewegt sich auf Glatteis, dass sehr glatt und zudem noch sehr dünn ist. Deswegen gibts derartige Ratschläge nur sehr selten und dann "unter der Hand" - also nicht belastbar.


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27.04.2016 17:16 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2016 17:18)
#29 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von heimchen im Beitrag #20

Und der Abschlussbericht geht dann an wen? An die PöLa?

Solange solche positiven Abschlussberichte einfach intern bleiben und nicht an die allgemeine Öffentlichkeit oder an Fachtagungen präsentiert werden, wo das DKFZ, BfR, BMEL anwesend sind, nützen sie leider unserer Sache nichts



Pöla kennen die meisten Ärzte nicht einmal. Falls er aber mit dem Thema Dampfen vertraut ist - was die Allerwenigsten sind - wird er Dir wohl erklären, das Du durchaus weiter dampfen kannst. Mit "teurer als Zigaretten und reglementiert weil TPD2" brauchst Du dem nicht zu kommen. Zigaretten sind auch teuer. Das interessiert den nicht. Für einen Arzt ist das ein Nikotinersatzprodukt - wie die Pflaster - das helfen soll aufzuhören, mehr nicht. Kein Arzt wird Nikotinkonsum grundsätzlich befürworten.


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27.04.2016 20:02
avatar  Bastel
#30 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von Stefan Taubert im Beitrag #28
-> Kein Mensch würde einem nicht Heroinabhängigen, der ankommt und sagt :

" hey - ich hab Lust Irgendwas zu nehmen, was nen Kick bringt...."

deswegen nun raten, lieber Methadon zu schlucken als Heroin auszuprobieren - oder ?


Nein, weil Methadon eben (zumindest laut Wikipedia) NICHT kickt. Gerade desshalb wirds ja in den Substitutionsprogrammen verwendet.

Nur Träumer werden die Sterne erreichen

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27.04.2016 20:29
avatar  JT1983
#31 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Also ich find das was der Arzt da von sich gibt auch nicht gerade positiv, wenn es auch schlimmere Interviews in den Medien gibt. Es gibt ja auch ab und an Dampfer die es schaffen komplett auf Nikotin zu verzichten und das dank der E-Zigarette. Ich habe es innerhalb von einem Monat geschafft von 12mg auf 6mg Nikotin runterzustufen und das obwohl das gar nicht so geplant war. Der Suchtberater zum Ende des Beitrages ist noch mal ein Thema für sich, aber was soll der schon anderes sagen. Das ist ja sein Job.

Rock on'

Greetz JT


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27.04.2016 20:38 (zuletzt bearbeitet: 27.04.2016 20:41)
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#32 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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nun denn, er antwortet aus seiner Sicht, es gibt ja auch genuegend rauchende Aerzte, deshalb muessen sie das ja nicht unbedingt empfehlen, obwohl sie andere Menschen eben in anderen Bereichen zur Heilung verhelfen - wen juckts z.B., dass der Orthopaede raucht, wenn er jmd. einen neuen Wagner-Cup (Zementhuefte z.B.) gut einbaut und einen guten Anaesthesisten dabei in der Privaten hat, wer fragt denn danach. ob der raucht? Im Gegenteil, die fragen doch auch immer, ob man raucht, damit sie ja gewappnet sind bei einer OP, das im Goodwill, das der jenige lebend wieder vom OP-Tisch aufwacht.

Dr. Klinke im Video wurde natuerlich vor dem Zusammenschnitt das Video gezeigt, schliesslich hat er eine Praxis und einen Ruf und wenn er fuer sich sagt, er wuerde lieber ganz auf Nikotin verzichten, dann ist das eben seine Meinung, er traute sich zumindest mit seiner Nautilus vor die Kamera.

Fuer uns Dampfer, zumindest fuer mich, ist das nicht aussagekraeftig, das muessen die penetranten Exraucher, die es schon immer gab, oder auch die Nichtraucher entscheiden, die entscheiden ja eh so vieles heutzutage und insgeheim


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27.04.2016 20:42
avatar  Rudi66
#33 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Leider sind wir Dampfer von den bisherigen Berichten dermassen an ein unterirdisches Niveau gewöhnt das uns selbst ein so schwacher Bericht beinahe gut erscheint.....
Was der Arzt da über Nikotin zum besten gibt zeugt höchstens davon das sein Wissensstand seit 6 Jahren kein Update mehr geniessen konnte......
Und auch das mit der Eisdiele passt genau ins heidelbergsche Desinformationsgeschwafel........
Das einzig positive ist nur das hier die Dampfe ausnahmsweise nicht als noch schädlicher als die Kippen dargestellt wurde......das wars aber auch schon.

vaporo ergo sum

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27.04.2016 21:39
#34 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Dieser ungekämmte Ewigjungbleibende mit dem Schalchic aus den 80er Jahren - - ich frage mich immer: Haben die wirklich einmal Jugendliche kennengelernt, die wild auf's Früchtedampfen sind?

Das müßte diesen ganzen "Experten" doch selbst einmal auffallen, daß sie diese Märchengestalten von PöLa & Konsorten in der richtigen, echten Realität nur schwerlich finden werden.


Das Leben hat keinen Reset-Button.

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27.04.2016 21:39
#35 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von Bastel im Beitrag #30
Zitat von Stefan Taubert im Beitrag #28
-> Kein Mensch würde einem nicht Heroinabhängigen, der ankommt und sagt :

" hey - ich hab Lust Irgendwas zu nehmen, was nen Kick bringt...."

deswegen nun raten, lieber Methadon zu schlucken als Heroin auszuprobieren - oder ?


Nein, weil Methadon eben (zumindest laut Wikipedia) NICHT kickt. Gerade desshalb wirds ja in den Substitutionsprogrammen verwendet.



Ich kennen jemanden, er es geschafft hat, von den harten Drogen runterzukommen. Ohne Methadon ist er mehr oder weniger immer wieder mal rückfällig geworden, nicht so krasse, wie in alten Zeiten, aber das MAss zur Straffälligkeit war dannimmer wieder mal drin.

Seit er auf Methadon ist, geht's im tatsächlich besser, obwohl Methadon eigentlich auch nicht viel besser ist als andere, saubere Drogen.
Der Vorteil bei Methadonpatienten ist aber, das sie täglich kontrolierbar und im Grunde genommen auch erpressbar sind.
Ist nichts anderes wie ein 'Berufskiffer', der sich seinen Bedarf aus unsicheren Quellen deckt und nun zur staatlichen Freude sich regelmässig seine THC-Protion aus apothekenreinem Kram abholen darf. Wie da die Preise liegen ist auch bekannt.
Methadon stufe ich etwa so ein, als wennman einem Alkoholkranken unter amtsärztlicher Aufsicht anstatt irgendwas zu saufen, bis er umfällt, täglich die 100 Gramm Vodka im Amt in den Hals schüttet. Ist der arme Mensch erstmal an die Regelmässigkeiten der täglichen Einnahme gewohnt, wird er auch kaum noch unkontroliert in der Gegend rumtorkeln, sondern sich täglich zur festen Zeit an der Tränke einfinden. Nur das dumme daran ist: die Alkoholsucht wird dadurch auch nicht bekämpft- nur kontrolliert und zwar inclusive des kranken Menschens.


Was die Aussagen des Arztes betrifft. Zugegeben: einiges hätte man positiver formulieren können, für uns Dampfer, die nur eben mal einen Bericht gesehen hätten, kommt das natürlich erstmal positiv rüber, weil wir eben wissen, wie das früher mal war, vor allem, wenn man vielleicht auch gelitten hat wie Hund und wirklich schon ernsthaft krank war durch diesen bösartigen Nikotinabusus.
Und eben genau DAS steht in den Krankenblättern. Nikotinabusus. Heisst leider nichts anderes, als die meisst irreparabele Schädigung des eigenen Körpers durch übermässigen TAbak/Zigarettengenuss.
Und Abschlussberichte gehen meisst an die Krankenkassen, denn die sollen ja den Doc für seine Arbeit entlohnen.

Einige kommt mit der Zeit wieder. JA, auss Sicht eine Arztes dürfte es eigentlich nur heissen: Sogar dampfen ist (auch wenn es garnicht bewiesen wäre) wahrscheinlich schädlicher als eben NICHT zu dampfen und NICHT zu rauchen.

Und da ist es dann wieder: dieses ekelhafte hätte, könnte, wahrscheinlich und das 'so genau weiss das keiner'... PöLa lässt grüssen.

Ja, auch wenn's unromantisch klingt: auch Nichtraucher können an Lungenkrebs sterben. Fehlende LAngzeitstudien? Ja klar. Die können bestenfalls festhalten, das die Probanden in einem 20-Jahre-Test überwiegend alle bei Abschluss des Tests ziemlich genau alle 20 JAhre älter sind als zu Anfang der Studie.

Da sagte die Sardine: der leckerste Fisch muss in Öl schwimmen.... :(

Was sollte denn der Doktor sagen, ohne dabei seine medizinische Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen? Nikotin ist voll geil? Auch wenn eben das Zeugs uns Dampfer nicht mehr killt, heisst es noch lange nicht, das Nikotin gesund sei.
Fragt mal ein paar Spitzensportler. Ich kenne teliche Handballer, die zuvor in der Kabine noch eine qualmen, obwohl sie eigentlich garkeine RAucher sind. Ist nen legales Mittel, das kurzfristig auch aufputscht und leistungssteigernd sein kann, ohne das es irgendeine Dopingkommission auf der Liste hätte.
Ich habe schon (Profi-) Radrennfahrer gesehen, die sich mittendrin ne halbe Zigarette geben lassen aus dem Servicewagen, weils kurzfristig die Schläuche aufmacht. Seltsam. Kommt immer drauf an, was man mit welcher Dosierung zu welchem Zeitpunkt macht.

Ich bin nicht süchtig nach Nikotin. Zumindest habe ich absolut keinen Suchtdruck mehr. Es ist mir egal, wenn ich die Dampfe zuhause liegenlasse. Ich bin früher nicht mal auf die andere Strassenseite gekomme, ohne ständig zu überprüfen, ob ich noch genügend Tabak im Päckchen hatte. Ich hab damals meine HUnd 1km zurückgezerrt, weil ich 50 Meter vor der Hundewiese gemerkt hatte, das die paar Krümelchen im Paket nicht mehr für 30 Minuten ausreichten. So what - und nun? Heute stelle ich mir eher die Frage, ob Frau mir mein Lieblingsliquid wegdampft, während ich nicht da bin. Egal, mach ich halt neues...

Soso - die Pilzkulturen auf dem Fensterbrett sind mir gänzlich entgangen. Standen dort bestimmt nur als ethnologischen Anschauungsmaterial. :)


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27.04.2016 23:40
avatar  Shogare
#36 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Zitat von Dampfer-Manfred im Beitrag #35
Ich bin nicht süchtig nach Nikotin. Zumindest habe ich absolut keinen Suchtdruck mehr. Es ist mir egal, wenn ich die Dampfe zuhause liegenlasse. Ich bin früher nicht mal auf die andere Strassenseite gekomme, ohne ständig zu überprüfen, ob ich noch genügend Tabak im Päckchen hatte. Ich hab damals meine HUnd 1km zurückgezerrt, weil ich 50 Meter vor der Hundewiese gemerkt hatte, das die paar Krümelchen im Paket nicht mehr für 30 Minuten ausreichten. So what - und nun? Heute stelle ich mir eher die Frage, ob Frau mir mein Lieblingsliquid wegdampft, während ich nicht da bin. Egal, mach ich halt neues...


Offensichtlich kennst du dich aus, was Suchtverhalten angeht.

Die Nummer mit Methadon, Berufskiffer und was den Kick gibt oder nicht, ist hier völlig fehl am Platz.

Alle Signaturen sind doof.....

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28.04.2016 00:53
avatar  ( gelöscht )
#37 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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( gelöscht )

Zitat von Bastel im Beitrag #30
Zitat von Stefan Taubert im Beitrag #28
-> Kein Mensch würde einem nicht Heroinabhängigen, der ankommt und sagt :

" hey - ich hab Lust Irgendwas zu nehmen, was nen Kick bringt...."

deswegen nun raten, lieber Methadon zu schlucken als Heroin auszuprobieren - oder ?


Nein, weil Methadon eben (zumindest laut Wikipedia) NICHT kickt. Gerade desshalb wirds ja in den Substitutionsprogrammen verwendet.




Obs kickt oder nicht - darum ging es in diesem Beispiel, den ich als bildlichen Vergleich hergenommen habe, auch gar nicht. Hab ich echt so "spanisch" gesprochen damit ???


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28.04.2016 07:51
avatar  Bastel
#38 RE: 26.04.14 - WDR - e-Zigaretten als Alternative zum Tabak?
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Doch, es war absolut nachvollziehbar, was du gemeint hast!
Wahrscheinlich hätte ich meinen Beitrag um einen Hinweis ergänzen müssen, dass er nicht direkt mit dem Thema zu tun hat, sondern nur ein Detail aufklären soll.

Unabhängig davon finde ich deinen Beitrag wirklich klasse, da er ein generelles gesellschaftliches Problem aufzeigt: Denn wer sich tatsächlich traut zu sagen, dass er sich irgendwie zudröhnen möchte, wird mit Verachtung gestraft anstatt eine ordentliche Aufklärung zu bekommen. Das Ergebnis ist, dass sich die Leute mit Zeug zudröhnen, was brutale körperliche Folgen hat, die durch einen offenen, ehrlichen Umgang mit dem Thema vermeidbar gewesen wären. Die prominentesten Beispiele sind das tödliche Zellgift Alkohol und das Rauchen.

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