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Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#1 von Grandpa Hemah , 20.08.2014 12:53

Nachdem ich nun ein 3/4 Jahr dampfe und mich von der Ego-C über die Vamo zu den Mechanischen „weiterentwickelt“ habe, ist mir im laufe der Zeit einiges klarer geworeden, was ich in dieser Form nicht im Forum gelesen habe. Sicher stand es irgendwo, aber ich versuche das Ganze mal zusammenzufassen.
Da ich die Weißheit nicht mit Löffel gefressen habe, sind Anmerkungen und Verbesserungen gerne Willkommen.

Erstmal ein wenig Nomeklatur (Begriffserklärung)
Volt (U): Elektrische Spannung. Dampfakkus haben in der Regel einen Nominalwert von 3,7 Volt. Voll geladen 4,2 Volt entladen 3,2 Volt
Ampere (I): Stromstärke. Die Kraft die aus dem Akku kommt.
Watt (W): Elektrische Leistung. Wird aus Volt mal Ampere berechnet.
Wiederstand in Ohm (R): Gibt an wieviel Ampere bei wieviel Volt durchfließen dürfen

Am Anfang wenn wir gerade von den kleinen Akkus auf die Akkuträger wechseln wissen wir noch nicht viel. Mitbekommen haben wir sicher schon, das mehr Volt mehr Dampf bedeuten und Köpfe mit weniger Ohm auch.
Nun hat man seinen ersten (geregelten) Akkuträger und schon kommt eine neue Größe auf uns zu. Die Watt Zahl.
Was sollen wir den nun einstellen Volt oder Watt und warum?
Wenn wir auf Volt regeln, wird der Akkuträger diese immer gleich beibehalten. Dabei ist es egal ob die eingestellte Voltzahl über oder unter der Batteriespannung ist. Gleichzeitig wird der maximale Strom (Ampere) den die Batterie liefern kann durchgelassen (das stimmt nicht ganz, das z.B. die Vamo bei 5 Ampere begrenzt - lassen wir aber gedanklich erstmal so stehen).
Nicht jede Batterie liefert gleich viel Ampere. Das hängt mit dem internen Aufbau, mit der Bateriegröße und der Batteriechemie (Die Stoffe aus der die Batterie gebaut ist) zusammen.
Wenn man nun einen Akku verwendet, der für das Dampfen nicht geeignet ist, d.h. nicht genug Ampere liefern kann, kommt an der Wicklung viel weniger Leistung an als bei einem guten Akku.
Fallbeispiel 1:
Ihr habt in eurer Vamo 4,2 Volt eingestellt. Als Akku verwendet Ihr einen 18650 der 10 A liefern kann. Die Vamo begrenzt aber auf maximal 5 Ampere. Somit kommen max. 21 Watt an der Wicklung an. (4,2Vx5A) Lassen wir erst mal so stehen, einschränkung kommt gleich.
Verwendest du aber einen Akku der maximal 2 Ampere liefert, ist die Leistung nur 8,4 Watt.

Hört sich schon mal nach einem mächtigen Unterschied an. Wie soll man damit gleichmäßig dampfen können? Diese Leistung liegt an der Wicklung an. Heißt aber nicht das diese Leistung auch gedampft wird. Man muss sich das wie in einem Haus vorstellen. Dort haben wir 230 Volt Spannung und die Sicherung, meist 16 Ampere, gibt die maximale Stromstärke an. Wieviel Licht aber in der Küche ist wird nur durch die Glühbirne bestimmt die ich in die Fassung schraube. Genauer gesagt durch die Glühwendel im inneren der Glühbirne. (Ich weis das es eigendlich Glühlampe heißt ;-) )
Diese Wendel ist genau wie unsere Wicklung, ein Stück Draht das durch den Strom erhitzt wird und anfängt zu glühen. Wieviel Strom da durch geht wird durch das Ohmsche Gesetz (R=U/I)
bestimmt.
Die Vamo hat auch hier eine Begrenzung. Unter 1,2 Ohm sagt die Elektronik nein. Um das ganze ein wenig zu vereinfachen sagen wir, das wir einen Standard Verdampferkopf von einem Kanger mit 1,8 Ohm haben. Andere Werte (z.B. wenn ihr mal selbst wickelt) müsst ihr dann einfach in die Rechnung einsetzen.
FAllbeispiel 2:
In unserem Fallbeispiel 1 hatten wir 4,2 V in der Vamo eingestellt. Der Verdampferkopf hat 1,8 Ohm. Somit wird die Formel R=U/I nach I umgestellt I=U/R. 4,2 V durch 1,8 Ohm ist 2,33 Ampere. Die Wicklung lässt also bei 4,2 V maximal 2,3 Ampere durch. Das macht dann 2,3 Ampere mal 4,2 Volt gleich 9,8 Watt. (W=U*I). Somit dampfen wir in diesem Fall mit 9,8 Watt. Bei einer eingestellten Spannung von 6 Volt (Vamo max. Wert) währen wir bei 3,33 A und 20 .W - Rechnet es mal nach ;-) .

Für das einfache Rechnen kann man jetzt beide Formeln zusammenfassen und sagen W=U*U/R oder W=U²/R. Wir haben nun eine Formel mit der wir einfach unsre Leistung je nach eingestellter Voltzahl berechnen können. Vorraussetzung ist natürlich, das unsere Hardware (Akkuträger und Akkus) die dafür nötigen Sachen auch bereitstellen. Wenn der Akku die 2,3 Ampere nicht liefern kann, sondern nur 1,8 Ampere erreichen wir die Leistung nicht. Im gegenteil, besteht die Gefahr, das der Akku überfahren wird, zu heiß wird und ausgast. Somit ist es wichtig, vor dem Akkukauf einmal durchzurechnen wieviel Ampere wir für unser Setup brauchen, damit wir den Akku nicht mit zu geringer Stromabgabe kaufen. Kaufen wir welche mit zu hoher Stromabgabe, verringert sich meistens das Füllvolumen des Akkus. Ausgewogenheit ist hier die beste Lösung.
Nachteil ist, das wenn ich den Verdampferkopf wechsel (oder neu Wickel beim Selbstwickler) und der Wiederstand nicht der gleiche ist, muss ich für die gleiche Leistung erst mal wieder Rechnen und nachregeln.

Wem das ganze Rechnen nun nicht liegt, der stellt die Vamo auf Watt. Hierbei regelt die Vamo Volt und Ampere so, das wir die eingestellte Leistung dampfen. Das schützt jedoch nicht davor, das die Akkus überlastet und heiß werden.

Watt oder Volt sollte nun klar sein, wenden wir uns nun mal den Mechanischen Akkuträgern zu.
Als neuling hat man hier ziemlich Respekt. man hört von Ausgasen Subohm Pinoy Style etc.

Subohm oder Pinoy Style werde ich hier ausklammern. Dies sind spezielle Sachen und wer das möchte sollte sich in dem Unterforum einlesen. Wir bleiben bei Wicklungen über 1 Ohm.

Warum eigentlich Mechanische? Nun da kommen wir auf die im Threadtitel erwähnte TPR. Tabakproduktrichtlinie heißt es ausgeschrieben. Hier wurde von der EU beschlossen das es unsere Dampfen bald nicht mehr geben soll. Auslaufsicher Manipulationssicher und max 2 ml Füllvolumen soll es werden. Da haben ich keinen Bock drauf und Lege mir das Lager voll. Wenn es dann nichts mehr viel oder nur unter erschwerten Bedingungen gibt brauch ich Geräte die nicht anfällig sind und einfach zu reparieren. Mechanische kann man einfach reparieren. Zur not auch selber bauen (Etwas was mich auch reizt - werde mal ein „Akkuträger aus dem baumakt Projekt anfangen“ wenns was wird stell ich es Euch vor)

Wenn man von einem geregelten auf einen ungeregelten Akkuträger umsteigen möchte, macht man sich erst mal einige Gedanken (Ich jedenfalls). Das hat was mit der Akkusicherheit, dem Dampfvergnügen und dem Komfort zu tun.
Das erste Problem auf ich gestoßen bin ist, das man geschützte Akkus nehmen soll aber wenn man sich einliest merkt, das es die in der Leistungsklasse gar nicht vernünftig gibt. Mit sicher Chemie wird es noch schwieriger und dann müssen sie noch in die engen Akkuröhren passen.
Wer dann noch die Einträge liest wo steht „Ich kann dir das nicht empfehlen, aber ich hoffe das du zwischen den Zeilen lesen kannst....“ der ist gänzlich verunsichert.
Fakt ist das dir keiner empfehlen wird ungeschütze Akkus zu verwenden. Falls mal was passieren sollte ist man da nämlich dumm dran. Und das Forum Wo das drin stand eventuell auch.
Man hat halt die Entscheidung es so machen zu wollen wie die offizielle Schreibweise ist - Geschütze Akkus die man nicht bekommt und die nicht in die Akkuträger passen. oder man entscheidet sich ganz Privat und für sich allein für das was geschätzte 80% der mechanisch Dampfer machen ;-) .

Ich achte darauf Akkus mit einer sicheren Chemie zu bekommen. Ich achte darauf das die Röhre freie Ausgasungslöcher hat (Vor allem bei den Clonekriegern von Fastecht und Co.). Ich habe meinen Spaß.
Am Anfang hat man Angst, das zuviel Leistung auf die Wicklung kommt etc.
Rechnet einfach durch nach den Formeln die wir oben bei der Vamo hatten. Der Akku bringt am Anfang 4,2 V, ich nehme Wicklungen von min. 1 Ohm. Da fließen max. 4,2 A am Ende des Akkus noch 3,2 A. Wenn die Wicklung 1,2 Ohm hat 3,5 A-2,66 A, bei 1,5 Ohm 2,8 A-2,13 A.
Und ich wickle meist auf 1,5-1,8 Ohm auf Kayfun (0,3 Kanthal A1 mit 9 Hz 2mm Kern und Watte) Da braucht ich noch nichtmals Hochleistungsakkus. Die günstigen 18650 Marken Dampfakkus reichen. Die bringen alle zwischen 8 A und 10 A. Also vollkommen ausreichend für mich. In dem Bereich einen 18650 Akku zu Überlasten ist auch schon eine Kunst. Ein wenig aufpassen sollte man bzgl eines Kurzschlusses. Man hat ja keine Elektronik. Also beim Einlagen des Akkus und beim Aufschrauben des Verdampfers einen kurzen Prüfenden Blick in die Röhre ob die Isolierscheibe da sitzt wo sie hingehört und es ist alles i.O.

Das Dampfen mit Mechanischen ist wie das Dampfen mit der Vamo. Nur das das doofe sirren der takteten Elektronik im Hintergrund fehlt. Die Leistung ist da und bleibt lange konstant. Wenn sie dann zum Ende hin abfällt, wird der Akku gewechselt. Ich dampfe meine Akkus nicht soweit runter wie mit der Vamo, oder eher selten soweit. Der Akkuträger ist mit einem 18650 kleiner als die Vamo im 18350er modus. Also habe ich sowieso eine längere Akkulaufzeit bei gleicher Baugröße (800 mAh bei der Vamo 2250 mAh beim Mechanischen.
Desweiteren sind die Mechanischen immer recht günstig zu haben und einfach zu reparieren. Großer Nachteil ist die Vielfalt der Geräte, da noch eine latente anfälligkeit für das HWV und eure Geldbörse ist aus Zwiebelleder.

So nun bin ich erst mal am Ende.


Gruß Grandpa Hemah


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Stefan42 hat das geliked!
 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#2 von AndyS1957 , 20.08.2014 13:39

Gut geschrieben, das sollte für Einsteiger verständlich sein.

Gruß
Andy


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#3 von Grandpa Hemah , 20.08.2014 13:57

Danke dir


Gruß Grandpa Hemah


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#4 von MarkPhil , 20.08.2014 13:59

Wirklich nett, da hast du dir viel Mühe gemacht.

Nur einen Punkt würde ich gerne korrigieren:

Zitat von Grandpa Hemah im Beitrag #1
Fallbeispiel 1:
Ihr habt in eurer Vamo 4,2 Volt eingestellt. Als Akku verwendet Ihr einen 18650 der 10 A liefern kann. Die Vamo begrenzt aber auf maximal 5 Ampere. Somit kommen max. 21 Watt an der Wicklung an. (4,2Vx5A) Lassen wir erst mal so stehen, einschränkung kommt gleich.
Verwendest du aber einen Akku der maximal 2 Ampere liefert, ist die Leistung nur 8,4 Watt.


Das stimmt so nicht.
Es gibt keinen Akku der nur 2A liefert, jeder Akku liefert immer genau soviel, wie aus der Rechnung Akkuspannung / Widerstand rauskommt.

Richtig müsste es heissen:
Verwendest du einen Akku der nur für 2A "ausgelegt ist", dann kommen immer noch max. 21 Watt an der Wicklung an. (4,2Vx5A)
Allerdings ist der Akku damit heftig überfordert, wird heiss, bricht in seiner Akkuspannung ganz kräftig ein und wenn er dabei unter seine Mindestspannung einbricht gast er möglicherweise aus (aber das sollte die Vamo Elektronik vorher abfangen, sprich abschalten).


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#5 von Grandpa Hemah , 20.08.2014 14:07

Stimmt, das habe ich erst im nächsten Absatz drin. Danke für die Berichtigung


Gruß Grandpa Hemah


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#6 von wobiwilli ( gelöscht ) , 20.08.2014 14:28

Prima Beitrag. EINEN geregelten AT mit Volt/Watt und Widerstandsmessung sollte man haben. Ansonsten tun es die ungeregelten auch. Für den Eigenbau habe ich mich auch schon mal im Baumarkt umgesehen. Besonders die Sanitärabteilung mit Rohren und Verschraubungen ist interessant. Das Problem, das es auch ungeregelte so bald nicht mehr geben wird, sehe ich nicht ganz so. Schliesslich könnte das auch eine Taschenlampe sein. Jedenfalls, wenn man ein entsprechendes Gimmick auf den 510er schraubt. Trotzdem kann es nicht schaden, sich vielleicht 2 oder 3 davon hinzulegen.


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#7 von dampfermieze , 20.08.2014 14:31

@Grandpa Hemah
Danke für die Arbeit, die Du Dir da gemacht hast
Ist auch für einen Anfänger gut erklärt.
Hab's mir gleich kopiert, falls ich's mal brauche, was nach allem was ich hier bis jetzt gelesen habe, recht wahrscheinlich erscheint.
Gruß Mieze


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#8 von Ralf dampft , 11.09.2014 20:57

Echt klasse geschrieben.......TOP.
Absolut verständlich auch für "Nicht elektronik freaks".
Gruß Ralf


Gruß Ralf

Geht nicht........gibt es nicht!
Es ist nur eventuell noch nicht die Zeit reif dafür.........!!!
Dumm dampft gut....der Blödelthread!


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#9 von zwinkl , 11.09.2014 21:01

Zitat von Ralf dampft im Beitrag #8

Absolut verständlich auch für "Nicht elektronik freaks".


Ich habs aber nicht kapiert...kannst du mir das nochmal erklären, bitte ?


--><--


Lass mich ! Ich kann das..........ohhh, kaputt !
Schon Petition gezeichnet ? => Bitte mitzeichnen ! Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA !!! (5)


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#10 von dragonbeat , 03.04.2015 19:31

Ich schubs das nochmal hoch, da ichs gerade über die Suche gefunden habe und sehr gut brauchen konnte!
Hab nämlich seit Gestern meinen ersten mech Mod den Knight.

Danke @Grandpa Hemah


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#11 von Grandpa Hemah , 28.04.2015 15:51

Und hier noch eine kleine Ergänzung für die, die sich fragen Mechanisch oder nicht Mechanisch?

Mechanische Akkuträger - soll ich?


Gruß Grandpa Hemah


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#12 von hansklein , 28.04.2015 17:03

Es fehlt mir nur noch der Hinweis, das man bei elektronischen Akkuträgern die Belastung am Akku nicht wirklich ausrechnen kann, da die Elektronik vorgibt wie hoch der maximale Strom am Akku (Eingangsstrom) sein kann, bei den aktuellen DNA 40 AT z.b. 16 Ampere, bei dem IPV4 z.b. 25 Ampere und es bei den elektronischen Akkuträgern weitere Grenzen gibt. Das ist wichtig für Einsteiger, die sich einen geregelten Akkuträger kaufen möchten und dann wundern, das es bei nur 7 Watt Einstellung schon kokelt. Bin ich pers. aber auch schon drauf reingefallen, so ist es nicht...

Das passiert, wenn der Akkuträger die Spannung nicht runterregeln kann (downstep), unter der Akkuspannung. Dann steht zwar als Angabe beim Akkuträger Verdampferwiderstand kann von 0.5 Ohm bis 3 Ohm sein, aber als Eingrenzung z.b. Volt=4-8.5 Volt. Dann gibt der Akkuträger mindestens 4 Volt aus, höchstens 8.5 Volt. Das heißt bei 0.5 Ohm Verdampfer=32 Watt Mindestleistung als Untergrenze, erst mit Verdampfern >=2.2857Ohm kann ich damit die 7 Watt tatsächlich einstellen . (U²/R) und höchstens 8.5 Volt stellt eine Obergrenze da über die der Akkuträger nicht gehen kann.


Informationen gesucht? Hier gibts das Lexikon: Dampfer Lexikon! Da gibts Informationen, z.b.
Welchen Akku für geregelten Akkuträger?


 
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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#13 von Grandpa Hemah , 29.05.2015 11:33

"echtes" subohm-dampfen... eine definition des pinoy-style
Eine super Erklärung von bucanero
"echtes" subohm-dampfen... eine definition des pinoy-style

PS. Diesen File kann jederzeit über den "LINK" unter meinem Avatar aufgerufen/gefunden werden


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#14 von Grandpa Hemah , 11.08.2015 12:08

So nu mal wieder ein kleiner Gedankengang zum Update:

Warum wird es beim Mechanischen Dampfen nicht kritisch für den Akku bezgl. der Tiefentladung.
Bei einem geregelten AT ist es ja klar, da macht die Elektronik dicht, wenn die Akkuspannung zu niedrig wird. Muss sie auch, denn ansonsten würde der Akku tiefentladen und die Elektronik immer weiter ziehen.


Aber wie ist das beim Mechnischen?
Schaun wir uns doch mal wieder unsere Watt Formel an:
P=U*I oder halt Watt ist Volt mal Ampere.
Schnell fällt hierbei auf, das bei sinkender Akkuspannung immer weniger Leistung gezogen wird.

Dann haben wir aber noch eine andere Regelgröße. Der Wiederstand:
R=U/I oder umgestellt I=U/R Somit sind die Ampere gleich die Volt durch den Wiederstand.
Der Wiederstand ist die Wicklung und über das Dampfen einer Akkuladung immer gleich. Die Volt nimmt ab. Somit nehmen aber auch gleichzeitig die Ampere die maximal durch die Wicklung passen ab.

Das sind also zwei Mechanismen, die die Leistung die wir kriegen bei abnehmender Akkuspannung runternehmen.
Schön zu sehen wenn man P=U*I nimmt und für das I durch das von unserer Widerstandformel I=U/R ersetzt. Somit hat man P=U*U/R oder P=U²/R

Somit wird die Leistung also kleiner bei sinkender Akkuspannung.

Jetzt das ganze mal rechen:
1. Wiederstand 1,0 Ohm bei 3,7 Volt 3,7*3,7/1,0=gut 13,6Watt und Wohlfühldampf. Es fließen 3,7 Ampere
2. Das ganze bei 3,2 Volt (0,5V weniger) 3,2*3,2/1,0=10,2 deutlich weniger Dampf 14,6 Watt. Es fließen 3,2 Ampere
3. 2,7 V (nochmals 0,5 weniger) 2,7*2,7/1,0=7,29 Watt ganz wenig Dampf. Es fließen 2,7 Ampere.
4. 2,3 V (Das ist dann für einen Akku ne kritische Marke) 2,3*2,3/1,0=5,29 Watt. Es fließen 2,3Ampere.

Es sollte jetzt erst mal soweit klar sein, das die Leistung sinkt.

Was ist denn nun kritisch für den Akku?
Eine Ruhespannung von unter 2,5V habe ich schon bei einigen Akkus gelesen (Herstellerangabe). Was wir oben aber errechnet haben ist nicht die Ruhespannung, sondern die unter Last. Unter Last bricht ein Akku mit 2,5V noch viel tiefer ein. Ohne es gemessen zu haben würde ich mal so auf um 2V sagen.

Das sind die nackten Zahlen die noch keine Sicherheit geben.. Aber wie sieht das in der Praxis aus?
Schaun wir noch mal oben auf die Rechnung und nehmen uns die Nr 1 und die Nr 3 raus. Alles noch im sicheren Bereich (Sind ja unter Last gerechnet) Wir fallen von 13,6 auf 7,2 Watt. Das sind fast 50% weniger. Jetzt nehmt mal euren geregelten AT. Nehmt einen tiefen Zug und stellt ihn dann mal auf die halbe Watt zahl. Dann nochmals ziehen und ihr wisst wie es ist bei einem Mechanischen. ;-)


Gruß Grandpa Hemah


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#15 von hansklein , 11.08.2015 18:08

Zitat
Was wir oben aber errechnet haben ist nicht die Ruhespannung, sondern die unter Last.



Bei der Rechnung rechnest du mit der Last am Verdampfer, ohne Berücksichtigung von Einschaltstrom und Verlusten die durch Übergangswiderstände entstehen. Ich glaube auch nicht, das du die Leistung unter Last am Akku errechnet hast. Die ist eher die Unbekannte in der Rechnung.

Ein Beispiel:

Ich nehme einen Akku, Panasonic CGR 18650 CH. Der kann bis 10 Ampere vertragen. Ich messe an dem Akku eine Spannung von 3.96 Volt. Jetzt belaste ich diesen Akku mit ca. 1,1 Ohm Widerstand. Was passiert wenn ich jetzt die Spannung dabei messe? Sie sinkt z.b. auf ca. 3.82 Volt. Widerhole ich die Messung ohne dem Akku Zeit zur Erholung zu geben, sinkt die Spannung Weiter. Erst unter der tatsächlichen Belastung habe ich die Spannung unter Last.

Davor hab ich eine Spannung ohne Last.

Kritisch wird das, wenn ich an der möglichen Grenze von sagen wir mal 2.5 Volt ankomme. Wenn ich ohne Last 2.7 Volt messe und den Akku dann belaste - erst dann fließt ein Strom - kann es sein, das ich unter den kritischen Wert lande. Ohne Schutzschaltung kann das evtl. mit Schäden enden, ebenso wenn der Feuerknopf dauerfeuert. Wie weit der Akku unter Belastung "einbricht" kann man glaub ich nicht errechnen, kommt ja auch auf den Zustand/Alter des Akkus , Widerstand und gegebenenfalls anderer Kleinigkeiten an.


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#16 von hansklein , 11.08.2015 18:33

Remark: Da sich (fast) alles berechnen lässt, möchte ich dieses nicht vorenthalten: Spannungseinbruch , das dürfte einiges weitergehend erklären, wie auch die zwangsläufig entstehende Verlustleistung.


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#17 von hansklein , 11.08.2015 23:16

Ich hab noch eine kleine (Ich hoffe Fehlerfreie)... Tabelle erstellt, die diese theoretischen Werte umrechnet. Eingegeben
werden müssen nur Voltzahl, Widerstand der Wicklung, Innenwiderstand des Akkus. Ich hab da aus dem Datenblatt den Innenwiderstand des Samsung 18650 25 R vorgegeben, 0.018Ohm (Punkte benutzen in der Tabelle, keine Kommas).
Theoretische Berechnung Spannungseinbruch falls das mal jemand nachvollziehen möchte. Das sind nat. rein theoretisch errechnete Werte ohne Berückichtigung etwaiger weiterer Faktoren.


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RE: Geregelt vs Mechanisch Volt (VV) und Watt(VW) und das Ohmsche Gesetz mit dem Blick auf die TPR - Meine Erklärung (Versuch)

#18 von hansklein , 17.08.2015 18:14

@Grandpa Hemah Zum Glück hat keiner außer mir scheinbar bemerkt, das ich das ganze auch nicht wirklich richtig wiedergegeben habe

Strafe muss sein, ich steh zu meinen fehlern, also hab ich das ganze auseinanderklamüsiert, einen Rechner drum gebastelt der auch eine Gegenprobe der theorie vornimmt, das Ergebnis das stimmen sollte findet sich ann hier: Last am Akku / Verdampfer bei mechanischen Verdampfern. , war für mich nicht ohne das ganze fertigzustellen.


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