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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#76 von Michigan , 31.07.2017 16:15

Hat was, nach dem Motto "Ihr bekommt Schnaps mit fast ohne Alkohol"
Wissen wir ja, wo und wie das endete.

Mit Marihuana wurde auch eine neue Richtung eingeschlagen, und das in erster Linie wegen des Schwarz-Handels und Bandenbildung, dem entgegen zu wirken. Nebenbei wird auch noch Geld kassiert.

Das wird mit allem so ausgehen, wenn ein Bedarf nicht gedeckt wird, aber ein Markt vorhanden ist. Daher ist die Schattenseite einer Nikotin-Reduzierung auch abzuwägen. Klüger ist eine Strategie, die den Zigarettenkonsum auf ganz natürliche Weise austrocknen kann, indem halt Produkte angeboten werden können, die nicht den Schaden des Rauchens beinhalten.

Die Suchtfrage ist eher sekundär. Nikotin an sich hat durchaus positive Eigenschaften, nicht wie bei Alkohol, was den Verstand vernebelt und hemmungslos machen kann. Eine Welt ohne Sucht schaffen ist "Abstinenz" üben. Aber wer will das schon ?


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#77 von Michigan , 31.07.2017 16:36

Und ergänzend:
Alles, was einen Kick erzeugen kann, kann eine Sucht erzeugen. Nicht nur Stoffe, sondern emotionale Kicks. Diese Sucht nach dem Kick scheint in jedem mehr oder weniger vorhanden zu sein. Eine stoffliche Sucht bekämpfen wird schwierig, wenn eine Befriedigung oder Kick dadurch genommen wird. Suchtverlagerung nicht auszuschließen, um auf andere Art und Weise einen Kick zu verspüren.

Wen nun denkt, dass es jemals eine Welt ohne Sucht-Potential geben kann, der wird scheitern müssen.
Ob nun stofflich entstehende Suchtfaktoren verdammt werden müssen ist eine gute Frage. Die sind ja zumindest (theoretisch) kontrollierbar. Es wird jedoch scheitern müssen, wenn breite Teile der Bevölkerung das nicht wollen. Stichwort Prohibition Die Kontrolle entgleitet nicht selten vollständig.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#78 von lenichen , 31.07.2017 16:41

Also das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, daß die FDA sehr wohl um die relative Unschädlichkeit von Nikotin weiß.
Und das, was den Raucher beim Tabak hält, sind ja all die toxischen Komponenten in ihrer Kombination, der pöla'sche chemikaliencocktail quasi. Kann mir durchaus vorstellen, daß bigT dann da statt dem nik eben ein paar andere additive beisetzt, um dem Raucher seinen grundschwindel weiter zu ermöglichen.
Ein weiteres mögliches Kalkül wäre noch, daß nikreduzierte kippen dann eben vermehrt geraucht werden, was die Umsätze dann logischerweise nach oben treibt o.wenigstens stagnieren lässt. Auf jeden Fall bezweifle ich stark, daß der FDA die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen liegt.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#79 von Michigan , 31.07.2017 16:59

PRO und Kontra stehen ja auf der Agenda, da ist noch nichts entschieden. Treffen wird es in erster Linie den Raucher, der das Nikotin als wohltuend empfindet, und eine Sucht befriedigen können, samt positiven Kick, das ist eine brisante Kombination.

Ich bin mir jedoch nicht wirklich sicher, ob das von Erfolg gekrönt sein kann. Die Idee ist ja, dass ohne Nikotin keine Sucht entstehen kann, zumindest in der Theorie. Somit Neueinsteiger so nicht süchtig werden können. Es soll also der Sumpf trocken gelegt werden, das dauert jedoch, bis es so keine Raucher mehr gibt, wenn das überhaupt funktioniert. Es gibt ja nicht nur Zigaretten.

Ein Teil kann vielleicht so aufgefangen werden, indem sie rauchen als weniger interessant empfinden. Um Dauerhaft Schaden durch Tabakprodukte zu reduzieren, dafür ist es nach meiner Ansicht nicht ausreichend. Die Form der Schadenminimierung hat mehr Potential, Erkrankungen durch "alternativen" Konsum zu reduzieren, oder annähernd ganz zu verhindern.

Leider sind die Schalen noch etwas verkrustet, das Potential aber erkannt worden. Mal schauen, was das wird.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#80 von Dampfphönix , 31.07.2017 17:10

Big T wird nichts beifügen können, es sei denn die Regierung will es so innerhalb eines größeren Planes.
Wie wäre es denn mit etwas MAO im Liquid? Würden es dann mehr Raucher schaffen umzusteigen?
Wenn man dafür wirbt? Mhmmm...mit lecker Mao extra gegen Schmacht! Da wäre man das Gift auch los,
es könnte ja Liquids mit lecker MAO und ohne geben. Wer Dampft kriegt Vergünstigung bei der Krankenkasse.
Gute Umsteigesets könnte es auch nahezu kostenfrei geben. Wenn man alles Neu in Mai denkt, da gäbs tolle Möglichkeiten tatsächlich die Dampfen attraktiv zu machen.
All das ist denkbar wenn Harm Reduzierung die Priorität hat, dann müsste sogar THC und sonstiges ins Liquid verlagert werden weils weniger schädlich für die Lunge ist.
Und dann erst die Medizin die erst durch die Leber muss, die könnte man auch umgehen....ein Zug und die Schmerzen sind weg, die Angst ist weg.....
Was wir nie vergessen dürfen. Die Gegner meinen ihre Vision von der Suchtfreien Welt bitter ernst und das wird immer das Ziel sein auf das sie hin arbeiten,
auch das muss man mit eindenken wenn man alle neu denkt.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#81 von Michigan , 31.07.2017 17:26

Ist doch eine spannende Entwicklung, wie in einem Krimi, wo ständig neue Aspekte neue Strategien erfordern.

Eines hat die Entwicklung schon mal gebracht, nicht jeder ist auf der Seite der ANTZ. Es wird mehr darüber nachgedacht, dass ein Verbot oder übermäßiges Einschränken gegenteilige Auswirkungen beinhalten kann. Die Stimmen derer, die Schadenminimierung favorisieren, werden lauter.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#82 von Dampfphönix , 31.07.2017 17:30

Ich war Schnupftabak süchtig, daher hab ich angefangen zu rauchen damals mit 18. Ich weiss am eigenen Leib dass es keinen Rauch braucht um vom Tabaknikotin abhängig zu werden und geschnupft hab ich ganz allleine, also komplett ohne soziale Komponente.

Der Mensch ist erfinderisch, grade wenn es um Suchtkompensation geht. Man müsste nur eine Reihe von Alternativen schaffen und drauf würden sie dann aufspringen wenn kein ausreichendes Nikotin mehr in den Kippen ist.
Das würde zwar zu Nörgelei führen aber sicher nicht zu einem Aufstand.
Abgesehen davon, die Zigaretten ohne Nikotin drin wären wohl deutlich stärkere Placebos als Dampfen ohne Nikotin. Diesen Effekt sollte man untersuchen.
Ein Mischkonsum wäre als Harm Reduction ebenso denkbar, kommt drauf an wie man festlegt wann die Harm als reduziert gilt.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#83 von Qualmwichtel , 31.07.2017 17:36

Zitat von lenichen im Beitrag #78
Also das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, daß die FDA sehr wohl um die relative Unschädlichkeit von Nikotin weiß.




Sicher?
Wir selbst wussten es nicht bis vor kurzem.
Wer es glaubte zu wissen, hat meist das gute "Nicorette-Nikotinprodukt" gesehen.
Bis zu fast 70% unter uns haben bereits Nikotinersatzprodukte gekauft zur "Rauchentwöhnung".
Das gute Nikotinprodukt, welches nicht schadet.....(allerdings musste damit die Nikotinzufuhr spätestens nach einigen Monaten eingestellt werden....bis zu 97% unter uns inhalieren es aber weiter seit JAHREN).

Die WHO jedenfalls hält Nikotin per se für tödlich...wie wir vor Kurzem:
WHO (1988)
"Fast eine Million Europäer sterben jedes Jahr durch Nikotinkonsum.
Unser übergeordnetes Ziel lautet :
Ein nikotinfreies Europa.
Als erstes Ziel haben wir uns gesetzt, bis 1995 zu
erreichen, dass mindestens acht von zehn Europäern Nichtraucher
sind ." (1)

Aus "Augsburger Allgemeine" (2015):
"Die Weltgesundheitsorganisation plant ein weitgehendes Aus für Zigaretten bis 2040.
Ein komplettes Verbot enthält das Maßnahmenpaket, veröffentlicht vom Medizinjournal The Lancet, nicht.
Nikotin sei der Einzelschadstoff, der die meisten Todesopfer fordert."(2)
https://smoker-insight.blogspot.de/2016/...otin-nicht.html

Nikotin = tödlich. Also muss man die Gesundheit von Nikotinwolke-inhalierenden Bürgern schützen durch die Reduktion von Nikotin.
Ist doch ganz logisch....zudem macht es auch noch süchtig..igitt, die aaaaaaaaarmen Kinder!
Wie schwer es ist nach 150-200 Jahren Nikotinlüge jemanden zu überzeugen, dass Nikotin per se nicht schädlicher oder
suchterzeugender ist als Koffein, sah man vor allem in Dampfer-Communities:
Die Mehrheit beharrte auf entweder der tödlichen Wirkung oder der suchterzeugende Wirkung (oder gar beides)...weil es alle
so gelernt haben aus Lehrbüchern.
Andere Meinungen wurden nicht akzeptiert.
Warum sollte das bei den Damen und Herren der WHO/FDA anders sein?

(Das Posting ist mit einem sehr heftigen Augenzwinkern zu verstehen)


"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft"
Wilhelm von Humboldt (Gelehrter und Staatsmann; 1767-1835)

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen"
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#84 von Dampfphönix , 31.07.2017 17:37

HM....nicht auf der Seite der ANTZ? Wollen sie nicht das gleiche nur die ANTZ und die WHO machen gräßliche Fehler dabei und setzen sich über ethische Werte hinweg?
Sie wollen vielleicht doch das gleiche, aber nicht auf gleichem Weg, so würde ich es formulieren.
Bedenke: Harm Reduction gilt nur weils anders nicht geht, es ist nur eine Alternative, sobald es eine andere Möglichkeit gibt oder alles harm reduziert ist was geht, dann kommen sie auf die eigentlichen Ziele zurück.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#85 von Vipera , 31.07.2017 17:43

Zitat von heimchen im Beitrag #72
Zitat von Vipera im Beitrag #71
I Und ihr jammert über Nikotinreduktion, als gäbe es kein Morg ... nein, als gäbe es kein Dampfen mit Nikotin.


1. Das verstehe ich zumindest nicht, denn wenn, wie wir alle wissen, Nikotin "alleine" eh nicht süchtig macht, egal wie viel mg/ml wir uns reinpfeiffen, warum wird dann bei den Kippen am Nikotin modifiziert, anstatt am wirklich Schädlichen in der Kippe?


Vielleicht ist es Geheimwissen, heimchen, dass es gar nicht süchtig macht

Zitat
2. Und wenn das Nikotin auf eine Menge reduziert werden soll, die nach Ansicht von wem auch immer, nicht süchtig macht und da sogar schon von einer Zahl von 0,4 mg gesprochen wird (stand irgendwo) oder noch weniger, dann ist das doch gar nicht so abwegig, dass evtl. auch die Menge in den Liquids "drastisch" reduziert wird,



Nicht im Rahmen eines Konzepts, in dem es darum geht, den mit Sicherheit krankmachenden Tabakrauch zu eliminieren. Nicht das Nikotin per se, so dass die Nikotinreduktion nur ein Werkezeug dazu sein soll, bezogen auf die Zigaretten.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#86 von Michigan , 31.07.2017 17:57

Die ANTZ haben sich derart auf das Nikotin fixiert, das über Jahrzehnte auf die Bevölkerung übertragen, so dass es zu einer Wahrheit wurde, die so nicht vollständig ist, und auch nicht stimmt.
Das wird mir immer sehr deutlich, wenn ich mit jemanden Spreche, dem das Thema nicht weiter interessierte. Es wird so hingenommen, und ich komme mir schon als Irrer vor, das nicht zu akzeptieren. Das ist so - fertig.
Und schnell werde ich zu einem "Verrückten" erklärt - so ein Quatsch, Nikotin macht süchtig, steht auch überall drauf.

Ja, so ist das wohl. Und das Thema Nikotin-Präparate aus der APO - das wird denn als "Medikament" mit anderen Eigenschaften beschrienen. Sind ja Nikotinersatzprodukte.

Ich schätze es so ein, dass Thema Nikotin wird in den nächsten Jahren noch von besonderer Bedeutung. Die ANTZ werden mit allen Mitteln versuchen, ihre Darstellung aufrecht zu erhalten. Wer das letzte Wort spricht?
je mehr darüber aufgeklärt werden können, oder zumindest Zweifel geweckt werden können, um so mehr drängt dieses Thema in die Gesellschaft. Und kontroverses wird ja besonders heftig diskutiert.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#87 von lenichen , 31.07.2017 18:48

Das kenne ich nur zu gut mit dem Unglauben der jahrzehntelang infiltrierten. Und in CZ ist das sogar noch schlimmer.
Bis vor einem Jahr habe ich "wenigstens noch richtig geraucht", aber jetzt hat dir dein dt. Freund aber dermaßen Unsinn eingeredet, das grenzt ja schon an Körperverletzung. Also unwissende und ungläubige gibt's nicht nur in D, sondern auch im angrenzenden Ausland. Schaut euch Österreich an....noch nen tacken heftiger. Michigannhat schon recht, das wird schon noch ne ganze Zeitlang dauern bis wir das volk einigermaßen aufgeklärt haben.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#88 von Michigan , 31.07.2017 21:00

Noch ein Zeitung-Bericht
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ra...inden-1.3611322

Auch Ute Mons und Peter Hajek kommen zu Wort.
Mons sprich nicht mehr von älteren, starken Rauchern, wo sie die Ezig empfiehlt, sondern generell starke, abhängige Raucher den Umstieg nahelegt.

Meine Frage lautet
Was ist nun schädlicher? Eine Zigarette am Tag oder ganztägig Dampfen? Sind starke Raucher die, die mehr als eine Zigarette am Tag rauchen? Weil, die Schadstoffmengen von einer Ezig ist so verglichen sehr wahrscheinlich geringer.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#89 von Qualmwichtel , 31.07.2017 22:32

Hier die Quelle zu dem angestrebten Grenzwert für Nikotin auf 0,4mg (wobei erst 0,3mg völlig wirkungslos wären):
Zitat März 2017:
"22nd Century's "Non- or Minimally-Addictive" Cigarettes Gaining Support of Leading Tobacco Scientists around the World
22nd Century Group, Inc. (NYSE MKT:XXII), a plant biotechnology company that is focused on tobacco harm reduction and cannabis research, announced today that leading scientists published more than 12 new studies involving 22nd Century's Very Low Nicotine (VLN) cigarettes at the 23rd Annual Meeting of the Society for Research on Nicotine & Tobacco (SRNT) held earlier this month in Florence, Italy. The event was attended by leading tobacco scientists and public health officials from around the world, including acclaimed university scientists, representatives from the FDA and other regulatory agencies, and tobacco industry executives.
Increasingly, scientists are seeking to guide public policy makers in the formation of laws that would mandate the adoption of non-addictive levels of nicotine in cigarettes. In analyzing the available science surrounding 22nd Century's VLN tobacco, the World Health Organization (WHO) Study Group on Tobacco Product Regulation recommends limiting the nicotine in cigarettes to just 0.4mg/g "…a nicotine content that is not sufficient to lead to the development and/or maintenance of addiction."
...
"Called the 'ultimate harm reduction strategy' by former FDA Commissioner Dr. David Kessler, cigarettes with non- or minimally-addictive levels of nicotine are a tremendously important product… whose time has come."
http://www.tmcnet.com/usubmit/2017/03/30/8520359.htm

Damit wird auch ein weiterer Mythos ausgeräumt.
Wer geglaubt hat, "Harm Reduction" würde bedeuten, dass so viele Schadstoffe wie möglich aus der Wolke entfernt werden sollen, hat
sich sehr getäuscht.
"Harm Reduction" für Tabakwolken-inhalierende Bürger bedeutet:
Nikotinreduktion.

Deswegen benutze ich diesen Begriff schon lange nicht mehr.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#90 von Dampfphönix , 31.07.2017 22:58

Das Nikotin im Liquid will die FDA vorerst nicht antasten. Da sehe ich eine verdammte fette Betonung in diesem Satz und diese betont nicht "nicht antasten".
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ra...inden-1.3611322

Die E-Zigaretten werden gebraucht um den Übergang zu immer weniger Nikotin in den Zigaretten geschmeidiger zu machen, abzupuffern. Das ist die Aufgabe der Dampfen, daher können sie nicht gleichzeitig das Nikotin auch aus den Liquid verbannen. Sobald aber...., das heisst für mich vorerst.
Diese Formulierungen zB die in der Süddeutschen, sollten wir uns gut abspeichern, noch ist es frisch, da sagen sie noch naiv was sie wirklich denken, genau so wie Pöla am Anfang, sobald sie das ganze in Gang gebracht haben werden sie schlau und achten viel mehr auf das was sie zwischen den Zeilen sagen oder an Infos raus lassen....


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#91 von Qualmwichtel , 31.07.2017 23:35

Zitat von Dampfphönix im Beitrag #90
Das Nikotin im Liquid will die FDA vorerst nicht antasten.
Die E-Zigaretten werden gebraucht um den Übergang zu immer weniger Nikotin in den Zigaretten geschmeidiger zu machen, abzupuffern. Das ist die Aufgabe der Dampfen, daher können sie nicht gleichzeitig das Nikotin auch aus den Liquid verbannen.


Richtig.
Das Nikotin in Liquids ist nun praktisch offiziell ein "Medikament" zur Raucherentwöhnung.
Dafür wird alles andere im Liquid streng reguliert (Maßstab wird an Nicorette Inhaler angelegt).
Gleichzeitig machen sie aus Tabakzigaretten quasi nun "brennbaren Nicorette Inhaler",
in denen das Nikotin schrittweise "entwöhnt" wird zur Raucherentwöhnung.
Zitat (2015):
"Die US-Arzneibehörde hat nämlich per Gesetz die Möglichkeit erhalten, die Zigaretten wie ein Medikament zu regulieren.
Dies schließt auch die Festsetzung der Dosis ein.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6...gkeit-in-Studie


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#92 von koschibaer , 31.07.2017 23:45

Da ja die E-Zigarette mittlerweile auch fast durchgehend von Dampfern, die es besser wissen müssten, als Mittel zu Rauchentwöhnung anpreisen, liegen sie ja scheinbar gar nicht so daneben....

Wer Sarkasmus findet, kann ihn behalten.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#93 von Vipera , 01.08.2017 00:01

Zitat von koschibaer im Beitrag #92
Da ja die E-Zigarette mittlerweile auch fast durchgehend von Dampfern, die es besser wissen müssten, als Mittel zu Rauchentwöhnung anpreisen, liegen sie ja scheinbar gar nicht so daneben....



So ganz zufällig wird das wohl nicht sein, zumal die Dampfer, die das Rauchen aufgegeben haben, es durch das und mit dem Dampfen geschafft haben.
Ich lüge mir ungerne in die Tasche, auch nicht zu politischen Zwecken.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#94 von Qualmwichtel , 01.08.2017 00:03

Zitat von koschibaer im Beitrag #92
Da ja die E-Zigarette mittlerweile auch fast durchgehend von Dampfern, die es besser wissen müssten, als Mittel zu Rauchentwöhnung anpreisen, liegen sie ja scheinbar gar nicht so daneben....




Die Dampfer, welche die E-Zigarette weiter als "Rauchentwöhnung" ansehen und bezeichnen, können nix dafür.
Sie haben es so gelernt.....und geben ihr (fehlerhaftes/lückenhaftes) Wissen nun weiter.
Was ihnen nicht bewusst ist..was sie nicht wissen können:
Ihr Wissen hat ihnen die Pharmaindustrie (und auch Tabakindustrie) diktiert....sie haben 1:1 die "Nicorettelehre"
übernommen. Was sie nicht wissen konnten:
Sie hätten das Wolke inhalieren entwöhnen müssen.....das war der Hauptzweck der sog. "Nikotinersatztherapie".
Und von der "Wolke" sind die meisten von uns tatsächlich abhängig:
Konditioniertes/operantes Verhalten - erlernt durch oft jahrzehntelanges Tabakdampfen.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#95 von koschibaer , 01.08.2017 00:08

Zitat von Vipera im Beitrag #93
Zitat von koschibaer im Beitrag #92
Da ja die E-Zigarette mittlerweile auch fast durchgehend von Dampfern, die es besser wissen müssten, als Mittel zu Rauchentwöhnung anpreisen, liegen sie ja scheinbar gar nicht so daneben....



So ganz zufällig wird das wohl nicht sein, zumal die Dampfer, die das Rauchen aufgegeben haben, es durch das und mit dem Dampfen geschafft haben.
Ich lüge mir ungerne in die Tasche, auch nicht zu politischen Zwecken.




Du wirst ja auch nicht von den Konsequenzen betroffen sein.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#96 von Vipera , 01.08.2017 00:23

Zitat von koschibaer im Beitrag #95
Zitat von Vipera im Beitrag #93
Zitat von koschibaer im Beitrag #92
Da ja die E-Zigarette mittlerweile auch fast durchgehend von Dampfern, die es besser wissen müssten, als Mittel zu Rauchentwöhnung anpreisen, liegen sie ja scheinbar gar nicht so daneben....



So ganz zufällig wird das wohl nicht sein, zumal die Dampfer, die das Rauchen aufgegeben haben, es durch das und mit dem Dampfen geschafft haben.
Ich lüge mir ungerne in die Tasche, auch nicht zu politischen Zwecken.




Du wirst ja auch nicht von den Konsequenzen betroffen sein.


Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist einzig, dass man sich das Rauchen mit Hilfe des Dampfens abgewöhnen kann (im Gegensatz zu anderen Mittelchen) und ich mich davon persönlich überzeugen durfte.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#97 von Michigan , 01.08.2017 00:29

Auch eine unbeantwortete Frage
Wenn ich von heute auf morgen die Zigarette mit quasi ohne Nikotin anbiete, denn werden die Raucher sicher nicht darüber erfreut sein. Und ein Anteil will das so sicher nicht. Je nachdem, wie hoch dieser Anteil sein mag, kann das auch politisch mit Konsequenzen einhergehen. Die Wähler laufen weg.

Ich halte die Strategie für zumindest fragwürdig, und eine bessere Aufklärung und Schaden Begrenzen halte ich für erfolgreicher. Und einen neuen Schwarzmarkt Gründen, damit ist niemanden geholfen.

Ich gehe auch davon aus, dass die Jugendlichen eher das Produkt mit dem geringeren Risiko probieren werden. Aber welches ist denn dann das Produkt mit dem kleineren Risiko? Die Zigarette mit wenig Nikotin, oder der Dampf mit viel Nikotin?
Solange das Nikotin als das Übel aller Übel dargestellt wird, so ist gar die reduzierte Zigarette das kleinere Übel. Wichtig wäre eine Neubewertung, und schonungslose, korrekte Aufklärung.


 
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#98 von Qualmwichtel , 01.08.2017 00:38

Zitat von Michigan im Beitrag #97
Auch eine unbeantwortete Frage
Wenn ich von heute auf morgen die Zigarette mit quasi ohne Nikotin anbiete, denn werden die Raucher sicher nicht darüber erfreut sein.


Sie werden es kaum mitbekommen. Es stehen ja nun keine Werte mehr auf den Packungen.
Sie werden sich nur wundern, warum sie immer mehr Zigaretten kaufen im Lauf der Jahre.


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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#99 von vaping falconer , 01.08.2017 00:58

Hier noch ein bisschen Futter zum Thema "Abhängigkeit" - vom Nik oder vom Gesamtpaket der Zigarette?
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3116468/


 
vaping falconer
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RE: 28.7.2017 - Neue FDA-Strategie: Dampfen in USA gerettet?

#100 von Michigan , 01.08.2017 00:58

Die Medien werden das sicher verbreiten.

Derzeit ist eh nicht viel zu sagen, abgesehen davon, dass der WHO & Co ans Stand-Bein gepinkelt wird. Und wenn die USA klare Vorgaben definiert, in Richtung Schaden Begrenzung, denn wird sich das Weltweit auswirken.

Alternativ wäre noch, dass die USA sich nicht mehr an der WHO orientieren will, und ganz aussteigt. Somit ein Alleingang macht.
Zwar wäre das finanziell ein großer Verlust für die WHO, dennoch kann BigP so noch mehr Einfluss geltend machen. So ganz ohne ist das alles also nicht.
Auch wenn die WHO sich nicht beugen möchte, denn wird die USA eigene Wege gehen, aber der Rest der Welt weiterhin den Fängen der WHO.

Ach, ich geh jetzt besser schlafen, und freu mich erst mal für die Dampfer in den USA, dass sie erst einmal durchatmen können.


 
Michigan
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17.11.2017, The Daily Vaper: Alternative Technology Is Wrecking The Global Cigarette Market

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